AT144382B - Verfahren zur Herstellung von Schlagobers u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schlagobers u. dgl.

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AT144382B
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  Verfahren zur Herstellung von Schlagobers u. dgl. 



   Es besteht vielfach das Bedürfnis nach einer einfachen Vorrichtung zur Anreicherung von Flüssigkeiten mit Luft unter gleichzeitiger Kühlung der zugeführten Luft. Eine besonders wertvolle Anwendungmöglichkeit hiefür bietet das Nahrungsmittelgewerbe für die Herstellung von Schlagobers, Eierschnee, Mayonnaisen,   Eiscreme   u. dgl. 



   Es ist bekannt, dass   Schlagobers,   Eierschnee und Mayonnaisen auch so hergestellt werden können, dass verdichtete Luft durch feinporige Öffnungen in die zur Schaumbildung geeignete Flüssigkeit (Obers, Eiweis bzw. Dotter   usw.)   eingeführt wird. Durch dieses Verfahren kann nicht nur eine Arbeitsersparnis, sondern auch ein grösseres Volumen erzielt werden als nach der früheren Schlagmethode. Die bisher bekannten Einrichtungen wenden als Mittel der Lufterzeugung angebaute elektrische Kompressoren bzw. Gebläse an, wobei infolge Reibung u. dgl. notwendigerweise warme Luft der Schlagflüssigkeit zugeführt wird, was die Ausgiebigkeit beeinträchtigt. Überdies ist diese Luft durch Berührung mit Schmier- ölen u. dgl. mehr oder minder verunreinigt. 



   Die gegenständliche Erfindung stellt ein neues Verfahren zur Herstellung von   Sehlagobers,   Mayonnaisen u. dgl. mittels Pressluft dar, welches darin besteht, dass für die Herstellung von solchen schaumigen Massen Pressluft verwendet wird, die vorher mittels fliessenden Wassers gereinigt und gekühlt wird. 



   Dadurch ergibt sich einerseits eine Geschmacksverfeinerung und eine Verarbeitungsweise, die den Anforderungen der Hygiene besser entspricht, anderseits eine Erhöhung der Ausgiebigkeit. Namentlich in Kaffeehäusern, Restaurants u. dgl., wo die Luft durch Tabakqualm und Speisenausdünstungen reichlich verunreinigt ist, stellt die Anwendung des gegenständlichen Verfahrens zur Schlagobersbereitung eine wesentliche Verbesserung dar. 



   Die Erhöhung der Ausgiebigkeit beruht auf der bekannten Tatsache, dass die Volumenvermehrung der Sahne beim Schlagen wesentlich von der Temperatur derselben während des Schlagprozesses abhängt. Die günstigste Temperatur liegt bekanntermassen bei   6-8  C,   während bei höheren Temperaturen die Ausgiebigkeit fortschreitend nachlässt. Es ist daher wichtig, dass die üblicherweise vorgekühlte Sahne nicht wieder erwärmt wird, wie dies bei Verwendung von elektrischen Kompressoren durch Abgabe der Kompressionswärme der Fall sein kann. Dagegen besitzt bekanntlich das Wasserleitungswasser eine Temperatur von 7 bis   9 ,   so dass die Luft durch innige Verengung mit einer genügenden Menge fliessenden Wassers gerade jene Temperatur erhält, welche die günstigsten Erfolge ermöglicht. 



   Eine zweckmässige Vorrichtung zur Anwendung des gegenständlichen Verfahrens besteht darin, dass hiefür ein bekannter hydraulischer Luftkompressor (Wasserstrahlpumpe) verwendet wird, so dass zugleich durch die   Druokenergie   des Wassers auch die Luft angesaugt und komprimiert wird. 



   Die Herstellung von Eierschnee geht in gleicher Weise vonstatten wie die von Schlagobers, doch ist hiefür ein wesentlich stärkerer Luftdruck erforderlich. Diesbezüglich ist das Wasserstrahlgebläse gleichfalls den bisher angewendeten Kompressoren überlegen, da bekanntlich die Luftdruckstärke bei Wasserstrahlgebläse sehr leicht verstellbar ist und sich erheblich steigern lässt. 



   Die   Nachkühlung   während des Schlagprozesses mittels der gegenständlichen Einrichtung lässt sich noch dadurch verstärken, dass das Wasserstrahlgebläse nicht gesondert angeordnet ist, sondern innerhalb der Wandungen des zu diesem Zwecke doppelwandig gestalteten Schlagbehälters untergebracht wird, so dass das   durchfliessende   Wasser die Wandungen des Behälters ständig auf Wasserleitungstemperatur abkühlt, wobei sich durch die schnelle Bewegung der Schlagflüssigkeit der Temperaturübergang rasch vollzieht. 



   Der Luftübertritt in die Flüssigkeit kann entweder so erfolgen, dass die Luft durch die Wände des   Schlagobersbehälters   mittels eines bekannten feinporigen Filterbodens zugeführt wird oder dass das Wasserstrahlgebläse durch flexiblen Schlauch mit der Schlagrute verbunden wird, wobei die zur feinen Luftverteilung dienende Vorrichtung innerhalb der Sehlagrute angeordnet ist, so dass die Luftzuführung durch die Schlagrute erfolgt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schlagobers, Eierschnee, Mayonnaisen, Eiscreme u. dgl. mittels Zuführung von feinverteilter Pressluft, dadurch gekennzeichnet, dass Pressluft verwendet wird, die vorher mittels fliessendem Wassers gereinigt und gekühlt wurde, wobei das Ansaugen und die Kompression der zugeführten Luft vorteilhafterweise mittels eines bekannten, an die Hauswasserleitung anschliessbaren hydraulischen Kompressors (Wasserstrahlpumpe) erfolgt, so dass gleichzeitig mit der Kompression in einem Arbeitsgange auch die Waschung und Kühlung der zugeführten Luft erzielt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT144382D 1934-02-26 1934-02-26 Verfahren zur Herstellung von Schlagobers u. dgl. AT144382B (de)

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