AT145114B - Doppel- oder Mehrfachverglasung. - Google Patents

Doppel- oder Mehrfachverglasung.

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AT145114B
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Austria
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glass plates
double
glass
rubber
profile strips
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Inventor
Tomas Csavits
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Tomas Csavits
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  Doppel-oder Mehrfaehverglasung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Doppel-oder Mehrfachverglasung,   die sich durch möglichst luftdichten Abschluss sowohl des Raumes zwischen den Glasplatten als auch zwischen den Glasplatten und dem Fensterrahmen, ferner durch leichte Herstellbarkeit auszeichnet. Die erfindungsgemässen
Doppelverglasungen bieten eine gute Isolation gegen Kälte, Wärme, Gase und Geräusche. Die Erfin- dung ist daher für viele Anwendungszwecke von Vorteil, insbesondere für die Fenster von Krankenhäusern, Schulen, Funkhäusern, Telephonzellen, Automobilen, Flugzeugen, ferner für Eiskästen,
Brutapparate usw. 



   Es ist bereits bekannt, bei Doppelverglasungen die Ränder jeder einzelnen Glastafel in Gummileisten einzubetten und aus diesen Tafeln dann eine Doppelverglasung dadurch herzustellen, dass die an den Rändern mit Gummileisten versehenen Glasplatten paarweise mit Metallschienen eingefasst werden. 



  Es sind ferner Gummileisten zur Herstellung einer Doppelverglasung bekannt, die aus einem mittleren, die beiden Glasplatten im Abstand haltenden prismatischen Teil und seitlichen Lappen bestehen, die aussen um die Glasplatten herumgelegt werden, wobei eine Einfassung mit Blechstreifen, die mitgebogen werden, vorgesehen ist. Die Erfindung liegt in einer weiterenAusgestaltung derartiger Doppelverglasungen, um die Verbindung zwischen Glasplatten und Gummistreifen dichter herzustellen. Es wird dies dadurch erreicht, dass die an den Glasplatten anliegenden Stege der   U-oder K-förmigen   Profilstreifen in einem Winkel nach aussen wegstehen, so dass sie durch die aufgelegten Glasplatten verschwenkt werden, sich fest an diese anlegen und dadurch einen dichten Abschluss zwischen Glas und Gummistreifen bewirken.

   Ein besonders sattes Anliegen der wegstehenden Stege wird weiters dadurch   gewährleistet,   dass diese Teile geschlitzt sind. Die Erfindung betrifft ferner ein bei der erfindungsgemässen Verglasung mit Gummiprofilstreifen besonders einfach durchführbares Verfahren, um in dem Raum zwischen den Glasscheiben einen Unterdruck zu erzeugen. Doppelverglasungen mit einem luftleeren Raum zwischen den beiden Glasplatten sind an sich   b9kannt, jedoch nicht   in Verbindung mit den Gummiprofilstreifen gemäss der Erfindung, die sich hiezu wegen des erzielten dichten Abschlusses besonders gut eignen. 



   Die Fig. 1, 3,5, 7 und 9 zeigen einige Querschnittsformen der neuen Profilstreifen im ursprünglichen Zustand, die Fig. 2,4, 6,8 und 10 zeigen dieselben Profilstreifen mit den angesetzten Glasplatten. Es ist ersichtlich, dass die   Profilstreifen   U- (Fig. 1, 2,7, 8,9, 10) oder K- (Fig. 3,4, 5, 6) förmiges Profil haben. Die Gummiprofilstreifen 1 sind mit im Winkel wegstehenden Leisten 2 versehen, die sich an die Glasplatten 3 beim Zusammensetzen der Mehrfachverglasung anlegen. Hiebei werden diese Leisten 2 verschwenkt, sie bewirken dadurch eine gute Abdichtung gegen diese Glasplatten 3, da sie sich unter Spannung an diese anlegen. Es hat sich als besonders günstig gezeigt, diese Teile 2 geschlitzt anzuführen (Fig. 9 und   10),   da dann auch eine etwas härtere Gummikomposition verwendet werden kann. 



  Ebenso sind Längsrillen 5 an den Biegestellen von Vorteil. Falls eine Montage der Verglasung im Fensterrahmen mittels Deckleiste erfolgen soll oder wenn besonders gutes Dichthalten gewünscht wird, haben sich über die Ränder der Platten 3 umlegbare Lappen 6 (Fig. 5 und 6) als vorteilhaft erwiesen. Zur Herstellung einer   Dreifaehverglasung   kann auch eine Mittelrille 7 (Fig. 7 und 8) vorgesehen sein. 



   Die Herstellung eines Unterdruckes in dem Raum zwischen den Glasplatten erfolgt gemäss der Erfindung mittels einer dünnen, zweckmässig abgeflachten Hohlnadel, die mit einer Saugpumpe verbunden ist. Die Hohlnadel wird zwischen Glas und Gummi oder durch den Gummi durchgestossen, dann die Luft ausgepumpt und die Hohlnadel rasch herausgezogen. Die kleine Öffnung wird in dem plastischen Gummi durch den äusseren Luftdruck sofort verschlossen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Doppel-oder Mehrfachverglasung, bei der zwischen den Glasplatten längs deren Ränder Gummiprofilstreifen angeordnet sind, die die Glasplatten in Abstand halten, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Glasplatten anliegenden Stege (2) der U-oder K-förmigen Profilstreifen in einem Winkel nach aussen wegstehen, so dass sie durch die aufgelegten Glasplatten (3) verschwenkt werden, sich fest an diese anlegen und einen dadurch möglichst luftdichten Abschluss zwischen Glas und Gummistreifen bewirken.
    2. Doppel-oder Mehrfachverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Glasplatten anliegenden Stege der Profilstreifen geschlitzt sind (Fig. 9 und 10).
    3. Verfahren zur Herstellung einer Doppelverglasung nach Anspruch 1 mit einem Unterdruck im Raum zwischen den Glasplatten, dadurch gekennzeichnet, dass eine dünne Hohlnadel, die mit einer Saugpumpe verbunden ist, in den Gummistreifen oder zwischen Gummistreifen und Glas eingestochen und nach Absaugung der Luft rasch herausgezogen wird. EMI2.1
AT145114D 1935-04-26 1935-04-26 Doppel- oder Mehrfachverglasung. AT145114B (de)

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