AT154498B - Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung. - Google Patents

Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung.

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AT154498B
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  • Housings, Intake/Discharge, And Installation Of Fluid Heaters (AREA)

Description


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  Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung. 



   Es ist bekannt, gasbeheizte Warmwasserbereiter, insbesondere Badeöfen zur Erwärmung des Aufstellungsraumes mit einem besonderen Raumheizer auszurüsten. Diese bekannten Ausführungen wiesen jedoch verschiedene erhebliche Nachteile auf. Einer dieser Nachteile besteht darin, dass ausser den Abgasen auch die vom Wasser-und Raumheizer innerhalb der Ummantelung erwärmte Luft unmittelbar durch den Abzugsstutzen in den Schornstein gelangen kann, so dass ein grosser Teil der für die Raumheizung bestimmten Wärme ungenutzt verlorengeht. Ein weiterer Nachteil ist in der   üblichen   Anordnung der Abgashaube mit   Zugunterbrechung   und Rückstromsicherung zu sehen.

   Durch die gegen den Aufstellungsraum hin offenen Zugunterbrechungsöffnungen der Abgashaube wird nämlich ein grosser Teil der vom Wasser-und Raumheizer erwärmten und durch die hiefür vorgesehenen Luftaustausch öffnungen in der Ummantelung des Erhitzers austretenden Luft unmittelbar, also ohne wesentliche Vermischung mit der Raumluft in den Schornstein abgesaugt. 



   Ein anderer Nachteil der bekannten Ausführungen von Warmwasserheizern mit eingebautem Raumheizer besteht darin, dass der neben dem Wasserheizer angeordnete Raumheizer einen grossen Teil seiner Wärme an die durch Rohrschlangen gekühlte Verbrennungskammer und an den Lamellenkörper des Wasserheizers abgestrahlt, was besonders nach Ausserbetriebsetzung des Wasserheizers eine unerwünschte Nachheizung des Wasserinhalts mit sich bringt. Es besteht zwar die Möglichkeit, über einem Wasserheizer mit gekühlter Verbrennungskammer noch einen ungekühlten   Auftriebsschacht   vorzusehen und den Raumheizer neben diesen Auftriebsschacht einzubauen, doch ist hiebei eine wesentliche Vergrösserung der Baulänge des gesamten Gerätes nicht zu vermeiden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung, der die Nachteile bekannter Ausführungen vermeidet. Erfindungsgemäss schliesst die gegen den Aufstellungsraum zu mit   Luftaustauschöffnungen   versehene Ummantelung den Wasser-und Raumheizer derart ein, dass nur die Abgase, nicht aber die vom Wasser-und Raumheizer erwärmte Luft in das Abzugsrohr gelangen können. Zweckmässig wird der Wasser-und Raumheizer zusammen mit der Abgashaube in ein gemeinsames Gehäuse eingebaut und der obere von diesem Gehäuse eingeschlossene, die Abgashaube aufnehmende Raum durch eine Zwischenwand von dem unteren Raume getrennt, wobei die Zwischenwand nur vom oberen Ende der Verbrennungskammer des Wasser-und Raumheizers durchbrochen wird.

   Im oberen Teil des Gehäuses müssen hiebei Öffnungen vorgesehen werden, die die Verbindung zwischen der Zugunterbrechung und dem Aufstellungsraum herstellen. Diese Öffnungen werden derart angeordnet, dass sie nicht direkt über den   Luftaustauschöffnungen   im unteren Gehäuseteil liegen. Sind also z. B. die   Luftaustauschöffnungen   an der Vorderwand des Gerätes vorgesehen, dann werden die Öffnungen für die Zugunterbrechung an den Seitenwänden angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass die durch die   Luftaustauschöffnungen   austretende heisse Luft sich mit der kühleren Raumluft mischt und dass durch die Zugunterbrechung Raumluft normaler Temperatur abgesaugt wird. 



   Es ist zweckmässig, das obere Ende der Verbrennungskammer des Raumheizers an den Auftriebsschacht des Wasserheizers anzuschliessen, so dass die den Wasser-und Raumheizer von der Abgashaube trennende Zwischenwand nur einmal durchbrochen zu werden braucht. Dies ist deshalb von Vorteil, weil die Durchführung durch die Zwischenwand   möglichst   gasdicht erfolgen soll, um zu verhindern, dass heisse Luft aus dem unteren von der Ummantelung eingeschlossenen Raum in das Abzugsrohr gelangt, 

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Durch die angegebene Bauweise, wonach auch die Abgashaube in das Gehäuse mit eingeschlossen ist, wird die Bauhöhe des Gerätes so sehr vergrössert, dass das Aussehen des Gerätes darunter leidet. 



  Um dies zu vermeiden, wird der Wasserheizer erfindungsgemäss mit kurzer, ungekühlter Verbrennungskammer und einem dem Lamellenkörper nachgeschalteten Auftriebsschacht ausgeführt. Auf diese Weise ist es   möglich,   die Bauhöhe des Wasserheizers so zu verringern, dass das Gerät mit eingebauter Abgashaube nicht oder nicht erheblich höher wird als die bisher üblichen Warmwasserbereiter ohne eingebauten Raumheizer. Mit der Ausführung einer kurzen, ungekühlten Verbrennungskammer und einem dem Lamellenkörper nachgeschalteten   Auftriebsschacht   wird gleichzeitig die schon obenerwähnte unerwünschte Nachheizung des Lamellenkörper durch den Raumheizer vermieden, denn es ist ohne weiteres möglich, die Verbrennungskammer des Raumheizers oberhalb des Lamellenkörpers, also neben dem Auftriebsschacht des Wasserheizers anzuordnen. 



   Anstatt die Abgashaube mit   Rückstromsicherung   und Zugunterbrechung zusammen mit Wasserund Raumheizer in ein gemeinsames Gehäuse einzubauen, wäre es auch möglich, die Abgashaube mit einem besonderen Gehäuse zu versehen, das entweder auf das Gehäuse für Wasser-und Raumheizer aufgesetzt oder gesondert an dessen verlängerter Rückwand oder an der Wand des Aufstellungsraumes aufgehängt wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Fig.   l   zeigt einen Längsschnitt durch ein Gerät, bei dem der Wassererhitzer, der Raumheizofen und die Abgashaube in ein gemeinsames Gehäuse eingebaut sind. Fig. 2 und 3 sind weitere Ausführungsbeispiele. 



   Nach Fig. 1 besteht der Wassererhitzer 10 aus einem Bunsenbrenner 11, einer kurzen ungekühlten Verbrennungskammer 12, einem Lamellenkörper 13 und einem Auftriebsschacht 14. Vor dem Wassererhitzer ist der Raumheizer 15 angeordnet, der aus dem Brenner 16 und der Verbrennungskammer 17 besteht. Die Verbrennungskammer 17 ist mittels eines Stutzens 18 an den Auftriebssehacht 14 angeschlossen, der die Zwischenwand 19 durchdringt und in die Abgashaube 20 mündet. Als Ummantelung dient ein Gehäuse   21,   dessen oberer Teil 21'die Abgashaube 20 mit Rückstromsieherung und dessen unterer Teil 21"den Wassererhitzer 10 und den Raumheizer 15 aufnimmt. Die Vorderwand des Gehäuses 21 ist im Bereiche des Raumheizers 15 mit Öffnungen 22 versehen, durch die die vom Raumheizer 15 und die an den Wänden des Wassererhitzers 10 erwärmte Luft in den Raum austritt.

   Die Zwischenwand 19 verhindert das Abströmen dieser erwärmten Luft unmittelbar in die Abgashaube 20 und zum Schornstein. Im oberen   Gehäuseteil 21'sind   zu beiden Seiten grosse Öffnungen 25 vorgesehen, die die Verbindung zwischen der Zugunterbrechungsöffnung 24 mit dem Aufstellungsraum herstellen. Während also die   Luftaustausehöffnungen   22 im unteren Teil   21"des   Gehäuses an der Vorderfront angeordnet sind, sind die   Rückstromöffnungen   25 in den Seitenwänden vorgesehen. Dadurch wird 
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 luft bei starkem Kaminzug sogleich wieder in die Abgashaube abgesaugt wird. 



   Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführung ist auf den Vorteil der eingeschlossenen Abgashaube mit Rüekstromsicherung verzichtet, jedoch ist wie bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführung das den Raumheizer 15'und den Wassererhitzer 10'aufnehmende Gehäuse nach oben abgeschlossen und an der Vorderseite mit   Luftaustauschöffnungen.   22 versehen. 



   Fig. 3 zeigt eine Ausführung, die sich von den bekannten Wassererhitzern dadurch unterscheidet, dass das Gehäuse   21,   das den Lamellenkörper oben dicht   umschliesst,   vorne oder an den Seitenwänden mit   Luftaustauschöffnungen   22 versehen ist, so dass nur die durch den Lamellenkörper hindurchströmenden Verbrennungsgase in die Abgashaube 20 gelangen können, wogegen die am Wassererhitzer erwärmte Luft durch die   Luftaustauschöffnungen   22 in den Raum ausströmt und somit zur Erwärmung des Aufstellungsraumes dient. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen den Aufstellungsraum zu mit   Luftaustausehöffnungen     (22)   versehene Ummantelung (21) den Wasser-und Raumheizer derart abschliesst, dass nur die Abgase, aber nicht die vom Wasser-und Raumheizer erwärmte Luft in die Abgashaube   (20)   und in den Schornstein gelangen können.

Claims (1)

  1. 2. Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasser-und Raumheizer (10, 15) zusammen mit der Abgashaube (20) in ein gemeinsames Gehäuse (21) eingebaut ist, wobei der obere die Abgashaube (20) aufnehmende Teil (21') des vom Gehäuse (21) eingeschlossenen Raumes von dem unteren Teil (21") durch eine Zwischenwand (19) getrennt ist, die vom oberen Ende der Verbrennungskammer oder des Auftriebsschachtes des Wasser-und Raumheizers (10, 15) möglichst gasdicht durchdrungen wird.
    3. Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung nach Anspruch 1 oder 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer kurzen ungekühlten Verbrennungskammer (12) und eines den Lamellenkörper (13) nachgeschalteten, ungekühlten Auftriebsschachtes (14).
    4. Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Raumheizer (15) oberhalb des Lamellenkörpers (13), also im Bereich des wasserlosen Auftriebsschachtes angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungskammer (17) des Raumheizers (15) unterhalb der Zwischenwand (19) an den Auftriebsschacht (14) des Wasserheizers angeschlossen ist.
    6. Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Aufstellungsraum mit der Zugunterbrechung (24) verbindenden Öff- nungen (25) im oberen Teil des Gehäuses nicht oberhalb der Luftaustauschöffnungen (22) liegen, sondern diesen gegenüber um 900 versetzt angeordnet sind. EMI3.1
AT154498D 1936-11-06 1937-10-30 Gasbeheizter Warmwasserbereiter mit Raumheizung. AT154498B (de)

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