AT149065B - Staubschutzmaske. - Google Patents

Staubschutzmaske.

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AT149065B
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Bartels & Rieger Hermet G M B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Staubselhutzmitslie.   



   Beim Arbeiten mit Stoffen und Produkten, die durch ihre Staubentwicklung die Atmungsorgane des Arbeitenden reizen, seine Gesundheit gefährden und seine   Leistungsfähigkeit herabmindern.   werden   Atemschutzmasken   angewandt, die das Eindringen von Staub in die Nasen-und Rachenhöhle, in die Luftwege und Lunge verhindern sollen. Als Material für diese Atemschutzmasken hat 
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 wie Schwammgummi,   Naturschwamm.     Viskoseschwamm   u. dgl. angewendet. Die letzteren gestatten den ganzen Flächeninhalt der Maske als Filter auszunutzen und dadurch eine um das 6-8fache grössere   Filterfläche   als bei gewöhnlichen Respiratoren zu erzielen und den Atemwiderstand auf ein   Minimum   zu verringern.

   Anderseits sind die porösen   Luftkammern   des verwendeten Materials im Gegensatz zu 
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 bringen, wobei sich die der Luft beigemengten   Stanzteile   an der Wandung der Luftkammern niederschlagen und festgehalten werden. 



   Die bisher angewandten, auf diesem Prinzip beruhenden Staubschutzmasken haben jedoch noch eine Reihe von Nachteilen, die durch die Erfindung ausgeschaltet werden sollen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Staubschutzmaske aus porösem, elastischem, luftdruchlässigem Material, welche einerseits   die Atmungsorgane   vollständig abschliesst und anderseits eine leichte   Beatembarkeit gewährleistet,   ohne für den Träger Unannehmlichkeiten in Gefolge zu haben. Dieses Ziel wird in erster Linie erreicht durch Kombination eines   Nasenpolstcrs   mit einem in der Richtung der ausströmenden Luft in die Maskenwand eingebauten Federventil, dessen Widerstand geringer ist als der der Maskenwandung.

   Während das   erstgenannte   Merkmal einen guten Sitz und Abschluss der Maske   gewährleistet,   dient das zweite Merkmal dazu. dass trotz des dichten Abschlusses von der   Aussen-   luft die Atmung nicht erschwert wird und für den Träger keine Unannehmlichkeiten entstehen. 



   Das Nasenpolster befindet sich am oberen Rand der   Schutzmaske   an der Stelle, wo die Maske mit ihrem Innenrand an dem Nasenrücken aufliegt. Es besteht aus Polstern aus elastischem Material, die rechts und links von der Nasenwurzel angeordnet und so geformt sind. dass alle offenen Stellen zwischen Schutzmaske und Nasensattel   hermetisch   abgeschlossen werden und so der Zutritt unfiltrierter Luft verhindert wird. Die   Nasenpolster   können in das Material   der Maske entweder nachträglich eingekittet   oder einvulkanisiert werden ; sie können aber auch aus der Maske   des Maskenmaterials reliefartig aus-   
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 dem besieht anatomisch genau anliegend gebildet werden, so dass ein absolut dichter Abschluss auf dem Nasenrücken und dem Nasensattel erreicht wird.

   Durch Anbringen eines biegsamen Metallbügels lässt sich die Nasenpolsterung und die Maske noch fester an   die Nase andrücken.   



   Das Federventil ist ein an sich bekanntes, in der Richtung der Luftströmung in die Maskenwandung eingebautes federndes   Ausatmungsventil   und bietet einen geringeren Widerstand als die   Maskenwand.   Hiedurch wird erreicht, dass die   verbrauchte Ausatmungsluft auf kürzestem   und schnellstem Wege aus der Maske nach aussen befördert wird und der   Maskenträger   stets frische sauerstof.'haltige Luft einatmet. Das Ventil öffnet und   schliesst   sich im Rhythmus des Atmens selbsttätig und ermöglicht so ein Benutzen der Maske ohne belästigende Nebenwirkung.

   Durch den Einbau des Ventils in Richtung der Luftströmung ist es   möglich.   die Federwirkung exakt zu bemessen und im Gegensatz zu seitlich eingebauten Ventilen muss es stets gleichmässig funktionieren, was bei einem seitlich angeordneten Ventil, bei welchem die   Ausatmungsluft   in   einem spitzen, rechten oder stumpfen Winkel an   der Membrane vorbeistreicht, meist unsicher ist. 

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   Zur   Verstärkung   der   Ventilwirkung kann   die Unterlegseheibe. die zur Befestigung des Ventils mit der Maske dient, trichterförmig gestaltet werden, so dass die Ausatmungsluft durch die Trichterwandungen geführt wird. Hiedurch wird vermieden, dass die verbrauchte Ausatmungsluft sich in dem Totraum der Maske ausbreitet und dass die Atemfeuchtigkeit sich im Totraum der maske oder auf der   Gesichtshaut des Trägers niederschlägt.   



   Das Ventil selbst kann auswechselbar angeordnet sein : es kann z. B. mittels einer   Schraubmutter   mit dem als   Schraubstutzen   ausgebildeten Unterteil des Ventils mit der Maske verbunden und infolgedessen zwecks Reinigung der Maske leicht ausgewechselt werden. 
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 mit ihrem Unterteil nicht um das Kinn herum. sondern auf das Kinn aufgelegt wird. Diese Anordnung gestattet es, die Kopfbänder unterhalb der Ohren nach dem   Nacken   verlaufen zu lassen und den Zug. der für die Befestigung solcher Masken am Kopf des Trägers erforderlich ist, vom Kinn zum Nacken zu verlegen.

   Hiedurch wird die   Führung   der Bebänderung über den Hinterkopf überflüssig. der er- 
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 Die Verlegung-des Zuges in Richtung   Kinn-Nacken dient auch   der Erzielung eines festen Sitzes beim Sprechen des   Trägers der Maske. Während bei   den um das Kinn herumgelegten Masken leicht ein Abrutschen der Maske vom Nasenrücken eintritt, wird dieser   Übelstand   bei der vorliegend beschriebenen Art der Befestigung vermieden. Eine analoge. Ausführungsform besteht darin, dass   die Maske wohl um   
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 die gleiche Wirkung ausübt wie die oben beschriebene Befestigungsart. 



   In   Fällen.   in denen es sich empfiehlt, die Maske feucht zu tragen, ohne dass die Feuchtigkeit den Träger belästigen soll. kann der   Maskenkörper aus   zwei übereinanderliegenden Schichten aus   gleichem   
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 Staub   unmittelbar   in die Filtermasse des Maskenkörpers direkt eindringt. Die groben Staubteile rieseln vielmehr an   der Aussenwandung des Grobfilters   ab und   schützen   den eigentlichen Filter vor zu rascher Verstopfung. 
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 erreicht werden. 



   Um den gleichen Zweck zu erreichen, kann auch am Unterteil der Maske. hinter dem Kinnsattel. eine Patrone eingebettet werden, die in einem besonders dafür angebrachten Stutzen untergebracht ist. 



  Solche Patronen können ebenfalls so   beschaffen sein. dass   sie geeignet sind, leichte, unangenehme Gase. 
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 Maske verhindern.   Weiterhin   können diese einlegbaren Patronen mit irgendwelchen Substanzen versetzt oder   parfümiert   sein, um als kühlendes oder erfrischende Moment beim Dauergebrauch der Maske bei empfindlichen Personen zu bewirken. 



   Unter gewissen Voraussetzungen lässt sich durch Einlegen der geeigneten Patrone oder Im-   prägnierung der Aussenhülle die Maske auch   als   Fluc htgeriit   bei Gasangriffen verwenden. Bei   Ansamm-   
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 einem imprägnierten Filter oder einer geeigneten Patrone, die erfrischend wirkt oder durch   Atemfeuch-   tigkeit zusätzlich Sauerstoff erzeugt, von Bedeutung. 
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Claims (1)

  1. liche Metallbügel ist ebenfalls sichtbar : & bedeutet das Ventil. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Maske gemäss Fig. 1 ; a bedeutet das Nasnpolster und e die trichterförmig ausgebaute Ventilunterlage. Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Schnitt durch eine Staubmaske. in welcher neben den vorstehenden Einzel- EMI2.9 zeichnet. dass der auf dem Nasenrücken aufliegende Innenrand mit elastischen.
    links und rechts von der Nasenwurzel auf dem Nasensattel anatomisch angepassten Polstern (a) versehen ist. die durch einen auf der Aussenseite befindlichen biegsamen Metallstreifen der jeweiligen Nasenform angepasst werden können, und dass in der Richtung des Luftstromes in der Wandung der Maske ein federndes Aus- <Desc/Clms Page number 3> atmungsventil (b) angebracht ist, dessen Widerstand geringer ist als der Widerstand der Wandung der Maske. EMI3.1 EMI3.2
AT149065D 1934-08-18 1935-08-09 Staubschutzmaske. AT149065B (de)

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