<Desc/Clms Page number 1>
Staubselhutzmitslie.
Beim Arbeiten mit Stoffen und Produkten, die durch ihre Staubentwicklung die Atmungsorgane des Arbeitenden reizen, seine Gesundheit gefährden und seine Leistungsfähigkeit herabmindern. werden Atemschutzmasken angewandt, die das Eindringen von Staub in die Nasen-und Rachenhöhle, in die Luftwege und Lunge verhindern sollen. Als Material für diese Atemschutzmasken hat
EMI1.1
wie Schwammgummi, Naturschwamm. Viskoseschwamm u. dgl. angewendet. Die letzteren gestatten den ganzen Flächeninhalt der Maske als Filter auszunutzen und dadurch eine um das 6-8fache grössere Filterfläche als bei gewöhnlichen Respiratoren zu erzielen und den Atemwiderstand auf ein Minimum zu verringern.
Anderseits sind die porösen Luftkammern des verwendeten Materials im Gegensatz zu
EMI1.2
bringen, wobei sich die der Luft beigemengten Stanzteile an der Wandung der Luftkammern niederschlagen und festgehalten werden.
Die bisher angewandten, auf diesem Prinzip beruhenden Staubschutzmasken haben jedoch noch eine Reihe von Nachteilen, die durch die Erfindung ausgeschaltet werden sollen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Staubschutzmaske aus porösem, elastischem, luftdruchlässigem Material, welche einerseits die Atmungsorgane vollständig abschliesst und anderseits eine leichte Beatembarkeit gewährleistet, ohne für den Träger Unannehmlichkeiten in Gefolge zu haben. Dieses Ziel wird in erster Linie erreicht durch Kombination eines Nasenpolstcrs mit einem in der Richtung der ausströmenden Luft in die Maskenwand eingebauten Federventil, dessen Widerstand geringer ist als der der Maskenwandung.
Während das erstgenannte Merkmal einen guten Sitz und Abschluss der Maske gewährleistet, dient das zweite Merkmal dazu. dass trotz des dichten Abschlusses von der Aussen- luft die Atmung nicht erschwert wird und für den Träger keine Unannehmlichkeiten entstehen.
Das Nasenpolster befindet sich am oberen Rand der Schutzmaske an der Stelle, wo die Maske mit ihrem Innenrand an dem Nasenrücken aufliegt. Es besteht aus Polstern aus elastischem Material, die rechts und links von der Nasenwurzel angeordnet und so geformt sind. dass alle offenen Stellen zwischen Schutzmaske und Nasensattel hermetisch abgeschlossen werden und so der Zutritt unfiltrierter Luft verhindert wird. Die Nasenpolster können in das Material der Maske entweder nachträglich eingekittet oder einvulkanisiert werden ; sie können aber auch aus der Maske des Maskenmaterials reliefartig aus-
EMI1.3
dem besieht anatomisch genau anliegend gebildet werden, so dass ein absolut dichter Abschluss auf dem Nasenrücken und dem Nasensattel erreicht wird.
Durch Anbringen eines biegsamen Metallbügels lässt sich die Nasenpolsterung und die Maske noch fester an die Nase andrücken.
Das Federventil ist ein an sich bekanntes, in der Richtung der Luftströmung in die Maskenwandung eingebautes federndes Ausatmungsventil und bietet einen geringeren Widerstand als die Maskenwand. Hiedurch wird erreicht, dass die verbrauchte Ausatmungsluft auf kürzestem und schnellstem Wege aus der Maske nach aussen befördert wird und der Maskenträger stets frische sauerstof.'haltige Luft einatmet. Das Ventil öffnet und schliesst sich im Rhythmus des Atmens selbsttätig und ermöglicht so ein Benutzen der Maske ohne belästigende Nebenwirkung.
Durch den Einbau des Ventils in Richtung der Luftströmung ist es möglich. die Federwirkung exakt zu bemessen und im Gegensatz zu seitlich eingebauten Ventilen muss es stets gleichmässig funktionieren, was bei einem seitlich angeordneten Ventil, bei welchem die Ausatmungsluft in einem spitzen, rechten oder stumpfen Winkel an der Membrane vorbeistreicht, meist unsicher ist.
<Desc/Clms Page number 2>
Zur Verstärkung der Ventilwirkung kann die Unterlegseheibe. die zur Befestigung des Ventils mit der Maske dient, trichterförmig gestaltet werden, so dass die Ausatmungsluft durch die Trichterwandungen geführt wird. Hiedurch wird vermieden, dass die verbrauchte Ausatmungsluft sich in dem Totraum der Maske ausbreitet und dass die Atemfeuchtigkeit sich im Totraum der maske oder auf der Gesichtshaut des Trägers niederschlägt.
Das Ventil selbst kann auswechselbar angeordnet sein : es kann z. B. mittels einer Schraubmutter mit dem als Schraubstutzen ausgebildeten Unterteil des Ventils mit der Maske verbunden und infolgedessen zwecks Reinigung der Maske leicht ausgewechselt werden.
EMI2.1
mit ihrem Unterteil nicht um das Kinn herum. sondern auf das Kinn aufgelegt wird. Diese Anordnung gestattet es, die Kopfbänder unterhalb der Ohren nach dem Nacken verlaufen zu lassen und den Zug. der für die Befestigung solcher Masken am Kopf des Trägers erforderlich ist, vom Kinn zum Nacken zu verlegen.
Hiedurch wird die Führung der Bebänderung über den Hinterkopf überflüssig. der er-
EMI2.2
Die Verlegung-des Zuges in Richtung Kinn-Nacken dient auch der Erzielung eines festen Sitzes beim Sprechen des Trägers der Maske. Während bei den um das Kinn herumgelegten Masken leicht ein Abrutschen der Maske vom Nasenrücken eintritt, wird dieser Übelstand bei der vorliegend beschriebenen Art der Befestigung vermieden. Eine analoge. Ausführungsform besteht darin, dass die Maske wohl um
EMI2.3
die gleiche Wirkung ausübt wie die oben beschriebene Befestigungsart.
In Fällen. in denen es sich empfiehlt, die Maske feucht zu tragen, ohne dass die Feuchtigkeit den Träger belästigen soll. kann der Maskenkörper aus zwei übereinanderliegenden Schichten aus gleichem
EMI2.4
Staub unmittelbar in die Filtermasse des Maskenkörpers direkt eindringt. Die groben Staubteile rieseln vielmehr an der Aussenwandung des Grobfilters ab und schützen den eigentlichen Filter vor zu rascher Verstopfung.
EMI2.5
erreicht werden.
Um den gleichen Zweck zu erreichen, kann auch am Unterteil der Maske. hinter dem Kinnsattel. eine Patrone eingebettet werden, die in einem besonders dafür angebrachten Stutzen untergebracht ist.
Solche Patronen können ebenfalls so beschaffen sein. dass sie geeignet sind, leichte, unangenehme Gase.
EMI2.6
Maske verhindern. Weiterhin können diese einlegbaren Patronen mit irgendwelchen Substanzen versetzt oder parfümiert sein, um als kühlendes oder erfrischende Moment beim Dauergebrauch der Maske bei empfindlichen Personen zu bewirken.
Unter gewissen Voraussetzungen lässt sich durch Einlegen der geeigneten Patrone oder Im- prägnierung der Aussenhülle die Maske auch als Fluc htgeriit bei Gasangriffen verwenden. Bei Ansamm-
EMI2.7
einem imprägnierten Filter oder einer geeigneten Patrone, die erfrischend wirkt oder durch Atemfeuch- tigkeit zusätzlich Sauerstoff erzeugt, von Bedeutung.
EMI2.8
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.