AT147765B - Vorrichtung zur Verhinderung des Anziehens von Kleidungsstücken, insbesondere von Überröcken, Mänteln od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Anziehens von Kleidungsstücken, insbesondere von Überröcken, Mänteln od. dgl.

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AT147765B
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lock
pulled
garment
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Josef Radl
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Josef Radl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Verhinderung des Anziehens von   Kleidungsstücken, insbesondere von Überröcken,  
Mänteln od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung des Anziehens von   Kleidungsstücken,   insbesondere   von Überröcken, Mänteln   od. dgl. durch Unbefugte, wodurch auch ein Diebstahl derselben aus Kleiderablagen verhindert werden soll. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem in einem   Schlüpfteil   des   Kleidungsstückes   angebrachtem Zugorgan, welches den Schlüpfteil verengt, wenn es angezogen wird und das Anziehen des Kleidungsstückes verhindert. sobald das Zugorgan in seiner angezogenen Stellung fixiert wird.

   Weitere Kennzeichen der Erfindung liegen in einer besonders vorteilhaften schlaufenförmigen Befestigung des   Zugorgans   in einem Ärmel eines Überrockes, Mantel od. dgl., wobei das freie Ende des Zugorgans, welches aus dem Ärmel herausragt. durch ein besonders für diesen Zweck ausgebildetes, im Innern des   Kleidungsstückes befestigtes Malschloss durchgezogen   ist. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 Normal- und Gebrauchsstellung der in einem Mantel vorgesehenen Vorrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 3 und 4 Draufsichten auf ein für die Vorrichtung   bestimmtes Malschloss   bei abgenommener Deckplatte in Offen-und Sperrstellung, Fig. 5 Draufsicht auf die Deckplatte des Malschlosses und Fig. 6 einen Schnitt durch   das Malschloss   nach der Linie   1-1   der Fig. 3. 



   Im   Ärmel. 1   z. B. eines Mantels M ist unter dem Ärmelfutter F eine Zugleine L mit ihrem einen Ende an einer im Ärmelstoff oder auch im Ärmelfutter selbst angenähten Öse Ö befestigt. Die Zugleine L   umschlingt   zunächst das Ärmelfutter F, führt durch die Öse Ö hindurch und tritt dann an der Achselstelle des Ärmels heraus. Von hier aus führt die Zugleine L durch ein auf der Innenseite des Mantels   angenähtes     Ialschloss V hindurch.   Das freie Zugleinenende ist verknotet, damit es nicht in das Schloss   zurückschlüpfen   kann. 



     Das Malschloss V   besteht aus zwei miteinander verschraubbaren Gehäuseplatten   1.     ,   vorzugsweise aus Bakelit. In der Platte 1 sind kreisförmige   Ausnehmungen   3 vorgesehen, in welche kreissegmentförmige   Klemmscheiben   4 gelagert sind, die mittels auf der Deckplatte 2 angeordneten Zeigern   5   verstellbar sind. Die kreisförmigen Ausnehmungen 3 übergreifen einander, so dass die Zugleine L bei Stellung der Klemmscheiben   4   gemäss Fig. 3 (Offenstellung des Schlosses) durch die offenen Verbindungsstellen der Ausnehmungen 3 und Ausnehmungen 6 der Platte 1 durchgezogen werden kann. Bei Verstellung der Klemmscheiben 4 wird, wie z. B.

   Fig. 4 zeigt, die Zugleine L zwischen dem Umfang der Scheiben 4 
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 zwecks Kennzeichnung der Offenstellung des Schlosses vom Besitzer des Mantels oder Rockes auf eine bestimmte Marke (Zahl) auf der Deckplatte 3 eingestellt. Jede andere Einstellung der Zeiger bewirkt eine Sperrung des Schlosses. Die Platte 1 besitzt weiters Ösen 7, mittels welchen   das Malsehloss   auf der Innenseite des Mantels. Rockes od. dgl. angenäht wird. Zweckmässig ist das   Malschloss durch   eine Stofflasche verdeckt. 



   Die Gebrauchsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Bei Offenstellung des Malschlosses V wird das freie Ende der Zugleine L angezogen, bis, wie Fig. 2 zeigt, die   Sehlaufe   um das Ärmelfutter zusammengezogen ist. Sodann werden die Zeiger 5 des Malschlosses V beliebig verstellt, 
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 so stellt er einfach das Schlo ss auf Offenstellung ein. Der zusammengezogene Ärmel erweitert sich während des Schlüpfvorganges selbsttätig, indem die Zugleine L durch das Schloss bis zu ihrem verknoteten Ende zurückgezogen wird. Anstatt des Malschlosses können natürlich auch mittels   Schlüssel   betätigbare   Schlösser   oder andere beliebige Klemmungsvorrichtungen für das Zugorgan verwendet werden.

   Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist naturgemäss auf alle möglichen Kleidungsstücke mit Schlüpfteilen anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Verhinderung des Anziehens von   Kleidungsstücken,   insbesondere von Über- 
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 Anziehen des   Kleidungsstückes   verhindert, sobald das Zugorgan in seiner angezogenen Stellung festgelegt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im Ärmel schlaufenartig befestigtes Zugorgan, welches nach dem Anziehen des aus dem Ärmel herausragenden Zugorganstückes, wodurch die Schlaufe im Ärmel zusammengezogen wird, auf der Innenseite des Kleidungsstückes nur vom Besitzer des Kleidungsstückes lösbar befestigbar ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan im Ärmel zwischen Ärmelfutter und Ärmelstoff angeordnet ist und beim Anziehen des freien aus dem Ärmel herausragenden Zugorganendes eine Zusammenziehung des Ärmelfutters erfolgt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie aus dem Ärmel herausragende Zugorganende durch ein im Kleidungsstück befestigtes vorzugsweise als Malschloss ausgebildetes Schloss durchgezogen ist, welches in der Sperrstellung das Zugorgan festklemmt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan im Ärmel auf einer am Ärmelstoff oder Ärmelfutter angebrachten Öse od. dgl. befestigt ist, durch welche das freie Zugorganender nach Umschlingung des Ärmelfutters durchgezogen ist.
    6. Malschloss für die Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Schlossgehäuseplatten ineinander sich übergreifende kreisförmige Ausnehmungen besitzen. in welche kreissegmentförmige von aussen verstellbare Klemmscheibe (4) gelagert sind, die bei waagrechter Lage sämtlicher gerader Umfangteile der zwischen den Platten hindurchgeführten Zugschnur freien Durchzug gestatten, dagegen bei jeder anderen Lage die Zugschnur zwischen der Umfangfläche der kreisförmigen Plattenöffnung und des kreisrunden Umfangteiles der kreissegmentförmigen Scheiben festklemmen.
AT147765D 1935-12-16 1935-12-16 Vorrichtung zur Verhinderung des Anziehens von Kleidungsstücken, insbesondere von Überröcken, Mänteln od. dgl. AT147765B (de)

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