AT151748B - Strangpresse. - Google Patents

Strangpresse.

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AT151748B
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AT
Austria
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extrusion press
mouthpiece
channel
vacuum chamber
screw
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Application number
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English (en)
Inventor
Jacob Ing Welz
Original Assignee
Jacob Ing Welz
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Description


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  Strangpresse. 



   Die Erfindung betrifft eine Strangpresse liegender oder stehender Bauart mit einer Entlüftungskammer. Bei allen bisher bekanntgewordenen Vakuumpressen mit im Presszylinder eingebauter Entlüftungskammer muss die aus der Tonmasse abzusaugende Luft den Weg von innen nach aussen, also zur äusseren Wandung der Vakuumhauptkammer nehmen, um von dort durch einen mehr oder minder schmalen Schlitz in die sogenannte Vorkammer zu gelangen. Aus dem oberen Teil dieser Vorkammer erfolgt die endgültige Absaugung. Zur Messung des Unterdruckes dient ein Vakuummeter, welches oben an dieser Vorkammer angeschlossen ist. 



   Es ist nun allgemein bekannt, dass bei längerer Betriebsdauer aller, auf dem Markt befindlichen Vakuumpressen, der im Innern der Hauptvakuumkammer herrschende Unterdruck nur in den seltensten Fällen mit jenem in der Vorkammer übereinstimmt, sei es, dass die Schlitze zwischen Haupt-und Vorkammer durch die vom Luftstrom mitgerissenen und wieder   zurückfallendem   Tonteilchen verlegt sind, sei es, dass eine eintretende Materialrückstauung die Ursache einer Verstopfung ist. Das Vakuummeter ist so nur in der Lage, den in der Vorkammer herrschenden Unterdruck anzuzeigen. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass für den Luftabzug ein vollkommen neuer Weg, der in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem Weg, der zum Vakuummeter fÜhrt, gewählt wurde. 



  Aus dem Innern der Vakuumkammer heraus führt der Weg durch einen geräumigen Kanal nach unten zur Absaugestelle und ebenfalls von innen heraus in entgegengesetzter Richtung führt ein anderer Kanal nach oben zum Vakuummeter. 



   Zur Abdichtung der Hauptpresse gegen die Vorpresse wird ein   Zwischenmundstück   in einer bis heute nicht bekanntgewordenen Bauart verwendet. Dieses   Zwischenmundstück   ist ein Rohrmundstück, dessen äussere Wandung durch den mittleren Teil des Mantels der Vakuumkammer gebildet wird. Der Rohrmundstückdorn, der die Schneckenwelle knapp umschliesst, wird von zwei Stegen getragen, durch die je ein geräumiger Kanal führt. Der Rohrmundstückdorn ist so durchgebildet, dass ein gegen die Mundstückaustrittseite offener, kegelstumpfförmiger Hohlraum entsteht. In diesem Hohlraum sitzt, leicht auswechselbar, ein ringförmiger Teller, der so gestaltet ist, dass innerhalb dieses Hohlraumes ein ringförmiger Kanal und daran anschliessend eine ringförmige Kammer gebildet wird.

   Der Mundstückkanal verläuft zuerst in der Richtung der Sehneckenwelle, um sich dann in einem Bogen gegen den Innenraum der Vakuumkammer zu wenden. Dadurch wird ein   zweimaliger   Richtungswechsel für den Tonstrang erreicht und zugleich eine entsprechend grosse   Rückstaustufe   innerhalb der Vakuumkammer geschaffen. 



   Vor der Austrittsöffnung des Mundstückkanales sitzt die sogenannte Vorlage in einer bis heute nicht bekanntgewordenen Durchbildung. Diese Vorlage ist ein zweiteiliger, kegelstumpfförmiger Ring, der mit kammartig angeordneten Zinken besetzt ist. An zwei seitlich herausnehmbaren Putzdeckeln ist die Vorlage leicht auswechselbar befestigt. Diese Putzdeckel bilden gleichzeitig den Abschluss für den bogenförmigen Teil des Mundstückkanales. 



   In der Hauptvakuumkammer sind drei Zonen zu unterscheiden. Die Zone 1 erstreckt sich von der Rückwand der Kammer bis zur Mundstüeköffnung, sie umfasst also auch den ringförmigen Kanal und die ringförmige Kammer, die Zone II umfasst die   Mundstüeköffnung   und somit den Materialeintritt. Die Zone 1 und II bilden zusammen einen Kegelstumpf, der sich gegen die Zone III zu erweitert und plötzlich stufenartig in die Zone III übergeht, die zylindrisch und im Durchmesser grösser ist. Die Stufe wird durch die zwei seitlich aus der Vakuumkammer herausnehmbaren Putzdeckel gebildet.

   Durch die Förderschnecke der Vorpresse wird in bekannter Weise die zu entlüftende Ton- 

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 masse durch das Rohrmundstück und die Vorlage in die Zone 11 der Vakuumkammer gedruckt und umfliesst dabei sozusagen die Zone   I   vollständig. 



   Die Treibschneeke der Hauptpresse besteht in bekannter Weise aus einzelnen Schnecken. Die erste Schnecke bewegt sich innerhalb der Vakuumkammer und ist. bedingt durch die Form dieser Kammer, von bis heute nicht bekannter Bauart. Der Anfang des Flügels dieser Schnecke dient als Räumer und bewegt sich zwischen den feststehenden Wänden der Zone   I,   gebildet durch den auswechselbaren Teller und die äussere Dornwand. Der mittlere Teil des Flügels dient zur Abtrennung der Tonlamellen bei ihrem Eintritt in die Zone II, der übrige Teil des Flügels dient zur   Weiterbeförderung   der Tonlamellen durch die Zone III. 



   Die Zone   I   wird von der die Presse   durchlaufenden   Tonmasse, wie schon erwähnt, gar nicht   beriihrt.   Von der Zone II kann die beim Eintritt der Tonlamellen und weiter bei ihrer Abtrennung vom Tonstrang freiwerdende Luft einwandfrei nach   rückwärts   zur Zone   I   und somit zum ringförmigen Kanal und zur ringförmigen Kammer und weiter zum Abzugskanal nach unten abfliessen. Innerhalb des ringförmigen Kanals, der einen Teil der Zone   l   bildet, bewegt sich eine   Ausräumschnecke   besonderer Bauart, die auf der Nabe der ersten Schnecke der Hauptpresse befestigt ist.

   Die   Ausräumschnecke   hat die Aufgabe, den ringförmigen Kanal frei von, vom Luftstrom mitgerissenen Tonteilchen und somit den Weg bis zum Abzugskanal nach unten, offen zu halten. Ein   Zurückfallen   von bereits im Absaugkanal befindlichen Tonteilchen in die Vakuumkammer ist gänzlich ausgeschlossen. 



   Da die an die Zone   II   anschliessende Zone III wesentlich im Durchmesser grösser ist, werden die abgetrennten Tonlamellen noch verhältnismässig lose in diese Zone III eintreten und sind hier immer   noch bis zur allmählichen Verdiehtung"dem absaugenden Unterdrück   unterworfen. 



   Von Zone   I   der Vakuumkammer führt durch den zweiten Steg des   Rohrmundstückes   ein Kanal nach oben zum Vakuummeter, das somit einwandfrei den in der Vakuumkammer herrschenden Unterdruck anzeigt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine   liegende Va1. Lmmpresse   gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt den in Betracht kommenden Teil der Strangpresse im Längsschnitt, Fig. 2 stellt einen   Grundriss   nach Schnitt. AB der Fig. 1 dar, ohne Treibschnecken und Schneckenwelle, ein Reinigungsdeckel mit Vorlage herausgenommen, Fig. 3 zeigt einen Reinigungsdeekel mit aufgeschraubter Vorlage, Fig. 4 stellt einen Querschnitt nach CD der Fig. 1 dar, Fig. 5 stellt einen Querschnitt nach   EF   der Fig. 1 dar, Fig. 6 zeigt die erste Schnecke der Hauptpresse in Ansicht, Fig. 7 stellt die Seitenansicht zu Fig. 6 dar, Fig. 8 zeigt die Ausräumschnecke in Ansicht, Fig. 9 stellt eine Seitenansicht zu Fig. 8 dar. 



   Die in bekannter Weise dem   Einsehüttrumpf   der Vorpresse zugeführte Tonmasse wird durch 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Strangpresse liegender oder stehender Bauart mit einem   Zwisehenmundstüek   und einer eingebauten Entlüftungskammer, dadurch gekennzeichnet, dass der   Durehflusskanal   des Mundstückes   zuerst in der Richtung der Schneckenwelle und in seinem letzten Teil in einem Bogen gegen das Innere der Vakuumkammer verläuft.  

Claims (1)

  1. 2. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Bogen des Mund- stüekkanales durch zwei seitlich aus der Vakuumkammer herausnehmbare Putzdeekel gebildet wird.
    3. Strangpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Austritts- öffnung des Mundstückkanales sieh eine Vorlage befindet, die als kegelstumpfförmiger Ring mit kammartig angeordneten Zinken durchgebildet, zweiteilig ist und deren jede Hälfte an je einem Putzdeekel leicht auswechselbar befestigt ist.
    4. Strangpresse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel der in der Vakuumkammer befindlichen Schnecke, erst konisch, im Durchmesser grösser werdend, dann mit einer Stufe nach aussen, bei grösstem Durchmesser zylindrisch verlaufend, durchgebildet ist und sieh <Desc/Clms Page number 3> mit seinem Flügelanfang dicht an den durch den auswechselbaren Teller gegebenen Wänden und der äusseren Dornwand als Räumer bewegt.
    5. Strangpresse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den kegelstumpf- förmigen Innenraum des Rohrmundstückdornes ein ringförmiger Teller auswechselbar eingesetzt ist, so dass ein ringförmiger Kanal und eine ringförmige Kammer entstehen.
    6. Strangpresse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Nabe der Schnecke nach Anspruch 4 eine Ausräumschnecke sitzt, die sich mit ihrem freitragenden Flügelteil zwischen den zwei feststehenden Wänden des nach Anspruch 5 gekennzeichneten, ringförmigen Kanals bewegt.
    7. Strangpresse nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugskanal im Innern der Vakuumkammer durch den unteren der beiden Stege, welche den Dorn des Zwischen- mundstückes tragen, nach unten fiihrt.
    8. Strangpresse nach den AnsprÜchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Kanal vom Innenraum der Vakuumkammer durch den oberen der beiden Stege nach oben zum Vakuummeter führt. EMI3.1
AT151748D 1937-01-16 1937-01-16 Strangpresse. AT151748B (de)

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AT151748T 1937-01-16

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AT151748B true AT151748B (de) 1937-11-25

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ID=3646787

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AT151748D AT151748B (de) 1937-01-16 1937-01-16 Strangpresse.

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