AT132683B - Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus Eisen oder Stahl mit Aluminium oder einer Aluminiumlegierung im geschmolzenen Metallbad. - Google Patents

Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus Eisen oder Stahl mit Aluminium oder einer Aluminiumlegierung im geschmolzenen Metallbad.

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AT132683B
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Erik Harry Eugen Johansson
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Erik Harry Eugen Johansson
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus Eisen oder Stahl mit Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung im geschmolzenen Metallbad. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus Eisen oder Stahl mit Aluminium oder Aluminiumlegierung auf thermischem Wege durch Versenken der Gegenstände in ein Bad aus geschmolzenem Aluminium oder Aluminiumlegierung unter Verwendung eines Flussmittels, das die Bildung des Überzuges vermittelt. Um bei einem solchen Verfahren einen gleichförmigen und an allen Stellen anhaftenden Überzug zu erzeugen, der mit dem darunterliegenden Metall eine wirkliche Legierung bildet, ist es von Bedeutung, dass die Flächen der Gegenstände von allen Verunreinigungen befreit sind und nicht von ausgeschiedenen   Eisen-oder Kohlenteilchen überdeckt   werden. 



   Zu diesem Zwecke werden die Gegenstände, gemäss der Erfindung, bevor sie in das Metallbad eingeführt werden, nachdem sie zunächst zwecks Entfernens von Fettstoffen, Oxyden und Schlacke auf mechanischem Wege gereinigt oder einem Beizen in verdünnter Säure und eventuell auch anderer Behandlung zum Verflüchtigen oberflächlicher Verunreinigungen unterworfen worden sind, in eine   Flussbadschmelze   versenkt, die CaC12 und   ZnCl2   nebst einem Alkalichlorid und einem   Alkalialuminiumfluorid   enthält.

   Die Mengenverhältnisse der in der Schmelze vorhandenen Stoffe sollen innerhalb folgender Grenzen liegen :
2-50 Gewichtsteile wasserfreies   CaCl2, 1-30 Gewichtsteile   wasserfreies   KC1.     1/2 -- 20   Gewichtsteile wasserfreies   NaCl.     1/10-5 Gewichtsteile wasserl'reies Na3AlF6, 1/2-30 Gewichts-   teile wasserfreies   Zinc12.   



   Während die Gegenstände in der Flussbadschmelze liegen, können sie in Umdrehung gehalten oder in anderer Weise bewegt oder der Bearbeitung mit Bürsten oder andern mechanischen Mitteln ausgesetzt werden, um das Entfernen der Staubteilchen zu erleichtern. 



   Die Temperatur der Schmelze soll eine derartige sein, dass die Gegenstände darin so hoch erhitzt werden, dass sie in das geschmolzene Bad aus Aluminium oder Aluminiumlegierung übergeführt werden können, ohne dass ihre Temperatur unter den Schmelzpunkt dieses Bades sinkt. 



   Die Behandlung zum Verflüchtigen von Verunreinigungen, die dem Einlegen   ill   die Flussbadschmelze vorangehen kann, besteht zweckmässig darin. dass die Gegenstände in eine Schmelze aus NH4CI und   ZnCl2   eingetaucht oder auch in eine wässrige Lösung aus dem genannten Doppelsalz eingelegt und dann unter Erhitzung getrocknet werden. Das Chlorid setzt sich bei der Erhitzung mit oxydischen Verunreinigungen an den Flächen der Gegenstände zu Verbindungen um, die sich verflüchtigen, und die Gegenstände werden mit einer wasserfreien Salzschicht bedeckt, die gegen Oxydation schützt.   Eisen-und Kohlenpartikelchen,   die bei dieser Behandlung an den Flächen der Gegenstände ausgeschieden werden, gehen bei dem nachfolgenden Einlegen in die Flussbadschmelze weg.

   Anstatt   NH4CI.     ZnCI   kann man ein anderes Salz verwenden, das mit den fraglichen Oxyden flüchtige Verbindungen bildet und das Bedecken der Gegenstände mit einer   zusammenhängenden.   gegen Oxydation schützenden Salzschicht bewirkt. 

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   Mitunter kann es zweckmässig sein, die Gegenstände, ehe sie in die Flussbadschmelze versenkt werden, mit einem dünnen Überzug von einem andern Metall zu    versehen,wie z.   B. 



  Kupfer oder einer Metallegierung. Wenn sie dann in das Metallbad versenkt werden, wird dieser Überzug eine Legierung mit dem Aluminium oder der Aluminiumlegierung eingehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus Eisen oder Stahl mit Aluminium oder einer Aluminiumlegierung im geschmolzenen Metallbad, unter Verwendung eines Alkalifluorid enthaltenden   Flussmittels,   dadurch gekennzeichnet, dass die auf mechanischem und chemischem Wege gereinigten Gegenstände in eine   Flussbadschmelze versenkt werden,   die neben einem Alkalifluorid   CaCl2   und ZnCl2 und ein Alkalichlorid enthält, und dann in das Metallbad übergeführt werden, nachdem sie in der Flussbadschmelze so hoch erhitzt worden sind, dass dieses Überführen stattfinden kann, ohne dass die Temperatur der Gegenstände unter den Schmelzpunkt des Metallbades sinkt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände. während sie in der Flussbadschmelze liegen, in Umdrehung gehalten oder in anderer Weise bewegt oder von Bürsten oder andern mechanischen Mitteln bearbeitet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände, bevor sie in die Flussbadschmelze gelegt werden, in eine Schmelze oder eine wässrige Lösung aus NH4CI. ZnCIs oder einem andern Salz eingelegt werden, das mit den an den Flächen der Gegenstände vorhandenen oxydischen Verunreinigungen flüchtige Verbindungen gibt und bei Erhitzung eine zusammenhängende Salzschicht an den Flächen der Gegenstände bildet.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände, ehe sie in die Flussbadschmelze gelegt werden, mit einem Überzug von einem andern Metall. wie Kupfer oder einer andern Metallegierung, versehen werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flussbadschmelze folgende Zusammensetzung hat : 2-50 Gewichtsteile wasserfreies CaCI2, 1-30 Gewichtsteile wasserfreies KCI, 1/2-20 Gewichtsteile wasserfreies NaCl. 1/10 - ;) Gewichtsteile wasserfreies NagAlFg, /a-30 Gewichtsteile wasserfreies ZnCL.
AT132683D 1931-02-17 1931-02-17 Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus Eisen oder Stahl mit Aluminium oder einer Aluminiumlegierung im geschmolzenen Metallbad. AT132683B (de)

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