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Bei schnellaufenden Wasserringpumpen ergeben sich Schwierigkeiten für den Ein-und Austritt der Förderssüssigkeit in das Laufrad, da die Radumfangsgeschwindigkeit im Eintrittskanal schon sehr gross ist. Spiralförmig zurückgekrümmte Schaufelformen, wie bei Kreiselpumpen üblich, sind wegen der Wirkung auf die Austrittsverhältnisse und das Ansaugen wenig
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Erfindungsgemäss werden die im wesentlichen geraden, radialen Schaufeln auf der dem Eintrittskanal zugewendeten Seite löffelartig ausgebildet ; die Form ist am ehesten einem Abschnitt einer Pelton-Sehaufel zu vergleichen. Solche Räder ergeben bei günstigen Wirkungsgraden Fördermengen, die wesentlich grösser sind als bei den bisher üblichen Schaufelformen.
In den Fig. 1-6 der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt.
In Fig. 1 bedeutet 1 das äussere Gehäuse, 2 das Laufrad, von dem nur zwei Schaufeln J strichliert gezeigt sind. 3 ist der Eintritts-, 4 der Austrittskanal. Der Eintritt erfolgt zwischen den Radien r0 und r1.
Fig. 2 zeigt das Eintrittsdiagramm für die bisher übliche Schaufelform. Der Eintritt erfolgt unter sehr kleinem Winkel zur Laufradebene und die absolute Eintrittsgeschwindigkeit Cl wird grösser als die Radumfangsgeschwindigkeit u1. Beträgt nun Mi 10 M/sc. oder darüber, so kann ein entsprechendes ci nicht erreicht werden, und Fördermenge und Wirkungsgrad fallen erheblich.
Fig. 3 zeigt dagegen das Eintrittsdiagramm für die erfindungsgemässe Schaufelform 7.
Der Eintritt erfolgt nahezu senkrecht zur Laufradebene, also unter bester Ausnutzung des vorhandenen Eintrittsquerschnittes. Bei der Eintrittsgeschwindigkeit cl (Fig. 3) fliesst etwa zwei bis dreimal soviel durch die gleiche Öffnung.
Die günstigsten Verhältnisse ergeben sich, wenn die Krümmung der Schaufel so gewählt ist, dass die relative Eintrittsgeschwindigkeit (w1) annähernd gleich gross ist wie die Rad-
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Ein Beispiel wird das noch klarer zeigen : Für ein Rad in der auf der Zeichnung dargestellten Grösse würde bei geraden Schaufeln (Fig. 2) und einem Mi gleich 12 m/sec. ein ei von etwa 14 m/sec. nötig sein. Um dem Wasser diese Geschwindigkeit zu erteilen, ist aber eine Druckhöhe von rund 10 m erforderlich, also der gesamte Atmosphärendruck. Soll die Pumpe aber 6 m hoch saugen, so genügt die am Eintritt verbleibende Druckhöhe höchstens, um die Hälfte bis ein Drittel dieser geforderten Geschwindigkeit zu erzeugen. Die Folge ist, dass die Wasserförderung im gleichen Verhältnis sinkt.
Bei der erfindungsgemässen Ausbildung der Schaufeln beträgt unter sonst gleichen Umständen die erforderliche Eintrittsgeschwindigkeit nur etwa 4 w/sec., was einer Druckhöhe von weniger als lek am Eintritt entspricht. Diese Pumpe wird also auch bei 6 m Saughöhe noch die volle Fördermenge liefern.
Die Austrittsverhältnisse werden durch die neue Schaufelfol'Jl1 gleichfalls wesentlich verbessert, insbesondere dann. wenn. wie in Fig. 6 gezeigt, die löffelartige Ausbildung der
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Austrittsdiagramm für die erfindungsgemässe Schaufelform am inneren Sehaufelende. während Fig. 5 das Diagramm für das äussere Schaufelende darstellt. Die relative Austrittsgeschwindig- keit w2 ist ziemlich gleich gross der relativen Eintrittsgeschwindigkeit ? t'i. und es wird daher die absolute Austrittsgeschwindigkeit e2 ungefähr doppelt so gross als die innere Radumfangs-
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ausgebildet, wodurch sich gleichfalls wieder eine annähernd konstante Austrittsgesehwindigkeit ergibt.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht des Rades von der Seite des Eintrittskanals aus gesehen. Der innere Teil der Schaufeln bis zum Radius 1'1 ist löffelartig, der äussere Teil nach Fig. 3 (Schaufelquerschnitt 8 oder 9) ausgebildet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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geraden radialen Schaufeln auf der der Eintrittsöffnung zugekehrten Seite löffelartig ausge- bildet sind.