AT162457B - Verschlußkappe - Google Patents

Verschlußkappe

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AT162457B
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Wilhelm Koreska
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Wilhelm Koreska
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschlusskappe 
Der Verschluss ist für Behälter bestimmt, die fallweise auch gekippt werden, und soll ins- besondere in Verbindung mit Tintenflaschen und   Einfüllöffnungen   von Füllfederhaltern verwendet werden. Bei derartigen Behältern ist auch bei sorgfältiger Füllung schon wegen des häufigen Kippens damit zu rechnen, dass zwischen
Dichtungsscheibe und Behälterende Tinte in
Form eines Meniskusringes haften bleibt, dessen
Querschnitt um so grösser ist, je kleiner der von den einspringenden Kanten eingeschlossene Winkel ist. Die Erfindung bezweckt, ein Beschmutzen der Finger beim Abnehmen der Verschlusskappe mit Sicherheit zu vermeiden.

   Dieses Beschmutzen kommt gewöhnlich dadurch zustande, dass die an der Verschlusskappe haftende Tinte beim Abnehmen der Kappe auf die Finger übertragen wird ; ausserdem haben die bekannten Verschlüsse den Nachteil, dass man beim Ablegen der Kappe die Unterlagen mit Tinte beschmutzen kann. Es wird nämlich beim Herausschrauben der Kappe die an dieser durch Adhäsion und Kapillarwirkung in Form eines Meniskus haftende Tinte mitgenommen, anstatt, wie dies erwünscht wäre, in das Innere des Tintenvorratsraumes abzufliessen.

   Dieses Abfliessen der Tinte wird dadurch verhindert, dass die gebräuchlichen Verschlüsse mit ihren scharfen, einspringenden Kanten gewisse Tintenmengen festhalten, die beim Öffnen des Verschlusses mit der Verschlusskappe nach aussen gelangen, wobei man sich die Hände beschmutzt ; ausserdem kann das gewöhnlich vorhandene Schraubgewinde benetzt werden, was zu verschiedenen Unzukömmlichkeiten Anlass gibt. 



   Um die unerwünschten Wirkungen des Nachtropfens beim Ausgiessen von Flüssigkeiten aus Flaschen zu verhindern ist es übrigens für Tintenflaschen schon bekanntgeworden, zwischen dem mit einem Gewinde versehenen Flaschenhals und der Schraubkappe einen mit Durchflusskanälen für Luft und Tinte versehenen Stöpsel mit Tropfring oder Tropfkanälen vorzusehen, so dass sich der letzte Tropfen, der nicht mehr sicher abfällt, zwischen dem Stöpsel und dem Flaschenhals verläuft. Abgesehen davon, dass diese Ausführung nicht eben einfach ist, kommt es hier eben doch zu einem Verlaufen von 
Flüssigkeitstropfen, d. h. dass sich diese Ausführung für Behälter, welche immer wieder gefüllt werden und jahrelang in Benutzung stehen, wie z. B. Füllfederhalter, nicht recht eignet, weil es mit der Zeit doch zu einer Verschmutzung des Gewindes kommt.

   Erfahrungsgemäss überträgt sich auch eingetrocknete Tinte auf die Finger und beschmutzt diese. Bei Füllfederhaltern kommt noch hinzu, dass diese bekannte Ausführungsform das Einfüllen der Tinte sehr erschwert, indem sie ja als Ausgusshilfe gedacht ist. 



   Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch einen, in das Innere des Behälterraumes ragenden und mit der Verschlusskappe abnehmbaren Passstopfen, der bei geschlossenem Behälter dem Ende desselben solche Gestalt verleiht, dass einspringende, zum Festhalten der Flüssigkeit befähigte Kanten vermieden werden.
Weitere Kennzeichen werden im folgenden an Hand der schematischen, ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verschlusses im Schnitt darstellenden Zeichnungen erläutert.
Die Fig. 1 zeigt die bekannte Ausbildung eines Tintenflaschenverschlusses ; es ist 1 der Flaschenhals, 2 die Dichtungsscheibe und 3 die Verschlusskappe.

   In der zwischen   1   und 2 gebildeten einspringenden Kante bleibt ein Tintenmeniskus stehen ; beim Lüften des Verschlusses bleibt ein Grossteil des Tintenringes auf der Dichtungsfläche haften und fliesst mit der übrigen auf dieser Fläche verbliebenen Tinte leicht zum Kappengewinde ab. 



   Fig. 2 zeigt die Ausführung gemäss der Erfindung, wobei die entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Es ist ersichtlich, dass der Verschlussdeckel 3 mit einem als Fortsatz dieses Deckels ausgeführten, in den 
 EMI1.1 
 dass die dem Behälterraum zugewendete Fläche des Passstopfens 5 eine kegelige oder eine ähnlich gestaltete Einbuchtung 16 aufweist, die mit einem scharfwinkeligen Rand 17 in die Aussenwand des Stopfens übergeht. Beim Öffnen dieses Verschlusses wird der ohnehin schon wesentlich 

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 EMI2.1 
 nehmung) beeinträchtigen die angestrebte
Wirkung nicht. 



   Um auch ein Beschmutzen der Unterlage mit Tinte beim Weglegen des Verschlusses zu verhindern, überragt die untere Begrenzungsfläche 14 der Verschlusskappe 9 die untere Begrenzungsfläche 15 des Stopfens um einige Millimeter, dieser Gedanke ist auch bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 verwirklicht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verschlusskappe für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für die Einfüllöffnung von Füllfederhaltern, mit einem in den Behälter ragenden Passstopfen, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Behälterraum zugewendete Fläche des Passstopfens   (5)   einekegeligeodereineähnlichgestaltete   Einbuchtung (16)   aufweist, die mit einem scharfwinkeligen Rand   (17)   in die Aussenwand des Stopfens übergeht.

Claims (1)

  1. 2. Verschlusskappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung des Tintenraumes eine Verengung (18) aufweist, die bei geschlossenem Tintenraum in die sich an die Verengung anschliessende hohlkegelige Einbuchtung (16) des Passstopfens stetig übergeht.
    3. Verschlusskappe nach Anspruch 1 oder 2, da- EMI2.2 fläche (15) des als Bodenfortsate der Verschlusskappe (3, 9) ausgebildeten Passstopfens (5, 12) vom Kappenrand (14) überragt wird.
AT162457D 1946-05-25 1946-05-25 Verschlußkappe AT162457B (de)

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AT162457T 1946-05-25

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AT162457B true AT162457B (de) 1949-03-10

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