AT151733B - Träger zur Aufnahme einer mechanisch herzustellenden, optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung. - Google Patents

Träger zur Aufnahme einer mechanisch herzustellenden, optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung.

Info

Publication number
AT151733B
AT151733B AT151733DA AT151733B AT 151733 B AT151733 B AT 151733B AT 151733D A AT151733D A AT 151733DA AT 151733 B AT151733 B AT 151733B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
recording
carrier
layer
receiving
mechanically produced
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James Arthur Miller
Original Assignee
James Arthur Miller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by James Arthur Miller filed Critical James Arthur Miller
Application granted granted Critical
Publication of AT151733B publication Critical patent/AT151733B/de

Links

Landscapes

  • Optical Record Carriers And Manufacture Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Träger zur Aufnahme einer mechanisch herzustellenden, optisch wiederzugebenden Sehwingungs- aufzeichnung, insbesondere einer   Tonaufzeichnung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Träger für die Aufzeichnung von Schwingungen aus einem
Material, das zur Aufnahme einer auf mechanischem Wege in Tiefenschrift herzustellenden, optisch wiederzugebenden   Schwingungsaufzeichnung,   insbesondere einer   Tonaufzeiehnung,   geeignet ist. Eine mechanische Tonaufzeichnung mit der eine hervorragend gute Wiedergabe der hohen Frequenzen zu erzielen ist, und die sich sinngemäss in Kombination mit dem erfindungsgemässen Träger verwenden lässt, kann z.

   B. unter Verwendung eines Meissels mit V-förmiger Schneide, deren Scheitelwinkel vorzugsweise   174  ist,   erhalten werden, so dass die Amplituden der gleichzeitig mit den   Tiefenänderungen   entstehenden Breitenschwankungen erheblich grösser als die Bewegungsamplituden des Meissels und daher vorzüglich zur optischen Wiedergabe geeignet sind. Unter Wiedergabe ist dabei sowohl eine direkte Wiedergabe als eine Wiedergabe durch Kopieren gemeint. 



   Gemäss der Erfindung enthält der Träger eine als Band ausgestaltete, vorzugsweise durchsichtige Unterlage, auf der eine ebenfalls vorzugsweise durchsichtige Aufzeichnungsschicht aufgebracht ist, die eine Dicke von der Grössenordnung von   0'05   mm (wenigstens 0-01 mm) aufweist. Ein derartiger Träger ermöglicht das mechanische Aufzeichnen in einer Spur mit Tiefenmodulation unter Berücksichtigung der Erkenntnis, dass neben der ausschliesslich zur Erzielung einer hinreichenden mechanischen Festigkeit dienenden Unterlage, noch eine besondere Aufzeichnungsschicht erforderlich ist, deren Dicke so bemessen sein soll, dass sie die bei der mechanischen Herstellung von Aufzeichnungen in Tiefenschrift auftretenden maximalen Amplituden von etwa 50 Mikron aufzunehmen im Stande ist, ohne dass dabei durch die Schicht hindurch in die Unterlage eingeschnitten wird.

   Ein solches Einschneiden würde die Schneide des Aufzeichnungswerkzeuges zu schnell abnutzen. Ausserdem ermöglicht die Bandform des Trägers die Verwendung in Apparaten, in denen die mechanisch aufgezeichnete Spur, wie für photographisch erzeugte Filmaufzeichnungen üblich, durch Licht, das auf eine lichtelektrische Zelle auffällt, wiedergegeben werden kann. 



   Gegebenenfalls ist auf der Aufzeichnungsschicht noch eine Deckschicht angebracht ; diese kann aber auch nach Beendigung des Aufzeichnungsvorganges erzeugt werden. Wenn die Aufzeichnung zur direkten Wiedergabe mittels durchfallenden Lichtes geeignet sein soll, z. B. bevor der Träger das Aufzeichnungsgerät verlassen hat, ist der Träger von vornherein mit einer undurchsichtigen Deckschicht versehen, wodurch nach dem Aufzeichnen sofort der gewünschte Unterschied in der Transparenz zwischen der Spur und ihrer Umgebung vorhanden ist. Wenn die Wiedergabe erst beliebige Zeit nach dem Aufzeichnen stattfinden soll, kann dieser Unterschied auch später durch Nachbehandlung des Trägers erzeugt werden. 



   In einer zweckmässigen Ausführungsform besteht der erfindungsgemässe Träger aus einem Filmband mit einer Unterlage, die lediglich als Unterstützung dient, z. B. aus Zelluloid oder einem Material ähnlicher mechanischer Festigkeit von der Dicke eines üblichen photographischen Films, einer an die Unterlage anschliessenden Schicht aus Gelatine oder einem Material mit ähnlichen Schnitteigenschaften und einer gegebenenfalls undurchlässigen Deckschicht, z. B. aus einer belichteten und entwickelten photochemischen Emulsion, oder aus schwarzer Tusche, Farbstoff, kolloidalem Graphit od. dgl. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, für das Aufzeichnen auf mechanischem Wege ein Material zu verwenden, das aus einer   lichtdurchläqsigen   Unterlage und einer lichtundurchlässigen Deckschicht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 besteht, die während des Aufzeiehnungsvorganges mehr oder weniger durch einen Stift entfernt wird, der entsprechend den aufzuzeichnenden Schwingungen parallel zur   Trägeroberfläche   in Schwingungen versetzt wird, und dabei eine durchsichtige wellenförmige Linie gleichbleibender Tiefe und gleichbleibender Breite erzeugt Das verwendete Material der Unterschicht besteht aus Zelluloid, das so hart ist, dass es praktisch unmöglich ist, in ihm eine Berg-und Talspur anzubringen, ohne die Schneidekanten des Aufzeichnungswerkzeuges zu beschädigen.

   Derselbe Nachteil tritt auf, wenn, wie auch bereits vorgeschlagen worden ist, eine   Sehwingungsspur   dadurch hergestellt wird, dass in die Zelluloidunterlage eines normalen Bildfilmes eingeschnitten wird. Der einzige Weg der zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten bisher angegeben wurde, besteht darin, dass das Zelluloid an denjenigen Stellen wo die Aufzeichnung stattfindet durch geeignete Flüssigkeiten weich gemacht wurde. Wie bekannt, entsteht dadurch aber der Nachteil, dass der Aufzeichnungsträger nachher an diesen Stellen zusammenschrumpft, wodurch die Aufzeichnung verzerrt wird. Gemäss der Erfindung wird diesem Übelstand durch Verwendung eines Filmes mit einer passend gewählten vorzugsweise   lichtdurchlässigen   Aufzeichnungsschicht abgeholfen.

   Damit die in diesem Material angebrachte Aufzeichnung für unmittelbare optische Wiedergabe mittels durchfallenden Lichtes geeignet ist, ist es erforderlich, vor dem Aufzeichnungsvorgang eine lichtundurchlässige Deckschicht auf   der lichtdurchlässigen Aufzeichnungs-   schicht anzubringen. Es ist aber, wie schon erwähnt, auch möglich, zuerst in einen bandförmigen Träger mit lichtdurchlässiger Deckschicht einzuschneiden und diese Schicht, nachdem der Aufzeichnungvorgang beendet ist, lichtundurchlässig zu machen. 



   Weiters ist bekannt, eine   Klangkurve   in einer festen, harten lichtdurchlässigen Platte dadurch zu erzeugen, dass durch die seitliche hin-und herschwingende Aufzeichnungsnadel eine dünne lichtundurchlässige geschlängelte Schallspur entsteht. Damit die Nebensehwingungen der Nadel, die rechtwinklig zur Platte verlaufen, die einwandfreie Aufzeichnung der Schallspur nicht störend beeinflussen können, ist zwischen Deckschicht und fester Unterlage eine die Nebenschwingungen der Nadel aufnehmende Zwischenschicht angebracht. Da die Amplituden dieser Nebenschwingungen nur ein ganz winziger Bruchteil der Amplituden der Seitenschwingungen sind, braucht diese Zwischenschicht nur einzelne Mikrons, d. h. z. B. 1-10 Mikron, dick zu sein.

   Ein derartiger Träger ist also nicht zum Aufzeichnen von Schwingungen in Tiefenschrift geeignet, bei dem die Amplituden der Schwingungen des Aufzeichnungsorganes, die rechtwinklig zur Trägeroberfläche verlaufen, den Amplituden der auf- zuzeichnenden Schwingungen entsprechen. 



   Es sind ferner Schallplatten bekannt, die aus einer Wachsschicht und einer Schicht aus einer nichtreflektierenden Substanz bestehen und derart angewendet werden, dass eine spiralförmige Schwingungsspur mit Breiten-und Tiefenänderungen auf mechanischem Wege in denselben angebracht und mittels in die Rillen fallenden reflektierten Lichtes optisch reproduziert wird. Die Wachsschicht, die gleichzeitig als Unterlage und als Aufzeichnungsschicht dient, in der auf mechanischem Wege geschnitten werden kann, besteht aus einer solchen Substanz und hat eine solche Dicke, dass die Aufzeichnung nur mittels reflektierten Lichtes reproduziert werden kann.

   Im Gegensatz dazu enthält der erfindungsgemässe Träger, der bandförmig ist, eine Unterlage von hinreichender mechanischer Festigkeit, die nur als Tragschicht dient, und eine weiche daraufliegende Schicht, welche beide Schichten vorzugsweise vollkommen durchsichtig sind, so dass die Aufzeichnung mit   durchfallendem   oder mit reflektiertem Licht reproduziert werden kann. In dem letztgenannten Fall soll die Deckschicht nicht nur   lichtundurchlässig,   sondern auch reflektierend sein, so dass die Reflexion an denjenigen Trägerteilen erfolgt, die während des Aufzeichnungsvorganges flach geblieben sind. 
 EMI2.1 
 spielsweise dargestellt. 



   Der in der Figur dargestellte Film besteht aus einer Unterlage 1 aus Zelluloid, einer Zwischenschicht 2 aus Gelatine od. dgl. und aus einer   lichtundurchlässigen   Deckschicht 3, z. B. aus schwarzer Tusche, Kohlenteerfarbe, kolloidalem Graphit oder einer belichteten und entwickelten   photochemischen   Emulsion. Die Dicke der Gelatineschicht beträgt etwa 0'05 mm. In dem Film kann mittels eines V-förmigen Meissels 4 geschnitten werden, der während seiner Schwingungen nicht nur Teile der lichtundurchlässigen Schicht, sondern auch Teile der Gelatineschicht entfernt. Die Unterlage und die Zwischenschicht sind beide vollkommen durchsichtig, so dass die Aufzeichnung unmittelbar nach dem Aufzeichnungsvorgang mittels durchfallenden Lichtes, das auf eine lichtempfindliche Zelle fällt, wiedergegeben werden kann. 



   Wenn eine Wiedergabe mittels reflektierten Lichtes   erwünscht   ist, ist die   lichtundurchlässige   Schicht derart ausgeführt, dass das auf die   Filmoberfläche   fallende Licht von ihr reflektiert wird. In diesem Falle soll natürlich vermieden werden, dass das Licht durch die Spur reflektiert wird, die auch in der Zwischenschicht gebildet ist. Bei Verwendung von Gelatine für die Schicht sind zu diesem Zweck keine besonderen Massnahmen erforderlich. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Träger, der zur Aufnahme einer auf mechanischem Wege in Tiefenschrift herzustellenden, EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> ist, dadurch gekennzeichnet, dass er eine als Band ausgestaltete, vorzugsweise durchchtige Unter- lage enthält, auf der eine ebenfalls vorzugsweise durchsichtige Aufzeichnungsschicht mit einer Dicke von der Grössenordnung von 0'05 mm aufgebracht ist, wobei gegebenenfalls auf dieser Aufzeichnungsschicht noch eine Deckschicht vorhanden ist.
    2. Träger, insbesondere Filmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Unterlage aus Zelluloid oder einem Material ähnlicher mechanischer Festigkeit von der Dicke eines üblichen photographischen Filmes und aus einer an diesen anschliessenden Schicht aus Gelatine oder einem Material mit ähnlichen Schnitteigenschaften besteht, auf der noch eine gegebenenfalls undurchlässige Deckschicht, z. B. aus einer belichteten und entwickelten photochemischen Emulsion, schwarzer Tusche, Farbstoff, kolloidalem Graphit od. dgl. angebracht ist. EMI3.1
AT151733D 1931-09-30 1932-09-17 Träger zur Aufnahme einer mechanisch herzustellenden, optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung. AT151733B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US151733XA 1931-09-30 1931-09-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT151733B true AT151733B (de) 1937-11-25

Family

ID=21769909

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT151733D AT151733B (de) 1931-09-30 1932-09-17 Träger zur Aufnahme einer mechanisch herzustellenden, optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT151733B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2514678C3 (de) Metallfilm-Aufzeichnungsmedium
DE3038532C2 (de) Aufzeichnungsträger
DE3789762T2 (de) Löschbares optisches Datenspeichermedium mit einer eingebetteten Servospur und einer unterflächigen Aufnahmeschnittstelle.
DE68911357T2 (de) Beulenformende Medien mit zwischenliegender, reflektierender Dünnschicht und Methoden zum Aufschreiben auf, Auslesen und Auslöschen aus derselben.
DE2857268T1 (de) Medium for recording by thermal deformation
DE2307488B2 (de) Informationsspeichereinrichtung
DE2845590C2 (de)
DE3036902C2 (de) Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium
DE2605410A1 (de) Retroreflektierendes material mit geometrischen fresnellinsenplaettchen
DE3504969C2 (de)
DE68905400T2 (de) Optischer Aufzeichnungsträger und Verfahren zum Schreiben, Lesen und Löschen einer Information in diesem Träger.
DE3142532A1 (de) Optische aufzeichnungplatte
DE2160149C3 (de) Verfahren zum Schreiben von zu speichernden Bildern mittels Lichtstrahlen auf einen photochromischen Aufzeichnungsträger, sowie einen zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Aufzeichnungsträger
DE2618023C2 (de) Mit Infrarotlicht adressierbare Flüssigkristallzelle
AT151733B (de) Träger zur Aufnahme einer mechanisch herzustellenden, optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung.
DE3306538A1 (de) Platte zum aufzeichnen von optischen daten
DE1278515B (de) Thermoplastischer Aufzeichnungstraeger fuer Informationsspeicherung
DE60310265T2 (de) Verwendung eines doppeltschichtigen photolithographischen resists als neues material für optische speicherung
DE741332C (de) Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger
DE1547333B2 (de) Vorrichtung zur sichtbaren Aufzeichnung der Energie der Strahlung eines optischen Senders
DE595822C (de) Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen
DE2405880B2 (de) Verbundplatte, insbesondere zur Herstellung einer Druckplatte
DE1797473C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Hologranunkopie
AT147893B (de) Verfahren zur optischen Wiedergabe oder zum Kopieren mittels durchfallenden Lichtes von auf mechanischem Wege aufgezeichneten Schwingugen.
CH171427A (de) Film zur Aufnahme einer mechanisch erzeugten und optisch auszuwertenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Schallaufzeichnung.