AT135944B - Kipphebel- oder Druckknopfschalter. - Google Patents

Kipphebel- oder Druckknopfschalter.

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Description


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    Kipphebel-oder Druckknopfsehalter.   



   Bei   Kipphebel-oder Druckknopfsehaltern   entsteht dadurch ein gegenüber Drehschaltern erheblich grösseres   Schaltgeräusch,   dass die Schnellbewegung des das bewegliche Kontaktglied tragenden Isolierstückes durch Anschlag an einen Schalterteil, insbesondere den Schaltersockel augenblicklich zum Stillstand gebracht wird und hiedurch Schallschwingungen in den   Isolier- und sämtlichen Metallteilen   erzeugt werden.

   Es ist versucht worden, das   Sehaltgeräusch   durch Anbringen einer elastischen Einlage in Form einer Gummi-oder Filzscheibe an der Anschlagstelle herabzumindern, doch verliert die elastische Einlage durch die häufigen Stossbeanspruchungen sehr rasch ihre   schalldämpfende   Wirkung ; die Einlage ist bei diesen Anordnungen auch zu sehr dem Schaltfeuer und damit der Gefahr einer baldigen Zerstörung ausgesetzt. 



   Bei einer weiter bekannten   Ausführung   ist zwischen der Schalterbrücke und dem Schaltersockel eine Metallplatte angeordnet, welche mit federnden Ansätzen für   Schaltgriff   und Schaltglied versehen ist. Eine fühlbare Schalldämpfung ist aber hiebei   unmöglich,   weil die unvermeidbar in den federnden Metallansätzen auftretenden Schwingungen sich ungehemmt über die zwischen   Schalterbrücke   und Schaltersockel angeordnete Metallplatte auf die Schalterbrücke und von hier auf andere Metallteile übertragen können.

   Dieser Nachteil ist auch bei einer weiteren, bekannten Anordnung nicht beseitigt, bei welcher die Schalterbrücke als Anschlag für den Schaltgriff dient und an der   Anschlagfläche   mit einer Gummiauflage versehen ist, welche zwischen Schalterbrücke und Schaltersockel eingespannt ist. Bei einer solchen Anordnung wird zwar der Schlag des Schaltgriffes nicht unmittelbar auf die Schalterbrücke   übertragen, doch   kann schon mit   Rücksicht   auf die Kleinheit des zur Verfügung stehenden Raumes die Stärke der   schalldämpfenden   Auflage niemals so gross gewählt werden, dass die das Widerlager für die Gummiauflage bildende   Schalterbrüeke   auch noch nach längerem Gebrauch frei von   SehalIschwingungen   bleibt. 



   Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnung und zur wirksamen Dämpfung des Schaltgeräusches bei   Kipphebel-oder Druckknopfschaltern wird nach   der Erfindung vorgeschlagen, in der bekannten Art zwischen Schalterbrücke und Sehaltersoekel eine schalldämpfende Zwischenlage, beispielsweise in Form einer Gummischeibe anzuordnen, aber nach der Erfindung derart, dass Teile der Zwischenlage über die Einspannflächen hinaus nach dem Innern des Schaltraumes zu frei überstehen und als Anschlag für das Schaltglied und den   Schaltgriff   dienen.

   Bei dieser Anordnung dient also die schalldämpfende Zwischenlage nicht etwa nur als schalldämpfende Auflage für beispielsweise die Schalterbrücke, sondern die   Anschlagflächen   der Zwischenlage können frei beim Anschlag des Schaltgriffes oder des Schaltgliedes schwingen, so dass alle Sehallsehwingungen stark gedämpft werden und sich kaum noch bis in Metall-oder Soekelteile fortpflanzen können. Es liegt also, um andere Worte zu gebrauchen, die elastische Zwischenlage nicht mit ihrer gesamten Fläche auf dem Sehaltersoekel und der   Schalterbrücke   auf, sondern sie besitzt in den   Schalterraum   hineinragende, allseitig freiliegende Teile, welche als Anschlag für Schaltgriff und Schaltglied dienen.

   Dabei ist es   gleichgültig,   ob Schaltgriff und Schaltglied genau an gegenüberliegende Stellen der Zwischenlage ansehlagen, in welchem Falle die   grösstmöglichste   Schalldämpfung erzielt wird, oder ob die   Anschlagflächen   des Schaltgriffes und des Schaltgliedes gegeneinander versetzt sind. 



   Um jede Möglichkeit der Ausbreitung von Schallschwingungen auf andere Schalterteile zu verhindern, ist es zweckmässig, auch die die   Schalterbrüeke   am Sockel befestigende Schraube mit schall- 

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   dämpfenden Unterlagen Zu   versehen, ebenso kann es von Vorteil sein, die Sockelbefestigungsschrauben, u. zw. zweckmässig beiderseitig des Sockels. mit sehalldämpfenden Puffern auszustatten. Dies wird vor allem dann zweckmässig sein, wenn der Schalter auf einer leicht als   Resonanzboden wirkenden Unterlage   (Holzplatte) montiert werden muss, gegebenenfalls kann dann die elastische Einlage unterhalb des Schaltersockels sich über dessen ganze Fläche erstrecken. 



   Zur Herabminderung des   Schaltgeräusches   ist es ferner zweckmässig, auch die Schalterkappe innen mit einem   schalldämpfenden   Stoff auszukleiden und auch die zur Befestigung der Kappe an der Schalterbrücke dienenden Schrauben mit   schalldämpfenden   Unterlagen zu versehen. Ebenso werden zweckmässig die Soekelkontakte auf dem Sehaltersoekel unter Einlegen beispielsweise eines   Gummiringes   befestigt, auch werden die hiezu dienenden Befestigungsschrauben mit Einlagen aus schalldämpfendem Stoff versehen. Schliesslich kann es von Bedeutung sein, auch die Auflagestellen der Schaltfeder an dem Isolierteil des beweglichen Schaltstücks mit einer elastischen Zwischenschicht zu versehen. 



   Bei einer derartigen Ausbildung eines   Kipphebel-oder Druckknopfschalters   sind alle wesentlichen Metallteile des Schalters unter Verwendung schalldämpfender Einlagen befestigt, so dass die bei der plötzlichen Stillsetzung des beweglichen   Schaltstüekes   etwa auftretenden Schwingungen der Metallteile rasch gedämpft werden. 



   Die Zeichnung lässt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Form eines Kipphebelsehalters erkennen. Fig. 1 zeigt den Schalter im Schnitt senkrecht zur Schwingebene, Fig. 2 einen 
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 unter Verwendung von Schraubbolzen c befestigt. Zwischen der Schalterbrücke b und dem hochgezogenen Rand des Sehaltersoekels a ist eine Gummischicht   cl   angeordnet, die nicht mit ihrer gesamten Fläche auf dem Sehaltersockel a aufliegt. Die zur Befestigung der Brücke b dienenden Schrauben c sind unterhalb ihres Kopfes ebenfalls mit einer   schalldämpfenden   Einlage e versehen. Die freiliegenden Teile   1t   des Gummiringes   d   dienen. wie Fig. 2 erkennen lässt, als Anschlag einerseits für den Kipphebel f, welcher 
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 Schaltteiles, welcher zu diesem Zweck mit einem Ansatz i versehen ist. 



   Die Sehalterbrüeke   f !   dient in an sich bekannter Weise gleichzeitig auch zur Befestigung der Schalterkappe j. Diese ist, wie in Fig. 1 in der linken Hälfte angenommen, innen mit einer   schalldämpfen-   den Auskleidung k versehen, welche entweder aufgeklebt oder aufgespritzt wird. Zur Befestigung der   Schalterkappe i   dienen versenkte   Schräubchen     1i1.   unter deren Köpfen ebenfalls sehalldämpfende Einlagen   n   vorgesehen sind. 



   Auch zwischen der Schaltfeder o und dem Isolierteil h des beweglichen Schaltstiiekes bzw. dem dieses tragenden Bügel p ist eine Gummieinlage q vorgesehen. 



   Beiderseits des Sockelbefestigungsflansches sind schalldämpfende Unterlagen 'und s vorgesehen, 
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 können als eine, den ganzen Schaltersockel unten abdeckende Scheibe beispielsweise aus Filz ausgebildet sein. 



   Wie die Zeichnung erkennen lässt, sind bei dem   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes sämtliche Metallteile unter Einfügen von elastischen Zwischenlagen befestigt. Der Schalter nach der Erfindung vermeidet in weitestgehendem Masse jedes Schaltgeräusch. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Kipp-oder Druckknopfsehalter, mit einer zwischen der Schalterbrücke und dem Sehaltersoekel angeordneten elastischen Zwischenlage aus Gummi, dadurch gekennzeichnet. dass die Zwischenlage   ! I) derart   angeordnet ist, dass der von dem   Sehaltglied   (h)   angeschlagene   Teil   (10   der Zwischenlage      frei schwingen kann.

Claims (1)

  1. 2. Kipp- oder Druckknopfschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freiliegenden Teile (lob) der Zwischenlage ( (7) gleichzeitig als Ansehlag für den Schaltgriff (f) und das Schaltglied dienen.
    3. Kipp-oder Druekknopfschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sehalterbrücke (b) am Sockel (a) befestigenden Schrauben (c) mit schalldämpfender Unterlage (e) versehen sind.
AT135944D 1931-03-23 1932-03-22 Kipphebel- oder Druckknopfschalter. AT135944B (de)

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DE135944X 1931-03-23

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AT135944B true AT135944B (de) 1933-12-27

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AT135944D AT135944B (de) 1931-03-23 1932-03-22 Kipphebel- oder Druckknopfschalter.

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