AT152128B - Verfahren zur Spannungs- oder Stromverstärkung. - Google Patents
Verfahren zur Spannungs- oder Stromverstärkung.Info
- Publication number
- AT152128B AT152128B AT152128DA AT152128B AT 152128 B AT152128 B AT 152128B AT 152128D A AT152128D A AT 152128DA AT 152128 B AT152128 B AT 152128B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- electron
- speed range
- amplification
- voltage
- narrowly limited
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 230000003321 amplification Effects 0.000 title description 17
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 title description 17
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000005684 electric field Effects 0.000 claims 1
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003574 free electron Substances 0.000 description 1
- 230000001678 irradiating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Electron Tubes For Measurement (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Spannungs-oder Stromverstärkung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verstärkung kleiner elektrischer Ströme und Spannungen mittels Sekundärelektronenverstärker. Es ist bekannt, dass man mittels einer Sekundär- elektronenverstärkung durch Hintereinanderschaltung mehrerer Prallanoden fast beliebig hohe Ver- stärkung kleinster Elektronenströme erzielen kann. Diese Art der Verstärkung ist nun an das Vor- handensein eines primären freien Elektronenstromes gebunden, d. h. die zu verstärkende Eingangs- nutzenergie muss aus einem Strom frei fliegender Elektronen bestehen, da man nur solche zur Aus- bildung von Sekundärelektronen verwenden kann. Man kann also eine derartige Verstärkung sehr gut zur Verstärkung bei Photozellen usw. verwenden, doch ist sie in der bis heute bekannten Form nicht brauchbar dort, wo-wie das meist der Fall ist-es sich um die Verstärkung eines Leitung- stromes bzw. um die Verstärkung einer Spannung handelt. Man kann nämlich einen aus einer Kathode austretenden Elektronenstrom einer solchen Steuerwirkung, z. B. mittels eines Steuergitters oder eines Magnetfeldes, unterziehen und dann den modulierten Elektronenstrom einer nachfolgenden Sekundär- elektronenverstärkung unterwerfen, doch ist der Modulationsgrad bei sehr kleinen Eingangssteuer- spannungen derart gering, dass man am Verstärkungsausgang zwar sehr grosse Gleichströme erhält, die aber nur eine geringe Modulation tragen. Dies wirkt sich besonders hinsichtlich des Eingangs- störpegels ungünstig aus, da der grosse Elektronengleichstrom in sich auch einen entsprechend grossen Schrotpegel hat. Der geringe Modulationsgrad bei geringen Steuerspannungen erklärt sich daraus, dass die z. B. aus einer Glühkathode austretenden Elektronen eine Maxwellverteilung aufweisen, d. h. Austrittsgesehwindigkeiten von 0 bis etwa 4 Volt haben. Um also einen solchen Elektronenstrom von 0 bis zu seinem Maximum durehsteuern zu können, ist in jedem Falle eine Steuerspannung in der Grössenordnung einiger Volt notwendig. Da es sich aber z. B. beim Fernsehen um Spannungen der Ordnungen von 10-''Volt handelt, ist dort eine derartige Verstärkung nicht anwendbar. Durch vorliegende Erfindung wird eine Möglichkeit gegeben, kleinste elektrische Spannungen und Leitungsströme mittels Sekundärelektronenverstärkung zu verstärken und so deren grosse Vorteile - kleiner Eingangsstörpegel und Verzerrungsfreiheit-auszunutzen. Es ist bekannt, dass man in der Art eines Spektrographen mit elektronenoptischen Mitteln aus einem Elektronenstrahl, welcher Elektronen verschiedenster Geschwindigkeiten enthält, Elektronen eines fast beliebig engen Geschwindigkeitsbereiches herausblenden kann. Hat man also den aus einer Glühkathode austretenden Elektronenstrom mit einer Geschwindigkeitsverteilung von 0-4 Volt, so kann man derart einen Elektronenstrahl h erausblenden, welcher nur noch Elektronen mit einer Geschwindigkeit, z. B. zwischen 2-000 und 2. 001 Volt enthält. Einen solchen Elektronenstrahl kann man aber nun mit einer Steuerspannung von 0-001 Volt völlig durchsteuern. Erfindungsgemäss wird also vorgeschlagen, einen derart spektroskopisch ausgeblendeten Elek- tronenstrahl mit der zu verstärkenden Nutzspannung zu steuern und ihn dann einer Sekundärelektronen- verstärkung zu unterziehen. Es ist übrigens grundsätzlich möglich, einen solchen Elektronenstrahl mit sehr gleichförmiger Geschwindigkeit auch auf andere Weise zu erzeugen, z. B. durch Bestrahlen einer Photokathode mit monochromatischem Licht oder Glühelektronenemission aus monokristallischen Oberflächen geringer Austrittsarbeit. Man hat jedoch bei einer spektroskopischen Ausblendung in einfachster Weise durch Verändern der Ablenkfelder die Möglichkeit, den ausgeblendeten Geschwindig- keitsbereich und damit den Modulationsgrad nach Belieben einzustellen bzw. den ausgeblendeten Geschwindigkeitsbereich der zu verstärkenden Eingangsspannung anzupassen. Gleichwohl ist es <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 elektronenverstärkung also auch dementsprechend hochgetrieben werden muss. Es ist auf dem beschriebenen Wege möglich, Verstärker mit fast beliebig grosser Steilheit zu bauen, die sowohl kleinste Gleich-wie Wechselspannungen und Ströme aller Frequenzen verzerrungsfrei und trägheitslos verstärken. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Spannungs-oder Stromverstärkung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektronenstrom eines engbegrenzten Geschwindigkeitsbereiches elektrisch oder magnetisch seiner Intensität oder Geschwindigkeit nach durch die zu verstärkende Nustzspannung bzw. den zu ver- stärkenden Strom gesteuert und sodann einer Sekundärelektronenverstärkung unterzogen wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronenstrom eines eng- begrenzten Geschwindigkeitsbereiehes durch eine Elektronenquelle erzeugt wird, welche Elektronen einer möglichst gleichförmigen Geschwindigkeit liefert, also z. B. mit monochromatischem Licht bestrahlte Photokathode oder Glühkathoden mit einkristallinen Oberflächen geringer Austrittsarbeit.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronenstrom eines engbegrenzten Geschwindigkeitsbereiehes durch eine spektroskopische Ausblendung (magnetisch oder elektrisch) erzeugt wird.4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschwindigkeits- bereich durch Ändern der ablenkenden Magnet-oder elektrischen Felder verändert und so der zu verstärkenden Eingangsspannung angepasst wird.5. Verstärkerröhre für das Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Erzeugung von Elektronen eines engbegrenzten Geschwindigkeitsbereiches, ein Senderorgan und mehrere Sekundäremissionselektroden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE152128X | 1936-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT152128B true AT152128B (de) | 1937-12-27 |
Family
ID=5674895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT152128D AT152128B (de) | 1936-03-31 | 1937-03-27 | Verfahren zur Spannungs- oder Stromverstärkung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT152128B (de) |
-
1937
- 1937-03-27 AT AT152128D patent/AT152128B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2425184A1 (de) | Verfahren und anordnung zur erzeugung von ionen | |
| DE971006C (de) | Schaltung fuer Sekundaerelektronenvervielfacher | |
| AT152128B (de) | Verfahren zur Spannungs- oder Stromverstärkung. | |
| DE891572C (de) | Verfahren zur Spannungs- oder Stromverstaerkung | |
| DE764272C (de) | Sekundaerelektronenvervielfacher | |
| GB516621A (en) | Improvements in electron-multipliers | |
| DE748720C (de) | Elektronenroehre fuer Verstaerkungszwecke mit einer Elektronen praktisch gleicher Austrittsgeschwindigkeit emittierenden Kathode | |
| CH197412A (de) | Verfahren zur Verstärkung kleiner elektrischer Spannungen und Ströme. | |
| DE3543598A1 (de) | Multispektrum-roentgenstrahler | |
| DE764127C (de) | Mittelbar geheizte Gluehkathode zur Erzeugung eines Elektronenstrahles grosser Stromstaerke | |
| AT150511B (de) | Elektrische Entladungsvorrichtung. | |
| DE623134C (de) | Einrichtung zur Erhoehung der Ablenkempfindlichkeit des Elektronenstrahles von Braunschen Roehren gegenueber zu untersuchenden elektrischen oder magnetischen Feldern | |
| DE391761C (de) | Hochevakuiertes Entladungsgefaess | |
| DE872378C (de) | Verfahren zur Frequenzvervielfachung mittels Elektronenstrahlen | |
| DE737986C (de) | Elektronenroehrenschaltung mit regelbarem Verstaerkungsgrad | |
| AT159185B (de) | Mehrstufiger Sekundärelektronenverstärker. | |
| DE635548C (de) | Verfahren zur Tonaufzeichnung | |
| DE618911C (de) | Roehrensender | |
| DE868615C (de) | Verfahren zur Verstaerkung elektrischer Spannungen | |
| DE938553C (de) | Verfahren zur Verstaerkung hochfrequenter Schwingungen | |
| DE626086C (de) | Verfahren zur Tonaufzeichnung mit Hilfe einer helligkeitsgesteuerten Braunschen Roehre | |
| DE431884C (de) | Anordnung bei Kathodenroehren, bei denen die Elektronen saemtlich oder zum Teil durch radioaktive Substanzen erzeugt werden | |
| DE426943C (de) | Verfahren zur Verstaerkung von Schwingungsenergie | |
| DE916097C (de) | Verstaerkung der Fluoreszenzbilder durch Sekundaerelektronen | |
| AT166193B (de) | Vorrichtung mit einer Elektronenröhre mit Geschwindigkeitssteuerung |