AT142883B - Pektinstoffe enthaltendes Abschreckmittel zum Härten von Stahl und ähnlichen Legierungen. - Google Patents
Pektinstoffe enthaltendes Abschreckmittel zum Härten von Stahl und ähnlichen Legierungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Pektinstoffe enthaltendes Absehreckmittel zum Härten von Stahl und ähnlichen Legierungen. Es ist bekannt, Lösungen von Pektinstoffen als Abschreckmittel zum Härten von Stahl und ähnlichen Legierungen zu verwenden. Man kann hiemit Härtungen erreichen, die sich je nach der Konzentration der Lösung über den ganzen Bereich der Wasserhärtung und Ölhärtung und sogar noch über letztere hinaus erstrecken. Es hat sich gezeigt, dass schon geringfügige Zusätze von Pektin- stoffen, etwa 2%, dieselbe Abschreclnvirkung ergeben wie 100% igues Glyzerin. Für unterhalb der Ölhärtung liegende Zwischenstufe sind demgemäss noch viel geringere Zu- sätze an Pektinstoffen ausreichend. Die jeweils zu verwendende Konzentration solcher unbeschränkt haltbaren und beliebig für den Einzelfall verdünnbaren Lösungen hängt von der Beschaffenheit des zu härtenden Stahles oder der sonstigen Legierung ab. Ferner hat man schon vorgeschlagen, als Ersatz für Pektinlösungen andere Lösungen von Pflanzenkolloiden oder von Gelatine, Eiweiss, Dextrin, Stärke, Pflanzengummi, Agar-Agar, Traganth, Gummi- arabikum, Alkalicellulose u. dgl. zu verwenden. Die Wirkung dieser steht allerdings derjenigen von Pektinlösungen nach. Nun hat sich durch viele Versuche gezeigt, dass solche Härteverfahren, bei denen Pektinlösungen verwendet werden, trotz der erheblichen Vorteile, die sie bieten, noch weiter verbessert werden können. Schreckt man Stähle od. dgl. in reinen Pektinlösungen ab, so verläuft der erste Teil der Temperatur- zeith-urve recht günstig, so dass man hier nichts mehr zu ändern braucht, während der letzte Teil mit Vorteil noch geregelt werden kann, wie die Versuche zeigten. Es ist nämlich vorteilhaft, dass dieser letzte Teil nicht zu steil, sondern flach verläuft, weil dann die Stahlprodukte insofern wertvoller werden, als der Stahl oder die Legierung entspannt wird ; er ist weniger spröde, die Bruchgefahr wird vermindert, ohne dass die Härte leidet. Es hat sich nun gezeigt, dass diese Wirkung durch einen Zusatz von Gummiarabikum, Glykose oder Stoffen, die ähnliche Eigenschaften haben, erreicht werden kann. Ein solcher Zusatz hat einen Einfluss auf die im folgenden unter Nr. 1-5 angegebenen Verhältnisse, wobei der Niederschlag gemäss Punkt 5 eine besondere Rolle zu spielen scheint. Man erreicht durch solche Zusätze nicht nur, dass der Sehlussteil der Temperaturzeit (abfall) kurve flacher verläuft, sondern es zeigt sich noch folgendes : Bei Verwendung reiner Pektinlösung kann man auch den oberen Verlauf der Temperaturzeitkurven flacher gestalten, d. h. die Abkühlungszeit auch in diesem Bereich vermindern oder vergrössern, je nachdem man die Konzentration des Bades erhöht oder vermindert. Je höher aber die Konzentration wird, desto geringer werden die relativen Abstände der aufeinanderfolgenden Kurven voneinander. Die Grenze liegt für die Praxis bei etwa 20% Pektingehalt. Ein höherer Zusatz hat keine weitere Wirkung. Ein Zusatz von Gummiarabikum od. dgl. hat aber den grossen Vorteil, dass der relative Abstand der einzelnen Kurven sich vergrössert. Man kann hiebei bis zu 40% mit der Konzentration gehen. Das heisst also, dass man je nach den Stahl-und Legierungsarten und den Eigenschaften, welche man denselben erteilen will, einen viel grösseren Bereich hat. Die wärme verzögernde Wirkung der Konzentration steigert sich eben über die frühere 20% ige Konzentration weit hinaus. Änderungen der Abschreekkurve zeigen sich schon bei einem Zusatz von % % Gummiarabikum zur Pektinlösung, während ein so geringer Zusatz zu Wasser allein noch keine merkbare Wirkung zeigt. Gummiarabikum u. dgl. bildet mit den Pektinstoffen gut haltbare Verbindungen. Für den charakteristischen Verlauf des Temperaturabfalles beim Abschrecken sind folgende 5 Punkte massgebend : 1. die Wärmeleitungsfähigkeit der Abschreckflüssigkeit, 2. die Wärmeableitung auf Grund der spezifischen Wärme der Flüssigkeit, 3. die Verdampfungswärme der Flüssigkeit, 4. die Isolierschichte, hervorgerufen durch Dampf-und Gasbildung, und 5. die Isolierschicht durch Niederschlag fester Bestandteile. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Pektinstoffe enthaltendes Abschreckmittel zum Härten von Stahl u. ähnl. Legierungen, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Gummiarabikum, Glykose od. ähnl. Stoffen, welche eine Milderung der Absehreekwirkung verursachen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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