AT133307B - Verfahren zum Regeln der Leuchtstärke von mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leuchtröhren. - Google Patents

Verfahren zum Regeln der Leuchtstärke von mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leuchtröhren.

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AT133307B
AT133307B AT133307DA AT133307B AT 133307 B AT133307 B AT 133307B AT 133307D A AT133307D A AT 133307DA AT 133307 B AT133307 B AT 133307B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Im Stammpatent Nr.   129049   ist ein Verfahren zum Regeln der   Leuchtstärke   von mit Wechselstrom betriebenen elektrischen   Leueltröhren beschrieben,   bei   welchen   in Nähe der Anoden angeordnete Gitter während jeder Halbwelle des Wechselstromes mit regelbarer Phasenverschiebung gegenüber den Anoden elektrostatisch aufgeladen werden, um die Brennzeit während jeder Halbwelle des Wechselstromes nur durch Einstellung der   Phasenverschiebung   regeln zu können. 
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 der Vorschaltwiderstand unter Umständen entfallen, nämlich dann, wenn die   Phasenverschiebung   des Gitterstromes so geregelt ist, dass der Stromdurchgang durch die   Leuchtröhre   erst im absteigenden Ast jeder Halbwelle des Wechselstromes, u. zw.

   so kurz vor dem Abreissen stattfindet, dass der in dieser kurzen Zeit   sehr steil anwachsende Strom   die Röhre nicht zerstört. 



   In der beiliegenden Figur sind schematiseh Spannung und Strom beim Betrieb einer Röhre nach der Erfindung dargestellt. In der Figur ist mit der gestrichelt gezeichneten Kurve 1 der ungefähr sinusförmige Verlauf der Röhrenspeisespannung bezeichnet. Vom Anfangspunkt 2 bzw. 2'jeder Halbwelle an sperren die   Gitteraufladungen   den Stromdurchgang durch die Röhre. Erst auf dem absteigenden Ast jeder Halbwelle im   Punkte. 3   bzw. 3'setzt die Entladung durch die Röhre ein. wobei diese entsprechend 
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 reissen. da die in diesem Punkt bereits zu niedrig gewordene Spannung zur   weiteren Aufrechterhaltung   der Entladung nicht mehr ausreicht.

   Durch   richtige Einstellung der Phasenverschiebung des   Gitterstromes lässt sich leicht erreichen, dass der   Ansatzpunkt. 3 bzw.. 3' der   Entladung derart nahe an den 
 EMI1.4 
 in der kurzen Zeitdauer seines Bestehens die Röhre   nicht zerstören kann.   



   Damit die Zündung auch jedesmal sicher in den Punkten 3 bzw. 3' der Wechselstromhalbwellen erfolgt, wird zweckmässig in der Röhre, wie schon im Stammpatente angegeben, eine ständige Hilfsionisierung unterhalten. Diese   Hilfsionisierung   kann statt durch einen ständig angelegten schwaden Gleichstrom auch durch eine ständig angelegte Hochfrequenzentladung hervorgerufen werden. 



   Die Leuchtröhre kann, wie schon im Stampatente gezeigt, bei   Gleiehrichterschaltung   eine   Glüh-   kathode und zwei Anoden mit   umschliessenden   Gittern aufweisen. Die Leuchtröhre kann aber auch zwei Glühkathoden mit daneben aufgestellten Gittern besitzen. Die Glühkathoden und Gitter können jede beliebige Ausbildung erhalten. 



   Es ist zwar schon bekannt, Leuchtröhren ohne Vorschaltwiderstand unmittelbar am Netz zu betreiben, jedoch konnte dies nur erreicht werden, wenn durch besondere, Ausbildung der   Glühkathode   der Emissionsstrom derselben in ein ganz bestimmtes Verhältnis zum Entladungsstrom gebracht wird. 



  Dies ist aber nur möglich, wenn der Emissionsstrom der Glül kathode während des   Leuchtröhrenbetriebes   ständig einen eng begrenzten Wert beibehält, was praktisch kaum   erreichbar   ist. Das vorliegende Verfahren ist jedoch von der Art der Elektroden und auch dem Emissionsstrom vollkommen unabhängig. 



  Es ist auch an sich bekannt, Leuchtröhren mit Stromkurven ähnlich der in der Figur dargestellten Form zu betreiben, jedoch handelt es sieh dabei nur um die Erzielung von Farbänderungen des ausgestrahlten Lichtes bei Leuchtröhren ohne eingebaute Gitter und mit üblichem Vorschaltwiderstand.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Regeln der Leuchtstärke von mit Wechselstrom betriebenen, eine Glühkathode aufweisenden elektrischen Leuchtröhren unter Verwendung von mit regelbarer Phasenverschiebung gegenüber den Anoden elektrostatisch aufgeladenen Gittern gemäss Patent Nr. 129049, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenverschiebung des Gitterstromes unter Fortfall eines Vorschaltwiderstandes so geregelt ist, dass der Stromdurchgang durch die Leuchtröhre erst im absteigenden Ast jeder Halbwelle des Wechselstromes, u. zw. so kurz vor dem Abreissen stattfindet, dass der in dieser kurzen Zeit sehr steil anwachsende Strom die Röhre nicht zerstört. EMI2.1
AT133307D 1931-06-24 1932-06-06 Verfahren zum Regeln der Leuchtstärke von mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leuchtröhren. AT133307B (de)

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