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Boxenabsehluss, insbesondere in Grossgaragen.
In den Garagen für Kraftwagen bereitet zu geringe Breite der den Boxen entlang angelegten Korridore den Fahrern erhebliche Schwierigkeiten beim Ein- und Ausfahren. Grössere Breite der Fahrwege (Korridore) erfordert aber selbstverständlich eine entsprechend grössere Bodenfläche und bedeutet daher eine teurere Anlage. Es ist schon viel gewonnen und den Fahrern eine grosse Erleichterung geboten, wenn nur jeweils beim Einfahren und Ausfahren die Breite der Korridore an den Einfahrtstellen der einzelnen Boxen vergrössert werden kann.
Mit einer bekannt gewordenen, etwa nach Art einer sogenannten spanische Wand oder einer Rolljalousie ausgebildeten Abschlussvorrichtung wurde diesem Zweck gerecht zu werden versucht, indem sie einen in den Korridor hineinragenden, halbkreisförmigen Vorbau des zwischen den Seitenwänden eingeschlossenen Raumes einer Boxe bildet. Diese Rolljalousie ist oben in Führungsschienen geführt und wird beim Öffnen jeweils in die eine Seitenwand einer Boxe hineingeschoben.
An Stelle einer solchen Rolljalousie tritt nun erfindungsgemäss zum Abschluss je einer Boxe nach dem Korridor hin eine aus zwei Paar starren Flügeln zusammengesetzte, im Grundriss trapezförmige Abschlussvorrichtung. Hiebei sind die zwei das eine Flügelpaar bildenden, u. zw. die nicht- parallelen Flächen des Trapezprismas darstellenden Hauptflügel an ortsfesten, je am Ende einer Seitenwand der Boxe stehenden Pfosten angelenkt, während jeder der beiden Flügel des andern Paares an einem der Hauptflügel derart angelenkt ist, dass er beliebig herumgeschwenkt werden kann, in der Verschlussstellung aber die Richtung des Korridors einnimmt, wobei diese beiden Flügel in der kürzeren der beiden parallelen Trapezseite gelegen sind.
Ein Vorteil des neuen Abschlusses gegenüber der erwähnten Halbkreisform einer Rolljalousie ist, dass durch die bei der Verschlussstellung der vier Flügel entstehenden Trapezform vor jeder Boxe eine Ersparnis an Korridorbreite, mithin an Bodenfläche, um
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Bodenfläche kann in einer Grossgarage, wo Hunderte von Boxen in Betracht kommen, sehr erheblich sein.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 zeigt in Vorderansicht in der Mitte den Abschluss einer Boxe in der Verschlussstellung und zu beiden Seiten der letzteren je eine Hälfte der Abschlussvorrichtung von zwei angrenzenden Boxen.
Fig. 2 ist ein zugehöriger Grundriss, wobei aber die Flügel des Abschlusses der mittleren Boxe in der Offenstellung gezeigt sind.
An ortsfesten Pfosten s am vorderen Ende der eine Boxe von den benachbarten Boxen trennenden Seitenwände sind die Hauptflügel a schwenkbar gelagert. Diese Hauptflügel, welche die nichtparallelen Seiten eines über einer trapezförmigen Grundfläche errichteten Prismas bilden, ragen in der Verschlussstellung um eine Strecke i in den Korridor k hinein, wie die Fig. 2 zeigt, wogegen sie in der Offenstellung bis an die Hauptflügel der benachbarten Boxen angelehnt werden können, nachdem sie entsprechend geschwenkt wurden.
An jedem Hauptflügel a ist ein Nebenfliigel b. zweckmässig von etwas geringerer Breite, angelenkt, wobei beide Flügel in der Verschlussstellung die Richtung des Korridors einnehmen, d. h. die kürzere der beiden parallelen Seiten des Trapezes darstellen. Diese Nebenflügel b können beliebig, d. h. fast bis zu 3600 herumgeschwenkt. also entweder wie in Fig. 2 links einwärts geschwenkt und an die Innenseite der bereits geöffneten Hauptflügel a angelegt, oder wie in Fig. 2 rechts auswärts geschwenkt und von aussen her je an einen Nebenflügel des Vorbaues der benachbarten Boxe angelegt werden.
Infolge des Zurüekklappens der Abschlussvorrichtung der Boxe wird der Korridor vor der Boxe verbreitert und somit die Einfahrt und Ausfahrt eines Wagens erleichtert. Bei Verwendung der
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