AT155941B - Koaxiales Kabel. - Google Patents

Koaxiales Kabel.

Info

Publication number
AT155941B
AT155941B AT155941DA AT155941B AT 155941 B AT155941 B AT 155941B AT 155941D A AT155941D A AT 155941DA AT 155941 B AT155941 B AT 155941B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
edge
coaxial cable
conductor
projections
tape
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Telephon Czeija Nissl & Co filed Critical Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT155941B publication Critical patent/AT155941B/de

Links

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Koaxiales Kabel. 



   Die Erfindung bezieht sich auf koaxiale Kabel, bei denen der eine Leiter im wesentlichen aus einem hohlen Metallzylinder besteht, der einen andern metallischen Leiter von geringerem Durchmesser umgibt und von diesem durch Abstandhalter aus Isoliermaterial getrennt und gehalten wird. 



   Manchmal ist es nötig, zwei oder mehrere koaxiale Leiterpaare in einem Kabel entweder allein oder zusammen mit andern Leitereinheiten unterzubringen. In diesem Fall werden die koaxialen Leiter miteinander verdrillt. Dies ergibt jedoch wegen der inneren Torsionsfestigkeit des zylindrischen Aussenleiters einige Schwierigkeiten. 



   Koaxiale Leiterpaare werden auch häufig dazu benutzt, die Hin-und Rückleitung für einen hochfrequenten Wechselstrom zu bilden. Es ist daher besonders wichtig, dass die Innenfläche des Aussenleiters, die dem Innenleiter am nächsten gegenüberliegt, möglichst glatt, fortlaufend und frei von Unebenheiten ist. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein koaxiales Leiterpaar zu schaffen, welches einfach im Aufbau und leicht herzustellen ist, das zumindest in einer Verseilungsrichtung verhältnismässig niedrige Torsionsfestigkeit besitzt und dessen Aussenleiter an der Innenseite von Natur aus glatt ist. 



   In der österr. Patentschrift Nr. 138323 wurde bereits ein koaxiales Kabel mit einem aus mehreren biegsamen Streifen bestehenden Aussenleiter vorgeschlagen, deren Stärke im Vergleich zu ihrer Breite gering ist und die mit ihren Rändern übereinandergreifen und von einem oder mehreren Bindegliedern od. dgl. umgeben sind. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein koaxiales Kabel mit einem äusseren Hohlleiter, der aus einem zu einer Röhre geformten Metallband besteht und durch Isolierkörper von einem Mittelleiter in Abstand gehalten wird ; die Erfindung besteht darin, dass die Kanten des Bandes einander gegenüberstehen und eine Fuge bilden und jede Kante des Bandes Vorsprünge hat, die über die Aussenseite der andern Kante hinüberragen. 



   Die Erfindung wird an Hand der Figuren näher erläutert, in denen für identische Teile die gleichen Bezugsnummern eingesetzt sind. 



   Gemäss der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung besitzt das koaxiale Kabel einen Innenleiter 10, mehrere geschlitzte Abstandscheiben 11, 11, die auf den Innenleiter in bestimmten Abständen aufgebracht sind, und einen zylindrischen Aussenleiter 12, der auf dem Umfang der Scheiben 11 liegt und durch diese getragen und vom Innenleiter getrennt wird. Der Innenleiter besteht vorzugsweise aus einem glatten massiven Kupferdraht mit kreisförmigem Querschnitt. Er kann jedoch auch aus einem andern Metall bestehen oder, wenn gewünscht, eine andere Form besitzen   (z. B.   Hohlzylinder, mehrere Litzen oder irgendeine andere vorteilhafte Form). Die Scheiben 11 kann man sich aus irgendeinem geeigneten Isoliermaterial, wie z. B.

   Kunstharz, Gummi, plastischer Zellulose, Polystyrol od. dgl., gegossen, geformt oder ausgeschnitten denken und sie können irgendeine zweckmässige Form haben. Die dargestellten Scheiben haben in der Mitte ein Loch mit etwas geringerem Durchmesser als der Innenleiter 10. Die Scheibe hat einen Schlitz 111 mit geraden Kanten von geringerer Breite, der in eine sich zuspitzende Öffnung 112 zur Aufnahme des Drahtes 10 ausläuft. Wenn die Scheiben auf den Draht aufgebracht werden, umgeben sie diesen fest, ohne dass zusätzliche Befestigungsmittel nötig sind. Dies wird durch die Verstärkung mittels des engen Schlitzes   111   erreicht, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   wodureh das-mittlere Lpcher'eheibe   von genügend viel Material umgeben wird,   s   dass-ein fester Sitz auf dem Draht gewährleistet ist. 



   Der   Aussenleiter. ?   besteht aus einem Streifen oder einem Band eines geeigneten Materials, wie z. B. Kupfer, Bronze, Aluminium oder-einem ändern leitfähigen Stoff, der über dem Umfang der Scheiben 11 zu einem Zylinder geformt ist und von diesen getragen wird. Der Zylinder hat in diesem Fall kreisförmigen Querschnitt. Er kann jedoch, wenn gewünscht, in bestimmten Fällen einen andern Querschnitt haben. Der Streifen hat an seinen beiden Kanten in bestimmten Abständen nach aussen vorspringende Zähne 14. Diese Zähne 14 ragen ungefähr um die Dicke des Bandes über die Seite des Streifens-vor, die die Aussenfläche des zylindrischen   Aussenleiters   bildet.

   Die eigentlichen Kanten 15, 16 des Bandes liegen einander gegenüber und bilden eine Fuge 17, wobei die Zähne 14 jeder Kante die andere Kante überlappen, so dass die Zähne der einen Kante die andere Kante in der richtigen Lage halten. 



   Wenn bei der Herstellung des in Fig. 5 und 6 dargestellten Bandes die Zähne durch Kaltverformung hergestellt werden (wie   z.     B.   durch Ausschneiden mit Stanzen, Schneidrädern od.   dgl.),   können sie bei der Bildung des zylindrischen Aussenleiters mehr oder weniger tief in das Material der 
 EMI2.1 
 noch besser aneinander, wodurch die   Torsionsfesiigkeit   des geformten Leiters erhöht wird. 



   Es soll jedoch bei der beschriebenen Ausführungsform der Aussenleiter um einen bestimmten
Betrag Linksdrall torsionsfähig und nach der Verdrillung seitwärts biegungsfähig sein. Infolgedessen werden die Zähne 14 so bemessen und so gegeneinander angeordnet, dass die Fuge 17 zunächst nach Fig. 1 und 2 geradlinig auf dem zylindrischen Leiter verläuft, jeder Zahn einer Kante im wesentlichen seitlich einem entsprechenden Zahn der andern Kante gegenübersteht. Wie Fig. 1 zeigt, befinden sich die Zähne der Kante 5 links   gegenüber   denen der Kante   16.   Diese gegenüberliegenden Paare von entsprechenden Zähnen sind längs der Fuge 17 in Abständen angeordnet. 



   Wenn das Leiterpaar jetzt verdrillt wird, wie z. B. bei der Verseilung mit einem oder mehreren ähnlichen Paaren in einem zusammengesetzten Kabel, gleiten die Kanten 15 und 16 aneinander und   - die   Zähne nehmen die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Lage ein, da die Fuge 17 aus einer geraden Linie zu einer Schraubenlinie geworden ist. Die Zähne können dann mit im wesentlichen gleichen Abständen längs der   schraubenförmigen   Fuge des verdrillten Kabels liegen. 
 EMI2.2 
 verdrillen. 



   - Ferner kann, wenn das Kabel nicht verdrillt werden soll, die Fuge aber trotzdem schraubenförmig verlaufen soll, das Band schraubenförmig an Stelle in der   Längsriehtung   über die Scheiben 11 aufgewickelt werden. In diesem Fall haben die Zähne des Bandes von Anfang an die in Fig. 3 dar- gestellte Lage. 



   Ein Kabel nach Fig. 3 oder ein Kabel, das aus mehreren Einheiten nach Fig. 3 besteht, hat viel   grössere   Biegsamkeit gegen Torsion und gewöhnliche Biegung als ein ähnlicher Aufbau, bei dem die Kanten des Bandes verschweisst, verlötet oder unverschiebbar ineinandergreifend ausgebildet sind ; jedoch kann sich keine der beiden Kanten in radialer Richtung über die andere erheben, so dass ein innerer Grat oder ein Vorsprung, der die   gewünschten   elektrischen Eigenschaften des Leiterpaares benachteiligt, entstehen könnte. 



   Natürlich dient die dargestellte Ausführungsform der Erfindung lediglich zur Erläuterung ; sie kann auf viele Arten abgeändert werden. Beispielsweise brauchen die Zähne nicht in jedem Falle aus einem Stück mit dem Band bestehen, sondern sie können auch an ihm befestigt sein. Ferner ist es natürlich möglich, die Erfindung, die an einem Kabel mit scheibenförmigen Abstandhaltern beschrieben ist, auch auf Kabel anzuwenden, bei denen der Abstandhalter die Form einer Schraube ans Isoliermaterial um den Mittelleiter hat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Koaxiales Kabel mit einem äusseren Hohlleiter, der aus einem zu einer Röhre geformten Metallband besteht und durch Isolierkörper von einem Mittelleiter in Abstand gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten (15, 16) des Bandes einander gegenüberstehen und eine Fuge   (17)   bilden und dass jede Kante   (15, 16)   des Bandes Vorsprünge (14) hat, die über die Aussenseite der ändern Kante   hinüberragen.  

Claims (1)

  1. 2. Koaxiales Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (14) mit dem Bande aus einem Stück bestehen.
    3. Koaxiales Kabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (14) aus der Ebene des Bandes hervorragen.
    4. Koaxiales Kabel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (14) jeder Kante (15, 16) des Bandes in die Aussenseite der andern Kante eingedrückt sind.
    5. Koaxiales Kabel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (14) härter sind als der Hauptkörper des Bandes. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 so dass die Kanten (15, 16) gegeneinander so verschoben werden, dass an Stelle der geraden Fuge eine schraubenlinienförmige entsteht.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verdrallen jeder Vorsprung (14) an einer Kante (z. B. 15) im wesentlichen einem entsprechenden Vorsprung (14) an der andern Kante (z. B. 16) schräg gegenübersteht und nach der Verdrallung sämtliche Vorsprünge (14) im wesentlichen in gleichen Abständen längs der schraubenlinierförmigen Fuge verteilt sind. EMI3.2
AT155941D 1936-09-11 1937-09-03 Koaxiales Kabel. AT155941B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US155941XA 1936-09-11 1936-09-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155941B true AT155941B (de) 1939-04-11

Family

ID=21772346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155941D AT155941B (de) 1936-09-11 1937-09-03 Koaxiales Kabel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155941B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1976398U (de) Anschlussvorrichtung fuer linienfoermige koerper.
DE1690288B2 (de) Trommelbarer Hohlleiter
DE102013003831B4 (de) Sanitärschlauch mit einem Innenschlauch und einer Ummantelung
DE715555C (de) Verfahren zur Herstellung von konzentrischen Leitungen
AT155941B (de) Koaxiales Kabel.
EP0417300A1 (de) Hohlschnecke aus walzband und verfahren zu deren herstellung
AT136790B (de) Kathode für Entladungsröhren mit indirekter Heizung.
DE3144958A1 (de) &#34;kern zum herstellen duenner kanaele in gussstuecken&#34;
CH200460A (de) Kabel mit einem koaxialen Leiterpaar.
AT138323B (de) Biegsames Leitungskabel und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE885738C (de) Elektrisches Rohrkabel zur UEbertragung magnetischer Wellen
DE961723C (de) Einzelleiteranordnung zur Fortleitung kurzer und sehr kurzer elektromagnetischer Wellen
DE680125C (de) Selbsttragender Hohlleiter fuer elektrische Leitungen und Kabel, insbesondere fuer Hochfrequenzkabel
DE913301C (de) Rohrfoermiger Leiter mit oder ohne Kern fuer elektrische Kabel oder Leitungen, insbesondere fuer mehrpaarige Traegerfrequenzkabel fuer die UEbertragung von hoeheren Frequenzen als 60 kHz
DE659346C (de) Elektrisches Kabel
DE675257C (de) Luftraumisoliertes elektrisches Kabel mit biegsamen rohrfoermigen Leitern
DE2120830C (de) Wellenleiter mit zylindrischer Wendel
DE893818C (de) Hohlleiter fuer Hochfrequenzkabel
DE538821C (de) Verfahren zur Herstellung des aus Lamellen zusammengesetzten Stuetzkranzes fuer die Bolzenkoepfe von Isolatoren
DE674409C (de) Luftraumisolierte konzentrische Hochfrequenzleitung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1614321C3 (de) Elektrische Spule
AT155184B (de) Abstandhalter.
DE611506C (de) Hohlleiter aus untereinander verseilten doppel-T-foermigen Profildraehten
DE758290C (de) Luftraumisolierter Leiter fuer Fernmeldekabel, insbesondere fuer Hochfrequenzkabel
EP0179989B1 (de) Schlauchsystem zur Aufnahme von Energieführungsleitungen