AT140019B - Schutzvorrichtung gegen die Übertragung von Infektionen durch die Mundhöhlenorgane. - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen die Übertragung von Infektionen durch die Mundhöhlenorgane.

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AT140019B
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  Schutzvorrichtung gegen die Übertragung von Infektionen durch die   Mundhöhlenorgane.   



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schutzvorrichtung gegen die Übertragung von Infektionen durch die Mundhöhlenorgane besteht aus einer den anatomischen Verhältnissen des Mundhöhleneinganges angepassten und auf ihm   aufsitzenden kammerartigen Abschlussvorrichturg   aus verschiedenem geeignetem Material, welche Raum für eine eventuelle desinfizierende Einlage hat und welche das Sprechen und Atmen nicht behindert. Diese Verschlussvorrichtung ist wie eine Brille befestigbar und ermöglicht durch eine Drehvorrichtung das eventuelle Auswechseln obbezeichneter Einlage, fernerhin ein Aushusten und Ausspucken des Patienten, ohne dass der Apparat abgenommen werden muss. 



   Wir wissen heute, dass weitaus der grösste Prozentsatz an übertragbaren Erkrankungen von der leichten Angina bis zu den schwersten epidemischen Infektionskrankheiten nicht nur in den Organen der Mundhöhle beginnt, sondern daselbst auch den weiteren Übertragungsherd hat. Ferner ist es bekannt, dass die häufigste Form der Verbreitung dieser Erkrankungen die sogenannte   Tröpfcheninfektion   durch Anhauchen oder Aushusten bildet. 



   Vereinzelt hat man sich bisher durch die   Respirationssehutzapparate   geschützt, die aber nachteilig die Atmung behinderten und vor allem immer wieder   umständlich   abgenommen werden mussten, wenn die Patienten gehustet haben. Die Apparate waren an sich schwer desinfizierbar, daher bald mit grossen Mengen   Infektionsmaterial   behaftet. Auch die Gazeverbände um den Mund hatten obenbesehriebene Nachteile in noch erhöhtem Masse und steigerten ausserdem das Hitzegefühl des Patienten. 



   Vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel, da sie die Atmung unbehindert lässt, Raum für eine auswechselbare trockene oder feuchte desindizierende Einlage gewährt und durch eine spezielle Drehvorrichtung es erlaubt, dass man bei Hustenstössen oder beim Auswechseln der Einlagen die kammerartige   Abschlussvorrichtung   allein durch einen Griff umklappt und dann wieder in die richtige Stellung bringt. 



   Die obgenannten Einlagen können desinfizierend oder bei hohem Fieber kühlend und durststillend wirken. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegentandes schematisch. 



   Die Schutzvorrichtung besteht aus der Schutzkammer 1, die der Mundhöhlenöffnung aufliegt, ferner aus der mit der Schutzkammer 1 fix verbundenen Welle 2, welche von den Wangenstangen 3 und 4 getragen wird und in den Wangenstangenösen 5 und 6 drehbar in der Richtung des Pfeiles angeordnet ist. 7 bezeichnet den Raum für eventuelle trockene oder feuchte Einlagen. Die Wangenstangen 3 und   4   gehen dann rechtwinklig fortgesetzt in Ohrlaschen wie bei einer Brille über. 



   Eine andere Ausführungsform besteht darin, dass die Schutzkammer 1 um die Welle 2 drehbar angeordnet ist, wobei die Welle 2 in die Wangenstangen 3 und 4 ohne Ösen übergeht oder mit diesen Wangenstangen durch die Ösen 5 und 6 fix oder drehbar verbunden ist. 



   Eine andere Ausführungsform besteht darin, dass die Schutzkammer 1 mit der Welle 2 abnehmbar und auswechselbar verbunden ist, insbesondere wenn die   Sehutzkammer   in Massenfabrikation hergestellt wird, z. B. aus   Papiermache,   Cellophan od. dgl., und nach Gebrauch nicht desinfiziert, sondern immer wieder wie eine Serviette vernichtet und ausgewechselt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schutzvorrichtung gegen Übertragung von Infektionen durch die Mundhöhlenorgane, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzkammer (1) über die Mundöffnung des Patienten derart angeordnet ist, <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 in die Normalstellung gebracht werden kann.
    2. Schutzvorrichtung nach Anspruch tu dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkammer (1) um die Welle (2) drehbar ist, wobei die Welle (2) mit den Wangenstangen (3 und 4) entweder fix oder durch die Wangenstangenösen (5 und 6) drehbar verbunden ist.
    3. Schutzvorrichtung nach Anspruch'1'dadurèh gekennzeichnet, dass die Schutzkammer (1) EMI2.2 EMI2.3
AT140019D 1934-02-02 1934-02-02 Schutzvorrichtung gegen die Übertragung von Infektionen durch die Mundhöhlenorgane. AT140019B (de)

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