AT140545B - Vorrichtung zur Desinfektion und Reinigung von Schuhsohlen. - Google Patents

Vorrichtung zur Desinfektion und Reinigung von Schuhsohlen.

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AT140545B
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Austria
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roller
disinfecting
shoe soles
disinfectant
cleaning shoe
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Inventor
Boris Behdjet
Felix Weitzenfeld
Original Assignee
Boris Behdjet
Felix Weitzenfeld
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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Desinfektion und Reinigung von Schuhsohlen. 



    Bisher ist es fast vollkommen überstehen worden, dass die Schuhsohlen ein sehr gefährliches Mittel für die Weitertragung und Verbreitung von Bakterien bilden. Die auf der Strasse, sei es im Staub, sei es im mehr oder minder getrockneten Sputum befindlichen Bakterien, die sich in Exkrementen, im Urin, in kleinen Tierleichen und in auf die Strasse gelangenden Abfällen, Eiter, Blut und andern Absonderungen in Reinkultur erhalten, haften an den Schuhsohlen und werden so in die Wohnungen eingeschleppt, wo sie auf den Fussboden gelangen und für alle Bewohner, insbesondere aber für Kinder im zartesten Alter, die auf dem Fussboden spielen, und für Personen mit schwacher Konstitution die grösste Gefahr. hervorrufen.

   Das Abstreifen und Reinigen der Schuhe auf den bisher üblichen Fussabstreifern bringt diesbezüglich keine Abhilfe ; im Gegenteil, Staub und sonstige Unreinlichkeiten werden nur aufgewirbelt und gelangen auf diese Weise erst recht teils auf den Boden, teils in die Räume, wo sie sich überall festsetzen, so dass die mitgeschleppten Bakterien bestenfalls nur ihren Platz ändern. 



  Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, allen diesen Ubelständen und insbesondere dem Mittragen von Bakterien in die Wohnungen dadurch abzuhelfen, dass die Schuhsohlen der Einwirkung eines Desinfektionsmittels ausgesetzt werden, welches nicht nur die Schuhsohle von dem anhaftenden Staub und Schmutz reinigt, sondern auch die Bakterien sicher vernichtet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Schuhsohlen mit einem durch ein Desinfektionsmittel ständig wirkungsbereit gehaltenen Organ (Fläche, Rolle od. dgl. ) in Berührung gebracht werden. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung im Schaubild veranschaulicht. In einem Behälter 1 ist eine Rolle 2 derart gelagert, dass sie zum Teil in die in dem Behälter befindliche Desinfektionsflüssigkeit eintaucht. Der Umfang der aus beliebigem Material gebildeten Rolle ist mit einem aufsaugfähigem Stoff (Filz, Schwammgummi od. dgl.) umkleidet, oder die Rolle besteht als Ganzes aus diesem Material, so dass sie bei ihrer Umdrehung ständig mit der Flüssigkeit getränkt wird. Entweder durch das Abstreifen des Schuhes oder durch einen besonderen Antrieb (Handkurbel, elektrischen Antrieb usw. ) wird die Rolle in Umdrehung versetzt, wobei einerseits eine Benetzung und Reinigung der Schuhsohle, anderseits ein ständiges Abwaschen der Rolle erfolgt. 



  Gegebenenfalls kann durch Einbau eines Sperrgetriebes die Rolle am Zurückdrehen gehindert werden. 



  Die Desinfektionsmittel, in diesem Falle eine Flüssigkeit, sind derart gewählt, dass eine zuverlässige Vernichtung der Bakterien erfolgt. Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist die Rolle bis auf ihren für die Benutzung in Betracht kommenden Umfangteil durch einen Deckel : J abgedeckt, der mit einem vorstehenden Rand 4 versehen ist, der ein Ausspritzen der Desinfektionsflüssigkeit bei Benutzung der Vorrichtung verhindert. 



  Wie in der Zeichnung veranschaulicht ist, kann gegebenenfalls die Vorrichtung mit einem Kotabstreifer versehen sein,. der in vorliegendem Falle die Kante einer Auffangschale 5 bildet, die unmittelbar von dem Deckel. 3 gebildet ist. Bei dem. gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Deckel mit den Behälter 1 übergreifenden Fortsätzen 6 versehen, mittels welchen er am Boden oder einem entsprechenden Untersatz 7 festgelegt wird und derart durch den Deckel gleich auch den Behälter 1 in seiner Lage festhält. 



  Es ist selbstverständlich, dass die Vorrichtung aus jedem beliebigen Material, wie Metall, Porzellan, Steingut oder irgendwelchem Kunststoff, hergestellt sein kann. Statt der in dem Ausführungsbeispiel veranschaulichten Benetzungsrolle kann das Befeuchtungsorgan von einem über entsprechende Rollen geführten endlosen Band oder von sonstigen beweglichen Elementen beliebiger Gestalt oder schliesslich von einem fest angeordneten Körper aus saugfähigem Material, z. B. Schwammgummi, gebildet sein.   

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 EMI2.1 
 oder elektrischen Antrieb zur Auslösung gebracht wird. 



   Zweckmässig wird ausser der Desinfektionsvorrichtung gemäss der Erfindung auch noch die   übliche   Abstreifdecke benutzt, welche gewissermassen das Abtrocknen der nassen Sohle bewirkt. Da hiebei die Decke stets mit Desinfektionsflüssigkeit benetzt und mit derselben   durchtränkt   wird, so kommen dies-   bezüglich   alle eingangs erwähnten Nachteile nicht in Betracht. Naturgemäss kann das Desinfektionsmittel statt flüssig auch jeden beliebigen andern Aggregatzustand besitzen und beispielsweise pastenartig oder puderartig ausgebildet sein. Gegebenenfalls könnte auch das Abstreiforgan, das unmittelbar aus 
 EMI2.2 
 versehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Desinfizieren und Reinigen von Schuhsohlen, gekennzeichnet durch ein zweckmässig unmittelbar in eine Abstreifvorrichtung eingebautes Organ, welches bei Benutzung auf die Schuhsohle ein bakterientötendes Desinfektionsmittel aufträgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragsorgan von einem aufsaugfähigen Material, wie Sehwammgummi od. dgl., gebildet wird, das teilweise in einen Desinfektionsflüssigkeit enthaltenden Behälter ragt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, gekennzeichnet durch eine an ihrem Umfang mit auf- nahmsfähigem Material umkleidete Walze beliebigen Querschnitts.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, gekennzeichnet durch ein über entsprechende Rollen geführtes endloses Band.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (2) durch einen den EMI2.3 brauehslage festgehalten wird.
    6. Vorrichtung nach'Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) mit ein Verspritzen des Desinfektionsmittels verhindernden Leisten (4) versehen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine unmittelbar vom Deckel (3) gebildete Schale , deren Kante einen Fussabstreifer bildet. EMI2.4
AT140545D 1934-06-08 1934-06-08 Vorrichtung zur Desinfektion und Reinigung von Schuhsohlen. AT140545B (de)

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