AT144286B - Speisung von Wechselstromschweißmaschinen über gittergesteuerte Entladungsgefäße. - Google Patents

Speisung von Wechselstromschweißmaschinen über gittergesteuerte Entladungsgefäße.

Info

Publication number
AT144286B
AT144286B AT144286DA AT144286B AT 144286 B AT144286 B AT 144286B AT 144286D A AT144286D A AT 144286DA AT 144286 B AT144286 B AT 144286B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frequency
supply
voltage
control
vessels
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Wilhelm Mueller
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Application granted granted Critical
Publication of AT144286B publication Critical patent/AT144286B/de

Links

Landscapes

  • Arc Welding Control (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Speisung von   Wechselstromschweissmasehinen   über gittergesteuerte Entladungsgefässe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Speisung von   Wechselstromschweissmaschinen   über gittergesteuerte Entladungsgefässe mit Gas-oder Dampffüllung und Lichtbogen- oder lichtbogenartiger Entladung. 



   Es ist bekannt, bei derartigen Einrichtungen den Gittern der   Entladungsgefässe durch   eine rotierende Kontaktwalze abwechselnd in vorgegebenem Rhythmus eine positive und eine negative Spannung mitzuteilen und auf diese Weise die Gefässe abwechselnd für den Stromdurchgang zu öffnen und zu sperren. 



  Die dadurch von den Gefässen gelieferten Schweissstromimpulse erzeugen punktförmige   Schweissstellen,   die aneinandergereiht eine Schweissnaht ergeben. 



   Rotierende Kontaktwalzen bieten nun als Steuerorgane in vielen Fällen gewisse Nachteile, da einmal die Genauigkeit der Schaltung nicht sehr gross ist und dann aber auch die Kontaktabnutzung sehr bald in störendem Masse in Erscheinung tritt. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass als Steuerspannung für die Entladungsgefässe eine Wechselspannung dient, deren Frequenz kleiner ist als die Frequenz des Speise-   weehselstromes.   



   Es ist bereits bekannt, bei Umrichteranordnungen mit   Entladungsgefässen   den Gittern dieser Gefässe eine Wechselspannung von einer Frequenz mitzuteilen, welche kleiner ist als die Frequenz der Speisewechselspannung. Es kommt bei diesen Umrichtern dabei darauf an, einen dauernd fliessenden Wechselstrom von der Frequenz der Steuerwechselspannung zu erzeugen. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Erfindung um die Erzeugung einzelner, durch Pausen bestimmter Zeitdauer voneinander getrennter   Schweissstromimpulse   vorzugsweise veränderlicher Dauer. Ein dauernd fliessender Wechselstrom soll hier gerade vermieden werden. 



   Bei der Anordnung gemäss der Erfindung werden als Entladungsgefässe vorzugsweise gittergesteuerte Quecksilberdampfgleichrichter (mit Quecksilberkathode) oder aber bei geringeren Leistungen Röhren mit Glühkathode und Gas-oder Dampffüllung verwendet. Die Entladungsgefässe werden stromdurchlässig, wenn die Steuerspannung (auch kurzzeitig) einen Betrag besitzt, der hinreichend wenig negativ bzw. hinreichend positiv gegenüber der Kathode ist, und sie bleiben so lange stromführend, bis die Steuerspannung wieder zu negativen Werten durch den Wert Null hindurchgeht bzw. so niedrige Werte annimmt, dass das Einsetzen der Entladung in der folgenden Halbwelle der Speisewechselspannung verhindert ist.

   Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Einrichtung wird die Frequenz der Steuerspannung (Steuerfrequenz) im Verhältnis zur Frequenz der Speisewechselspannung (Speisefrequenz) so gewählt, dass das Entladungsgefäss eine vorgeschriebene Anzahl von positiven Halbwellen der Speisefrequenz stromführend ist. Während eines entsprechenden Zeitintervalls, nämlich im wesentlichen während der negativen Halbwelle der Steuerfrequenz, ist darauf die Entladung in den Gefässen unterbunden. 



   Es kann aber auch erreicht werden, dass das Entladungsgefäss nur während eines vorgeschriebenen Teiles der positiven Halbwelle stromführend wird, indem als Steuerspannung ausser der Steuerfrequenz eine Gleichspannung geeigneter Richtung (Polarität) verwendet wird, der Steuerfrequenz also eine passende Gittergleichspannung überlagert ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Erfindungsgegenstand ist besonders vorteilhaft bei elektrischen Schweissmaschinen anwend- bar, wenn es darauf ankommt, den   Schweisselektroden   Stromstösse vorgeschriebener Zeitdauer zuzu- führen   (Punkt-bzw. Punktnahtschweissung, Strichschweissung).   



   Die Steuerfrequenz kann von einem beliebigen Generator geliefert werden. Dieser ist zweck- mässig so eingerichtet, dass die von ihm zu liefernde Frequenz einstellbar ist, u. zw. am besten in einem
Bereich zwischen dem Wert Null und dem Wert der Speisefrequenz. 



   An Hand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, u. zw. für den Fall der Steuerung einer Schweissmaschine. 



   In Fig. 1 ist die Schaltanordnung im Prinzip'gezeigt und in Fig. 2 die Steuerfrequenz im Verhältnis zur Frequenz   des Wechselstromnetzes (Speisefrequenz)   dargestellt. Kurve a zeigt die Netzfrequenz (Speisefrequenz), Kurve b zeigt eine eingestellte Frequenz der Steuereinrichtung. Während des negativen
Teils der Kurve b fliesst kein Strom durch das Entladungsgefäss, also vom Punkt c bis zum Punkt d. Der
Strom fliesst jedoch von d bis e, also während die Steuerfrequenz positiv ist. Kurve f zeigt das gleiche
Bild, jedoch mit einer kleineren Steuerfrequenz, also mit einer geringeren Schalthäufigkeit.

   In Fig. 1 ist g der Schweisstransformator, der primärseits ein-und ausgeschaltet werden soll durch die Gefässe   h, i,   mit Steuergittern k, die ihre Spannung über einen Transformator m mit zwei   Wicklungen n, perhalten.  
Die Wicklung m wiederum wird gespeist von dem Frequenzwandlergenerator q. Dieser besteht aus einem
Motor r, dessen Drehzahl durch den Widerstand s eingestellt werden kann. Der Motor treibt den Anker t, der sich in dem Feld   u   der Dynamo   q   bewegt. Die Wicklung v des Ankers erhält durch Schleifringe w eine
Gleichspannung, die in einem kleinen Gleichrichter, z. B. einem Trockengleichrichter x, erzeugt wird. 



   Je nach der Drehzahl des Motors r ist die Frequenz in den Feldwicklungen   u   hoch oder niedrig, so dass der gewünschte Wert für die Steuerfrequenz'eingestellt werden kann. 



   Die hier gezeigte   Frequenzumformung   ist nur ein Beispiel. Es lassen sich beliebig andere umlaufende Frequenzerzeuger verwenden, z. B. gewöhnliche Drehtransformatoren, die durch einen Motor beliebiger Konstruktion angetrieben werden. Bei diesen ist z. B. die Frequenz am höchsten, wenn der Drehregler still steht, und am niedrigsten, wenn er sich in seiner Drehzahl dem Synchronismus nähert. 



   Der Steuerfrequenz kann eine Gleichspannung unter-oder überlagert sein, um verschiedene Sperrund Öffnungszeiten (für das   Entladungsgefäss-gesperrt/stromdurchlässig)   zu erhalten, so dass z. B. bei einer   Punktschweissung   die Schweisszeit kürzer ist als die Ruhepause. In Fig. 2 ist eine solche überlagerte   Gittergleichspannung   durch die Graden   10, 11   dargestellt. Im gezeichneten Falle ist die Zeit der Stromdurchlässigkeit des Entladungsgefässes (vom Punkt 12 bis zum   13)   kürzer als die Sperrzeit (vom Punkt 12 bis Punkt 14). 



   Auch die Gittergleiehspannung ist vorteilhaft einstellbar eingerichtet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Speisung von   Wechselstromschweissmaschinen   über gittergesteuerte Entladungsgefässe mit Lichtbogen-oder lichtbogenartiger Entladung, die in vorgeschriebenen Zeitintervallen geöffnet und gesperrt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz einer als Steuerspannung dienenden Wechselspannung kleiner ist als die Frequenz des Speisewechselstromes.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerwechselspannung eine vorzugsweise veränderbare Gittergleichspannung überlagert ist, derart, dass das Verhältnis zwischen Sperrzeit und Öffnungszeit des Entladungsgefässes einstellbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Steuerwechselspannung veränderbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Synchronumformer, dessen Drehzahl von Null bis zur Netzfrequenz eingestellt werden kann, über Zwischentransformatoren an das bzw. die Steuergitter angeschaltet ist. EMI2.1
AT144286D 1933-09-26 1934-09-25 Speisung von Wechselstromschweißmaschinen über gittergesteuerte Entladungsgefäße. AT144286B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE144286X 1933-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT144286B true AT144286B (de) 1936-01-10

Family

ID=5670131

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT144286D AT144286B (de) 1933-09-26 1934-09-25 Speisung von Wechselstromschweißmaschinen über gittergesteuerte Entladungsgefäße.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT144286B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE658291C (de) Einrichtung zur Gittersteuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, insbesondere in Stromrichteranordnungen
AT144286B (de) Speisung von Wechselstromschweißmaschinen über gittergesteuerte Entladungsgefäße.
DE1438406B2 (de) Umrichter zur Frequenzumwandlung von Dreiphasen-Wechselströmen
DE673599C (de) Einrichtung zur strom- und spannungsabhaengigen Regelung von Stromrichtern
DE605457C (de) Einrichtung zur Vernichtung der Remanenz von Gleichstromerzeugern
DE939890C (de) Zweistrahl-Induktionsbeschleuniger
DE669737C (de) Einrichtung zur transformatorischen Erzeugung der Gitterspannung fuer ueber gittergesteuerte Dampf- oder Gasentladungsstrecken gespeiste Motoren ohne mechanischen Kollektor
DE721058C (de) Anordnung zum periodischen Schalten des Stromes elektrischer Widerstandsschweissmaschinen mittels gittergesteuerter Entladungsstrecken
CH178614A (de) Einrichtung zum Schliessen und Sperren von Wechselstromkreisen in vorgeschriebenen Zeitintervallen, insbesondere für elektrische Schweissmaschinen.
DE663264C (de) Verfahren zum Regeln von Stromverbrauchern, insbesondere von elektrischen Widerstandsschweissmaschinen
DE674538C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung von Anzapftransformatoren mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken
DE650812C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen AEnderung der Phasenverschiebung oder Wellenform der Gitterwechselspannung von mit ionisiertem Dampf arbeitenden Entladungsstrecken in Gleichrichterschaltung
DE669993C (de) Anordnung zur Steuerung wechselstromgespeister Punkt- oder Punktnahtschweissmaschinen
DE656435C (de) Einrichtung zur abwechselnden Energieaufladung und -entladung von induktiven Verbrauchern
DE711884C (de) Einrichtung zum elektrischen Punktnahtschweissen mit Hilfe steuerbarer Gas- oder Dampfentladungsstrecken
DE642510C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen
DE684699C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des ueber die Elektroden fliessenden Stromes bei elektrischen Lichtbogenoefen durch selbsttaetige Einstellung des Elektrodenabstandes mittels eines Elektrodenhub-Gleichstrommotors, dessen Feld- oder Ankerstrom in Abhaengigkeit von dem Elektrodenstrom unter Verwendung von Entladungsgefaessen beeinflusst wird
DE929079C (de) Anordnung zum Steuern eines zum Elektrodenantrieb bei Lichtbogenschweissmaschinen dienenden Gleichstrommotors
DE670820C (de) Einrichtung zur Steuerung gittergesteuerter Entladungsstrecken
DE968096C (de) Kollektorloser Stromrichtermotor mit Gleichstromerregung
AT139310B (de) Verfahren zur Gittersteuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen.
DE695823C (de) Einrichtung zur Regelung des Zuendzeitpunktes von Stromrichtern
DE509055C (de) Einrichtung zum Steuern der Gitter elektrischer Entladungsgefaesse
DE742763C (de) Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefaessen mit fluessiger Kathode mittels eines staendig in die Kathode tauchenden Zuendstiftes aus Widerstandswerkstoff
DE914027C (de) Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines Gegenstandes