AT155681B - Störschutzgerät zur Entstörung mehrpoliger Schalter. - Google Patents

Störschutzgerät zur Entstörung mehrpoliger Schalter.

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AT155681B
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AT
Austria
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interference
capacitors
interference suppression
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common
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Inventor
Wilhelm Dipl Ing Pistor
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Hydrawerk Ag
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  Störschutzgerät zur Entstörung mehrpoliger   Sehalter.   



    Bekanntlich verursachen fast alle Schaltgeräte, bei denen betriebsmässig Ströme unterbrochen werden, Radiostörungen. Die Entstörung solcher Schalter wird im allgemeinen in der Weise vorgenommen, dass einmal die Schalterkontakte durch Kondensatoren mit Dämpfungswiderständen überbrückt, das andere Mal die ankommenden Netzleitungen durch Querkapazitäten verriegelt werden. 



  Bei mehrpoligen Schaltern entstehen, wenn einzelne Kondensatoren verwendet werden, umständliche Schaltungen, die auch vom Installationsstandpunkt aus ungünstig sind. 



  Der Erfindung gemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass alle Teilkapazitäten in einem Gehäuse untergebracht und die zu den einzelnen Schalterkontakten führenden Leitungen in gemeinsamen Kabeln zusammengefasst werden, wodurch sich die Zahl der Leitungen erheblich verringer. 



  Die vorliegende Erfindung vereinfacht die gesamte Installation, wodurch die gesamte Entstörung erheblich billiger und vermieden wird, dass die Störschutzkondensatoren oder Leitungen vom Entstörungsstandpunkt aus nicht zweckmässig installiert sind. Sicherungen in den gemeinsamen Leitungen schützen sowohl die Querkondensatoren für die Netzverriegelung als auch die Überbrückungskondensatoren einschliesslich der Dämpfungswiderstände an den Schalterkontakten. 



  Durch Verwendung normaler Anschlusskabel mit genormter Kennzeichnung der Kabeladern ist stets eine fehlerfreie Schaltung möglich, da z. B. zu zwei gegenüberliegenden Kontakten führenden Leitungen durch gleiche Farbe gekennzeichnet werden können. 



  Nachdem sämtliche Kondensatoren in einem Gehäuse untergebracht sind, kann das ganze Störschutzgerät erfindungsgemäss dadurch weiter vereinfacht werden, dass entweder die Teilkapazitäten der Querkondensatoren oder die Teilkapazitäten der Überbrückungskondensatoren in je einem Wickel untergebracht werden. 



  Soll das Störschutzgerät in feuchten Räumen verwendet werden, so ist dies in einfacher Weise dadurch möglich, dass die beiden Mehrfachkabel durch feuchtigkeitssichere Kabelstopfbuchsen aus dem Gehäuse herausgeführt werden. 



  Das vorliegende Störschutzgerät stellt somit eine Erfindung dar, die für das Gebiet der Schalterentstörung grosse Bedeutung bekommen wird und dazu beiträgt, die Entstörung zu vereinfachen und zu verbilligen. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch die umständliche und nachteilige Schaltungsanordnung bei Verwendung von einzelnen Störschutzmitteln. Fig. 2 stellt die Ausführung gemäss der Erfindung dar. Zu beiden Seiten eines mehrpoligen Schalters 1 sind die Netzleitungen mit Entstörungsmitteln 2,. 3 verbunden. Die Störschutzmitteln 2 sind zusammengesetzt aus je einem Kondensator und einem Widerstand oder einer Drossel. Das Störschutzmittel 3 besteht aus die einzelnen Phasen überbrückenden Kondensatoren, deren Sternpunkt mit der Erdleitung verbunden bzw. direkt an Erde gelegt ist. Die Störschutzmittel 2 und 3 sind einschliesslich der Sicherungen 8 in einem gemeinsamen Gehäuse 4 untergebracht. Die zu einer Schalterseite gehörenden Leitungen sind je in gemeinsame Kabel 5 und 6 zusammengefasst.

   Im Ausführungsbeispiel sind die Kabel mittels feuchtigkeitssicheren Kabelstopfbuchsen y in das Gehäuse eingeführt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Störschutzgerät zur Entstörung mehrpoliger Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Netzverriegelungskondensatoren als auch Kontaktüberbrückungskondensatoren gegebenenfalls mit Widerständen, Drosseln und Sicherungen in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind, dass die Kopplung der Netzverriegelungskondensatoren mit den an die ankommenden Netzleitungen führenden Zuleitungen innerhalb des Gerätes vorgesehen ist und dass die jeweils zu einer Schalterseite führenden Leitungen in gemeinsamen Kabeln zusammengefasst sind.
    2. Störschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilkapazitäten der Querkondensatoren oder die Teilkapazitäten der Überbrückungskondensatoren in je einem Kondensatorwickel untergebracht sind.
    3. Störschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Leitung gehörenden Kondensatoren durch eine gemeinsame Sicherung abgesichert sind.
    4. Störschutzgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die zu je zwei gegenüberliegenden Schalterkontakten führenden Leitungen gleichfarbige Kabeladern verwendet sind.
    5. Störschutzgerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Störschutz- mittel in ein wasserdichtes Gehäuse eingebaut sind, welches mit Kabelstopfbuchsen versehen ist, durch die die Anschlüsse feuchtigkeitssicher herausgeführt sind. EMI2.1
AT155681D 1935-08-30 1936-08-26 Störschutzgerät zur Entstörung mehrpoliger Schalter. AT155681B (de)

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