AT147975B - Schnellkupplung für Rohre. - Google Patents
Schnellkupplung für Rohre.Info
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Description
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Sehneilkupplmg fiir Rohre.
Es sind bereits Rohrkupplungen bekannt, bei welchen das Kupplungsgehäuse nach einer zur
Achse des Rohrstranges schrägen Ebene geteilt ist. wobei die beiden Gehäusehälften durch einen Schraub- ring oder durch eine Mehrzahl von Muttersehrauben zusammengepresst werden, welche die zusammen- geflanschten Gehäusehälften durchsetzen.
Derartige Anordnungen, die übrigens für den starren Anschluss von Rohren in der Regel mit
Gewindestutzen versehen sind, benötigen für das Kuppeln und Entkuppeln nicht nur einen ganz erheb- lichen Zeitaufwand, sondern auch besondere Werkzeuge.
Im Gegensatz dazu betrifft die Erfindung eine insbesondere für Beregnungsanlagen geeignete
Schnellkupplung für Rohre, welche an ein starres Kupplungsgehäuse neigbar angeschlossen sind, und ihr wesentliches Kennzeichen besteht darin, dass das Kupplungsgehäuse nach einer zur Achse des Rohr- stranges schrägen Ebene in zwei Hälften geteilt ist, die sehr schnell, d. h. mit wenigen Handgriffen und ohne besondere Werkzeuge, gekuppelt und entkuppelt werden können.
Bildet man dabei, wie gemäss der Erfindung weiter vorgeschlagen wird (und wie es z. B. bei Rohr- verschraubungen mit zur Rohrstrangachse schräger Kupplungsebene an sich bekannt ist), die Kuppel- flansche kreisförmig aus, so dass trotz verschiedener Einstellung der beiden Halbgehäuse gegeneinander stets eine genaue Überdeckung der Kuppelflansche gewährleistet ist, so hat man in der Wahl des Winkels des Rohrknies eine für das Anpassen des Rohrstranges an Unebenheiten des Geländes erwünschte weitest- gehende Freiheit.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die besondere Ausgestaltung der Halbgehäuse bzw. deren Kuppelflansche sowie auf die Ausgestaltung der Halbgehäuse zu Abzweigstücken mit oder ohne Absperrorgan.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt die Fig. 1 die beiden Halbgehäuse bei geöffneter Kupplung in Ansicht, Fig. 2 ein mit einem Abzweig- stutzen ausgestattetes Halbgehäuse, welches zugleich auch mit einer Absperrvorrichtung versehen ist,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die geschlossene Leitungskupplung, während die Fig. 4 und 5 Einzel- heiten wiedergeben.
In der Zeichnung bezeichnen a und b die beiden schräg geschnittenen Kupplungshalbgehäuse, an welche die Rohrenden cl und c2 neigbar angeschlossen sind. Dieser Anschluss erfolgt, wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, unter Vermittlung eines breitgequetschten Dichtungsringes f, vorzugsweise aus Gummi od. dgl. Dieser z. B. im Querschnitt ursprünglich kreisförmige Dichtungsring f wird bei der Montage zunächst über das mit einer Aufweitung g (Fig. 2) oder mit einer Verstärkung (Fig. 3) versehene Rohr- ende gezogen und hierauf durch Verschieben des auf das Rohr aufgefädelten Halbgehäuses, insbesondere unter Vermittlung der konischen Innenfläche d desselben, zwischen dem Hals e des Halbgehäuses und dem Rohrende eingequetscht, wobei er sich gegen den ringförmigen Fortsatz w des Halses e abstützt.
Die vorerwähnte Aufweitung g bzw. Verstärkung gl der Rohrenden verhindert, dass das Rohr aus dem Kupplungsgehäuse herausgezogen werden kann.
Die Kupplung der beiden Halbgehäuse kann nun auf folgende Weise erreicht werden :
Das Halbgehäuse o ; des etwas schräg nach oben gestellten Rohrstranges c wird mittels des Hakens in den Vorsprung i des andern Halbgehäuses b eingehakt und durch Absenken des Rohrstranges c2 um das so gebildete Gelenk verdreht, bis die Kuppelflansche und m zusammengeschlossen sind. Dabei tritt
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gleichzeitig auch der Haken 7c in Eingriff mit dem Kuppelflansch rn, so dass die beiden Flansche gegen Verschiebung gesichert sind. Dabei kann zur Erhöhung dieser Sicherung, insbesondere gegen Abheben, noch eine Splintverbindung vorgesehen sein.
Zu diesem Zweck ist der Haken 7c mit einer Bohrung x versehen, durch welche ein Splint gesteckt wird, welcher gleichzeitig auch eine Bohrung eines am Halbgehäuse b vorgesehenen, in einen Schlitz des Hakens k eingreifenden Ansatzes y durchsetzt.
Zur Abdichtung der beiden Kuppelflansche gegeneinander weist der Kuppelflansch m eine hohlringartige Ausnehmung auf, in welcher ein im Querschnitt geschlitzter (gekerbter oder U-förmig gestalteter) Dichtungsring o angeordnet ist, dessen freier Schenkel 01 mit der Dichtungsleiste n des Kuppelflansches I dichtend zusammenwirkt. Wie aus Fig. 3 leicht zu ersehen, bildet der Innenraum des den Dichtungsring aufnehmenden Ringwulsts mit der Dichtungsleiste n eine gegen das Gehäuseinnere stark verschmälerte, z. B. birnenförmige Ringkammer, zum Zwecke, ein Heraussaugen des Dichtungringes bei starkem Unterdruck im Rohrstrang (bei Saugleitungen) zu vermeiden.
Man kann an dem Halbgehäuse a zu beiden Seiten Haken h vorsehen und dementsprechend am Halbgehäuse b ebenfalls an beiden Seiten Nasen i ausbilden, so dass es möglich ist, die beiden Halbgehäuse gegeneinander um eine in der Zeichenebene verlaufende Achse um 180 zu verdrehen, wodurch z. B. bei Anordnung der Teilungsebene unter 450 eine Abwinkelung der Rohre um 900 erzielt wird. In diesem Falle kann man statt der vorgeschriebenen Splintsicherung zwischen den beiden Halbgehäusen z. B. irgendeine (in der Zeichnung nicht dargestellte) Spannbügelverriegelung vorsehen.
Eine besonders weitgehende Freiheit in der Anpassung des Winkels des durch Verdrehen der Kuppelflansche gegeneinander zu bildenden Rohrknies erhält man, wie schon eingangs erwähnt, dann, wenn man die beiden Kuppelflansche kreisförmig ausbildet, so dass sie bei jeder Einstellung der Flansche zueinander um die Achse z, z (Fig. 5) in genauer Überdeckung bleiben. In diesem Falle verläuft die Nase i ringförmig um den Anschlussflansch des Halbgehäuses b, während an dem Halbgehäuse a, so wie bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1-3 Haken 7t und k vorgesehen sind. Zur zusätzlichen Sicherung, insbesondere gegen Abheben der Kuppelflansche, kann auch hier z.
B. ein dem Haken h gegenüberliegender, zwischen den beiden Halbgehäusen a, b vorgesehener Spannbügelverschluss vorgesehen sein.
Bei kreisförmiger Ausgestaltung der Kuppelflansche empfiehlt es sich, im Hinblick auf eine möglichst einfache Gehäuseform die beiden Halbgehäuse kugelig auszubilden, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist.
Wie in Fig. 2 dargestellt, kann an den Halbgehäusen ein Abzweigstutzen q vorgesehen sein, so dass manin einfacher Weise in der Lage ist, durch Wahl entsprechender Halbgehäuse das Kupplungsgehäuse als gerades Durchgangsstück, als T-Stück oder auch als Kreuzstück auszubilden. Dabei kann auf bekannte Art in dem Abzweigstutzen auch gleichzeitig eine Absperrvorrichtung vorgesehen sein.
Gemäss einem besonderen Kennzeichen der Erfindung wird nun diese Absperrvorrichtung samt ihrer Betätigungseinrichtung als eine Einheit ausgebildet, die in den Abzweigstutzen leicht eingesetzt und unter gleichzeitiger Abdichtung verriegelt werden kann. Zu diesem Zwecke ist gemäss den Fig. 2 und 4 die Betätigungsspindel r des Absperrorgans (Schiebers) s unter Vermittlung einer Stopfbüchse st in einer
Kappe u gelagert, welche in das Ende des Abzweigstutzen q eingeführt und durch einen Bajonettverschluss t verriegelt wird. Zur Abdichtung der Kappe u gegen den Abzweigstutzen ist in einer ringförmigen Erweiterung ql des letzteren ein Dichtungsring v vorgesehen, welcher sich gegen den Mantel der Kappe u anlegt.
Der Schieber s wird vorzugsweise nach Art einer Spachtel ausgebildet, so dass er sich bei s satt an die Innenwand des Abzweigstutzens anlegen kann.
Soll, wie es in manchen Fällen erwünscht ist, das Kupplungsgehäuse als Endverschluss ausgebildet werden, so wird z. B. das Halbgehäuse b beibehalten, hingegen das Halbgehäuse a durch eine ebenfalls mit Haken h, 7c versehene Verschlusskappe ersetzt. Besitzt in diesem Falle das Halbgehäuse a einen
Abzweigstutzen, so ist man in der Lage, auf diese Weise ein Rohrknie zu bilden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schnellkupplung für Rohre, bestehend aus einem (vorzugsweise starren) Kupplungsgehäuse, an welches die Rohrenden neigbar angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse nach einer zur Achse des Rohrstranges schrägen Ebene in zwei miteinander schnell kuppelbare
Hälften (a, b) geteilt ist.
Claims (1)
- 2. Schnellkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halbgehäuse (a, b) EMI2.1 paares (h, i) ein Gelenk geschaffen wird, um das der anzuschliessende Rohrstrang verschwenkt wird, bis ein dichter Zusammenschluss der beiden Halbgehäuse erreicht und durch den Eingriff des andern Elementenpaares (k, m bzw. y) gesichert wird.3. Schnellkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Halbgehäuse (b) Lappen oder Vorsprünge (i, y) vorgesehen sind, mit denen entsprechend angeordnete Haken (h, .,) am andern Halbgehäuse (a) in Eingriff treten.4. Schnellkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kuppel- flansch (m) des einen Halbgehäuses als Hohlringwulst ausgebildet ist, in welchen unter Zwischenschaltung <Desc/Clms Page number 3> einer ringförmigen Dichtung (0) eine am Kuppelflansch (I) des ändern Halbgehäuses (a) ausgebildete Dichtungsleiste (n) eingreift.5. Schnellkupplung nac h Anspruc h 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlringwulst ein geschlitzter EMI3.16. Schnellkupplung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Hohlringwulstes mit der Dichtungsleiste (n) des andern Halbgehäuses (m) bei Zusammenschluss der beiden Halbgehäuse eine gegen das Gehäuseinnere stark verschmälerte Ringkammer bildet, zum Zwecke, ein Heraussaugen des Dichtungsringes bei Unterdruck im Rohrstrang zu vermeiden.7. Schnellkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kuppelflansche (m, I) kreisförmige Gestalt besitzen, so dass trotz beliebiger Einstellung der beiden Halbgehäuse gegeneinander stets eine genaue Überdeckung der Kuppelflansche gewährleistet ist.8. Schnellkupplung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch kugelige Ausbildung der beiden Halbgehäuse.9. Schnellkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung der Rohrenden (cl, c2) gegenüber den Halbgehäusen durch Dichtungsringe (f) erfolgt, die durch entsprechende Ausbildung der Innenwand jedes Halbgehäuses beim Aufbringen der Halbgehäuse auf die Rohrenden zwischen Halbgehäuse und Rohrende breitgequetscht werden.10. Schnellkupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand jedes Halbgehäuses gegen das ein Widerlager für den eingequetschten Dichtungsring bildende Ende (w) schwach koniseh (bei d) eingezogen ist.11. Schnellkupplung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Halbgehäusen steckenden Rohrenden, um ein Herausziehen zu verhindern, an den Enden verstärkt (gl) oder aufgeweitet (g) sind.12. Schnellkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Halbgehäuse mit je einem Abzweigstutzen (q) versehen sind.13. Schnellkupplung nach Anspruch 12 mit in den Abzweigstutzen eingebauter Absperrvorrichtung. dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrvorrichtung (s) samt ihrer Betätigungseinrichtung eine Einheit bildet, die in den Abzweigstutzen (q) leicht eingesetzt und unter gleichzeitiger Abdichtung verriegelt werden kann.14. Schnellkupplung nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan selbst als nach Art einer Spachtel gebogener Schieber (s) ausgebildet ist.15. Schnellkupplung nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- riegelung der Absperrarmatur (r, s, u) gegenüber dem Abzweigstutzen (q) durch bajonettverschlussartig zusammenwirkende Elemente (t) erfolgt.
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