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Fernbetätigungsvorriehtung für Druckregler.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der im Patent Nr. 127439 beschriebenen Fern- betätigungsvorrichtung für Druckregler. Bei dieser Vorrichtung hat sich gezeigt, dass eine momentane
Absperrung der Gaszufuhr, wie sie z. B. wegen Explosionsgefahr beim Zurückschlagen der Brennerflamme nötig wird, durch die langsamen Verdrehungen der Schraubenspindeln der Einstellvorrichtung nicht bewirkt werden kann.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun die Möglichkeit geschaffen, durch momentane Entspannung des Drahtzuges das augenblickliche Absperren der Gaszufuhr zu bewerkstelligen. Dies wird dadurch erreicht, dass bei jeder Einstellvorrichtung vor der auf der Schraubenspindel laufenden Mutter eine in der Richtung der Spindel bewegliche, in der Ruhelage durch eine Sperrvorrichtung festgehaltene Hülse vorgesehen ist, durch welche das Seil des Drahtzuges frei hindurchgeht, während seine Umwicklung in ihr festgehalten wird.
Der Erfindungsgegenstand wird an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, welches auf der Zeichnung dargestellt ist. Fig. 1 zeigt die Einstellvorrichtungen in der Draufsicht bei abgenommenem Deckel, Fig. 2 dieselben im Querschnitt.
Im Gehäuse 1, Fig. 1 und 2, sind die zur Betätigung zweier Druckregler benötigten, axial unverschieblichen Schraubenspindeln 2 eingesetzt, auf welchen die kantigen Muttern 4 verschieblich sitzen, an welche die Seile 3 der Drahtzüge 5 angeschlossen sind. In Führungen im Gehäuse 1 ist weiters zu jeder Einstellvorrichtung eine Gabel 6 parallel zur Richtung der Schraubenspindeln 2 beweglich vorgesehen, welche je aus einem zylindrischen Teile 7, einer Hülse 8 und einem Verbindungsstück 9 besteht. Das Seil 3 hat durch die Hülse 8 und das Verbindungsstück 9 freien Durchgang, während die Spiralumwicklung des Drahtzuges 5 sich an der Rückwand 10 der Hülse 8 abstützt.
Um die im Gehäuse 1 gelagerte Achse 11 drehbar sind einarmige Winkelhebel12 vorgesehen, welche in Einschnitte 13 im zylindrischen Teil 7 der FÜhrungsgabel6 eingreifen. Die He 00112 besitzen Ansätze 14, vor welchen sich ein gefederter Drücker 15 befindet. Die Winkelhebel 12 werden durch Federn 16 dauernd in der eingerückten Stellung gehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Die Einstellung der Druckregler erfolgt in der im Stammpatent beschriebenen Weise durch Verdrehen der Schraubenspindeln 2 und dem dadurch bewirkten Anziehen der Seile 3. Soll die Gaszufuhr zum Brenner am Druckregler plötzlich gesperrt werden, so werden durch einen mit der Hand auf den Drucker 15 entgegen der Federwirkung ausgeübten Druck die beiden Ansätze 14 verschoben und damit die Winkelhebel12 verschwenkt ; dadurch kommen letztere mit den Einschnitten 13 der zylindrischen Teile 7 der Führungsgabeln 6 ausser Eingriff, wodurch die Führungsgabeln freigegeben werden.
Infolge des durch die Spiralumwindungen der Drahtzüge 5 auf die rückwärtige Hülsenwand 10 und damit auf die Führungsgabeln ausgeübten Druckes springen diese nunmehr bis zum Anschlag an die Zluttern d zurüek, wodureh die Drahtzilge und damit die Druckregler entspannt und die Gaszufuhröffnungen gesperrt werden. Werden bei neuerlichem Arbeitsbeginn die Führungsgabeln mittels der Knöpfe 17 wieder nach vorne geschoben, bis die Winkelhebel 12 wieder in die Einschnitte Y3 an den zylindrischen Teilen 7 einspringen, so werden bei den Druckreglern genau dieselben Verhältnisse wieder hergestellt, wie sie vor der Auslösung der Fiihrungsgabel herrschten, d. h. die Gaszufuhr ist in der gleichen Weise geregelt wie vorher.