AT152773B - Verfahren zur elektrischen Widerstandsschweißung von Rohren und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur elektrischen Widerstandsschweißung von Rohren und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.

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  Verfahren zur   elektrischen Widerstandsschweissung   von Rohren und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens. 
 EMI1.1 
 

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   Das erfindungsgemässe Verfahren ist bedeutend einfacher durchzuführen als die bekannten Verfahren, da es gestattet, die Stromdichten in viel weiteren Grenzen zu verändern. Eine Vergrösserung dieser Dichte kann im übrigen ohne Gefahr des Verbrennens des Rohres angewendet werden, da die   ,, stromaufwärts" gelegenen   Rollen sich mit sehr grossen Oberflächen an das Rohr anlegen, so dass an jeder Stelle des Rohres die Bildung einer gefährlichen Stromdichte vermieden wird. 



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Fertigprodukte zeigen ein vollendetes, glattes Aussehen von   bläulicher Farbe,   da jede Schichte von sogenanntem Galmei, d. h. rohem Metall auf dem Rohr vermieden wird. Das Rohr zeigt daher die günstigsten Verhältnisse zur Aufnahme einer sehr gut haftenden Zinkschicht. 
 EMI2.1 
 zuführungsrollen angeordnet, die einen Druck auf das Rohr ausüben, so dass ein entsprechender Abstand zwischen den Fugenrändern auftritt. 



   Gemäss einer abgeänderten Ausführungsform wird die durch die Elektroden gelieferte Wärmemenge mittels einer mit dem Rohr in Berührung stehenden Hilfselektrode geregelt, die ein gegenüber den Schweisselektroden veränderliches Potential erhält. 



   Die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann gemäss der schematischen Darstellung in Fig. 1 erfolgen. 



   Auf das kalte Metall werden mehrere, parallel angeordnete Rollen derart angelegt, dass ein   guter Kontakt entsteht. Die "stromaufwärts" gelegenen Rollen 13 sind vorzugsweise seitlich angeordnet   und mit einem der Transformatorpole elektrisch verbunden. 



   Die unter den seitlichen Rollen 13 entwickelte Wärmemenge ist verhältnismässig gering und ein vorzeitiges Schmelzen des Metalles an dieser Stelle ist nicht zu befürchten. Der gesamte Rohrkörper 17 wird gleichzeitig auf die der Elastizitätsgrenze entsprechende Temperatur gebracht, wodurch die inneren Kräfte aufgehoben werden und ein leichtes Schmieden und ein bequemes Annähern der beiden zu verschweissenden Ränder   ermöglicht wird. "Stromabwärts" ist   eine einzige Rolle 15 angeordnet ; die unter dieser Rolle bei 18 entwickelte Wärme ist daher verhältnismässig gross und genügt zur vorzüglichen Verbindung der beiden Ränder, wobei genau an der Schweissstelle die geeignete und gleichmässige Temperatur des Metalles erzielt wird. 



   Auf diese Weise erfolgt eine ausgezeichnete örtliche Begrenzung der Wärme in möglichst wirksamer Weise und ohne jede unnütze   Wärme- oder Energieentwicklung   ; die Maschine kann mit sehr grosser Geschwindigkeit und grosser Regelmässigkeit arbeiten und etwa auf der Rohroberfläche vorhandene Rauhigkeiten sind ohne nachteiligen Einfluss auf die Gesamtleistung der Maschine, da das Rohr den Rollen 13 eine grosse Kontaktoberfläche darbietet. 



   Fig. 2 veranschaulicht die Art und Weise, wie der Strom durch das Innere des Rohres verläuft, wodurch es möglich wird, die Schweissung an der Innenseite bei 18'ebenso vollkommen wie an der Aussenseite bei 18 durchzuführen, da die seitlichen Rollen 13 den Strom dazu veranlassen, ins Innere des Rohres einzudringen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird das vorstehend beschriebene Verfahren dadurch verbessert, dass eine seitliche Druckrolle 21 hinzugefügt wird, die gegen die Schweissrolle 20 eine gewisse Potentialdifferenz aufweist. 



   So wie im Falle der Fig. 1 sind hier   zwei,, stromaufwärts" angeordnete   Rollen   19,   ein Hauptspeisetransformator 22 und die einzelne Rolle 20 vorgesehen, welch   letztere "stromabwärts" an der     Schweissstelle   angeordnet ist. Wahlweise kann auch eine weitere, gestrichelt gezeichnete Rolle   19'   vorgesehen sein, die mit der Rolle 19 elektrisch verbunden ist. 



   Die Druckrollen 21 sind mit dem einen Ende der   Sekundärwicklung   eines Transformators 24 verbunden, deren anderes Ende mit   den,, stromaufwärts,, gelegenen   Rollen 19 und gegebenenfalls   19'   verbunden ist. 



   Wenn man den Schalter 25 auf einen Leerkontakt   stellt, verläuft   infolge der grossen Transformatorreaktanz kein Strom durch die   Sekundärwicklung   des Transformators 24. Der vom Transformator 22 gelieferte Strom verläuft zur Gänze im Rohr zwischen den Rollen 19 und 20. 



   Wird dagegen der Schalter 25 des Transformators 24 derart geregelt, dass ein Strom in der Richtung der Pfeile in Fig. 3 verläuft und wird dieser Strom entsprechend dosiert, so erfolgt eine Herabsetzung der Stärke des Stromes, der durch das Rohr von 19 nach 21 verläuft, wobei der Strom von 21 nach 20 verstärkt wird. Daraus folgt eine geringere Heizung des zwischen 19 und 21 befindliehen Rohrteiles und trotzdem eine intensivere Heizung des Metalles genau an der Stelle, an der die   Schweissung   vor sich gehen soll, d. i. unter   der,, stromabwärts" gelegenen   Rolle 20. 



   Unter der Annahme, dass der Transformator 22 mittels des Schalters 23 geregelt werden kann, ergibt sich eine Möglichkeit, einerseits die Heizung des Rohres und anderseits die der Fuge genau an der   Schweissstelle   auftretende Erhitzung unabhängig voneinander zu regeln, was bei keinem der bekannten Systeme möglich ist. 



   Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Maschine zur Durchführung der vorstehend beschriebenen Verfahren, die in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser zeigt Fig. 4 einen Aufriss mit Schnittdarstellung der Lagerung der Schweissrolle. Fig. 5 veranschaulicht 

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 eine Ausführungsform der individuellen Regelung des Druckes dieser Rolle und die Art und Weise, wie sie rasch verstellt werden kann, um das Werkstück freizugeben. Die Fig. 6 und 7 sind Schnittdarstellungen der   Trag-und Stromzuführungseinrichtungen für   die Rollenelektroden. Die Fig. 8 ist eine Gesamtansicht der Maschine. 



   Die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung ist dazu bestimmt, den Kontaktdruck, den die "strom-   abwärts"gelegene Schweissrolle   auf das Rohr ausübt, je nach den Schwankungen des Speisestromes der Maschine zu regeln. 



   Die Sehweissrolle   27,   deren Stromzuführung mit Rücksicht auf die Einfachheit der schematischen Darstellung nicht dargestellt ist, erhält ihren   Anpressdruck von   der Feder 28 über einen bei 30 schwenkbar gelagerten Hebel 29. Ein Handrad   31   dient zur Regelung des von der Feder 28 erzeugten Druckes, wobei die Reaktion zum Teil vom Rohr an der Kontaktstelle der Schweissrolle (als Schweissdruck) und zum Teil von dem Anschlag 32 aufgenommen wird, welch letzterem diese Reaktion über die Gewindestange 33 zugeführt wird, die mittels des Handrades 34 regelbar ist. Auf dieser Stange sitzt ein Eisenkern 35, der unter dem magnetischen Einfluss der mit dem Maschinengestell verbundenen Spule 36 steht, welche über einen Regelwiderstand 38 mit der Stromquelle 37 verbunden ist. 



   Unter dem Einfluss der auf den Eisenkern 35 von der Spule   36   ausgeübten Anziehung wird die Stange 33 von dem Anschlag   32   abgehoben, wodurch die Feder 28 noch stärker zusammengedrückt und der Kontaktdruck der Rolle 27 erhöht wird. 



   Je nach der Stellung des Regelwiderstandes 38 kann die Wirkung der Spule 36 geregelt werden. 



   Wenn die Spannung des Stromes sinkt, verringert sich die auf den Eisenkern 35 ausgeübte Anziehungskraft, wodurch auch der Druck der Rolle 27 auf das Rohr herabgesetzt wird. Infolgedessen steigt der Kontaktwiderstand zwischen der Rolle 27 und dem Rohr und es wird unter automatischer Kompensation der Stromverringerung die gleiche Wärmewirkung aufrechterhalten. 



   Man kann die Spule offenbar in den   Primär-oder Sekundärkreis   des Transformators 22 in Fig. 1 einschalten, so dass der Strom zur direkten und automatischen Kompensation der Schweisstemperatur herangezogen wird. 



   Die selbsttätige Veränderung des Anpressdruckes der   Schweissrollen   in Abhängigkeit vom Schweissstrom oder der Speisespannung kann offenbar auch durch andere Mittel als die in Fig. 4 schematisch dargestellten erzielt werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, deren Neuheit darin besteht, dass die Temperatur genau an der Schweissstelle durch die direkte oder indirekte, totale oder partielle Wirkung des Stromes auf den Kontaktdruck der   Sehweissrolle automatisch   konstant gehalten wird. 



   In Fig. 5 ist die schon in Fig. 4 angedeutete mechanische   Druckvorriehtung   gesondert in einer praktischen Ausführungsform dargestellt. Der Hebel 29 wird durch die Stange 39 geführt, die in dem   Lagergehäuse 40   gleitet. Eine auf der Stange 39 sitzende Mutter 41 gestattet, den Hub dieser Stange und damit der Rolle 27 durch Anlage an den Grund der Bohrung 42 zu begrenzen. Auf diese Weise wird das Eindringen der Rolle in die Fuge des Rohres vermieden, wenn aus irgendeiner Ursache das heisse Metall unter dem Druck der Rolle nachgeben oder sich ausdehnen sollte. Das Spiel 43 bestimmt den gesamten vertikalen Weg der Rolle 27 unter dem Einfluss der Feder 28. Das Handrad 34 gestattet die Rolle mittels der Schraube 33 von dem Werkstück abzuheben.

   Das obere Ende der Schraubenspindel 33 ist mit einer Mutter versehen und ruht auf dem schwenkbaren Anschlag 32. Das Handrad 31 dient zur Regelung des Federdruckes. Um den Grad der Zusammendrückung der Feder anzuzeigen, ist ein Zifferblatt 44 vorgesehen, auf dem ein Zeiger spielt, der mit einem kleinen Zahnrad 45 verbunden ist, das durch die Zahnstange 46 angetrieben wird. Diese Zahnstange wird gleichzeitig mit dem Handrad 31 in der   Höhenrichtung   verstellt und zeigt daher den linearen Wert der Zusammendrückung der Feder 28 an. Es ist ersichtlich, dass es mit dieser Einrichtung möglich ist, die Rolle durch Betätigung des Handrades 34 rasch vom Werkstück abzuheben, ohne dass die Regelung des Druckes durch das Handrad 31   beeinträchtigt   wird. 



   In Fig. 6 sind die Einzelheiten der   Schweissrolle   27 und ihrer Führungseinrichtungen sowie der Stromzuführung und der Wasserzirkulation derselben dargestellt. 



   Die Rolle 27 ist   mit Hilfe von Mutterschrauben 47   auf einer Hohlwelle 48 befestigt. Diese Hohlwelle trägt einerseits die Schale 68 mittels des Gewinderinges 49 und der Kappe   50,   anderseits ein Rohr 52 mittels eines Ringes   51,   der in das entgegengesetzte Ende der Hohlwelle 48 eingeschraubt ist. Die Hohlwelle 48 besitzt einen verdickten Teil   48 J1,   und ist von einem feststehenden Gehäuse 53 umgeben, indem sie rotiert. Eine Kammer 54 ist zwischen dem äusseren Umfang des verdickten Teiles und der Innenwand des Gehäuses 53 vorgesehen. 



   Der dichte Abschluss dieser Kammer wird durch Dichtungen 55 und 56 bewirkt, die derart ausgeführt sind, dass sie der Drehung der Hohlwelle 48 keinen Widerstand entgegensetzen. Diese Kammer wird mittels der durch einen Pfropfen verschliessbaren Füllöffnung 57 mit Quecksilber gefüllt. 



  Eine zweite durch einen Pfropfen verschliessbare Öffnung 76 dient zur Entleerung. 



   Erfindungsgemäss besteht die Dichtung 55 aus einem gewebten Asbestband 73, das in einer oder mehreren Schichten um einen glatten Teil 74 der Welle 48 gewickelt ist. Auf dieses Band ist ein Weiehgummiring 75 aufgelegt, der infolge seiner Dehnbarkeit über den Teil 48 a gezogen werden 

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 kann. Beim Montieren des zweiteiligen Lagers 58 wird dieser Ring 75 in seiner Lagerung zusammengepresst. Diese Dichtung gewährleistet ein   ausgezeichnetes   Dichthalten ; der Asbest ermöglicht ein leichtes Gleiten der Welle und der Gummi übt einen leichten und ständigen Druck auf den Asbest aus, wodurch das seitliche Austreten des Quecksilbers verhindert wird. 



   Das Gehäuse 53 bildet an der Aussenseite zwei konische   Höhlungen   59 und 59 a, in welche die Hülsen 60 und 60 a der Stromzuleitungen eingeführt weiden. 



   Diese Hülsen werden mittels Schraubenbolzen 61 festgezogen. In diese Hülsen sind die Enden der Kabel von der   Sekundärwicklung   des   Schweisstransformators   eingelötet. 



   Der Strom verläuft durch die Hülsen, den Teil 53, das in der Kammer 54 enthaltene Quecksilberbad zur Lagerung der Rolle und zu letzterer. Auf diese Weise werden die günstigsten Kontakte, ein dauerndes Dichthalten des Quecksilberabschlusses und die geringste Reibung an der Rollenaehse erzielt. 



   Das zur Kühlung der Rolle bestimmte Wasser wird durch einen Rohransatz 62 zugeführt, der mit dem feststehenden Teil 63 verbunden ist. Das Dichthalten zwischen dem sich drehenden und dem feststehenden Teil wird mit Hilfe von   Anschlussteilen   64 und 65, die unter dem Einfluss einer Feder 66 stehen, erzielt. 



   Das Wasser fliesst durch das Innere des Rohres 52, sodann durch die Kanäle 67 in dem Pfropfen 49 und zirkuliert in der Kammer   68,   wobei es die Kühlung der Rolle 27 bewirkt. Das Wasser fliesst hierauf durch die Kanäle 69 und den Raum 70 zwischen der Innenwand des Teiles 48 und der Aussenwand des Rohres 52 ab, durchströmt die Fenster 71 in der Muffe 51, gelangt in die Kammern 72 zur Abkühlung der Kontaktstellen der Hülsen 60 und der Hülle 53, die das Quecksilberbad umgibt. Das Wasser entweicht schliesslich durch einen seitlichen Ansatz   621.   



   Der Teil 48, 48   a   besteht aus Kupferlegierung. Um eine Einwirkung des Quecksilbers auf diesen Teil und hiedurch hervorgerufene Verluste zu vermeiden, werden die mit dem Quecksilber in Berührung stehenden Flächen mit einem von diesem nicht angreifbaren Metall überzogen, z. B. mit einer elektrolytischen Chromschicht. 



   Fig. 7 veranschaulicht die   beiden stromaufwärts"gelegenen   Rollen mit ihren Stromzuleitungsund   Kühlwasserzuführungseinriehtungen.   Die beiden Rollen 77 laufen um die beiden Lager 78 um, deren Anordnung in der Maschine aus Fig. 8 hervorgeht. 



   Die Welle 79 ist mit der Rolle durch Schrauben 11 verbunden und bildet im oberen Teil einen Becher   80,   der mit Quecksilber gefüllt ist. Diese Wellen und die Becher machen daher die Drehung der Rollen mit. Ein   Stromzuführungsstück   81 taucht mit seinen beiden abgebogenen Enden in die beiden Becher. Dieses Stück ist an seinem oberen Teil mit einer halbzylindrischen   Kontaktfläche   versehen, auf welcher mittels des Deckels 82 und dessen Befestigungsschrauben eine zylindrische Stange 83 befestigt ist, die als Stromzuführung dient und den Teil 81 mit jenem Pol des Transformators verbindet, der dem Pol der   Schweissrolle   (Fig. 6) entgegengesetzt ist. 



   Jede der Wellen 78 ist hohl und empfängt das Kühlwasser mittels eines mit ihr fest verbundenen Rohres 84, auf das ein feststehender Rohrstutzen 86 zur Wasserzufuhr durch eine Feder 85 angepresst wird. Löcher 87 in den Rollen 77 lassen das Kühlwasser austreten. Die Stange 83 selbst ist hohl und gleichfalls durch Wasserzirkulation gekühlt. Die gleichen Vorkehrungen wie für die Teile 53 und   48   a (Fig. 6) sind getroffen, um die Oberflächen gegen die Einwirkung des Quecksilbers zu schützen. Das bei 88 vorhandene Spiel gestattet die Verstellung der beiden Rollen (und der mit ihnen verbundenen Teile) gegeneinander, ohne dass das feststehende Stück 81 mitgenommen wird. Der Deckel 89   schützt   das Quecksilber gegen äussere Einflüsse. 



   Fig. 8 zeigt beispielsweise die Gesamtanordnung einer Maschine gemäss der Erfindung. Der Stromverlauf ist durch die Pfeile angegeben. 



   Der Transformator 90 speist einerseits die obere Rolle   91,   anderseits die beiden seitlichen Rollen 92 und 93. 



   Der Eintritt des Stromes in die parallel angeordneten Rollen 92 und 93 erfolgt gemäss Fig. 7 über ein Quecksilberbad. 



   Der Stromaustritt erfolgt durch eine einzige Rolle   91,   die auf der Fuge angeordnet ist. Der Stromverlauf und die Anschlüsse des Transformators sind bereits an Hand der Fig. 1 beschrieben worden. 



   Die beiden Rollen 92 und 93 sind auf einem verstellbaren Schlitten 94 angeordnet. Das Zusammenpressen des Rohres zwischen der Rolle 92 und der Rolle 93 erfolgt mittels der Schraube 95. 



   Auf der Höhe der Rolle 91 befinden sich zwei Druckrollen 96 und 97, um die beiden Ränder des Rohrumfanges in der Nähe der Schweissstelle in innige Berührung zu bringen. 



   Diese beiden Rollen sind mittels der Schraube 98 regelbar. Die beiden Rollen sind ausserdem gemeinsam auf einem verstellbaren Schlitten 99 gelagert. Das vorbehandelte Rohrwerkstüek läuft über eine Führungsrolle   100,   bevor es zwischen die beiden Stromzuführungsrollen 92 und 93 eintritt. 



   Unmittelbar nach erfolgter   Schweissung   wird das Rohr durch eine Rolle   101 geführt,   die nach allen Richtungen einstellbar ist. Ein einstellbares Hobelwerkzeug   ? ?   vollendet die Fertigstellungsarbeit, indem es den   überschüssigen   Grat entfernt. 

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   Der Druck der Rolle 91 wird durch ein System von Hebeln   103 ausgeübt,   das in seiner Gesamtheit auf dem Schlitten 104 aufgehängt ist. Die gesamten Einrichtungen zur Hervorbringung eines regelbaren Druckes, eines raschen Abhebens der Rolle usw. sind bereits in ihren Einzelheiten an Hand der Fig. 5 beschrieben worden. Der die Rolle 91 tragende Schlitten 104 kann mittels der Sehraube   105   parallel zum Rohr eingestellt werden, wie aus der Fig. 8 zu ersehen ist. 



   Alle Organe können unabhängig voneinander eingestellt werden, die Strecke zwischen den   beiden stromaufwärts"und der stromabwärts"gelegenen   Rolle kann nach Wunsch verändert werden, um die Durchlaufgesehwindigkeit des Rohres zu regeln. Auch der Druck der seitlichen Rollen kann verändert werden, ebenso wie die Stellung der Druckrollen gegenüber den   Schweissrollen   usw. 



   Das Rohrwerkstück kann sehr leicht ausser Eingriff gebracht werden. 



   Der gesamte Mechanismus ist auf einem Grundkörper 106 aufgebaut, der mit dem Gestell   107,   das die Transformatoren trägt, fest verbunden ist. 



   Zwecks besserer   Übersichtlichkeit   ist in Fig. 8 die Kühlwasserzirkulation der einzelnen Teile der Maschine weggelassen, ebenso wie der Umschalter zur Regelung des   Schweissstromes.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur elektrischen   Widerstandsschweissung   von Rohren, bei dem das Werkstück eine kontinuierliche   Versehiebungsbewegung   zwischen zwei zur Stromzu-und-abfuhr dienenden Elektroden ausführt, von denen die eine eine grosse seitliche   Fläche   des Rohres   umschliesst,   während die andere nur auf die Rohrfuge aufgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Entfernung zwischen den zwei Elektroden vorgesehen ist, die grösser ist als der Durchmesser des Werkstückes und dass das letztere von der Elektrode mit breiter seitlicher Wirkung gegen die in einem Punkt an der Rohrfuge angreifende Elektrode hin vorgeschoben wird,

   derart dass zuerst eine Vorerhitzung des Rohres in seinem ganzen Querschnitt über eine erhebliche Länge und hierauf die wirksame   Schweissung   dieses Rohres längs seiner Fuge durch örtliche sehr heftige Erhitzung erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsabstand zwischen den beiden Elektroden regelbar ist, wodurch die Vorerhitzung des Rohres, die Stromverteilung des Heizstromes in dem Rohrquerschnitt und in der Folge die Durchführungsbedingungen der Schweissung geregelt werden können.
    3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch EMI5.1 die an dem Rohr längs eines äusseren Umfangsbogens aufliegen, so dass es möglich ist, den Abstand zwischen den beiden Elektroden und hiedurch die thermische Vorbehandlung des Rohres vor der Schweissung längs der Fuge mit grosser Genauigkeit zu regeln.
    4. Sehweissmasehine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der entwickelten Wärmemenge im Kontakt mit dem Rohr befindliche. Hilfsrollen (21) angeordnet sind, welche veränderliche Potentiale gegenüber den stromaufwärts gelegenen Stromzuführungsrollen (19) und der stromabwärts gelegenen Stromableitungsrolle (20) aufweisen (Fig. 3).
    5. Maschine gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsrollen (21) in einer Abzweigung des Schweissstromes angeordnet sind, durch deren Regelung das Verhältnis der Wärmemengen, die an den Kontaktstellen der Stromzuführungs-bzw. der Stromableitungsrollenelektrode entwickelt werden, verändert werden kann (Fig. 3).
    6. Schweissmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verteilung der Wärme stromaufwärts eine Hilfsrolle (191) in der Schweisslinie angeordnet ist, deren Potential gegenüber den seitlichen Stromzuführungselektroden (19) und der Stromableitungselektrode (20) veränderlich ist (Fig. 3).
    7. Schweissmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Magnetfeld lokal zur Wirkung gelangt, welches die Stromverteilung beeinflusst und die maximale Wärmeentwicklung in der Schweisszone lokalisiert (Fig. 3).
    8. Schweissmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das die Wärme lokalisierende Magnetfeld aus einem unter der Wirkung eines magnetisierenden Stromes stehenden Magneten besteht, wobei der magnetische Kreis den Magnetismus in dem zu schweissenden Rohr beeinflusst (Fig. 3).
    9. Schweissmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Wirkung durch die Wirkung des Schweissstromes selbst erzielt wird.
    10. Maschine gemäss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die stromzuführenden, auf dem zu schweissenden Rohr in dessen Bewegungsrichtung stromaufwärts angeordneten Rollenelektroden unter einem Druck stehen, der grösser ist als der auf die stromabwärts angeordnete Rollenelektrode ausgeübte Druck.
    11. Maschine zur elektrischen Schweissung von Rohren zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen Hauptschweisstransformator (22), dessen Sekundärwicklung einerseits mit den stromaufwärts auf dem zu schweissenden Rohr angeordneten Rollenelektroden und anderseits mit der stromabwärts gelegenen Rollenelektrode verbunden ist (Fig. 1). <Desc/Clms Page number 6>
    12. Maschine nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Hilfstransformator (24), der die zusätzlichen Rollen (19, 21) speist, die zur Regelung und Verteilung der Heizung dienen (Fig. 3).
    13. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schalter (25) zur Regelung des Stromes des Hilfstransformators (24) und zur Dosierung dieses Stromes zum Zwecke der Regelung der Stromstärke des Hauptschweissstromes (Fig. 3).
    14. Maschine nach den Ansprüchen 11 und 13, gekennzeichnet durch einen Schalter (2. 3), der den Hauptschweissstrom (22) regelt.
    15. Maschine nach den Ansprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die stromabwärts angeordnete Rollenelektrode (27) unter einem Druck steht, der von den Schwankungen des Speisestromes beeinflusst wird (Fig. 4).
    16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenelektrode (27) auf einem Hebel (29) beweglich gelagert ist, der einerseits durch eine Druckfeder (28) und anderseits durch einen Eisenkern (35) beeinflusst wird, welch letzterer dem magnetischen Einfluss einer an den Speisestrom angeschlossenen Spule (36) ausgesetzt ist (Fig. 4).
    17. Maschine nach den Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet, durch einen Indikator (45) mit Skala, der mit dem Regelorgan für die einen Druck auf die Rollenelektrode ausübende Feder (28) verbunden ist, wobei dieser Indikator (45) die Kontrolle des Druckes der Rolle (27) ermöglicht (Fig. 5).
    18. Maschine nach den Ansprüchen 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der die Rollenelektrode (27) tragende Hebel (29) durch einen Schraubenmechanismus (31) betätigt wird, der es ermöglicht, diese Rolle (27) im Laufe des Schweissens rasch ausser Eingriff mit dem Werkstück zu bringen (Fig. 5).
    19. Maschine nach den Ansprüchen 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenelektrode (27) auf ihrem Lager mittels einer Einrichtung mit totem Gang (43) angeordnet ist, welche jedem übermässigen Ausschwingen dieser Rolle bei Durchbiegung des Werkstückes entgegenwirkt (Fig. 5).
    20. Maschine nach den Ansprüchen 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführungsrollen (77) mit der Stromquelle durch an sieh bekannte Quecksilbernäpfe (80) und biegsame Kabel erfolgt, zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Stromzuführung, wenn die Rollen zur Regelung des Abstandes zwischen den beiden Elektroden und damit der Vorerhitzung in der Längsrichtung verschoben werden (Fig. 7), 21.
    Maschine nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenelektrode (27) mit einer umlaufenden Welle (48) fest verbunden ist, die in einer Hülse (53) läuft, deren Höhlung (54) mit Quecksilber gefüllt ist, wobei diese verschiedenen Teile eine bewegliche Anordnung bilden, um die Regelung des gegenseitigen Längsabstandes der beiden Elektroden durchführen zu können und wobei biegsame Verbindungskabel das Quecksilberbad ständig mit der Stromquelle verbinden.
    22. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichthalten der Quecksilberkammer durch eine Asbestdichtung (73) erzielt wird, die zwischen den beiden das Lager bildenden Hälften eingeklemmt ist (Fig. 6).
    23. Maschine nach den Ansprüchen 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlflüssigkeitskreislauf der Rollenelektroden eine Abzweigung aufweist, die die Kühlung der Befestigungshülsen (60, 60 a) der Stromzuführungskabel bewirkt (Fig. 6).
    24. Maschine nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Quecksilberbad (54) einerseits durch einen in der Achse der Rollenelektrode angeordneten Wasserstrom und. anderseits durch einen Wasserstrom in einer Kammer (72) gekühlt wird, der gleichzeitig die Kühlung der Befestigungshülsen (60, 60 a) der Stromzuführungskabel sichert.
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