AT158436B - Aufhänge- und Auslösegerät für Abwurflasten auf Luftfahrzeugen. - Google Patents

Aufhänge- und Auslösegerät für Abwurflasten auf Luftfahrzeugen.

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AT158436B
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jacket housing
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Mechanische Werkstaetten Neubr
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Aufbänge- und Auslösegerät   für Abwurflasten auf Luftfahrzeugen. 



   Die Erfindung betrifft ein   Aufhänge-und Auslösegerät   für Abwurflasten auf Luftfahrzeugen, bei dem eine Sperrklinke durch einen Treibstösselkolben eines abnehmbaren, eine elektrisch zündbare
Einsatzpatrone enthaltenden Arbeitszylinders auslösbar ist, dessen weite Wandöffnungen an, ein   Anspuffgehäuse   mit flammenvernichtenden engen Ausmündungen angeschlossen sind. 



   Bei einer bekannten Bauart erfolgt die Flammenvernichtung in besonderen, seitlich quer an den
Arbeitszylinder angesetzten Auspuffgehäusen, die viel Platz beanspruchen und die Abgase nach ver- schiedenen Richtungen entweichen   lassen.'1  
Bei einer andern Bauart dienen zur Flammenvernichtung und Abgasableitung am Innenumfang des Arbeitszylinders angeordnete Längskanäle, die die Gase konzentrisch zum Stössel austreten lassen. 



   Das hat den Nachteil, dass die Gase in das Auslösegerät gelangen und es verschmutzen. Dazu kommt, dass in den Arbeitszylinder eine neue Pulverladung nur auf umständliche Weise eingebracht wenden kann, was überdies noch das Ausbauen des Treibstössels aus dem Arbeitszylinder und das   Herausnehmen   des letzteren aus seiner Haltevorrichtung bedingt, so dass vorgeschlagen wurde, bei jedesmaliger Gerätauslösung einen neuen geladenen Arbeitszylinder einzusetzen. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass der Arbeitszylinder innerhalb eines besonderen Mantelgehäuses angeordnet ist, das an den Kopf des Arbeitszylinders gasdicht angeschlossen ist und die Auspuffgase von den Wandöffnungen nach dem hinteren, dem Treibstössel abgekehrten Ende des Arbeitszylinders ableitet, wo der Zylinderfuss mit dem Mantelgehäuse flammenvernichtende enge Ausmündungen bildet. Durch die erfindungsgemässe Anordnung eines Auspuffraumes gleichachsig zum hinteren Ende des Arbeitszylinders ergibt sich eine sehr gedrängte, einfache und leicht einbaubare Form, bei der die Abgase schnell und in einer dem Auslösegerät abgewendeten Richtung entweichen. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich, wenn der Arbeitszylinder lediglich durch eine einzige lösbare Verbindung, z. B. Verschraubung, seines Kopfes mit dem Kopf des Mantelgehäuses an diesem einschieb-und herausnehmbar befestigt ist, wobei vorzugsweise das Mantelgehäuse als am Träger des Gerätes befestigbares Traggestell für den Arbeitszylinder dient. 



   Die herausdrehbare Anordnung des Arbeitszylinders wird bei der gedrängten Bauweise des Gerätes noch vervollkommnet, wenn man Mittel vorsieht, die das Mitverdrehen der Leitungsdrähte und deren Zerstörung durch die Abgase verhindern. Beides lässt sich erreichen, wenn die Zündeinrichtung samt den von einem Panzerrohr umgebenen Leitungsdrähten gegenüber dem die Patronenkammer abschliessenden Stöpsel beweglich sind. 



   Die Zeichnung, auf welcher der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, zeigt in Fig. 1 einen senkrechten Längsmittelschnitt durch das Auslösegerät, in Fig. 2 einen Grundriss und in Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 1. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen den Fuss des Mantelgehäuses im senkrechten Längsmittelschnitt und im Grundriss. Die Fig. 6 und 7 stellen den Kopf des Arbeitszylinders in Ansicht und im Grundriss dar. 



   Es bezeichnet 1 ein zylindrisches Mantelgehäuse, das in der Nähe seiner beiden offenen Enden je mit vier Anschlussorganen 2,3 auf der Innenseite eines im Querschnitt U-förmigen Trägers 4 einer auf Luftfahrzeugen angeordneten Lastenabwurfvorrichtung befestigt ist. Am oberen Ende ist das Gehäuse 1 durch eine Ringstufe   o   nach innen abgesetzt. Diese dient zum leicht lösbaren Einsetzen 

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 eines im Durchmesser kleineren Arbeitszylinders 6, der sieh mit einem Aussenringflanseh 7 gegen die
Ringstufe 5 stützt. 8 stellt einen am Flansch 7 vorgesehenen Ringkranz dar, der abdichtend in eine
Ringnut 8 a der Ringstufe 5 eingreift. 



   Der über dem Ringflanseh 7 vorstehende Kopf 9 des Arbeitszylinders 1 ist mit einem Gewinde versehen, das in ein Gewinde im Kopf teil 10 des Gehäuses 1 eingesteckt und durch eine   45 -Drehung   eingesehraubt wird. Bei diesem an sieh bekannten, bajonettversehlussartig betätigbaren Gewinde sind aussen am Zylinderkopf 9 und im Mantelkopf 10 in der Umfangsriehtung aufeinanderfolgende
Gewindelängsleisten 9 a, 10 a und Führungslängsnuten 9   al, 10 al   verwendet. Hiebei ist eine Gewindeleiste, z. B. 10 b im Mantelkopf, samt ihrer Führungsnut 9 b1 am Zylinderkopf erheblich breiter (oder auch schmäler) als die übrigen Leisten und Nuten, die mit Ausnahme der den Teilen 9   b1, 10 b1 benach-   barten, entsprechend sehmalen (oder breiten) Teile 9 a, 10 a1 gleieh breit sind.

   Die Anordnung der ungleichen Breite ist getroffen, um für den Arbeitszylinder immer dieselbe Betriebsstellung zu erhalten. 



  Die Einschraubbewegung wird durch die als Anschlag wirkenden Teile 5, 7 begrenzt. 



   Im Kopf 9 des Arbeitszylinders ist ein   Treibstössel 7'3   axial beweglich gelagert, der auf eine Sperrklinke 14 des   Aufhänge-und Auslösegerätes   einwirkt. Am andern Ende ist der Stössel 13 mit einem vor der Patronenkammer 15 des Arbeitszylinders 6 angeordneten Kolben 16 versehen, der mit einer zur Aufnahme von   Verbrennungsrückständen   dienenden Mulde 16 a versehen ist. Der Kolben liegt in Ruhestellung unmittelbar über der die Pulverladung enthaltenden, gestrichelt eingezeichneten Patrone 17.

   Durch die Treibwirkung der entzündeten Ladung wird der Kolben in die strichpunktiert angedeutete Stellung bewegt, wobei er mehrere in der Wand des Arbeitszylinders 6 vorgesehene Wand- öffnungen 18 freilegt, die nach dem hinteren Teil des Hohlraumes 19 zwischen Arbeitszylinder 6 und   Mantelgehäuse 1 gerichtet   sind. Dadurch werden die Abgase schon von Anfang an in die Richtung der   Abströmung   gelenkt, die durch enge, flammenvernichtende Ausmünddungen 19 a erfolgt, die sich zwischen dem Zylinderfuss 6 a und dem hinteren Ende   1 a des   Mantelgehäuses 1 befinden. 



   Die Patrone 17 besitzt einen vorspringenden Kranz 20, der sich gegen eine Absetzung 21 des Arbeitszylinders 1 legt. 22 ist ein mit Kordelrand   28   versehener Stöpsel, welcher als Abschlusswand in das Fussende 6 a des Arbeitszylinders eingesehraubt wird und gleichzeitig zum Festklemmen der Patrone 17 dient. In dem Stöpsel 22 befindet sich dreh-und axial bewegbar eine von einem Gehäuse   24   umfasste Zündvorriehtung 24 a mit zwei an Zünddrähten 25 angeschlossenen Steckern 25 a. Das Gehäuse 24 weist einen zentralen, den Stöpselboden 22   a   beweglich durchsetzenden Hohlzylinder 26 auf, welcher ein vorzugsweise als Kniestück ausgebildetes Rohr 27 starr aufnimmt, das im Abströmbereieh der Pulvergase die Zünddrähte 25 panzerartig umgibt. 



   28 bezeichnet einen am   Mantelgehäuse   1 gelagerten, abgefederten Bolzen, der dazu dient, den Arbeitszylinder 6 und vorzugsweise auch den Verschlussstöpsel 22 in ihrer Betriebsstellung zu sichern. Er greift zu diesem Zwecke in eine entsprechende Ausnehmung des durch VorsprÜnge 6 b gegen das Mantelgehäuse 1 abgestützten Zylinderfusses 6 a und des Stöpsels 22.29 sind zwei um   1800 versetzt   am Fuss des Arbeitszylinders 6 befestigte Handhaben, die über das   Mantelgehäuse j !   vorragen und das leichte Herausnehmen des Arbeitszylinders aus dem   Mantelgehäuse ermöglichen.   



   Das Mantelgehäuse ist in das Innere des Trägers 4 wasserdicht eingesetzt. Das Gerät ragt daher nur mit der Austrittsstelle 19 a der Abgase und den beim Lösen des Arbeitszylinders bzw. bei der Ersetzung der Patrone von Hand zu betätigenden Teilen aus dem Träger 4 hervor. 



   Die Handhabung des Gerätes erfolgt in der Weise, dass man nach Lösen der Verriegelung 28 den Arbeitszylinder 1 aus seiner Betriebsstellung um   450 zurückdreht,   ihn dann axial nach unten aus dem Gehäuse   1   herauszieht, den   Verschlussstöpsel   23 löst, wobei das Gehäuse   24   sich nicht mitdreht, und dann die abgebrannte Patrone 17 herausnimmt. Es wird darauf eine neue Patrone auf die Stecker 25 a gesetzt, der Stöpsel 22 eingeschraubt und schliesslich der Arbeitszylinder 6 in das Mantelgehäuse 1 eingesetzt. Sobald er sich in seiner Betriebsstellung befindet, fällt der Sicherungsbolzen 28 ein. Beim Los-und Festschrauben des Stöpsels 22 wird der Arbeitszylinder in der Gegend der Patronenkammer gehalten, deren Wand aussen eine Riffelung 30 aufweist. 



   Die Erfindung lässt sich auch in der Weise ausführen, dass als Mantelgehäuse eine Einbuchtung einer Wand des Trägers 4 dient. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Aufhänge-und Auslösegerät   für Abwurflasten auf Luftfahrzeugen, bei dem eine Sperrklinke durch einen Treibstösselkolben eines abnehmbaren, eine elektrisch zündbare Einsatzpatrone enthaltenden Arbeitszylinders auslösbar ist, dessen weite Wandöffnungen an ein Auspuffgehäuse mit flammenvernichtenden engen Ausmündungen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder   (6)   für den den Treibstössel   (13)   tragenden Kolben   (16)   innerhalb eines die Auspuffgase von den Wandöffnungen (18) dadurch nach hinten ableitenden Mantelgehäuses   (1)   angeordnet ist, welches an den Zylinderkopf   (9)   gasdicht angeschlossen ist und mit dem Zylinderfuss (6 a) flammenvernichtende enge Ausmündungen   (19   a)

   bildet.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder (6) lediglich durch eine einzige lösbare Verbindung, z. B. Verschraubung, seines Kopfes (9) mit dem Kopf (10) des Mantel- <Desc/Clms Page number 3> gehäuses (1) an diesem einschieb-und herausnehmbar befestigt ist, wobei gegebenenfalls das Mantelgehäuse als am Träger (4) des Gerätes befestigbares Traggestell für den Arbeitszylinder dient.
    3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschraubung ein bekannterweise EMI3.1 ist, wobei eine Gewindeleiste (10 b) samt ihrer Führungsnut (9 b1) erheblich schmäler oder breiter als die übrigen im wesentlichen gleichbreiten Leisten und Nuten ist.
    4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder (6) in der Nähe seines Kopfes (9) zur Einschub-bzw. Einschraubbegrenzung und Abdichtung mit einem sich gegen eine Ringstufe (5) des Mantelgehäuses (1) abstützenden Aussenringflansch (7) ausgestattet ist. EMI3.2 ist und den Stöpselboden (22 a) beweglich durchsetzt.
    6. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelgehäuse (1) zur Verriegelung des Arbeitszylinders (6) gegen Verdrehung mit einem lösbaren Federungsbolzen (28) ausgestattet ist, der in den, vorzugsweise durch Vorsprünge (6 b), gegen das Mantelgehäuse abgestützten Fuss (6 a) des Arbeitszylinders eingreift.
    7. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder fussseitig mit aus dem Mantelgehäuse vorragenden Handhaben (29) zur leichteren Herausnahme ausgestattet ist. EMI3.3
AT158436D 1937-12-20 1937-12-20 Aufhänge- und Auslösegerät für Abwurflasten auf Luftfahrzeugen. AT158436B (de)

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