AT155690B - Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen. - Google Patents

Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen.

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  Vorrichtung zur   magnetischen Trennung von losen Korpergemischen.   
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 Stauung ein magnetischer Kraftfluss in der Weise erzeugt, dass die Kraftlinien von einem zentralen Körper aus in einen diesem Körper vorgelagerten Schild übertreten müssen, um sich, den Weg über den Schild nehmend, wieder im zentralen Körper zu   schliessen.   Gleichzeitig wird   die Materialaufgahe   so angeordnet, dass das Soheidegut bei seinem Eintritt und auf seinem Wege durch das Magnetfeld keine Bewegungen ausführen kann, die die Scheidung   erschweren könnten. Ausserdem   ist die Anordnung so getroffen, dass bei der Scheidung von feinem Gut der Zentralkörper in an sich bekannter Weise in Vibration versetzt werden kann.

   Die Figuren der   Zeichnung sollen   die erfindungsgemässe Vorrichtung erläutern. 



   Gemäss Fig. 1 sind in einem Stahlzylinder Z Rillen eingedreht, u.   zw.   parallel zur Achse oder senkrecht oder auch schräg zur Achse, Die Räume zwischen den Rillen sind mit unmagnetischem Material   ausgefüllt.   Auf der verlängerten Zylinderachse sitzen auf jeder   Seite Spulen ; S', die   so 
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 im zentralen Körper eine magnetische Stauung hervorrufen. 



   Demzufolge biegen sich die Kraftlinien im zentralen Zylinder um und sie treten auf dem 
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 parallel der Zylinderachse zu laufen und dann wieder in die Achse des   zentralen Zylinders zurück-   zukehren. Zu diesem Zwcek ist der Schild E mit der zentralen Achse so   verbunden,   dass der Schild am Orte bleibt, wenn sich die Achse dreht. Das Scheidegut wird bei A gemäss Fig. 2 in bekannter Weise eingetragen. Das   magnetische Gut   bleibt an dem sich drehenden Zylinder haften, während das taube Gut abfällt. Lagert man den Schild E tief, so wird das taube Gut über das obere Ende des Schildes hinausgeschleudert. Lagert man den   Schild hceh,   so fällt das taube Gut am unteren Ende 
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 verstellbar angeordnet und er kann gegenüber dem Zylinder auch exzentrisch eingestellt werden. 



   Man kann um den Zylinder Z auch ein endloses Band R legen, das über eine Gegenrolle läuft, so dass die Aufgabe des Scheidegutes und der Austrag des magnetischen Gutes durch das Band erfolgen (Fig. 2). 



   Eine andere Ausführungsform besteht darin, dass der Zylinder Z fest angeordnet ist und von einem rotierenden Zylinder U eingehüllt wird (Fig. 3). Bei dieser Ausführungsform braucht der zentrale Körper nicht mehr ein ganzer Zylinder zu sein, es genügt   such.   ihn als halben Vollzylinder auszuführen (Fig. 3). Durch diese Massnahme wird der   magnetische Durchflussquerschnitt   verringert und damit bei gleicher Feldstärke an Ampèrewindungen gespart. 



   Eine andere Ausführungsform ist in den Fig.   4-6   dargestellt. Hier ist der Schild E mit ebener Oberfläche ausgebildet. Das Scheidegut wird entweder durch ein endloses Band zwischen Schild und Zylinder   hindurchgeführt   (Fig. 5) oder es wird zwischen Zylinder und Schild eine Schüttelaufgabe eingebaut, die das Aufgabematerial durch den   Zwischenraum   zwischen Zylinder und Schild hindurchschüttelt, oder aber das Aufgabegut wird auf einer geneigten Ebene durch den Scheideraum hindurchgeführt (Fig. 6). Bei allen Ausführungsbeispielen kann die Scheidung   sowohl   trecken als auch nass erfolgen. 



   Die. vorangeführten   Ausführungsformen   können bei gröberer Körnung des Aufgabegutes mit Gleichstrom ohne weiterer Massnahmen betrieben werden. Ist aber feinkörniges Gut zu scheiden und 

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 sind Adhäsionskräfte zwischen diesen feinen Körnungen zu überwinden, dann ist die Anwendung von mechanischen Vibrationen unerlässlich. Diese Vibrationen können entweder elektrisch erzeugt werden, z. B. dadurch, dass man den zentralen Körper oder den zylindrischen Mantel   U   (Fig. 3) durch einen 
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1.

   Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen   Körpergemischen   verschiedener   ma-     gnetischer Eigenschaften, dadurch gekennzeichnet,   dass in einem zentralen Körper aus magnetischem Material, dem ein verstellbarer Schild aus magnetischem Material vorgelagert ist, zwei gegeneinander   gerichtete Magnetflüsse   erzeugt werden, die sich über den Schild zum Zentralkörper schliessen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schild radial und peripherisch verstellbar angeordnet ist.
    3. Vorrichtung ns. ch Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Achse von einem unmagnetischen, endlosen Bande teilweise umschlungen wird und dass das Band gleichzeitig die Aufgabe und den Austrag des magnetischen Gutes besorgt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Achse fest 1Jl- geordnet ist und dass sich ein die Achse umhüllender Hchizylinder dreht (Fig. 3).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Schilde gegenüberliegende Teil der Achse als Zylinderteil (Halb-oder Viertelzylinder) ausgebildet ist.
    6. Vorrichtung nf. ch Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der gebogene Schild durch eine ebene Fläche ersetzt ist (Fig. 3).
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale, n agnetisierte Zylinder oder Zylinderteil elektrisch cder mechanisch in an sich bekannter Weise in Vibration versetzt wird. EMI2.2
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