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Es sind u. a. Gleitflugzeuge bekannt geworden, die ein mittleres, in der Flugrichtung tropfen- sehnittiges Längstragdeck von grösserer Tiefe als Spannweite und nach den Seitenrändern hin stetig abnehmender Grösstdicke besitzen, wobei entweder eine übliche eigene Rumpfschwanzflosse mit Höhenrudern vorhanden ist oder das Hinterende des Tragdecks selbst als Schwanzflosse wirkt und gegebenenfalls auch am querliegenden Hinterrand angelenkte Höhenruder trägt.
Das Tragdeek hat bei diesen Flugzeugen meist eine trapezähnliche, gegebenenfalls nach hinten verjüngte Grundrissform (Flächen-
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nach hinten verjÜngten Flächenumriss mit vom Kopfende bis zum Schwanzende stetig wachsendem Randkrümmungshalbmesser und möglichst im vorderen Tiefendrittel befindlicher Grösstspannweite besitzt.
Die Zeichnung zeigt durch Fig. 1-3 die Draufsicht, die Seitenansicht mit Längsschnitt und die Vorderansicht eines erfindungsgemässen Hochdeckerflugzeuges und durch Fig. 4 die Vorderansicht eines erfindungsgemässen Tiefdeekerflugzeuges.
Wie ersichtlich, hat das Tragdeck 1, dessen Tiefe erheblich grösser als dessen grösste Spannweite ist, bei durchwegs tropfenähnlichen Tiefenschnitten und nach beiden Seiten hin stetig abnehmender Dicke erfindungsgemäss in Form einer schwanzseitig gekiirzten Tropfensehnittfläche, deren hinteres Stück ein um eine querliegende Achse angelenktes, zweiteiliges Höhenruder bildet. Das Flugzeug besitzt ausserdem eine übliche Kielflosse mit Seitenruder 4 und zwei über den Tragdeckflügeln angeordneten, winkelverstellbaren Querruder 3, die erfindungsgemäss-ähnlich wie das Tragdeck-nach hinten verjüngt tropfenförmigen Flächenumriss bei tropfenförmigen Tiefenschnitten und nach beiden Seiten hin stetig abnehmender Dicke besitzen.
Laut Fig. 4 ist das Flugzeug als sogenannter Tiefdecker mit beiderseits des Mittelrumpfes sieh erstreckenden Tragflügeln ausgebildet. Das Flugzeug kann selbstredend auch als sogenanntes Nurflügelflugzeug, d. h. in Form eines einheitlichen, äusserlich rumpflosen Tragdecks, ausgebildet sein.
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Ebenso können mehrere erfindungsgemäss ausgebildete Mitteltragdecke übereinander angeordnet verwendet werden.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung eines Gleitflugzeuges, insbesondere dank der geringen Spannweite des Tragdeckes im Verein mit der Tropfenform seiner Tiefenschnitte und zugleich seiner Grundfläche ergibt sich gegenüber den derzeit üblichen Flugzeugen mit den weit ausladenden querverlaufenden Seitenflügeln nicht nur der Vorteil des erheblieh geringeren Raumbedarfes, z. B. in Unterkünften, auf Mutterschiffen usw., sondern auch eine Reihe von erheblichen bau-und flugteehnisehen Vorteilen.
So ermöglicht die Erfindung den Bau eines Flugzeuges, das bei geringem Gewicht grosse Festigkeit besitzt und somit erhöhte Sicherheit gegen Flügelbruch, besonders bei Sturz-od. dgl. Flügen mit folgendem sogenannten Hochziehen bzw. Abfangen des Flugzeuges bietet. Ausserdem erscheint durch den tropfenförmig verlaufenden Aussenrand bzw. die tropfenförmige Grundfläche des Tragdeckes einerseits die Bildung bremsender Randwirbel vermieden, anderseits die Gefahr des seitlichen Abrutschens und des Trudelns beseitigt, da das Flugzeug vermöge seines vorne liegenden Druckpunktes
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Die Erfindung ist selbstredend für Drachen- und Segelflugzeuge wie auch für Modell-oder Spielflugzeuge mit oder ohne Motor anwendbar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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tragdeck, wobei dieses mit grösserer Tiefe als Spannweite sowie mit nach den Seitenrändern stetig abnehmender Dicke ausgebildet und gegebenenfalls mit am querliegenden Hinterrand angelenkten Höhenrudern ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragdeek einen tropfenförmig verlaufenden Fläehenumriss mit vom Kopf zum Schwanzende wachsendem Krümmungshalbmesser und möglichst im vorderen Tiefendrittel befindlicher Grösstspannweite besitzt.