AT150612B - Verfahren zum Schweißen von nichtaustenitischen Eisen und Eisen-Legierungen bzw. von Stahl und Stahl-Legierungen. - Google Patents

Verfahren zum Schweißen von nichtaustenitischen Eisen und Eisen-Legierungen bzw. von Stahl und Stahl-Legierungen.

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Publication number
AT150612B
AT150612B AT150612DA AT150612B AT 150612 B AT150612 B AT 150612B AT 150612D A AT150612D A AT 150612DA AT 150612 B AT150612 B AT 150612B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
steel
alloys
iron
austenitic
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Application number
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English (en)
Inventor
Franz Dr Ing Leitner
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550 degrees C
    • B23K35/3053Fe as the principal constituent
    • B23K35/308Fe as the principal constituent with Cr as next major constituent
    • B23K35/3086Fe as the principal constituent with Cr as next major constituent containing Ni or Mn

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Schweissen von nichtaustenitisehen Eisen und Eisen-Legierungen bzw. von Stahl und Stahl-Legierungen. 



   Es ist bekannt, zum Schweissen von Flusseisen, Grauguss, Stahlguss u. dgL Schweissdrähte in der Zusammensetzung der bekannten chemisch-neutralen Chrom-Nickelstahllegierungen zu verwenden. Im österreichischen Patent Nr. 141715 ist weiter vorgeschlagen worden, zum   Schweissen   von nichtaustenitischen Eisen-und Stahllegierungen   Schweissdrähte   heranzuziehen, die in der Schweiss ein vorwiegend austenitisches Gefüge ergeben. Weiter ist im Zusatzpatent Nr. 144352 vorgeschlagen, den Nickel-Gehalt von Chrom-Nickelstahllegierungen zum Teil oder zur Gänze durch Mangan zu ersetzen. 



   Bei diesen bekannten Zusatzwerkstoffen erreicht man aber nur durch besondere Umhüllungsstoffe bzw. durch Verwendung von Schutzgasen ein vollkommen dichtes und homogenes Schweissgut. Ein weiterer Nachteil zeigt sich darin, dass man bei einer Reihe von Grundwerkstoffen keine gute Abbindung von Schweissgut und Grundwerkstoff erhält, so dass bei einer Verformung der Schweissverbindung der Bruch in der Regel beim Übergang vom   Schweissgut   zum Grundwerkstoff erfolgt, ehe das hohe Dehnungsvermögen des Schweissgutes auch nur annähernd ausgenutzt wurde. 



   Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung solcher austenitischer   Schweiss drähte nach   Patent Nr. 144352. Durch eine Reihe von Versuchen konnte nämlich festgestellt werden, dass diese Übelstände bei Verwendung eines   Chrom-Nickel-Mangan-Molybdän-Stahles   restlos beseitigt sind. 



  Nach dem Erfindungsgedanken wird also zum Schweissen von nichtaustenitischen Eisen-und Stahllegierungen ein Schweissdraht verwendet, der etwa nachfolgende Legierung aufweist : 6-25% Chrom, 3-27% Nickel,   3-16%   Mangan und   0'3-6%   Molybdän. 
 EMI1.1 
 Beanspruchung der Schweissverbindung das Verformungsvermögen des Sehweissgutes zur vollen Ausnutzung gelangt. Es wurden folgende physikalische Werte erreicht : Festigkeit etwa 65   kglmm2,   Dehnung bei fünffacher Messlänge etwa 52%,   Einschnürung   etwa   55%, Kerbzähigkeit nach   Mesnager etwa 15   mkgjcm2.   



   Die bisher mit den besten Elektroden erzielbaren Güteziffern werden durch diesen neuen Zusatzwerkstoff überboten. Der Molybdän-Zusatz ist hier von ausserordentlicher Bedeutung, da nicht nur eine vollkommene Dichtheit des Schweissgutes erreicht wird, sondern vor allem eine sichere Abbindung mit dem Grundwerkstoff, so dass die Schweissverbindung den grössten Beanspruchungen standhalten kann und der Übergang von   Sehweissgut   zum Grundwerkstoff nicht mehr eine Schwächezone bildet. 



   Ein Zusatz von Legierungselementen, die den Schmelzpunkt des Schweissdrahtes erhöhen, kann von Vorteil sein, weil damit zusätzlich noch ein besonders guter Einbrand in den Grundwerkstoff erreicht werden kann. 



  *) Stammpatent Nr. 141715. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Je nach dem Verwendungszweck können die Eigenschaften des Schweissgutes durch den Zusatz von Wolfram, Kobalt, Vanadin, Titan, Tantal, Niob, Zirkon und Silizium bis etwa   3%,   einzeln oder in Kombination, besonders abgestimmt werden. 



   Es ist auch möglich, den   Molybdän-Gehalt   von   0'3   bis 6% durch Wolfram und (oder) Silizium zu ersetzen. 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Kohlenstoff <SEP> ....................................................... <SEP> 0#17% <SEP> 0#12% <SEP> 0#07%
<tb> Chrom <SEP> ............................................................. <SEP> 20#00% <SEP> 12#00% <SEP> 18#00%
<tb> Mangan <SEP> ............................................................ <SEP> 8300% <SEP> 11#00% <SEP> 6#00%
<tb> Nickel <SEP> ............................................................ <SEP> 14#00% <SEP> 20#00% <SEP> 10#00%
<tb> Molybdän <SEP> .......................................................... <SEP> 2#50% <SEP> 1#00% <SEP> Wolfram <SEP> ...........................................................

   <SEP> - <SEP> 2#00% <SEP> 0#60%
<tb> Silizium <SEP> .......................................................... <SEP> - <SEP> - <SEP> 1#50%
<tb> 
 
 EMI2.3 
 
1. Verfahren zum   Sehweissen   von nichtaustenitisehen Eisen und Eisen-Legierungen bzw. von Stahl und Stahl-Legierungen nach Patent Nr. 144352, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schweissdraht 
 EMI2.4 
 stoff und   0-3-6% Molybdän   enthält.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem die Elemente Kobalt, Wolfram, Vanadin, Titan, Tantal, Zirkon und Silizium bis zu etwa 3%, einzeln oder in Kombination, vorhanden sein können.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Molybdän-Gehalt durch Wolfram und (oder) Silizium ersetzt werden kann.
AT150612D 1934-06-27 1936-04-18 Verfahren zum Schweißen von nichtaustenitischen Eisen und Eisen-Legierungen bzw. von Stahl und Stahl-Legierungen. AT150612B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1758474B1 (de) * 1967-06-08 1972-07-27 Uddeholms Ab Verwendung eines nichtrostenden, schweissbaren stahles mit hoher streckengrenze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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