AT134065B - Verfahren zum Verschließen von Flaschen od. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Verschließen von Flaschen od. dgl.

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AT134065B
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Hermann Friedrich Hirschler
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Hermann Friedrich Hirschler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Verschliessen von Flaschen od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verschliessen von Flaschen od. dgl. und besteht darin, dass auf den mit einer Ringrille versehenen, in die   Flaschenhalshöhlung einzuführenden konisehen   napfförmig vertieften Mittelteil der Verschlusskapsel zunächst in die Ringrille desselben ein flacher Dichtungsring aufgeschoben wird, so dass er auch frei hängend nicht mehr abfallen kann, worauf er beim Einführen dieses Mittelteiles oder Napfes in die Flaschenhalshöhlung aus der Ringrille gedrängt und auf den weiteren Teil des konischen Napfes unter allmählicher Dehnung aufgezogen wird, bis er darauf 
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 Flasche abdichtet. 



   Mit den bisher bekannten Verfahren kann das dichte Umschliessen, Verschieben des Dichtungringes bis an den Flansch der Kapsel, Sitzen des Dichtungsringes am Ende der Kapsel mit der nötigen Genauigkeit nur durch Einlegen des Ringes in die Kapsel von Hand aus (mit Pinzetten) erreicht werden. 



  Die Praxis verlangt aber, dass das Einlegen des Ringes in einem Arbeitsgang mit dem Verschliessen von 7000 bis 10.000 Flaschen pro Stunde durch Automaten erfolge, ohne dass sich Verschiebungen oder Falten im Dichtungsring bilden, welche ein Pasteurisieren des Inhaltes erschweren und Entweichen von Kohlensäure od. dgl. ermöglichen würden. 



   Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung hingegen wird der Dichtungsring durch einen Stoss 
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 hängend erhalten wird. Der untere Vorsprung oder Rand der Nut bildet nämlich einen Riegel, welcher das Abfallen des Dichtungsringes bei hängender Stellung verhindert, lässt ihm aber genügend Bewegungsfreiheit (weil er eben die Kapsel nicht dicht umschliesst, sondern nur lose), sich der grossen Schnelligkeit des   Verschliessvorganges   anzupassen und trotzdem die angestrebte Wirkung-Dichtung am Mündungsrand und Eindringen eines kurzen   Stückes   des Dichtungsringes in den Flaschenhals-zu erreichen.

   Beim Aufsetzen der Kapsel auf den Flaschenkopf wird der Dichtungsring aus der Nut auf den darüber befindlichen konischen Teil des Napfes aufgeschoben und dabei immer stärker ausgedehnt, so dass schliesslich der Ring so fest auf dem Napf sitzt, dass bei tieferem Eintreten desselben der den Napf unmittelbar umgebende Teil des Dichtungsringes mit einwärts gezogen wird, während der Umfangteil dieses Ringes auf der Flaschenhalsmündung verbleibt, so dass ohne Faltung des flachen Dichtungsringes dieser die im   Querschnitt winkelförmige   Gestalt selbsttätig annimmt und dadurch sowohl die Dichtung in der Flaschenhalshöhlung als auch auf dem Mündungsrand der Flasche bewirkt. 



   Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht die Flaschenkapsel mit auf deren Mittelteil aufgesetztem Dichtungsring. Fig. 2 zeigt die Stellung der Kapsel und des Dichtungsringes vor dem gänzlichen Aufpressen und Fig. 3 nach vollständigem Aufpressen auf den Flaschenkopf. 



   Die   Verschlusskapsel   besitzt einen napfförmig vertieften   Mittelteil. ?,   einen Randflansch 3 und einen dem Mündungsrand der Flasche od. dgl. angepassten Zwischenteil 2. Der vertiefte Mittelteil 1 besitzt eine ringsum laufende Ausbildung bzw. Ringnut 4, in die der Erfindung gemäss ein zweckmässig 
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   halshohlung   eintritt und daher auch'den Mündungsteil der letzteren sowie den etwaigen Übergangsteil zwischen dieser   Höhlung   und dem Mündungsrand der Flasche vollkommen abdichtet. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Verschliessen von Flaschen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf den mit einer Ringrille versehenen, in die Flasehenhalshöhlung einzuführenden konischen napfförmig vertieften Mittelteil (1) der Verschlusskapsel zunächst in die Ringrille desselben ein flacher Dichtungsring aufgeschoben wird, so daff-er auch-frei hängend nicht mehr abfallen kann, worauf er beim Einführen dieses Mittelteiles oder Napfes (4) in die Flaschenhalshöhlung aus der Ringrille gedrängt und auf den weiteren Teil des konischen Napfes unter allmählicher Dehnung aufgezogen wird, bis er darauf festsitzt und bei tieferem Eintritt des Napfes in die Flaschenhalshöhlung ein kurzes Stück in diese mit hineingezogen wird,
    während der Umfangsteil des Dichtungsringes faltenlos den Mündungsrand der Flasche abdichtet. EMI2.2
AT134065D 1929-06-21 1929-06-21 Verfahren zum Verschließen von Flaschen od. dgl. AT134065B (de)

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