AT131793B - Kondensatorenwickel. - Google Patents
Kondensatorenwickel.Info
- Publication number
- AT131793B AT131793B AT131793DA AT131793B AT 131793 B AT131793 B AT 131793B AT 131793D A AT131793D A AT 131793DA AT 131793 B AT131793 B AT 131793B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- metal foil
- capacitor
- winding
- moisture
- capacitor winding
- Prior art date
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 17
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 title claims description 10
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 11
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 9
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims description 6
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 4
- 238000004382 potting Methods 0.000 claims description 4
- 230000006378 damage Effects 0.000 claims description 3
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims description 2
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 229920001342 Bakelite® Polymers 0.000 description 2
- 239000004637 bakelite Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
Landscapes
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Kondeiisatoreiiwiekel.
EMI1.1
gegen die Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Atmosphäre durch einen feuchtigkeitssieheren Verschluss.
EMI1.2
getrocknet und imprägniert und sodann in einem feuchtigkeitssicheren Becher aus Metall, Bakelit u. dgl. eingeschlossen wird, den man an seiner offenen Seite mit Vergussmasse vergiesst und nach Bedarf mit einem Isolierstoff abdeekelt.
Es ist unmöglich, nach dieser Methode Wickel auf Vorrat zu erzeugen, die nach Bedarf in Becher eingebaut werden, oder offene Einbauwickel ohne besondere Vorsichtsmassnahmen zu versenden. Als Abhilfe wird praktisch eine Sicherung des Wickels durch dünne isolierende Hüllen, z. B. aus Exzelsiorpapier und Tauchen des Wickels in isolierende Massen, verwendet, wodurch aber das Volumen des Wickels vergrössert und die Herstellungskosten erhöht werden.
Um nun zwecks Sicherung des fertigen Wickels ein Verfahren ohne Erhöhung der Herstellungskosten zu finden, mussten vorerst einmal die Wege gesucht werden, auf denen die Feuchtigkeit in den fertigen Wickel eindringen kann. Die zu der Erfindung führenden Messungen wurden so gemacht, dass die fertig imprägnierten Wickel in einem Raum mit zozo feuchtigkeitgesättigter Luft eingebracht und ihre Isolation von Belag zu Belag in bestimmten Zeitabständen registriert wurde. Als Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die Feuchtigkeit vor allem an den Stirnseiten-Richtungen a, Fig. l-eindringt und die Isolation eines nicht geschützten Wickels-Kurve 7, Fig. 2-nach wenigen Stunden auf einen minimalen Wert fällt ; der Wickel wird unbrauchbar.
Naheliegenderweise wird der Wickel an den Stirnseiten vergossen.
EMI1.3
doch nach unzulässig kurzer Zeit unbrauchbar wird. Da die Feuchtigkeit nur an den ungeschützten Teilen eindringen konnte, wurden diese mit einer eigenen Papierumhüllung umwickelt : die geringe hiedurch erzielte Verbesserung zeigt Kurve III, Fig. . Nach dieser Versuchsreihe blieb noch die Frage offen, in welcher Richtung die Feuchtigkeit eindringe : ob durch die Fläche der Umhüllung in Richtung b, Fig. 1. oder unter der Abschlusskante in der Richtung c.
Durch Imprägnieren kann man die Umhüllung in Richtung b, also in der Fläche, feuchtigkeitundurchdringlich machen. Es dringt jedoch noch immer Feuchtigkeit ein ; dies kann jedoch nur mehr unter der Abschlusskante in Richtung c geschehen. Die Feuchtigkeit dringt an der Abschlusskante unter die Umhüllung und längs dieser bis zum Dielektrikum des Wickels. Steckt man den Wickel in eine Umhüllung ohne Naht, beispielsweise in ein beiderseits vergossenes Bakelitrohr, so ist - nach Kurve Ir, Fig. 2 - kein Absinken der Isolation mehr zu bemerken.
Es galt demnach ein billiges Material für die Hülle zu finden, das einerseits in Richtung b (Fig. 1) absolut feuchtigkeitsundurchlässig ist und dessen Lagen beim Wickeln ohne weiteres Dazutun so fest aneinanderhaften, dass unter der Abschlusskante in Richtung c (Fig. l) keine Feuchtigkeit eintreten kann. Als hiefür bestes Material wurde Metallfolie (Kurve F, Fig. 2t
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
Erfindungsgemäss wird der fertige Wickel mit einer feuchtigkeitssicheren Metallfolie (Aluminiumfolie, Stanniol) umwickelt und an der Stirnseite durch Tauchen in eine isolierende Masse oder durch Verguss mit einer solchen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Das Auf- bringen der Folie kann vor dem Trocknen und Imprägnieren oder unmittelbar nach demselben vorgenommen werden. Das Umwickeln vor dem Imprägnieren hat den Vorteil, dass die Folie im Vakuumkessel automatisch ganz dicht aufgepresst wird ; allerdings kann beim Formen der Wickel die Folie verletzt werden. Wird die Hülle nach dem Imprägnieren aufgebracht. sly kann sie nicht verletzt werden und bleibt rein ; nach dem erstgenannten Verfahren ist der fertige Wickel natürlich auf der Aussenseite mit Paraffin behaftet.
Es kann für das Umwickeln eine der beiden Kondensatorenbelegungen benützt oder unabhängig von diesen eine gesonderte Belegung um den fertigen Wickel gelegt werden. Im letzteren Falle ist es zweckmässig, die Folie über beide Stirnseiten des Wickels vorstehen zu lassen und die dadurch beiderseits gebildeten Hohlräume mit Vergussmasse zu vergiessen. Zum Schulze der Folie gegen Verletzung-n genügt dann die Umwicklung der Folie mit einem geeigneten. dünnen Abdeckpapier.
Durch diese Massnahme wird erreicht, dass der Wickel mit geringen Kosten ohne wesent- liche Volumenvergrösserung feuehtigkeitssicher abgeschlossen wird und ohne jede Schädigung beliebig lange lagern kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.1
dadurch gekennzeichnet, dass der fertige Wickel mit einer oder mehreren Lagen 1etallfnlie umwickelt wird.
Claims (1)
- 2. Kondensatorenwiekel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Stirnseiten von Folie freibleiben und durch Tauchen in Isoliermasse oder durch Verguss gegen eindringende Feuchtigkeit gesichert wird, wobei die Hülle des Wickels aus Metallfolie auf beiden Seiten über den Wickelkörper vorragt.3. Kondensatorenwickel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Metallfolie gegen äussere Verletzung durch eine Umhüllung aus Papier. Faserstuif u. dgl. geschützt wird.4. Kondensatorenwickel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Kondensatorbelegungen aus Metallfolie länger gehalten und als feuchtigkeitssichere Hülle um den Wickel gewickelt wird.5. Kondensatorenwickel na0h Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Metallfolie vor dem Trocknen und Imprägnieren auf den Wickel aufgebracht wird.6. Kondensatorenwickel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Metallfolie unmittelbar nach dem Imprägnieren auf den Wickel aufgebracht wird.7. Kondensatorwickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Nickel van allen Seiten einschliesslich der Stirnseiten in Metallfolie eingehüllt wird und die Herausführung' der Kondensatorbelegungen durch isolierte Drähte oder Bänder aus Metall erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT131793T | 1932-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT131793B true AT131793B (de) | 1933-02-10 |
Family
ID=3637120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT131793D AT131793B (de) | 1932-01-14 | 1932-01-14 | Kondensatorenwickel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT131793B (de) |
-
1932
- 1932-01-14 AT AT131793D patent/AT131793B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT131793B (de) | Kondensatorenwickel. | |
| DE1813371C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines mit Rizinusöl imprägnierten elektrischen Kondensators | |
| DE1640188C3 (de) | Elektrischer Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3003089A1 (de) | Metallschichtkondensator und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE857514C (de) | Bleiummanteltes elektrisches Hochspannungskabel | |
| DE601510C (de) | Verfahren zum Impraegnieren und Zusammenbauen elektrischer Kondensatoren | |
| DE898481C (de) | Elektrischer Wickelkondensator geringer Pressungs- und Temperaturabhaengigkeit | |
| DE587447C (de) | Elektrischer Kondensator | |
| DE1188194B (de) | Verfahren zum Herstellen von Feldspulen aus Flachdraht fuer elektrische Maschinen | |
| DE2111718A1 (de) | Lagenwicklung fuer Transformatoren,Drosselspulen u.dgl. | |
| CH326861A (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kondensators | |
| DE911298C (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kondensators, der aus Metallbelegungen und zwischen diesen angeordneten Trennschichten besteht | |
| AT238336B (de) | Verfahren zum faltenfreien Flachpressen von aus Kunststoffbändern mit auf diesen aufgebrachten Metallisierungen als Belegungen gebildeten Rundwickeln bei der Herstellung von Flachwickelkondensatoren | |
| AT275690B (de) | Regenerierender elektrischer Kondensator | |
| DE566428C (de) | Schutzhuelle fuer elektrische Kondensatoren, insbesondere fuer Fernsprechzwecke, zur Abdichtung des Wickelkoerpers gegen das Eindringen von Feuchtigkeit | |
| AT146298B (de) | Elektrischer Kondensator für Hochfrequenz und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| DE3624459C2 (de) | ||
| AT127707B (de) | Elektrisches Kabel mit sektorförmigen Leitern. | |
| DE756622C (de) | Elektrischer Kondensator | |
| DE2108988C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Wickelkondensatoren | |
| AT147942B (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrolytischen Kondensatoren. | |
| DE871174C (de) | Fernmeldekabel, insbesondere Traegerfrequenztelefoniekabel | |
| DE865258C (de) | Schutzueberzug fuer aufgewickelte Fadenpakete | |
| DE559350C (de) | Verfahren zur Herstellung von Flachwickeln fuer elektrische Kondensatoren | |
| DE869510C (de) | Aus metallisierten Dielektrikumbaendern hergestellter elektrischer Kondensator mit stirnseitigem Elektrodenanschluss |