AT148044B - Maschine mit Taumelringgetriebe. - Google Patents

Maschine mit Taumelringgetriebe.

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AT148044B
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AT
Austria
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machine
wobble ring
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piston
wobble
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Inventor
Hanns Heinz Stinnes
Original Assignee
Hanns Heinz Stinnes
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine mit Taumelringgetriebe. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gegeneinander, wodurch die Lagerebene für den Ring aus der parallelen Lage gebracht würde, verhindert wird. In der Hohlwelle 1 kann eine Vollwelle stecken, die in Lagern ruht oder die Hohlwellenstumpfe 4 und   5   können in Lagern ruhen und ebenso ist die Verbindung der Hohlwelle nach aussen in beliebiger Weise direkt oder durch eine innen liegende Welle usw. ausführbar. 



   In einer Aushöhlung 10 der Schiefscheibenteile 6 und 7 ruht der aus den zwei Teilen 11 und 12 bestehende Ring auf Kugeln 13 und wird von Schraubenbolzen 14 zusammengehalten. Die Teilung geht durch die Ringfläche, so dass zwei vollständige Halbringe mit Ausnehmungen   M   vorhanden sind. Radiale Bohrungen nehmen die hohlen Zapfen 16 auf, die mit Flanschen an den   Ringaussen-und-innenflächen   gehalten sind. 
 EMI2.1 
 ist. Die Pendelsteine 18 haben den breiten Querschnitt nach Fig. 5,7, 8, wenn keine Seitenbewegung der Zapfen erforderlich ist. Bei Seitenbewegung wird der Querschnitt verringert, wie strichpunktiert in Fig. 5 und 8 angedeutet.

   Die Pendelsteine ruhen in   Pendelsteinbüchsen-M,   mit welchen die geteilten
Kolbenhälften 20 und   21,   die mit Innengewinde versehen sind, senkrecht zur Trennfuge zusammengeschraubt werden. Die Kolbenhälften können über der Büchse auch durch Eingiessen, Einpressen,
Aufschrumpfen, durch Bajonettverschluss oder auf sonstige Weise zusammengehalten werden. Jedes
Kolbenhalbteil ist mit Schraubgewinde 22 versehen, über welches der Kolbenvorsatz 2. 3 geschraubt wird. Beim Zusammensetzen wird   zunächst   der Pendelstein   18   in die Büchse 19 geschoben und nach dem Zusammenschrauben der Kolbenhälften 20 und 21 wird der Kolbenvorsatz 23 aufgeschraubt und der Pendelstein 18 sitzt in einer vollkommen geschlossenen Kolbenkonstruktion. 



   Die Zapfen oder Bolzen 16 sind an zwei beliebig zu   wählenden   und diametral gegenüberliegenden
Stellen des Ringumfanges gerade geführt, u. zw. zeigt Fig. 2 diese Stellen am obersten   (1)   und untersten
Zylinder   (IV).   Alle zwischenliegenden Zapfen müssen mit Seitenluft geführt sein, um die lemniskaten- förmige Querbewegung von Zapfen und Pendelstein ausführen zu können, die aus der Schnittzeichnung im Zylinder VI zu ersehen ist. Der geschnittene Zylinder 11 lässt nur den Zapfen ohne Kolben und Pendel- stein erkennen, im Teilabschnitt des Zylinders   111   ist Zylinder und Taumelring nach entferntem Taumel- wellensegment zu sehen.

   Zylinder   IV   zeigt Rückansicht auf den Kolben im geschnittenen Zylinder und beim Zylinder V sind Zapfen, Pendelstein und Kolben weggelassen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 werden die beiden Schiefscheibenhälften   S   durch einen zentralen Zuganker zusammengehalten. Beide Wellenstumpfe a sind als Schiefscheibenhälften S ausgebildet, die mit Höhlungen versehen sind zur Aufnahme der Elektromagnete   M   und der Wicklung   Wu.   Diese ist mit dem Kollektor   K   in bekannter Weise verbunden. In der Zeichnung ist nur eine Verbindungsstelle gezeigt. Der Wellenstumpf a ruht auf einer Seite im Lager Li und auf der andern Seite im Lager   L2   und die Lager sitzen auf dem Fundamente F. 



   Über der Sehiefscheibenwelle S liegt der   Taumelring   T, der die Funktion des Stators einer Elektromaschine versieht. An seiner mit Ausnehmungen versehenen Innenseite sind im Umfange die Magnete M2 mit   den Wicklungen W2   montiert. Sie wirken als Feldmagneten zur Erzeugung des elektromagnetischen Kraftfeldes, in dem der vorerwähnte Schiefscheibenanker S umläuft, wenn ihm und dem Feldmagneten   M2   des Taumelringes Strom zugeführt wird. 



   Der Taumelring T ist auf der Schiefscheibe S auf Kugeln R gelagert. An seinem äusseren Umfang trägt der Taumelring T die Zapfen Z, auf denen die Pendelsteine P sitzen. Diese sind wiederum in den Kolben St gelagert. Die Kolben bewegen sich in den Zylindern 0 hin und her, wenn die Schiefscheibe   S   gedreht wird und sie dadurch den Taumelring T in eine hin-und herschwingende Taumelbewegung versetzt. 



   Ein oder zwei gegenüberliegende Zapfen Z sind von den Pendelsteinen P fest in den Ösen St und dadurch in den Zylindern   0   geführt. Bei den übrigen Zapfen haben die Pendelsteine P im Kolben bzw. in der Öse Seitenluft, um die lemniskatenförmige Kurvenbewegung zu gestatten. 



   An die Kolben St können für den Einzelfall geeignete Vorsätze angebaut werden, die je nachdem, welche Arbeit der Kolben verrichten soll, zum Pumpen, Pressen, Stanzen, Saugen oder Brikettieren oder sonstwie je nach Bedarf ausgebildet werden. Wie in Fig. 10 dargestellt, kann der Kolben auch auf beiden Seiten mit Vorsätzen versehen werden, um als doppeltwirkende Kraftmaschine, Pumpe oder sonstwie doppeltwirkend zu arbeiten. 



   Sind z. B. die Zylinder C die Zylinder einer Kraftmaschine, so wirkt der Druck über die Kolben St, Pendelsteine P und Zapfen Z auf den Taumelring T. Dieser wird durch den Druck in eine hin-und herschwingende Taumelbewegung versetzt und veranlasst dadurch den in ihm gelagerten Taumelscheibe-   tanker 8,   sich zu drehen. 



   Bei bekannter und geeigneter Schaltung im   Haupt-oder Nebenschluss   mit eigener oder Fremd- erregung wird auf diese Weise in der Wicklung W des Schiefscheibenankers S beim Durchlaufen des elektromagnetischen Kraftfeldes der Magnete   M2   des Taumelringes elektrische Energie erzeugt, die sich am Kollektor K abnehmen lässt. 



     Hiedurch   ist es möglich, innerhalb ein und derselben Maschine hin-und hergehende Bewegungen über Drehbewegungen in elektrische Energie oder elektrische Energie über Drehbewegungen in hin-und hergehende Bewegungen umzuwandeln.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine mit Taumelringgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Schiefscheibe gelagerte Taumelring in der Ebene der Zapfenmittellinie geteilt ist.
    2. Maschine mit Taumelringgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiefscheibenteile an Wellenstumpfen sitzen, die durch ein Pressmittel gegeneinander gedrückt werden.
    3. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Taumelringteile, die Zapfen zwischen sich einpressen, welche durch Flanschen in Bohrungen der Taumelringteile gehalten sind.
    4. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelstein für den Zapfen des Taumelringes unter Zwischenschaltung eines Hilfsteiles in einem längsgeteilten Kolben sitzt.
    5. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der längsgeteilte Kolben, von der quer zur Trennfuge des Kolbens sitzenden Pendelsteinbüchse und dem Kolbenvorsatze zusammengehalten und gegen Öffnen gesichert ist.
    6. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben je nach Verwendungszweck der Maschine durch einen passenden Vorsatz zusammengehalten und gesichert ist.
    7. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Taumelringteile durch Zugmittel zusammengehalten sind.
    8. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Welle ausgearbeitete Schiefscheibe in ihren Teilen durch einen hohlen Zuganker zusammengespannt ist.
    9. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben zur Doppelwirkung auf beiden Seiten mit einem Vorsatz versehen ist.
    10. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiefscheibe und der Taumelring mit gegeneinander offenen Ausnehmungen versehen sind, die zur Aufnahme von Hilfsorganen je nach Verwendungszweck der Maschinen, wie beispielsweise von Elektromagneten, Wicklungen und Spulen dienen, derart dass der Taumelring als Stator und die Schiefscheibe als Rotor eine elektrische Maschine wirksam sein kann.
    11. Maschine mit Taumelringgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen in Schiefscheibe und Taumelring über die Trennfugen gehen und die Wicklungen, Magneten, Spulen usw. über den Trennfuge lagern.
AT148044D 1935-01-04 1935-12-20 Maschine mit Taumelringgetriebe. AT148044B (de)

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AT148044B true AT148044B (de) 1936-12-10

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AT148044D AT148044B (de) 1935-01-04 1935-12-20 Maschine mit Taumelringgetriebe.

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