AT160788B - Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten.

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  Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten. 



   Es wurde gefunden, dass man neue wertvolle Mischpolymerisate erhalten kann, wenn man bei der Polymerisation von Vinylacetat mit einem zwei konjugierte Doppelbindungen enthaltenden und gegebenenfalls durch Halogen substituierten aliphatischen Kohlenwasserstoff Ester der   Acrylsäure   oder der Maleinsäure mitverwendet. 



   Die neuen Mischpolymerisate sind deswegen wertvoll, weil sie sowohl die günstigen Eigenschaften des Polyvinylacetats wie der polymerisierten Diene oder deren Halogenderivat besitzen, ohne die unerwünschten Eigenschaften dieser beiden Komponenten aufzuweisen. Die Produkte besitzen die gute   Lichtbeständigkeit,   Alterungsbeständigkeit und lackbildende Eigenschaften des Polyvinylacetats, ohne dessen Nachteil der leichten Verseifbarkeit. Weiter zeigen sie die hohe Elastizität der polymerisierten Diene. Man hat zwar bereits Butadien mit Vinyl-Verbindungen, wie Styrol oder Vinylmethylketon, polymerisiert, auch hat man bereits Mischpolymerisate aus Acrylsäuremethylester,   Acrylsäurenitril und Isopren   hergestellt.

   Es ist jedoch bisher noch nicht gelungen, die Eigenschaften des Polyvinylacetats durch gemeinsame Polymerisation des Vinylacetat mit Dienen zu verbessern, da diese Komponenten bei der Mischpolymerisation keine klaren   Kunstharze   ergaben. Erst durch Zusatz von Estern der Acrylsäure oder der Maleinsäure ist es gelungen, klare Mischpolymerisate mit den erwähnten günstigen Eigenschaften zu erhalten. 



   Das Mengenverhältnis der Monomeren kann in weiten Grenzen schwanken, u. zw. sowohl das der beiden primären Komponenten (Vinylacetat, Diene) untereinander als auch das der dritten Komponente (Acryl-bzw. Maleinsäureester) zu den ersteren. Oft gibt aber ein bestimmtes Mengenverhältnis das Optimum der angestrebten Eigenschaften, das in jedem Fall   natürlich   auszuprobieren ist. Wendet man als Bestandteil des zu polymerisierenden Gemisches einen Maleinsäureester an, so darf man von dieser Verbindung nicht mehr als ein Mol pro ein Mol des Gemisches der beiden andern Komponenten nehmen.   Zweckmässig   beträgt die Menge des   Maleinsäureesters   nur etwa    ;   Mol. 



   Die Polymerisation kann nach den allgemein üblichen Methoden ausgeführt werden, z. B. der Polymerisation der Komponenten für sich, d. h. ohne   Verdünnungs- oder Lösungsmittel.   Ferner kann sie durchgeführt werden in Emulsion, entweder in wässrigem Medium oder in organischen NichtLösungsmitteln, in beiden Fällen in Gegenwart von Emulgiermitteln. Die Methode richtet sich dabei sowohl nach den angewandten Monomeren als auch nach dem angestrebten Effekt. 



   Das Verfahren nach der Erfindung stellt einen wesentlichen technischen Fortschritt dar, da es mit seiner Hilfe gelingt, Mischpolymerisate zu erhalten, die bisher nicht zugänglich waren. 



   Beispiel : In eine Löslmg von   12'5   Gewichtsteilen polyacrylsaurem Natrium und 15 Gewichtsteilen Kaliumpersulfat in 500 Gewichtsteilen Wasser, die sich in einem mit   Bückflusskühler   und Schnellrührer versehenen Gefäss befindet, wird unter Erwärmung des Bades auf   80-85    C eine Mischung von 175 Gewichtsteilen Vinylacetat,   150   Gewichtsteilen   2-Chlorbutadien- (1.   3) und 146 Gewichtsteilen   Maleinsäuredimethylester   langsam hinzugegeben. Nach Beendigung der Polymerisation, nach etwa 
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 ponenten enthält. Etwaige Reste von Monomeren kann man zweckmässig dadurch entfernen, dass man noch einige Zeit unter Rühren am Vakuum erhitzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Polymerisation von Vinylacetat mit einem zwei konjugierte Doppelbindungen enthaltenden, gegebenenfalls durch Halogen substituierten aliphatischen Kohlenwasserstoff Ester der Acrylsäure oder der Maleinsäure mitverwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT160788D 1937-03-17 Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten. AT160788B (de)

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