AT148101B - Kapselwerk, insbesondere Gasmesser. - Google Patents

Kapselwerk, insbesondere Gasmesser.

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AT148101B
AT148101B AT148101DA AT148101B AT 148101 B AT148101 B AT 148101B AT 148101D A AT148101D A AT 148101DA AT 148101 B AT148101 B AT 148101B
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Roman Rummel
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  Kapselwerk, insbesondere Gasmesser. 



   Gemäss dem Anspruch 4 des Stammpatentes wird der durch den   Kolbenkörper   und die Trommel gebildete sichelförmige Arbeitsraum durch mindestens drei sowohl am Kolbenkörper als auch an der Trommel angelenkte und aus mindestens zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehende Kolbenflügel in mindestens drei Arbeitskammern geteilt. Die gegenseitige Dichtheit dieser Kammern wird gemäss Anspruch 9 des Stammpatentes durch ihre   gänzlich   oder teilweise Auskleidung mit einem dichten und biegsamen Stoff erreicht. Gemäss der vorliegenden Erfindung entfällt die Anordnung der Flügel, so dass die Kammern nur mehr durch den Kolben, die Trommel und Bälge aus biegsamem und dichtem Stoff gebildet werden.

   Die Bälge werden an der Trommel und am Kolbenkörper dicht befestigt und schliessen den durch den Entfall der Flügel sehr breiten Spalt zwischen Kolbenkörper und Trommel, wodurch die Arbeitskammern nach allen Seiten dicht abgeschlossen sind. Die durch die starren Flügel erzwungene Form der Arbeitskammern während der Umdrehung ist hier nicht mehr gewährleistet, doch ist damit kein Nachteil verbunden, da der insbesondere für einen   Messvorgang   massgebende   sichelförmige   Arbeitsraum nicht verändert wird. Durch den Wegfall der Flügel wird das Kapselwerk einfacher und billiger. Die Auskleidung der Arbeitskammern nach dem Stammpatente würde bei Fortfall der Flügel Falten nach Art eines Zugbalges bilden, entsprechend der Veränderung des Inhaltes der Arbeitskammern bei der Bewegung.

   Die Herstellung solcher Bälge für kleinere Kapselwerke ist-teuer, weil eine unregelmässige Faltenbildung der Bälge durch Einlagen aus einem steifen Stoff vermieden werden müsste. 



  Erfindungsgemäss werden nun der Kolbenkörper und die Trommel derart ausgebildet, dass die auf diesen Teilen befestigten Bälge die Form einer Membrane aufweisen und als solche wirken. Diese aus einem biegsamen und dichten Stoff bestehenden Membranen sind vor ihrem Einbau eben, daher sehr einfach herzustellen. Eine besondere Formgebung durch Nähen oder Kleben mehrerer Teile sowie durch Aufziehen auf eine Form, wie sie bei den erstgenannten Bälgen erforderlich ist, entfällt hier. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Vervollkommnung der Abdichtung zwischen dem Kolben und dem die Einund   Auslasskanäle   enthaltenden Gehäuseteil, auf die Verbindung des Kolbens mit der Trommel und auf die Befestigung der Membranen oder Bälge auf der Trommel und dem Kolben. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. Gasmesser, schematisch dargestellt. Fig. 1 und 2 stellen in   Längs-und Querschnitt   ein Kapselwerk dar, bei welchem der biegsame und dichte Stoff in Form von Membranen verwendet wird. Fig. 3,4 und 5 zeigen vergrössert im Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 4 bzw. nach den Linien   C*-D   und E-F der Fig. 3 einen Teil des Gehäuses gemäss Fig. 1 und 2. Fig. 6 und 7 zeigen in Auf-und Seitenriss die Verbindung der Trommel mit dem Kolbenkörper durch drei Kupplungsstangen und Fig. 8 zeigt eine andere Lage einer etwas abgeänderten Verbindung im Aufriss, Fig. 9 und 10 bzw. 11 und 12 stellen in Querschnitt und in Teillängsschnitt zwei   Ausführungsformen   des inneren Gehäuseteiles dar.

   Fig. 13 und 14 zeigen in   Quer-und Längsschnitt   eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen Kapselwerkes. Fig. 15-25 zeigen Einzelheiten. 



   Der Kolben und die Trommel bewegen sich in einem Gehäuse, das durch die   Stirnwände   1 und 2 und den Mantel      gebildet wird (Fig. 1 und 2). In den Wänden 1 und 2 sitzt exzentrisch zum Gehäuse der vom Kolben umgebene   Gebäudeteil     4   mit den   Ein- und Auslasskanälen cl   und k, die durch eine den Innenraum des Teiles 4 in zwei Räume teilende Wand J entstehen. Ausserhalb der Wand 1 sind im Teil 4 

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 und die äussere   Gehäusestirnwand begrenzten   Räumen b und m verbinden. Diese Räume sind durch die Öffnungen a und n mit dem Ein-und Ausgang 8 und 9 des Kapselwerkes verbunden. Der am Teil 4 gelagerte Kolben besteht aus dem Schiebeteil 10 und den mit ihm dicht verbundenen Kanalteilen 11.

   Der Kolben läuft auf Kugellagern 12 und 13. Zur Abdichtung des Teiles 10 gegenüber dem Teil   4   dienen zweihalbzylinderförmige Gleitstücke 14, 15 (vgl. auch Fig. 3,4 und 5), die in der Ein-und Auslassöffnung e und   i   des Teiles 4 mittels eines in diese Öffnungen passenden rahmenförmigen Ansatzes 16 geführt sind und durch Blattfedern 17 an die   Gleitfläche   des Teiles 10   gedrückt   werden. Die Trommel besteht aus Umfangsteilen 18 und S3itenteilen 19 und 20. Zur Abdichtung der Spalte zwischen dem Kolben und der Trommel dienen Membranen   21,   die an den Teilen 11 und den Teilen 18 dicht befestigt sind.

   Die Trommel läuft auf Kugellagern 22,23, deren Aussenringe zentrisch im   Gehäuse ap den   Wänden 1 und 2 und deren   Innenringe an den Teilen M und 20 befestigt sind. Die Trommel ist mit dem Kolben durch drei Kupplungs-   stangen 24 verbunden, u. zw. ist am Teil 20 der Trommel ein Ring 25 (vgl. auch Fig. 6 und 7) mit den   Zapfen 26 für die Stangen befestigt, während der am Teil 70 befestigte Ring 27 an Airnen 2 die Zapfen 29   für die andern Enden der Stangen trägt. Die Länge der Stangen 24 zwischen den Zapfenmitten ist gleich der Exzentrizität y des Kolbens gegenüber dem   Gehäuse.   Die Durchmesser der Kreise, auf welchen die Achsen der Zapfen 26 und der Zapfen 29 liegen, sind beliebig gross, jedoch gleich.

   Die Bewegung des Kolbens wird auf das Zählwerk 30 durch ein auf dem Teil 10 befestigtes Zahnrad   31   übertragen, das mit einem auf der   Zählwerkswelle   32 befestigten Zahnrad 33 im Eingriff steht. Im dicht auf der Wand 2 des Gehäuses angeordneten Deckel 34 ist eine   Stopfbüchse   35 vorgesehen, um die Welle 32 nach aussen abzudichten. Das Zählwerk wird durch den Deckel 36 geschützt. Das zu messende Mittel tritt in den 
Stutzen 8 und durch die Öffnung a in den Raum b und von dort durch die Öffnung c des Teiles 4 in den
Kanal d. Durch die Öffnung e des Teiles 4 gelangt es über den einen der von den Teilen 11 gebildeten
Kanäle in die Arbeitskammer   f   (Messkammer). Nach dem Füllen der   Kammer 'füllt sich   die Kammer h und nachher die Kammer g.

   Die   gefüllten   Kammern entleeren sich durch die   Öffnung   den Kanal k und die Öffnung   l   des Teiles 4 über den Raum m, die Öffnung   n   des Teiles 7 in den Ausgangsstutzen 9.
Die am Kolben und der Trommel befestigten Membranen 21 aus einem biegsamen und dichten Stoff ermöglichen die Bewegung der Trommel gegenüber dem Kolben, die das Füllen und Entleeren der Arbeits- kammern bewirkt, indem sich die Membranen entsprechend der jeweiligen Stellung der Trommel zum
Kolben ausbauchen. Die Teile 18 und 11 sind an den Kremp-t'lIen der Membranen stark abgerundet, um scharfe Knicke der Membranen zu vermeiden. Die Membranen werden an den Teilen 11 durch Spreng- ringe   jy   befestigt, die sie in Sieken dieser Teile festklemmen.

   Durch kegelige Rahmen 38 werden die
Membranen an den dort kegeligen Teilen 18 festgehalten. Der dureh die Wände 1, 2 und 3 begrenzte
Innenraum des   Gehäuses   wird vorteilhaft durch eine kleine Öffnung, z. B. in der Wand   1,   mit dem Gas- ausgangsraum verbunden. Dadurch wirkt nicht der Gesamtdruck des zu messenden Mittels in den
Kammern auf die Membranen, sondern höchstens nur der geringe Druckunterschied zwischen Ein-und
Ausgang, so dass die Membranen wenig beansprucht und daher geschont werden. Nach Fig. 8 sind bei den Zapfen 29 der Verbindungsstangen 39 der Trommel und des Kolbens   Langlöcher   vorgesehen, wodurch eine Druckbeanspruchung der Stangen ausgeschlossen wird. Es sind mindestens drei Stangen gleich- mässig am Umfang verteilt angeordnet, wovon mindestens eine nur jeweilig auf Zug beansprucht wird. 



   Erhält die Trommel den grösseren Bewegungsimpuls, so zieht sie durch die linke Stange den Kolben mit.
Infolge der Langlöcher werden die beiden rechten Stangen nicht beansprucht, da die linke ein Nähern der Zapfen 26 und 29 nicht zulässt. Wird die Trommel durch den Kolben mitbewegt, so werden die rechten
Stangen gezogen, während die linke unbeansprueht bleibt. Die Stangen werden daher nacheinander nur im Bereich einer halben Umdrehung beansprucht und hängen während der zweiten Hälfte ihrer Um- drehung lose an ihren Zapfen. Statt der Stangen mit Langlöchern können auch biegsame Verbindungsglieder, z.

   B.   Drahtlitzen,   verwendet werden, die ebenfalls nur die Zugwirkung des einen Teils auf den andern übertragen, dagegen eine Druckübertragung durch ihr Einknicken   ausschliessen.   Der Vorzug der
Verbindung durch Stangen liegt hauptsächlich darin, dass die Winkelgeschwindigkeiten des Kolbens und der Trommel während einer Umdrehung jeweils einander gleich sind, und in dem hiedurch erreichten gleichmässigen Gang des Kapselwerkes. Die Lage z. B. des Zapfens 26 (vgl. Fig. 8) an der Trommel und des Zapfens 29 am Kolben zu den Achsen der Trommel und des Kolbens ist nämlich immer die gleiche, da der Verdrehungswinkel z der Trommel während der Umdrehung stets gleich ist dem Verdrehungswinkel   z,   des Kolbens, demnach sind auch ihre Winkelgeschwindigkeiten während der Umdrehung stets gleich.

   Gemäss Fig. 1 und 2 sind die Stangen 24 nur auf einer Seite der Trommel angeordnet. Besonders bei grösseren   Kapsselwerken   wird die Trommel beidseitig durch Stangen mit dem Kolben verbunden und damit eine einseitige Kraftübertragung vermieden. 



   Die dichte Verbindung des durch den Schiebeteil 10 des Kolbens geführten Gehäuseteiles 41 und seiner Gleitstücke 43 wird auch, wie Fig. 9 und 10 zeigen, durch einen um die Öffnung e geführten geschlossenen   Rahmen 44   aus einem dichten und biegsamen Stoff erreicht, welcher in der Nut   40   des Teiles 41 auf der einen Seite und auf der andern Seite in der Nut 42 des Gleitstückes 43 dicht festgeklemmt wird. Die Nuten 40 und 42 sind um die   Öffnung e geführt   und haben   keilförmigen Querschnitt.   Der 

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   Rahmen   44 wird in den Nuten durch Keilrahmen 45, 46 von solchem Querschnitt befestigt, dass sie unter Berücksichtigung der   Stärke   des Rahmens 44 streng in ihrer Nut sitzen und den Rahmen 44 am ganzen Umfang festklemmen.

   Durch die Blattfedern 17 werden die Gleitstücke 43 an die Gleitfläche des Schieberteiles 10 gedrückt. Der Rahmen 44 hat die Form eines Balges, so dass er die selbsttätige Nachstellung des Gleitstückes 43 gewährleistet. Bei der Befestigung wird der Rahmen 44 z. B. vorerst mittels des Rahmens 45 in die Nut 40 gepresst. Dann wird der Rahmen 46 auf den Rahmen 45 gelegt, das freie Ende des Rahmens 44 über den Rahmen 46 geschlagen und das Gleitstück 43 aufgesetzt und eingedrückt, so dass nunmehr beide Rahmen 45, 46 in ihren Nuten sitzen und den Rahmen 44 festklemmen. 



  Nach Fig. 11 und 12 wird das Gleitstück 47 auf dem die   Ein- und Auslasskanäle d   und k enthaltenden Gehäuseteil 48 ebenfalls durch einen Rahmen 49 aus einem biegsamen und dichten Stoff abgedichtet, der mittels eines Keilrahmens 50 in einer um die Öffnung e geführten und in sich geschlossenen Nut 51 am Gleitstück 47 befestigt wird. Sein lappenförmiges Ende wird durch den Überdruck im Kanal   d   an die Wand des Teiles 48 gedrückt. Blattfedern 52 bewirken das Anpressen der Gleitstücke an die Gleitfläche des Teiles 10. Das Beispiel zeigt auch, dass zwei Abdichtungsarten gleichzeitig angewendet werden können. Am Gleitstück 47 ist ein rahmenförmiger Ansatz   5   um die Öffnung e vorgesehen, welcher in der Öffnung des Teiles 48 geführt ist.

   Die Keilrahmen 45,46 und 50 klemmen den biegsamen Stoff in der Nut fest und können sich selbst nie lösen, wenn der Keilwinkel der Nut und des Rahmens kleiner als der Reibungswinkel gewählt wird. In der gleichen Weise können auch die Bälge oder Membranen an den Trommeln oder dem Kolben befestigt werden. 



   Nach Fig. 13 und 14 sind im Kolbenkörper 55 die Kanalteile 54 des Kolbens beweglich geführt, und 
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Gleitfläche des Teiles 56 angepasst. Am äusseren Ende der Teile 54 sind die Membranen 21 durch Spannringe 58 in den Sieken 59 dicht befestigt. An der Einspannstelle der Membranen sind die Kanalteile z. B. elliptisch ausgebildet, wodurch die Ringe 58 die Membranen gleichmässig am ganzen Umfang festklemmen. Ein scharfes Abknicken der Membranen an der Einspannstelle wird durch den über die Teile 54 und die Membranen gezogenen Rahmen 60 vermieden, über dessen   wulstförmigen   Ende sie sich legen. 



  Der für die Abdichtung der Teile 54 am Teil 56 erforderliche Druck wird durch Federn 61 erreicht, die an den inneren Enden der Rahmen 60 befestigt sind. Die äusseren Kanten der einander zugekehrten Wände der Teile 54 beim Teil 56 berühren sich oder berühren sich fast. Daher darf der Durchmesser der Gleitfläche des Teils 56 durch Abnutzung nicht verkleinert werden, da sonst die Teile 54 sich gegenseitig an der selbsttätigen Nachstellung behindern. Die Teile 54 werden daher aus einem weicheren Stoff als der Teil 56 hergestellt, so dass sieh praktisch nur die Teile 54 abnutzen. Hiedurch bleibt der Durchmesser der Gleitfläche und die selbsttätige Nachstellung der Teile 54 dauernd erhalten.

   Bei Kapselwerken mit hohen Umdrehungszahlen werden, um eine wesentliche Verminderung des Anpressdruekes oder ein Abheben der Teile 54 vom Teil 56 durch die aul sie wirkende Fliehkraft zu vermeiden, Gegengewichte 62 angeordnet (Fig. 17). Am Kolbenkörper 63 befinden sieh die Lager 64 für die doppelarmigen Hebel 65, an deren einem Ende die Gegengewichte 62 angeordnet sind. Am andern Arm dieser Hebel greifen gelenkig Zugstangen 66 an, die ebenfalls gelenkig am Rahmen 60 befestigt sind. Blattfedern 67 wirken auf die Gewichte 62 und über die Hebel 65 und die Stangen 66 auf die Teile 54 und pressen sie dicht auf die   Gleitfläehe   des Teiles 56. 



   Die Membranen 21 sind auf den Teilen 68 der Trommel und in gleicher Weise auch am Kolben durch einen federnden Keilrahmen 69 befestigt (vgl. auch Fig. 18). Um den Wulst 70 des Teiles 68 wird die Membrane 21 gestülpt und der Rahmen 69 samt dem Ende der Membrane in die durch den Wulst gebildete Nut gedrückt. Fig. 18 zeigt strichliert den Querschnitt des Rahmens 69 vor dem   Eindrücken   in die Nut. 



  Er ist aus einem federnden Stoff, z. B. Stahlblech, hergestellt und wird beim Einpressen nur elastisch verformt. Die Verbindung ist lösbar. Fig. 19 und 20 zeigen grundsätzlich ähnliche Ausführungen der Befestigung des biegsamen und dichten Stoffes   71,   welcher auf dem dem Teil 68 entsprechenden Teil 72 bzw. 73 mittels eines federnden Keilral. mens 74 bzw. 75 befestigt wird. Nach Fig. 21 ist der Trommeloder Kolbenteil 76 kegelig. Auf ihm wird durch einen Rahmen 77 von gleichem Kegelwinkel der biegsame und dichte Stoff 78 dicht festgehalten. Nach Fig. 22 und 23 wird die Befestigung des biegsamen und dichten Stoffes 79 bzw. 80 durch einen Rahmen 83 bzw. 84 aus einem bildsamen Stoff, z. B. Blei, erreicht, der mit dem Stoff 79 bzw. 80 in die Nut des Teiles 81 bzw. 82 gepresst wird.

   All den beschriebenen Befestigungsarten ist gemeinsam, dass die dichte Verbindung des dichten und biegsamen Stoffes mit dem Kapselwerksteil nur durch einen Druck auf den diesen Stoff festklemmenden Rahmen hergestellt wird. 



   Der Kolben und die Trommel werden zur Verminderung des Bewegungswiderstandes vorzugsweise auf Kugellagern gelagert, welche bei Gasmessern nur gering beansprucht werden, weshalb ihre Laufringe aus Blech hergestellt werden (Fig. 24 und 25). Die Laufring 85 und 86 sind aus einem Stück hergestellt. 



  Die   Kugellaufrille   von bogenförmigem oder   dachförmigcm   Querschnitt wird in diese Teile eingedrückt. 



  Die Laufring nach Fig. 25 sind zweiteilig. Der äussere wird aus den Blechteilen 87 und 88 und der innere aus den Blechteilen 89 und 90 gebildet. Der   bogen-oder dachförmige Querschnitt   der Laufrille muss nicht voll ausgeprägt, sondern kann auch nur angedeutet sein ; z. B. können die Kugeln nur auf zwei im gleichen 

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 Abstand gehaltenen Kanten des Laufringes laufen. In der gleichen Art können Rollenlagerlaufringe ausgebildet sein. Eine andere Art der Lagerung der Trommel im Gehäuse ist durch Rollen möglich, die auf Zapfen an den Trommel-oder Gehäusestirnwänden drehbar gelagert sind und sich auf Rollbahnen an den Stirnwänden des   Gehäuses   oder der Trommel während der Bewegung abwälzen. 



   Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen ist ein zentraler Ein-und Ausgang gewählt. Die Öffnungen für das in die   Arbeitskairmer ein-und   austretende Mittel können auch am Umfang der Trommel angeordnet sein. Die Anordnung der Bälge oder Membranen bleibt hier grundsätzlich die gleiche wie bei 
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 Abnutzung während des Betriebes und daher eine daurnde Dichtheit zwischen den Gleitstücken und dem Kolben erreicht wird. Auch eine leichte Auswechselbarkeit der Gleitstücke nach ihrer Abnutzung ist gewährleistet.

   Bei der dichten Führung des Kolbens auf dem erwähnten Gehäuseteil durch die die Arbeitskammern mit dem Ein-oder Ausgang verbindenden Kanalteile des Kolbens, welche im Kolbenkörper beweglich geführt sind und durch ein federndes Mittel ständig auf die Gleitfläche des die Ein- und Auslass-   kanäle   enthaltenden Gehäuseteiles gedrückt werden und deren   Gleitflächen   zylindrisch nach der Gleit- 
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 wird ebenfalls eine selbsttätige Nachstellung bei Abnutzung erreicht. Ein weiterer Vorteil ist durch die Möglichkeit gegeben, jede aus dem   Trommelumfangsteil,   der Membrane und dem Kanalteil bestehende Arbeitskammer für sich herzustellen und vor dem Zusammenbau des Kapselwerkes auf Dichtheit zu prüfen.

   Die Kanalteile der Arbeitskammern werden vorzugsweise im Kolbenkörper rechteckig-prismatisch geführt und sind so breit, dass sie sich gegenseitig an ihren Kanten, die durch die Gleitflächen und die zur Kolbenachse parallelen Seitenwände gebildet werden, berühren oder fast berühren. Durch die Anordnung von Gegengewichte für die im Kolbenkörpcr beweglich geführten Kanalteile, derart, dass die bei der Bewegung auf die Kanalteile wirkende Fliehkraft aufgehoben wird, kann der durch das federnde Mittel erzeugte Anpressdruck der Kanalteile auf die Gleitfläche des Gehäuseteiles unabhängig von der Drehzahl immer gleich oder annähernd gleichgehalten werden. Es ist auch möglich, durch die Wahl des Gegengewichtes den   Anpressdruck   bei zunehmender Drehzahl zu erböhen oder zu vermindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Abänderung des Kapselwerkes nach Anspruch l des Patentes Nr. 143259, insbesondere Gasmesser, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben und die Trommel durch mehrere am Kolben und an der Trommel befestigte Bälge oder Membranen aus einem biegsamen und dichten Stoff verbunden sind und dadurch der sichelförmige Arbeitsraum zwischen dem Kolben und der Trommel in gegenseitig und nach aussen dichte Kammern geteilt wird.
    2. Kapselwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranen (21) auf Umfangsteilen (18 bzw. 68) der Trommel, welche die ARbeitskammern (f, g, h) nach aussen begrenzen, und auf EMI4.3 3. Kapselwerk nach Anspruch 7 des Patentes Nr. 143259 oder nach Anspruch 1 oder 2 des vorliegenden Patentes, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ein- und Auslasskanäle (d und k) enthaltende EMI4.4 und Ausgangsseite trägt, die breiter sind als die Ein- oder Auslassöffnungen (e oder i) des Teiles (4) und des Kolbenteils (10), und durch federnde Mittel (17) an die Gleitfläche des Teiles (10) gedrückt werden,
    wodurch bei Abnutzung der Gleitflächen eine selbsttätige Nachstellung der Gleitstücke und dauernde Dichtheit des sich drehenden Kolbens erreicht wird (Fig. 1 bis 5).
    4. Kapselwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ein- und Auslasskanäle (d und d) enthaltende Gehäuseteil (41) mit den Gleitstücken (43) durch einen biegsamen und dichten Stoff (44) dicht verbunden ist, welcher um die. Ein- bzw. Auslassöffnung (e bzw. i) des Teiles (41) und der Gleitstücke (43) herum angeordnet ist (Fig. 9 und 10).
    5. Kapselwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gleitstücken (47) oder am Gehäuseteil (48) um die Ein-und um die Auslassöffnung (e und i) herum je ein dichter und biegsamer Stoff (49) befestigt ist, der beim Gehäuseteil (48) oder bei den Gleitstücken (47) lappenförmig endet und den Spalt zwischen diesen Teilen dichtet (Fig. 11 und 12).
    6. Kapselwerk nach Anspruch 7 des Patentes Nr. 143259 oder nach Anspruch 1 oder 2 des vor- EMI4.5 beweglich und in ihm radial geführt sind und durch ein federndes Mittel (61) ständig auf die Gleitfläche des die und Auslasskanäle (d und k) enthaltenden Gehäuseteiles (56) gedrückt werden, wobei die Gleitflächen (57) der Teile (54) zylindrisch entsprechend dem Teil 56) ausgebildet und breiter sind als die Ein- und Auslassöffnung (e und i) des Teiles (56) (Fig. 13 bis 16). <Desc/Clms Page number 5>
    7. Kapselwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (54) rechteckigen Querschnitt anweisen und so breit sind, dass sie sich gegenseitig an ihren Kanten, die durch ihre zur Kolbenachse parallelen Seitenwände und durch die Gleitflächen (57) gebildet weiden, berühren oder fast berühren (Fig. 13 bis 16).
    8. Kapselwerk nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (a aus einem weicheren Stoff hergestellt sind als der Teil (56), auf welchem sie gleiten (Fig. 13 bis 16).
    9. Kapselwerk nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch Gegengewichte (62) für die Teile (54) (Fig. 17).
    10. Kapselwerk nach Anspruch 5 des Patentes Nr. 143259 oder einem der Ansprüche 1 bis 9 des vorliegenden Patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel mit dem Kolben durch eine oder mehrere Stangen (24) verbunden ist, deren Länge gleich ist der Exzentrizität (y) des Kolbens gegenüber der Trommel, wobei die Entfernung der an der Trommel befestigten Drehzapfen ( : 26) von der Trommelachse gleich ist der Entfernung der am Kolbenkörper befestigten Drehzapfen (29) von der Kolbenachse (Fig. 6 und 7).
    11. Kapselwerk nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch mindestens drei nur auf Zug beanspruchte Verbindungsstangen (39) und durch gleichmässige Verteilung der Zapfen (26bzw 29) Über den Trommelbzw. Kolbenumfang (Fig. 8).
    12. Kapselwerk nach Anspruch 9 des Patentes Nr. 143259 oder nach Anspruch 1, 2,4 oder 5 des vorliegenden Patentes, gekennzeichnet durch die dichte Befestigung des biegsamen und dichten Stoffes (44 EMI5.1
    13. Kapselwerk nach Anspruch 9 des Patentes Nr. 143259 oder nach Anspruch 1, 2,4 oder 5 des vorliegenden Patentes, gekennzeichnet durch die Befestigung des biegsamen und dichten Stoffes (21 bzw. 71 bzw. 71) an einem Kapselwerkteil (68 bzw. 72 bzw. 73) mittels eines federnden Keilral mens (69 bzw. 74 bzw. 75), welcher den biegsamen Stoff am ganzen Umfang dicht au den Kapselwerkteil presst und festhält (Fig. 13, 14, 18 bzw. 19 bzw. 20).
    14. Kapselwerk nach Anspruch 9 des Patentes Nr. 143259 oder nach Anspruch 1, 2,4 oder 5 des vorliegenden Patentes, gekennzeichnet durch die dichte Befestigung'des biegsamen und dichten EMI5.2
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