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Zahnbürste.
Der Zahnarzt und Zahnteehniker muss bei Ausübung des Berufes immer wieder feststellen, dass ein sehr grosser Teil des Publikums von einer wirklich hygienischen Zahnpflege eine unrichtige Auffassung haben muss, weil ausserordentlich viele Zahnschäden direkt oder indirekt dadurch verursacht werden, dass die Zähne entweder ungenügend oder überhaupt nicht auch in der Zahnrichtung gebürstet werden und viele sich mit einem Bürsten quer zur Zahnriehtung begnügen. Jene Unterlassung mag zum Teil darin liegen, dass das Bürsten quer zur Zahnrichtung die einfachere der beiden Manipulationen ist und ihre hygienische Wirkung überschätzt wird.
Es sind bereits Zahnbürsten bekannt, bei welchen zwei Borstenschilder an federnden, durch den Druck der Hand gegeneinander zu pressenden Bügeln angebracht sind. Sie haben aber nur den Zweck, das Reinigen der äusseren und der inneren Zahnfläehe gleichzeitig vorzunehmen. Die vorliegende Erfindung betrifft dagegen eine Bürste, welche die Aussenflächen der Zähne am Ober-und Unterkiefer gleichzeitig reinigen soll und deren Konstruktion und Handhabung bedingt, dass diese Reinigung der Aussenflächen der Zähne und der Zahnlücken möglichst vollständig durchgeführt wird. Die Bürste soll selbsttätig dem Umstand, dass das Reinigen der Zahnaussenfläehen und der Zahnlücken bei Gebrauch einer normalen Zahnbürste unbewusst vernachlässigt wird, abhelfen.
Ein Ausführungbeispiel ist in Fig. 1-3 der anliegenden Zeichnung dargestellt. Zwei nebeneinanderliegende Bürsten i sind in ihren Handgriffen e durch einen Federbügel d in bekannter Weise wie z. B. bei Rasenseheren und Zuckerzangen so miteinander verbunden, dass die Borsten beider Bürsten nach der gleichen Richtung zeigen. Die Borstenstellungen bilden hiebei mit der Spitze nach innen gerichtete Keilgruppen, deren Form sich die Umgrenzungslinie der Bürstensehilder anpasst. Beim Zusammenpressen der beiden Bürsten legen sich die Keilspitzen der einen Biirste in die Keillücken der andern Bürste.
Fig. 3 stellt die Seitenansicht zu den Frontansichten Fig. 1 und 2 dar.
Da erfahrungsgemäss der Druck der den Bürstensehaft umschliessenden Finger beim Bürsten der
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öffnen und schliessen, der Reinigungsprozess wird also ungleich intensiver, da die Bürste nebenher auch die Bewegungen in der Zahnlängsrichtung macht. Will man aber die Zähne nur in der Längsrichtung bürsten, drückt man die Bürste mit den Borsten gegen die Zähne und lässt die Finger in der Pfeilrichtung t (Fig. 2) stärker und schwächer drücken. Diese einfache Manipulation hat aber eine gründliche Wirkung, die mit der normalen Zahnbürste nicht zu erreichen sein wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Bürstenkonstruktion ist der Umstand, dass die Bürste mittels des Federbügels d zum Trocknen aufgehangen werden kann und die beiden Borstenhälften i auseinandergezogen natürlich schneller und besser trocknen als ein zusammenhängendes Ganzes, wie es die normale Bürste darstellt.
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