AT159044B - Vorrichtung zur Erzielung der Unabhängigkeit der Bereitstellung des gasförmigen Betriebsstoffes vom vorhergehenden Betriebszustand des Verbrennungsmotors bei Sauggas-Brennkraftmaschinenanlagen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung der Unabhängigkeit der Bereitstellung des gasförmigen Betriebsstoffes vom vorhergehenden Betriebszustand des Verbrennungsmotors bei Sauggas-Brennkraftmaschinenanlagen.

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AT159044B
AT159044B AT159044DA AT159044B AT 159044 B AT159044 B AT 159044B AT 159044D A AT159044D A AT 159044DA AT 159044 B AT159044 B AT 159044B
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Max Dipl Ing Lobmeyr
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  Vorrichtung zur Erzielung der Unabhängigkeit der Bereitstellung des gasförmigen Betriebsstoffes vom vorhergehenden Betriebszustand des Verbrennungsmotors bei   Sauggas-Bremkraftmaschinen-   anlagen. 
 EMI1.1 
 

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   Die Fig. 1 stellt die erfindungsgemässe Vorrichtung in einer auf das Grundsätzliche vereinfachten Form dar. Die vom Gaserzeuger   B   über eine   Reiniger-und Kühlergruppe   K bekannter Ausführung zum Motor M führende Saugleitung L erhält eine in al abzweigende und in as wieder anschliessende Nebenleitung   Li, in   der ein Sauggebläse G bekannter Ausführung angeordnet ist. An der Abzweigstelle aI befindet sich eine Rohrabsperrvorriehtung A, durch die wechselweise die Hauptleitung L und die Nebenleitung   L   freigegeben oder abgesperrt werden kann. Der Antrieb des Gebläses wird beispielsweise durch einen Elektromotor bewirkt, der von einer Akkumulatorenbatterie B gespeist wird. Der betreffende Stromkreis kann mit dem Schalter S geöffnet oder geschlossen werden.

   Mit dem Gebläseschalter   S   sowie mit der   Rohrabsperrvorrichtung   A werden Steuervorrichtungen, die von den vorgenannten, für die Gaserzeugung massgebenden Einflussgrössen abhängig sind, mit bekannten Mitteln derart verbunden, dass deren Steuerbewegungen bei Erreichen bestimmter, beliebig wählbarer und einstellbarer Ansprechwerte das Gebläse zu-oder abschalten sowie die Rohrabsperrvorrichtung umstellen. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende : Erreicht die im unmittelbaren Motorensaugzuge arbeitende Anlage einen Zustand, der dem oder den Ansprechwerten der zur Steuerung herangezogenen   Einflussgrössen   entspricht, so wird das Gebläse zugeschaltet und die Rohrabsperrvorrichtung umgestellt. Der Gasstrom nimmt somit seinen Weg durch die Nebenleitung Li über das Gebläse, das den zur Bereitstellung des Kraftstoffes in bestimmter Menge und Güte erforderliehen Saugzug erzeugt. Erst wenn die Saugleistung und der Unterdruck des Motors Ausmasse erreicht haben, die den Ansprechwerten der erfindungsgemässen Vorrichtung entsprechen, wird das Gebläse abgeschaltet und die Rohrabsperrvorrichtung derart umgestellt, dass der Motorensaugzug unmittelbar durch die Hauptleitung auf den (Gaserzeuger arbeiten kann. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung tritt in der Regel nur dann in Wirksamkeit, wenn durch den unmittelbaren Motorensaugzug die Bereitstellung des Betriebsstoffes in für eine bestimmte, übrigens durch entsprechende Wahl der Ansprechwerte beliebig einstellbare Leistung erforderlicher Menge und Güte nicht mehr gewährleistet ist. Durch einen voll selbsttätigen Einsatz der Gebläsevorrichtung wird diese Bereitstellung zunächst unabhängig davon erfolgen, ob die betreffende Motorenleistung darauffolgend auch wirklich in Anspruch genommen wird oder nicht. Es entspricht dies jedoch der Eigenart derjenigen Fälle, in denen der erforderliche oder gewünschte Leistungsverlauf nicht oder nicht genau in allen seinen Phasen vorausbestimmt'werden kann.

   Dem besonderen Vorteil der steten und verzögerungsfreien Leistungsbereitsehaft steht bei dieser Gruppe von Ausführungsformen nur der wenig bedeutende Nachteil gelegentlicher nicht verwertbarer Gasüberschüsse gegenüber, der überdies bei den Ausführungen mit   Speicherbehältern   ganz vermieden werden kann. In den Fällen, in denen entweder der Leistungsverlauf vorauszusehen ist oder in denen eine gewisse Verzögerung der Leistungszunahme in Kauf genommen werden kann, ist folgende zusätzliche Vorrichtung zur Vermeidung jeglichen Gasüberschusses anwendbar : Sie besteht in einer Verriegelung der von den angeführten   Einflussgrössen   selbsttätig abhängig gemachten Zuschaltung der Gebläsevorrichtung, die erst freigegeben wird, wenn die die Leistung des Motors regelnde Vorrichtung   (.   B.

   Gemischbildung) die einer bestimmten   Leistungsgrosse entsprechende   Stellung erreicht hat. Neben der auf einen Festwert der Motorleistung eingestellten Regelung sind weiters vom Bedarf an Brennstoff abhängig gemachte Änderungen der Gebläseleistung vorgesehen. 



   Die beim Betriebe von Kraftfahrzeugen seit langem bekannten Aufladegebläse, meist Verdichter, unterscheiden sieh wesentlich von der erfindungsgemässen Vorrichtung. Aufladegebläse bewirken die Erhöhung des Füllungsgrades des Motors durch Vorverdichtung. Ausserdem werden sie stets motorabhängig, u. zw. entweder von einer Welle des Motors oder von den Auspuffgasen des Motors (Abgasturbine) angetrieben. Die vorliegende Erfindung dagegen bezweckt und bewirkt die Sicherstellung des Betriebsstoffes in ausreichender Menge und Güte unabhängig vom vorhergehenden Betriebszustande des Motors und wird motorunabhängig angetrieben.

   So hat auch die schon früh versuchte Anwendung von Aufladegebläsen bei Sauggasmotoranlagen, die ebenfalls nichts anderes bezweckt als die Erhöhung des Füllungsgrades und ebenfalls die Gebläse vom Motor antreiben liess, die durch vorliegende Erfindung behobenen vorbesehriebenen grundsätzlichen Mängel nicht nur nicht gemindert, sondern sogar potenziert in Erscheinung treten lassen. 



   In Fig. 2 a ist mit   Rein Fliehkraftregler   bekannter Ausführung bezeichnet, der auf einer mit der Kurbelwelle des Motors zwangsläufig auf Drehung gekuppelten Welle W sitzt. Die Bewegung des   fliehkraftabhängigen   Reglerteiles, hier beispielsweise der Muffe N, wird über ein Gestänge   Stx   auf den Schalter S und über ein Gestänge   ss < s   auf die Rohrabsperrvorrichtung      übertragen. Die Wirksam-   keit   des Reglers ist durch zwei feststellbare Anschlagmuffen N1 und   N2   auf einen bestimmten Bereich beliebig einstellbar.

   Bei Unterschreiten einer bestimmten, durch die Anschlagmuffe   JVi   beliebig einstellbaren Drehzahl des Motors bewegt die bewegliche Muffe N des Fliehkraftreglers die an dieselbe angeschlossenen Gestänge   8t1   und   8t2, wodurch   einerseits der Schalter   8   geschlossen und das Gebläse G in Gang gesetzt, anderseits mittels der Rohrabsperrvorriehtung   A   die Sauggashauptleitung L abgesperrt und die Nebenleitung   L   freigegeben wird. Der Gasstrom nimmt nunmehr seinen Weg über das Gebläse G, welches den durch den   Drehzahlrückgang   des Motors bedingten Saugleistungsrückgang durch 

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 eigene, zusätzliche Saugleistung wettmacht.

   Nimmt nach Überwindung des Belastungsstosses   (z.   B.
Steigung oder Beschleunigung bei Kraftfahrzeugen) die Drehzahl des Motors wieder zu, so wird bei
Erreichen der Ansprechdrehzahl, von der steigenden Bewegung der Reglermuffe ausgelöst, das Zusatz- gebläse durch Öffnen des zugehörigen Stromkreises im Schalter   8   stillgesetzt und gleichzeitig die Rohr- absperrvorrichtung A derart umgestellt, dass nunmehr die Hauptleitung L wieder freigegeben, die
Nebenleitung jedoch abgesperrt ist. 



   Die Übertragung der Steuerbewegung des fliehkraftabhängigen Reglerteiles auf den Gebläse- schalter S und auf die Rohrabsperrvorrichtung A kann weiters auch in bekannter Weise durch Flüssig- keitsdruck, der durch Kolben oder Membranen erzeugt wird, erfolgen. Diese Kolben oder Membranen werden hiebei vom   fliehkraftbewegten   Reglerteil über Gestänge betätigt und der Flüssigkeitsdruck durch Rohrleitungen auf weitere Kolben oder Membranen übertragen, welch letztere den Schalter 8 und die Rohrabsperrvorrichtung A entweder unmittelbar oder mittelbar über Gestänge betätigen. 



   Die elektrische Übertragung der Steuerbewegung des Fliehkraftreglers auf den Schalter des
Gebläses 8 sowie die elektromagnetische Steuerung der Rohrabsperrvorrichtung   A   zeigt die Fig. 2 b. 



   Hier liegen die Kontaktstücke des Fliehkraftreglers, die Batterie und der Gebläsemotor im selben
Stromkreis. Das Schliessen dieses Stromkreises wird dadurch bewirkt, dass der fliehkraftbewegte
Reglerteil, hier die Muffe N, einen festen, mit dem andern Pol der Batterie B leitend verbundenen
Anschlag No berührt, wenn die Drehzahl des Motors um das durch die Lage des Anschlages No ein- gestellte Mass zurückgegangen ist. Bei weiterem   Drehzahlrückgang   wird der Regler in der Anschlag- stellung mit seiner Muffe N am Anschlag No schleifend verbleiben. Der hiebei zunehmende Muffen- druck kann dazu ausgenutzt werden, den elektrischen Widerstand eines in den Anschlag No eingebauten
Kohlewiderstandes zu verringern und dadurch den Zusatzgebläsestrom und mit diesem die Gebläse- leistung zu erhöhen.

   Bei Überschreiten der Ansprechdrehzahl hebt sich die Reglermuffe N vom An- schlag No ab und unterbricht den Stromkreis. Die mit der Zu-oder Abschaltung des Gebläses gleichzeitige Betätigung der Rohrabsperrvorrichtung   A   wird hier durch einen elektrischen Hubmagneten 0 bewirkt, der, dem Gebläsemotor parallelgeschaltet, bei dessen Ingangsetzung angehoben wird. 



   Bei der eben beschriebenen elektrischen Steuerung ergibt sich neben den Vorteilen der einfachen und betriebssicheren Ausführung noch der besondere Vorteil, dass die gesamte erfindungsgemässe Vorrichtung durch Öffnen eines im Batteriestromkreise gelegenen Schalters   (8)   zeitweise ausser Tätigkeit gesetzt werden kann. Das kommt praktisch dann in Frage, wenn während eines längeren Betriebszeitraumes ohne Belastungsstösse gefahren werden kann und somit vorübergehend kein Bedarf für die Gebläsevorrichtung besteht ; vor Wiederauftreten von wechselnder Belastung bringt das einfache Schliessen des Schalters (S) die Gebläsevorrichtung in Bereitschaft. 



   Die Steuerung der erfindungsgemässen Vorrichtung in Abhängigkeit von dem in der Sauggasleitung herrschenden Druck stellt die Fig. 3 dar. Die grundsätzliche Anordnung stimmt mit der der Fig. 1 überein. Hier bildet die Steuervorrichtung ein in die Saugleitung eingebauter selbsttätiger Druckregler V, der in üblicher Weise auf bestimmte Drücke in der Saugleitung eingestellt werden kann. Die Übertragung der steuernden Bewegung des Reglers erfolgt entweder mechanisch, hydromechanisch oder elektrisch auf den Schalter   8   und damit auf das Gebläse bzw. dessen Motor und auf die Rohrabsperrvorrichtung bzw. deren Hubmagneten. 



   Der Druckregler V betätigt unmittelbar den Schalter   8   des Gebläseantriebsmotors und einen weiteren Schalter   Sl,   der den Stromkreis des elektrischen Hubmagneten 0 der Rohrabsperrvorrichtung A schliesst. Wird, wie nach Fig. 3, der Hubmagnet dem Gebläsemotor parallelgeschaltet, so entfällt der zweite Schalter. Nach Erreichen eines bestimmten, beliebig einstellbaren Druckes in der Saugleitung L spricht der Druckregler V an und betätigt hiebei gleichzeitig die oder den Schalter des Gebläseantriebsmotors und des Hubmagneten 0, wodurch das Gebläse in Gang gesetzt und die Rohrabsperrvorrichtung umgestellt wird. Erreicht der Unterdruck, der am besten im Ansaugrohr des Motors abgenommen wird, wieder den Ansprechwert, so schaltet der Druckregler die erfindunggemässe Vorrichtung über den oder die Schalter S ab. 



   Bei der elektrischen Steuerung kann auch hier durch einen Schalter (8), wie schon früher angeführt, die Gebläsevorrichtung zeitweise ausser Tätigkeit gesetzt werden. 



   Die Steuerung der erfindungsgemässen Vorrichtung in Abhängigkeit von den Zersetzungvorgängen im Gaserzeuger zeigt Fig. 4 in der einfachsten Ausführung, bei der diese Vorgänge durch die Temperatur im Gaserzeuger erfasst werden. Hier bildet die Steuervorrichtung eine im Gaserzeuger eingebaute temperaturempfindliche Vorrichtung bekannter Ausführung, z. B. ein Thermostat T, die in bekannter Weise auf eine bestimmte Temperatur eingestellt werden kann. Die Übertragung der Bewegung des Steuerteiles dieser Vorrichtung erfolgt entweder mechanisch, hydromechanisch oder elektrisch ; hier gelangt der Einfachheit wegen nur die letztere zur Darstellung.

   Der   Steuerteil stro   der temperaturempfindlichen Vorrichtung T ist an den   Gebl semotorschalter   8 und einen weiteren Schalter   SI,   der den Stromkreis eines elektrischen Hubmagneten 0 zur Betätigung der Rohrabsperrvorrichtung A   schliesst,   angeschlossen. Wird, wie nach Fig. 4, der Hubmagnet dem Gebläsemotor parallelgeschaltet, so entfällt der zweite Schalter. Sinkt die Temperatur im Gaserzeuger unter einen bestimmten einstellbaren Wert, so spricht die temperaturempfindliche Vorrichtung an und schliesst 

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 durch die Bewegung ihres Steuerteiles   Boo des   oder die Schalter des Gebläsemotors und des Hubmagneten, wodurch die erfindungsgemässe Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird.

   Steigt hernach die   Temperatur wieder über den Anspreehwert, so wird die Gebläsevorrichtung durch die rückläufige Bewegung des Steuerteiles So ausser Wirkung gebracht. Auch hier ist der Übergang auf zeitweise   Abschaltung der   Gebläsevorrichtung durch   einen Ausschalter   (S)   analog den früheren Ausführungen vorgesehen. Bei Heranziehung anderer für die Zersetzungsvorgänge im Gaserzeuger kennzeichnender Zustandsgrössen, wie z. B. des Methan-, des Wasserdampfgehaltes usw., zur Steuerung bleibt die Anordnung grundsätzlich dieselbe, nur treten an die Stelle der temperaturempfindlichen Vorrichtungen solche, die vom Methan-bzw. Wasserdampfgehalt abhängig sind. 



   Eingangs wurden die besonders ungünstigen Zusammenhänge zwischen der Nutzleistung und der Saugleistung und in Abhängigkeit von letzterer auch der Kraftstofferzeugung derjenigen Anlagen betrachtet, die im unmittelbaren Motorensaugzug arbeiten. Hiebei wurde beispielsweise auf den Einfluss der Drehzahl des Motors Bezug genommen. In noch höherem Masse als die Drehzahl beeinflusst der während des Ansaughubes im Verbrennungsmotor auftretende Unterdruck wegen seines eigenartigen Verlaufes das Missverhältnis zwischen der Nutzleistung und der Saugleistung des Motors.

   Der Unterdruck im Verbrennungsmotor ist nämlich im Leerlauf mit rund   0'5 Atm.   am höchsten und bei Vollast mit rund   0'1   Atm. am niedrigsten ; seine Spitzenwerte kommen bei plötzlicher Entlastung, bei plötzlichem   Schliessen   der Vorrichtung zur Regelung der Motorleistung   (z.   B. Freigeben des Gashebels) zustande und betragen etwa   0'7-0-8   Atm. Das Missverhältnis zwischen Nutzleistung, Kraftstoffbedarf einerseits und Saugleistung, Kraftstofferzeugung anderseits steigert sich demnach beim Betriebe mit unmittelbarem Motorensaugzug beinahe bis zur Gegensätzlichkeit. 



   Folgende weitere Ausführungsform trägt diesen Verhältnissen Rechnung : Nachdem der Unterdruck im Motor von der Belastung abhängig ist, gibt die Stellung der die Leistung des Motors regelnden Vorrichtung ebenfalls einen Massstab für den Unterdruck bzw. die am Gaserzeuger wirksame Saug-   leistung des Motors ab. In Fig. 5 stellt SI, das die Leistung des Motors regelnde Steuerorgan (z. B. 



  Drehschieber), P einen zu dessen Betätigung dienenden Fusshebel und St das Übertragungsgestänge   vom Fusshebel auf die Steuervorrichtung   Si,   dar. Eine Zug-oder Druckstange S%, überträgt die Bewegung des Fusshebels derart auf einen ein-bzw. mehrstufigen Schalter S, dass durch dessen Betätigung der Stromkreis des Gebläsemotors geschlossen wird, wenn der Fusshebel eine bestimmte Stellung erreicht hat. Bei der Anordnung des mehrstufigen Schalters kann die   Zusehaltung   des Gebläses gleich nach Überwindung der dem Leerlaufe des Motors entsprechenden Stellung des Fusshebels stufenweise erfolgen, wobei die Gebläseleistung mit abnehmendem Unterdruck zunehmend gehalten werden kann. 



  Sofern die Rohrabsperrvorrichtung   A   nicht ebenfalls über ein Gestänge   St,   oder über hydromechanische Übertragungsmittel bekannter Ausführung vom Fusshebel aus gleichzeitig mit der   Gebläsezuschaltung   geöffnet bzw. umgestellt wird, erfolgt diese Umstellung elektrisch, wie bereits beschrieben. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird bei Anwendung eines einstufigen Schalters für den Gebläsemotorstromkreis bei Erreichen einer bestimmten Stellung des Fusshebels, der eine bestimmte Stellung der die Leistung des Motors regelnden Vorrichtung und ein bestimmter Unterdruck entspricht, der Schalter S betätigt und dadurch das Gebläse zugeschaltet und gleichzeitig entweder elektrisch oder mechanisch die Rohrabsperrvorrichtung   A   umgestellt. Bei Anwendung eines mehrstufigen Schalters wird das Gebläse entweder unmittelbar nach Überwindung der Leerlaufstellung oder in beliebig grösserem Abstande von dieser zugeschaltet.

   Die Zuschaltung erfolgt aber der niedersten Schaltstufe entsprechend mit zunächst verminderter Gebläseleistung ; erst mit weiterem Durchtreten des Fusshebels werden die weiteren Schaltstufen   betätigt   und damit die Gebläseleistung gesteigert, die schliesslich auf der letzten Schaltstufe ihren Endwert erreicht. Die Umstellung der Rohrabsperrvorrichtung A erfolgt bereits beim Einschalten der ersten Stufe des   Gebläseschalters,   u. zw. in der Regel im vollen Ausmasse, wenn auch eine teilweise Umstellung der Rohrabsperrvorriehtung und damit teilweise Freigabe der Nebenleitung   J   und teilweise Absperrung der Hauptleitung L vorgesehen ist. Es werden demnach hier, insbesondere bei gestufter Zuschaltung des Gebläses,   Gasüberschüsse   nicht oder nur in belanglosen Mengen auftreten. 



   Fig. 5 a stellt die Betätigung der Rohrabsperrvorrichtung A mittels hydromechaniseher Übertragung dar. An den Hebel P ist ein Kolben oder eine Membrane Ko angelenkt, der oder die eine Flüssigkeit unter Druck setzt, die über eine Rohrleitung Lo einen weiteren Kolben oder Membrane   KOI   bewegt. Die Bewegung von   K,),   überträgt sich über Stange und Hebel auf die Rohrabsperrvorriehtung   A.   



   Fig. 5 b stellt eine Ausführungsform der bereits   grundsätzlich   beschriebenen Verriegelung der von den angeführten Einflussgrössen abhängigen Steuerungen dar. Die Schalter (R), (V) und (T) deuten die Steuerung der Gebläsevorrichtung durch die bereits besprochenen Einflussgrössen, wie Drehzahl, Druck, Temperatur usw., an. Ein im Stromkreis der   Gebläsevorrichtung   liegender Schalter Sa hält diesen Stromkreis so lange offen, bis durch Erreichen einer bestimmten Stellung des die motorleistungsregelnde Vorrichtung betätigenden Hebels ein bestimmter Kraftstoffbedarf gegeben erscheint. 



    Bei Überschreiten dieser Stellung wird der Schalter sa geschlossen und damit die Gebläsevorrichtung zur Steuerung durch die hiefür herangezogenen Einflussgrössen freigegeben.   

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   Die Ausführungsform nach der Fig. 7 mit   Druckspeicherbehälter   vermeidet jeglichen Gas- verlust, bietet gleichzeitig die   zusätzlichen   wesentlichen Vorteile der Speicherung, mit denen im vor- liegenden Fall der besondere Vorteil der jederzeitigen Betriebsbereitschaft verbunden ist, und ermöglicht weiters, den Druckspeicherbehälter gleichzeitig zur Gaskühlung und Gasentwässerung heranzuziehen. 



   Das Gebläse arbeitet hier nicht mehr unmittelbar auf den Motor, sondern in einen entsprechend fest gegen inneren Überdruck gebauten Druckbehälter Bh, an den ein Druckregler D angeschlossen ist.
Die Steuerung erfolgt in der Weise, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses ausschliesslich vom
Druck im   Speicherbehälter   gesteuert wird, während die Umschaltung vom unmittelbaren (Motoren-)
Saugzugbetrieb auf die Entnahme des Gases aus dem Druckspeicherbehälter in Abhängigkeit von den übrigen   Einflussgrössen,   wie Drehzahl, Druck in der Saugleitung, Temperatur usw., selbsttätig vorgenommen wird. 



   Das Gebläse G und der Druckspeicherbehälter Bh liegen in der Nebenleitung Li hintereinander. 



  An beiden Abzweigstellen der Nebenleitung Li von der Hauptleitung L (al und   aj   sind Rohrabsperrvorrichtungen Al bzw.      angeordnet, die beide elektrisch mittels Hubmagneten betätigt werden. 



  Der Gebläseantriebsmotor liegt in einem Stromkreis, der durch einen Schalter S geöffnet oder geschlossen werden kann, der durch die Bewegung des Steuerteiles eines in den   Druckbehälter   eingebauten Druckreglers D betätigt wird. In die Nebenleitung Li ist hinter dem Behälteraustritt ein weiterer Druckregler   Di   eingebaut, der das aus dem Behälter entnommene Gas auf den Betriebsdruck pi entspannt. Der Hubmagnet der Rohrabsperrvorrichtung Al ist in einen Stromkreis gelegt, der ebenfalls von einem vom Druckregler D betätigten Schalter geöffnet oder geschlossen wird. Der Gebläseantriebsmotor und der Hubmagnet   01   können auch hier parallelgeschaltet sein.

   Der Stromkreis des Hubmagneten der Rohrabsperrvorrichtung   s   wird durch einen Schalter 82 geschlossen oder geöffnet, der in bei den früheren Ausführungen bereits beschriebener Weise in Abhängigkeit von der Drehzahl oder bzw. und vom Druck in der Saugleitung oder bzw. und von der Temperatur im Gaserzeuger usw. betätigt wird. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsgruppe ist folgende : Das erste zündfähige Gas, das nach dem Anblasen erzeugt wird, wird durch das Gebläse so lange in den Druckspeicherbehälter gedrückt, bis der eingestellte höchste   Speicherdruck p erreicht   ist. Nunmehr kann die Anlage angefahren werden.

   Die Anlage arbeitet bei abgeschaltetem Gebläse und bei geschlossener Nebenleitung Li so lange im unmittelbaren Motorensaugzuge, bis der oder einer der   Ansprechwerte   der zur   Steuerung herangezogenen Einflussgrössen, wie Drehzahl, Druck, Temperatur usw., erreicht bzw. unterschritten wird. In diesem Augenblick wird die Rohrabsperrvorrichtung A umgestellt, damit die   
Hauptleitung L abgesperrt und die Speicherentnahme freigegeben. Zur Entnahme aus dem Speicher steht nun ein Druckgefälle   pu-po   zur Verfügung, das abgearbeitet werden kann, ohne dass gleich- zeitig das Gebläse in Wirkung tritt. Die Zuschaltung des Gebläses erfolgt erst dann, wenn der Druck im Speieherbehälter den Wert   Po   erreicht bzw. unterschritten hat.

   Das Gebläse bleibt hernach so lange in Tätigkeit, bis der Behälterinhalt einen Druck von   Pm   erreicht hat, u.   zw.   unabhängig davon, ob inzwischen die Speicherentnahme des Motors angedauert oder aufgehört hat. Anderseits kann es auch zu mehrmaliger Speicherentnahme kommen, ohne dass deshalb schon das Gebläse in Tätigkeit treten müsste. Die zeitweise Abschaltung der gesamten erfindungsgemässen Vorrichtung durch den
Bedienungsmann der Anlage ist, wie schon früher beschrieben, auch bei dieser Ausführungsform vor- gesehen und erfordert hier Ausschalter für beide Stromkreise. 



   Die Steuerung der Gebläsevorrichtung kann schliesslich zugleich von zwei, drei oder allen der genannten Einflussgrössen abhängig gemacht werden, wobei ausserdem durch entsprechende Wahl der Ansprechwerte jede mögliche Über-bzw. Unterordnung der betreffenden Einflussgrössen erzielt werden kann. Fig. 6 stellt dies für den allgemeinsten Fall   grundsätzlich   dar, wobei die rein elektrische
Steuerung zur Anwendung gelangt. Die Stromkreise des Gebläseantriebsmotors und des Hubmagneten 0 werden durch Schalter   817 82, 83.,. 8n geschlossen   oder geöffnet, die in vorbeschriebener Weise drehzahl-, druck-, temperatur-usw. abhängig betätigt werden. Jede der genannten Einflussgrössen vermag für sich die   Gebläsevorrichtung   in Tätigkeit zu setzen. Ist z.

   B. die Drehzahl des Motors noch nicht auf den eingestellten Ansprechwert abgesunken und hat weiters der Druck in der Saugleitung noch nicht die Einstellgrösse erreicht, so wird trotzdem beim Zurückgehen der Temperatur im Gaserzeuger auf den entsprechend eingestellten Ansprechwert der temperaturempfindlichen Vorrichtung von dieser die erfindungsgemässe Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden. Erreichen später Drehzahl und Druck ebenfalls die Ansprechwerte, so werden die entsprechenden Schalter betätigt werden, ohne dass sich hiebei eine Änderung oder Störung des Gebläsebetriebes ergibt. Umgekehrt bleibt die   Gebläsevorrichtung   so lange in Tätigkeit, bis   nach Überschreiten sämtlicher Ansprechwerte   alle Schalter wieder geöffnet haben.

   Diese vereinigte Steuerung bietet die Vorteile, dass eine beliebig weitgehende Abstufung der Ansprechwerte erreicht werden kann und schliesslich bei Versagen einer Steuervorrichtung immer noch andere in Tätigkeit bleiben. 



   Bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen wurde die Regelung in auf das Grundsätzliche beschränkter Vereinfachung dargestellt. Die Unzahl der Möglichkeiten, einerseits hinsichtlich der Wirkungsweise der Regler, wie z. B.   Regelgenauigkeit,-grenzen,-geschwindigkeit,-Stabilität,-ausgleich,     - impuls, -rückführung   usw., anderseits bezüglich der gegenseitigen Abstimmung und Abstufung bei 

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Kupplung der einzelnen   Einflussgrössen   sowie der gleichbleibenden und oder zeitabhängigen Regelung muss angesichts der heute schon sehr weit entwickelten Regeltechnik als Anwendung bekannter Grund- sätze und Ausführungen angesehen werden, so dass sich ihre Anführung erübrigt.

   Es soll hier lediglich darauf hingewiesen werden, dass die Verwertung aller heute gebotenen Möglichkeiten der Regeltechnik für den vorliegenden Fall vorgesehen ist. 



   Wie schon erwähnt, ist es bei einigen der angeführten Ausführungsformen unter bestimmten
Betriebsverhältnissen nicht ganz zu vermeiden, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung zeitweise nicht unmittelbar verwertbare   Gasübersehüsse   erzeugt. Zum Teil werden diese Überschüsse vom Motor aufgenommen und auch ohne   Betriebsstörung   abgeführt werden können. Darüber hinausgehende   Gasüberschüsse   können durch die im folgenden beschriebenen Vorrichtungen unschädlich gemacht werden. 



   In Fig. 8 a ist in der   Nebenschlussleitung     4   hinter dem Gebläse G ein auf bestimmte Drücke einstellbares, nach aussen öffnendes Ventil Va und hinter demselben ein Druckregler V angeordnet.
Dieses Ventil bläst nach Überschreiten des eingestellten Druckes entweder unmittelbar oder durch ein an dasselbe angeschlossenes und entsprechend hoch geführtes Rohr La mittelbar ins Freie ab.
In Fig. 8 b mündet das Rohr La nicht ins Freie, sondern in den Auspufftopf des Motors. Hiebei vermengen sieh die Auspuffgase mit den   Frischgasüberschüssen   und verlieren dadurch einen Teil ihrer Wärme und Bewegungsenergie. Es tritt somit eine gewisse   schalldämpfende   Wirkung ein.

   Die   Frischgasüberschüsse   können wegen des im Auspufftopf herrschenden Sauerstoffmangels nur zu einem verschwindenden Teil zur Verbrennung gelangen und werden mit den Auspuffgasen, für eine
Reihe von Anwendungsgebieten ausreichend gefahrlos, ins Freie abgeführt werden. In dieser Abbildung ist noch eine weitere Ausführungsform strichliert eingezeiehnet, bei der der Auspufftopf mit einer Frisehluftansaugvorriehtung 0, versehen ist und die vom Motor zum Auspufftopf führende Auspuffleitung L'a erforderlichenfalls wärmeisoliert ausgeführt wird.

   Hier werden die   Frisehgasübersehüsse   durch die noch entsprechend heissen Auspuffgase auf Ziindtemperatur gebracht und gelangen mit der durch   O@   angesaugten Frischluftmenge zur Verbrennung, so dass also brennbare Gase nicht mehr austreten und eine Gefährdung der Umgebung herbeiführen können. 



   Bei den   Ausführungsformen   mit   Druckspeieherbehälter   ergeben sieh bei entsprechender Ausbildung des Behälters zusätzliche Vorteile durch die Möglichkeit der gleichzeitigen Gasentwässerung,
Gaskühlung oder aber auch Erhaltung eines gewissen Wärmegrades des Gases. Zur Gasentwässerung wird der Behälter mit   Entwässerungsvorriehtungen   bekannter Ausführung versehen, wobei der Speicherdruck und die Abkühlung des Gases bedeutsam den   Entwässerungsvorgang   fördern. Zur Gaskühlung kann bereits unter Umständen die grosse Oberfläche des Behälters und seine dem Luftzug   (z.   B. Fahrtwind) besonders ausgesetzte Lage ausreichen.

   Andernfalls wird der   Druckbehälter   mit Kühlvorrichtungen, wie mit Kühlrippen oder   Kühlmänteln,   versehen, die entweder an eigene Flüssigkeitsoder Luftkühler oder an den Kühler des Motors angeschlossen werden. Die im Gegensatz hiezu wärmeisolierende Ausstattung des Speicherbehälters bietet wieder für folgende Betriebsverhältnisse Vorteile : Bei tiefen Aussentemperaturen, bei Betrieben mit häufigen und längeren Unterbrechungen kann nämlich die Forderung überwiegen, stets Gas eines bestimmten Vorwärmungsgrades zur Verfügung zu haben, um möglichst rasch anfahren zu können und weiters auch auf die Volleistung des Motors zu gelangen.

   Es ist nämlich eine der Eigenheiten des Sauggasbetriebes, dass die Erreichung des Beharrungszustandes und der Volleistung im Vergleiche mit dem Brennkraftmaschinenbetrieb mit andern Kraftstoffen unverhältnismässig länger dauert. Die Vorteile der beiden letztbeschriebenen gegensätzlichen Ausführungsformen können dadurch gleichzeitig verwertet werden, dass zwei Behälter Anwendung finden, wovon der eine zur Kühlung des Gases herangezogen wird, während der andere wärme- 
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 Vorrichtung A3 mittels eines Hubmagneten ist durch Parallelschalten dieses Hubmagneten mit der Anlassvorrichtung des Motors der gesamte Anlassvorgang unter Zuhilfenahme des vorgewärmten Speichergases durch eine einzige Schaltung ermöglicht.

   Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform 
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 allein weitergeführt, sofern nicht die auch bei der vorliegenden   Ausführungsform   angewandte übergeordnete Steuerung nach Drehzahl, Druck in der Gasleitung, Temperatur im Gaserzeuger usw. die erfindungsgemässe Vorrichtung abschaltet. Unter normalen Betriebsverhältnissen wird nach dem Anfahren durch den Schalter So'entsprechend seiner strichlierten Stellung die temperaturabhängige Steuerung der beiden Speieherbehälter nach Fig. 10 so lange ausser Tätigkeit gesetzt, bis das Gas im gekühlten   Speicherbehälter   Bill die erforderliche Betriebstemperatur erreicht hat.

   Erst dann wird durch Umlegen des Schalters So'die Steuerung der vorliegenden   Ausführungsform   zur vollen, selbsttätigen Wirkung freigegeben, soweit eben nicht auch jetzt die übergeordnete Steuerung nach Drehzahl, Druck in der Gasleitung, Temperatur im Gaserzeuger usw. die gesamte erfindungsgemässe Vorrichtung abgeschaltet hat. Ist das letztere nicht der Fall, so wird   zunächst   der Betrieb über den gekühlten Behälter   Bu, 1   erfolgen.

   Erst bei Unterschreiten der als   Ansprechwert eingestellten   Temperatur des Gases im Behälter   Bu wired   die   temperaturempfindliche Vorrichtung T zur   Wirkung kommen, den Schalter So umstellen und über den Hubmagneten   (J3   die Rohrabsperrvorrichtungen U1 und   ü   derart 
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 hiebei gleichzeitig den Druckregler   Di   ausser Wirkung und schaltet den   Druckregler D zu.   Beim Betriebe mit   kurzzeitigen Belastungsspitzen kann auf die Mitwirkung des gekühlten Speicherbehälters   unter Umständen ganz verzichtet und der vorbeschriebene   Vorwärmvorgang,   der durch Betätigung des Schalters   So'ausgelöst   wird, vermieden werden.

   Die Belastungsspitzen werden dann   ausschliesslich   unter Heranziehung von Gas aus dem wärmeisolierten Behälter Bh2 gedeckt. 



   Unter bestimmten Betriebsverhältnissen, wenn sich z. B. der Bedarf für die erfindungsgemässe Vorrichtung auf einen oder mehrere mit dem menschlichen Wahrnehmungsvermögen allein sicher und rechtzeitig erfassbare Bereiche erstreckt, genügt die willkürliche Steuerung der Gebläsevorriehtung durch den Bedienungsmann der Anlage. Die Abhängigkeit der Steuerung von Drehzahl, Druck oder bzw. und den übrigen Einflussgrössen wird hiebei entweder   gefühlsmässig   oder durch die Beobachtung von am Bedienungsstand angebrachten   Anzeigevorrichtungen für   den Zustand der mittels entsprechender Messgeräte   überwachten     Einflussgrössen vermittelt.   



   Fig. 9 stellt eine Ausführung dar, bei der das   erfindungsgemässe Zusatzgebläse auch zum   Anlassen herangezogen wird. Der Antriebsmotor des Gebläses G wird hiebei an einen weiteren Stromkreis Kr 
 EMI7.3 
 geöffnet werden kann. Die vom Gebläse zum Motor führende Gasleitung Li erhält einen Rohrleitungsstutzen Lo, der in das Freie mündet, und eine   Rohrabsperrvorrichtung A@ eingebaut, die   von Hand aus oder durch einen ebenfalls im Stromkreise Kr gelegenen Hubmagneten betätigt, weehselweise die Leitung Li oder den Stutzen Lo freigibt oder absperrt. Die Verbindung der beiden Aufgaben des Anlass-und des Zusatzgebläses im Sinne der erfindungsgemässen Vorrichtung bringt eine   Vereinfachung   und Verbilligung der gesamten Anlage mit sich. 



   Bei der Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung im Kraftfahrzeugbetriebe kann als Stromquelle für den Gebläsemotor und die Rohrabsperrvorrichtungsmagneten die entsprechend grösser bemessene Fahrzeugakkumulatorenbatterie herangezogen werden, was ebenfalls zur Vereinfachung der Anlage und zur Herabsetzung der   Anschaf fungs-und Betriebskosten   beiträgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Erzielung der Unabhängigkeit der Bereitstellung des gasförmigen Betriebsstoffes vom vorhergehenden Betriebszustand des Verbrennungsmotors bei Sauggas-Brennkraftmaschinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Gaserzeuger zum Verbrennungsmotor führenden Gasleitung ein Gebläse mit vom Verbrennungsmotor unabhängigem Antriebe im Nebenschluss zugeordnet wird, welches bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl des Verbrennungsmotors oder bzw. und eines bestimmten Druckes in der Saugleitung oder bzw. und einer bestimmten Temperatur im Gaserzeuger oder bzw. und bei Änderungen bestimmter Art der Zersetzungsvorgänge im Gaserzeuger oder bzw. und bei Erreichen eines bestimmten Druckes in einem Gasspeicherdruckbehälter oder bzw.

   und bei Erreichen einer bestimmten Stellung der die Leistung des   Verbrennungs-   motors regelnden Vorrichtung willkürlich oder selbsttätig in Gang gesetzt wird und bewirkt, dass der bis zur Ingangsetzung des Gebläses vom Verbrennungsmotor geleistete Saugzug für den Gaserzeuger nunmehr vom Gebläse erzeugt und somit vom Betriebszustand des Verbrennungsmotors unabhängig gemacht wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ingangsetzen des EMI7.4 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 die Rohrabsperrvorrichtung J durch ein weiteres Gestänge (8tz) betätigt wird (Fig. 2 a).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses und die Führung des Sauggasstromes über das Gebläse drehzahlabhängig durch einen mit einer ständig mitlaufenden Welle des Verbrennungsmotors zwangsläufig verbundenen Fliehkraftregler bekannter Ausführung mittels hydromechanischer Übertragung bewirkt wird, derart, dass der fliehkraftbewegte Steuerteil des Reglers (z. B. Muffe) einen Kolben oder eine Membrane od. dgl. betätigt, wodurch vermittels einer in einer Rohrleitung eingeschlossenen gasförmigen oder tropfbaren Flüssigkeit ein weiterer Kolben oder Membrane od. dgl. bewegt wird, dessen bzw. deren Bewegung über ein Gestänge den Schalter des elektrischen Stromkreises zur Speisung des Gebläseantriebsmotors und bei Ausführung nach Anspruch 2 die Rohrabsperrvorriehtung betätigt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses und die Führung des Sauggasstromes über das Gebläse drehzahlabhängig durch einen mit einer ständig mitlaufenden Welle 1P des Verbrennungsmotors (L) zwangsläufig verbundenen Fliehkraftregler (R) mittels elektrischer Übertragung bewirkt wird, derart, dass der fliehkraftbewegte Reglerteil [z. B. Muffs (nez der mit dem einen Pol der den Gebläseantriebsmotor speisenden Stromquelle verbunden ist, bei Erreichen der gewählten Anspreehstellung einen mit dem andern Pol derselben EMI8.2 elektrischer Widerstand (z. B.
    Kohlewiderstand) eingebaut wird, der eine dem Grade des Drehzahlrückganges entsprechende Regelbarkeit der Gebläseleistung bewirkt (Fig. 2 b).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses und die Führung des Sauggasstromes über das Gebläse in Abhängigkeit von dem in der Saugleitung herrschenden Druck bewirkt wird, dadurch dass ein auf einen bestimmten, jedoch beliebig wählbaren Druck eingestellter selbsttätiger Druckregler (V) bei Erreichen des Ansprechdruekes unmittelbar den Schalter (S) des elektrischen Stromkreises zur Speisung des Gebläseantriebsmotors (G) und im Falle der Ausführung nach Anspruch 2 einen weiteren Schalter betätigt, welch letzterer den Stromkreis eines elektrischen Hubmagneten (0) schliesst, der die Rohrabsperrvorriehtung (A) betätigt (Fig. 3).
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläseantriebsmotor und der Hubmagnet parallelgeschaltet sind, wobei deren Zu-oder Abschaltung durch einen einzigen, vom Druckregler betätigten Schalter erfolgt (Fig. 3).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses und die Führung des Gasstromes über das Gebläse in Abhängigkeit von der Temperatur im Gaserzeuger bewirkt wird, derart, dass eine in dem letzteren eingebaute temperaturempfindliche Vorrichtung (T) (z. B. Thermostat, Thermoelement od. dgl. ) bei Erreichen einer bestimmten, jedoch beliebig wählbaren Temperatur den Schalter (8) des elektrischen Stromkreises zur Speisung des Gebläseantriebsmotors und bei Ausführung nach Anspruch 2 einen weiteren Schalter betätigt, welch letzterer den Stromkreis eines elektrischen Hubmagneten (0) schliesst, der die Rohrabsperrvorrichtung (A) betätigt (Fig. 4).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläseantriebsmotor und der Hubmagnet parallelgeschaltet sind, wobei die Zu-oder Abschaltung beider durch einen EMI8.3 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Schalter oder des gemeinsamen Schalters des Gebläseantriebsmotors und des Hubmagneten der Rohrabsperrvorrichtung mechanisch oder hydromechanisch übertragen vom Steuerteil der temperaturempfindlichen Vorrichtung aus erfolgt.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses und die Führung des Gasstromes über das Gebläse in Abhängigkeit vom Methan-oder <Desc/Clms Page number 9> co- oder CO2- oder Wasserdampfgehalt des erzeugten Gases bewirkt wird, derart, dass eine im Gaserzeuger oder in der Gasleitung eingebaute, auf den Methan- oder CO- oder CO2- oder Wasserdampfgehalt des Gases empfindliche Vorrichtung bei Erreichen eines bestimmten, jedoch beliebig wählbaren Gehaltes an Methan oder CO oder CO2 oder Wasserdampf den Schalter des elektrischen Stromkreises zur Speisung des Gebläseantriebsmotors und bei Ausführung nach Anspruch 2 einen weiteren elektrischen Schalter betätigt, welch letzterer den Stromkreis eines elektrischen Hubmagneten schliesst, der die Rohrabsperrvorrichtung betätigt.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläseantriebsmotor und der Hubmagnet für die Rohrabsperrvorrichtung parallelgeschaltet sind, wobei die Zu-oder Abschaltung beider durch einen einzigen, von der Steuervorrichtung betätigten Schalter erfolgt.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses und die Führung des Gasstromes über das Gebläse in Abhängigkeit von der Stellung der die Leistung des Verbrennungsmotors regelnden Vorrichtung bewirkt wird, derart, dass bei Erreichen einer bestimmten, jedoch beliebig wählbaren Stellung des Bedienungshebels der genannten Vorrichtung (P) über ein Gestänge (stro) der Schalter (S) des elektrischen Stromkreises zur Speisung des Gebläseantriebsmotors und bei Ausführung nach Anspruch 2 über ein weiteres Gestänge (J die Rohrabsperrvorrichtung (A) betätigt wird (Fig. 5).
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Rohr- absperrvorrichtung (A) hydromechanisch über Kolben oder Membranen (Ko und K",) und eine Druckrohrleitung (Lo) vom Hebel (P) aus erfolgt (Fig. 5 a).
    16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des ein- stufigen, die volle Gebläseleistung auf einmal zu-oder abschaltenden Schalters eine mehrstufige Schaltvorrichtung für den Gebläsemotorstromkreis angewendet wird, derart, dass die Zuschaltung der ersten, niedersten Gebläseleistungsstufe unmittelbar nach Überschreiten der Leerlaufstellung oder nach Zurücklegung eines beliebig einstellbaren Weges des Bedienungshebels der die Leistung des Verbrennungsmotors regelnden Vorrichtung erfolgt, während die übrigen Stufen bis zu der der Volleistung des Gebläses entsprechenden durch die weitere, im Sinne zunehmender Leistung des Verbrennungsmotors stattfindende Bewegung des vorgenannten Bedienungshebels zugeschaltet werden,
    wobei die Gebläsevolleistungsstufe entweder bei oder beliebig einstellbar vor Erreichen der der vollen Leistung des Verbrennungsmotors entsprechenden Stellung des Bedienungshebels eingestellt werden kann.
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Umstellung der Rohrabsperrvorrichtung nicht auf einmal von der vollen Freigabe bis zum vollen Abschluss der Haupt- bzw. Nebenschlussleitung, sondern stufenweise in dem Sinne erfolgt, dass beliebig einstellbar vor Erreichen der vollen Leistung des Verbrennungsmotors noch ein Teil des Gasstromes seinen Weg durch die Hauptleitung findet.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der RohrabspelTvorrichtung elektrisch mittels Hubmagneten derart erfolgt, dass mit der Schaltvorrichtung des Gebläses durch einen weiteren, von der Regelvorrichtung der Leistung des Verbrennungsmotors betätigten ein-oder mehrstufigen Sehalter der Stromkreis des Hubmagneten geschlossen wird.
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläseantriebsmotor und der Hubmagnet für die Rohrabsperrvorriehtung parallelgeschaltet sind, wobei die Zu-oder Abschaltung beider durch einen einzigen ein-oder mehrstufigen Schalter, der von der Regelvorrichtung der Leistung des Verbrennungsmotors aus betätigt wird, erfolgt.
    20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Abschaltung des Gebläses in Abhängigkeit vom Druck in einem in der Nebenschlussleitung (LI) zwischen Gebläse (G) und Verbrennungsmotor (ill) angeordneten, gegen inneren Überdruck fest gebauten Druckbehälter (Bh) derart erfolgt, dass ein mit dem Behälterinnern in Verbindung stehender Druckregler (D) durch die Bewegung seines Reglerteiles (Dr) bei Erreichen eines bestimmten, jedoch beliebig einstellbaren Druckes im Behälter vermittels eines Schalters (8I) den der Speisung des Gebläsemotors dienenden elektrischen Stromkreis schliesst bzw.
    bei Erreichen eines andern, beliebig einstellbaren höheren Druckes unterbricht, wobei bei Ausführung nach Anspruch 2 vermittels eines mit dem Gebläsemotor parallelgeschalteten Hubmagneten (oui) die Rohrabsperrvorriehtung ('AJ betätigt wird, während die Belieferung des Verbrennungsmotors mit Speichergas, das durch einen am Druckbehälteraustritt angebrachten einstellbaren Druckregler (Dl) auf den Betriebsdruck entspannt wird, nur dann und so lange erfolgt, als die von der Drehzahl des Motors abhängige Steuerung (Ansprüche 5 und 6) über den Schalter (82) (R) eine in der Nebensehlussleitung hinter dem Austritt aus dem Druckbehälter eingebaute Rohrabsperrvorrichtung (A2) mittels elektrischen Hubmagneten (02)
    öffnet und offenhält, was bis zum Wiederansteigen der Drehzahl über deren Ansprechwert hinaus der Fall ist (Fig. 7).
    21. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,7, 8 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Belieferung des Verbrennungsmotors mit Speichergas, das durch einen am Druck- <Desc/Clms Page number 10> behälteraustritt angeordneten einstellbaren Druckregler auf den Betriebsdruck entspannt wird, nur dann und so lange erfolgt, als eine vom Druck in der Saugleitung abhängige Steuerung (Ansprüche 7 und 8) eine in der Nebensehlussleitung hinter dem Austritt aus dem Druckbehälter eingebaute Rohrabsperrvorrichtung über einen Schalter (8z) (R) (Fig. 7) mittels eines elektrischen Hubmagneten öffnet und offenhält, was innerhalb der eingestellten Ansprechgrenze des Saugleitungsdruckes der Fall ist.
    22. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,9, M, 11 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Belieferung des Motors mit Speichergas, das durch einen am Behälteraustritt angeordneten einstellbaren Druckregler auf den Betriebsdruck entspannt wird, nur dann und so lange erfolgt, als eine von der Temperatur im Gaserzeuger abhängige Steuerung (Ansprüche 9 bis 11) eine in der Nebenschllssleitung hinter dem Austritt aus dem Druckbehälter eingebaute Rohrabsperrvorrichtung mittels eines elektrischen Hubmagneten öffnet und offenhält, was innerhalb der eingestellten Ansprechgrenze der Temperatur der Fall ist.
    23. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,12, 13 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Belieferung des Motors mit Speichergas, das durch einen am Behälteraustritt angeordneten einstellbaren Druckregler auf den Betriebsdruck entspannt wird, nur dann und so lange erfolgt, als eine vom Methan- oder CO- oder CO2- oder Wasserdampfgehalt des erzeugten Gases abhängige Steuerung (Ansprüche 12 und 13) eine in der Nebensehlussleitung hinter dem Austritt aus dem Druckbehälter eingebaute Rohrabsperrvorrichtung mittels eines elektrischen Hubmagneten öffnet und offenhält, was innerhalb der eingestellten Ansprechgrenzen der zur Steuerung herangezogenen Einflussgrössen der Fall ist.
    24. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen], 2, 14 bis 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Belieferung des Verbrennungsmotors mit Speiehergas, das durch einen am Behälteraustritt angeordneten einstellbaren Druckregler auf den Betriebsdruck entspannt wird, nur dann und so lange erfolgt, als eine von der Stellung der die Leistung des Motors regelnden Vorrichtung (Ansprüche 14 bis 19) eine in der Nebenschlussleitung hinter dem Austritt aus dem Druckbehälter eingebaute Rohrabsperrvorrichtung mittels eines elektrischen Hubmagneten öffnet und offenhält, was bis zum Zurückgehen des betreffenden Bedienungshebels auf seine Ansprechstellung der Fall ist.
    25. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Belieferung des Verbrennungsmotors mit Speichergas, das durch einen am Behälteraustritt angeordneten einstellbaren Druckregler auf den Betriebsdruck entspannt wird, dann und so lange erfolgt, als eine der von der Drehzahl des Motors, vom Druck in der Gasleitung, von der Temperatur im Gaserzeuger, vom Methan-, CO-, CO-oder Wasserdampfgehalt des erzeugten Gases oder von der Stellung der die Leistung des Motors regelnden Vorrichtung abhängigen Steuerungen (Ansprüche 5 EMI10.1 hinter dem Austritt aus dem Druckbehälter eingebaute Rohrabsperrvorriehtung mittels eines elektrischen, an, der Anzahl der steuernden Einflussgrössen entsprechend,
    viele voneinander unabhängige Stromkreise angeschlossenen Hubmagneten öffnet und offenhält, was so lange der Fall ist, als mindestens eine der steuernden Einflussgrössen innerhalb der Anspreehgrenzen liegt.
    26. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-oder Absehaltung des Gebläses sowie die Umstellung der Rohrabsperrvorriehtung durch eine Steuerung bewirkt wird, welche durch Verbindung der von der Drehzahl des Motors, vom Druck in der Gasleitung, von der Temperatur im Gaserzeuger, vom Methan-, CO-, COr oder Wasserdampfgehalt des erzeugten Gases oder von der Stellung der die Leistung des Motors regelnden Vorrichtung abhängigen Steuerungen zu zweien, dreien usw.
    oder aller derselben hergestellt wird, derart, dass das Gebläse (G) und der Hubmagnet (0) an ebensoviel voneinander unabhängige Stromkreise angeschlossen sind, als Einflussgrössen zur Steuerung herangezogen werden, wodurch bewirkt wird, dass bereits beim Er- EMI10.2 Tätigkeit gesetzt wird, dass aber ihre Abstellung erst dann erfolgt, wenn sämtliche herangezogenen Steuerungen abgeschaltet haben (Fig. 6).
    27. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die für sich oder im Sinne des Anspruches 26 nebeneinander angewandten von der Drehzahl des Motors, vom Druck in der Gasleitung, von der Temperatur im Gaserzeuger, vom Methan-, CO-, CO-oder Wasser- dampfgehalt des erzeugten Gases abhängigen Steuerungen bei Stellungen der die Leistung des Verbrennungsmotors regelnden Vorrichtung, die geringen Motorleistungen entsprechen, verriegelt und erst bei grösseren, beliebig einstellbaren Motorleistungen entsprechenden Stellungen dieser Vorrichtung freigegeben werden, dadurch dass die betreffenden Steuerungsstromkreise durch besondere,
    von der Regelvorrichtung der Leistung des Verbrennungsmotors betätigte Schalter im unteren Leistungsbereiche des Motors offengehalten und erst beim Überschreiten der Ansprechleistung durch Schliessen dieser Unterbrechungsschalter für die Drehzahl-usw. abhängige Steuerung freigegeben werden.
    28. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 19,26 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Gebläse (G) ein auf bestimmte Drücke einstellbares, nach aussen öffnendes Ventil (Va), welches entweder unmittelbar oder durch ein an dasselbe angeschlossenes und entsprechend hochgeführtes <Desc/Clms Page number 11> Rohr (La) mittelbar beim Überschreiten des eingestellten Druckes Gas ins Freie abbläst und in der Nebenschlussleitung (LJ hinter diesem ein Druckregler (V), der das Gas auf den Betriebsdruck entspannt, angeordnet werden, wodurch die Abfuhr vorübergehender Gasüberschüsse ermöglicht wird (Fig. 8 a).
    29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das an das Ventil (Va) angeschlossene Rohr (La) nicht ins Freie, sondern inden Auspufftopf des Motors mündet (Fig. 8 b).
    30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Auspufftopf mit einer Frischluftansaugevorrichtung (0,) versehen ist, wodurch die Gasüberschüsse der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Verbrennung gebracht werden (Fig. 8 b, strichliert dargestellt).
    31. Vorrichtung nach den Ansprüchen 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter zum Nebenzwecke der Gaskühlung mit im Verhältnis zum Inhalt grosser Oberfläche oder bzw. und aus Werkstoffen hohen Wärmeleitvermögens oder bzw. und mit Kühlrippen od. dgl. ausgeführt wird.
    32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter zum Nebenzwecke der Gaskühlung mit einem Kühlmantel ausgestattet und mit Luft-, Gas-oder Flüssigkeitskühlvorrichtungen, die nach dem Durchfluss-oder dem selbsttätigen oder zwangsläufigen Umlaufoder dem Verdunstungsverfahren arbeiten, versehen wird.
    33. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung des Druckbehälters an die Kühlvorrichtung des Verbrennungsmotors angeschlossen wird.
    34. Vorrichtung nach den Ansprüchen 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter wärmeisolierend ausgestattet wird, um auch bei unterbrochenem Betriebe oder sonstiger starker Abkühlung einen bestimmten Wärmegrad des Gases, z. B. zum Zwecke weitergehender Startoder Leistungsbereitschaft, erhalten zu können.
    35. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anlage zwei Druckbehälter (Bhl und Bl12) nebeneinander angewendet werden, deren einer (Bhl) gleichzeitig zur Kühlung des Gases herangezogen wird, während der andere (Bh2) wärmeisoliert einen Teil des Gases vor Abkühlung schützt, wobei die wechselweise Zu-oder Abschaltung des einen oder andern Druckbehälters im Betriebe durch Umschaltvorrichtungen (UI und U2) mittels eines elek- trischen Hubmagneten (03) selbsttätig gesteuert wird, die durch eine temperaturempfindliche Vor- richtung (T), im gekühlten Druckbehälter (Bhl) oder in der zum Verbrennungsmotor führenden Gasleitung eingebaut,
    in Abhängigkeit einer bestimmten Gastemperatur betätigt werden, während für das Anlassen die Zuschaltung des wärmeisolierten Druckbehälters (Bh2) von Hand aus durch das Öffnen einer Rohrabsperrvorrichtung (A3) in der vom Behälter (Bh2) zum Verbrennungsmotor (M) führenden, noch vor dem Druckregler (V) in die Nebenleitung (LI) einmündenden Rohrleitung (L3) erfolgt.
    36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschaltung des wärme- isolierten Druckbehälters für das Anlassen selbsttätig durch die Betätigung der Anlassvorrichtung des Verbrennungsmotors ausgelöst wird, derart, dass mit der Steuervorrichtung der letzteren ein elek- trischer Schalter verbunden und betätigt wird, der den Stromkreis eines elektrischen Hubmagneten schliesst, der die Umstellung der Rohrabsperrvorrichtung . A (in Fig. 10) zwischen Behälter (Bh2) und Verbrennungsmotor (M) bewirkt.
    37. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektrischer Steuerung der Anlassvorrichtung des Verbrennungsmotors diese mit dem Hubmagneten für die Umstellung der Rohrabsperrvorrichtung [ (A3) in Fig. 10] zwischen Druckbehälter (Bh2) und Verbrennungsmotor parallelgeschaltet ist, wobei beide Vorrichtungen durch ein und denselben Schalter zu-oder abgeschaltet werden.
    38. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,7, 11, 12, 14 bis 17,20 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Steuerbewegungen für die erfindungsgemässe Vorrichtung das in erster Linie zu andern Zwecken vorhandene, in einem eigenen Behälter unter Über-oder Unterdruck stehende Medium (z. B. Luftbremsanlage bei Kraftfahrzeugen) herangezogen wird, wobei auch hydraulische Schalter für die Steuerung angewendet werden können.
    39. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse der erfindungsgemässen Vorrichtung gleichzeitig die Funktion des Anlassgebläses für den Gaserzeuger in der Weise übernimmt, dass der Gebläsemotor (G) an einen zweiten, besonderen Anlassstromkreis (Kr) angeschlossen und die vom Gebläse (G) zum Verbrennungsmotor führende Gasleitung (LJ mit einem absperrbaren Auslassstutzen (Lo), der ins Freie mündet, versehen wird (Fig. 9).
    40. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass als Stromquelle für die erfindungsgemässe Vorrichtung eine z. B. für die Zündung, Beleuchtung usw. betriebsmässig vorhandene Akkumulatorenbatterie, nur entsprechend grösser bemessen, herangezogen wird.
AT159044D 1938-02-09 1938-02-09 Vorrichtung zur Erzielung der Unabhängigkeit der Bereitstellung des gasförmigen Betriebsstoffes vom vorhergehenden Betriebszustand des Verbrennungsmotors bei Sauggas-Brennkraftmaschinenanlagen. AT159044B (de)

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