AT131275B - Verfahren und Apparat zur Trennung von Gasgemischen. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Trennung von Gasgemischen.

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AT131275B
AT131275B AT131275DA AT131275B AT 131275 B AT131275 B AT 131275B AT 131275D A AT131275D A AT 131275DA AT 131275 B AT131275 B AT 131275B
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drum
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rotation
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nozzles
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Inventor
Edoardo Mazza
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Edoardo Mazza
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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Die Erfindung betrifft eine   Vorrichtung   zum Trennen von Gasgemischen durch Zentrifugieren. 



  Sie besitzt eine   mit gekrümmten   Kanälen versehene umlaufende Trommel. Der Erfindungsgegenstand ist eine Weiterentwicklung der Vorrichtung nach der britischen Patentscbrift Nr. 175840 bzw. nach der schweizerischen Patentschrift Nr. 115309 bzw. nach der amerikanischen Patentschrift Nr. 1508405. 



  Die Weiterentwicklung besteht in einer   Einrichtung,   mittels deren die   Expansionsmolekularenergie   
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 weitere Kanäle oder Düsen vorgesehen, welche in der   rmlaufsrichtunf : nach   aussen voreilend gerichtet sind, und deren Eintritts- und Austrittsöffnungen verschiedenen Abstand von der Drehachse der Tromme   I   besitzen sowie zwei getrennte Punkte des Kanalraumes miteinander verbinden. 



   Die Kanäle bzw. Düsen werden zweckmässig durch einen etwa zylindrischen, parallel zur Dreh- 
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 besitzt. 



   Das verjüngende Ende des Schlitzes ist vom Mittelpunkt weiter entfernt als das weite Ende des Schlitzes. Infolgedessen wird in dem Schlitz ein Strom nach dem engen Ende hin erzeugt. Die durch 
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 wodurch die Trennwirkung erheblich   unterstützt   wird. Es werden also erfindungsgemäss nicht nur die Zentrifugalkräfte zur Trennung der verschiedenen Bestandteile des Gasmischers ausgenutzt. sondern es wird auch künstlieh, durch die Schlitze, eine erhöhte Saugwirkung erzeugt. 



   Wesentlich ist nach der Erfindung die   Vorbeiführung   der Gase an dem Schlitz. um den gewünschten Erfolg zu erzielen. 



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   Es zeigen : Fig. 1 einen senkrechten Mittelschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung. 
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   Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem feststehenden Gehäuse, das aus zwei übereinander angeordneten, durch eine waagreehte Wand getrennten Teilen 1 und 2 besteht. Dieses Gehäuse ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nach Art einer Spirale geformt. Innerhalb des feststehenden Gehäuses befindet sich eine umlaufende Trommel. 3. welche im wesentlichen den Trommeln nach bekannten Vorrichtungen gleicht, indem mehrere Reihen von Fenstern 4-4'angeordnet sind. Die Trommel sitzt auf 
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 befestigt. Das obere Ende der Welle ist in dem feststehenden Gehäuseteil 2 ebenfalls gehalten, u.   zw.   mittels einer Kappe 7 und eines Zapfens 8. Die von dem Ventilator in die   umlaufende   Trommel geführten Gasmengen gehen dureh einen Kanal 9 des oberen Trommelteiles.

   An dem Gehäuseteil 2 ist ferner ein   Zuführungsrohr   10 für das Gasgemisch   vorgesehen.   



   Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, ist die umlaufende Trommel in einzelne Abteilungen geteilt, welche einander gleichen. Jede einzelne Abteilung besitzt   Führungswände   11, welche zum Radius der Trommel   schräg angeordnet   sind, u. zw. so, dass ihre   Innenkante   in der Drehrichtung vorauseilt. Die Drehrichtung ist dureh einen Pfeil A angedeutet. 



   In jeder Abteilung der Trommel befindet sieh ein parallel zur Drehachse angeordneter zylindrischer 
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 vorgesehen, welche ebenfalls den zylindrisehen Körper 12, aber mit wesentlich geringerem Abstand als die Leitwand 11 umfasst. 



   In dem zylindrischen Körper ist ein Schlitz 14 vorgesehen. dessen grössere   Öffnung nach innen   und dessen schmalere Öffnung nach aussen zeigt. Der Schlitz ist   schräg nach   aussen gerichtet. 



   Das in die einzelnen Abteilungen eintretende Gasgemisch wird in der Richtung der Pfeile   B gefiihrt   und durch die Schlitze 14 wird ein Teil des leiehteren Gases hindurchströmen, da sich dieses an der Wand des zylindrischen Körpers sammelt, während der schwerere Teil des Gases durch die Zentrifugalkraft nach aussen gegen die Leitwände 11 geschleudert wird. In der Zeichnung ist der Weg der schweren 
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   Die um den Zylinder 12 sieh bewegenden Gase werden somit, nachdem die schweren Gasteile bereits zum Teil nach aussen geschleudert werden, noch einen Teil ihrer leichteren   Molekeln   in der Weise abgeben, dass dieselben beim Vorbeistreifen vor der Öffnung a in den Schlitz 14 hineingesogen werden. 



   Das dynamische Gleichgewicht des   übrigbleibenden,   im Hauptkanal weiterfliessenden Gemisches wird durch diese Entnahme gestört. worauf zur Wiederherstellung des gestörten Gleichgewichtes eine neue Zentrifugation im Innern des Gemisches stattfindet. 



   Somit wird die Wirkung der Zentrifugation noch erhöht, während der durch   die schmälere Aus-   trittsöffnung D beschleunigte Gasgemisehteil infolge seiner erhöhten Geschwindigkeit die   Sa'wirkung   
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 kommen ruhig und ohne Erschütterungen vor sich geht. Zu diesem Zweck ist die   umlaufende Trommel   mit ihrer Drehachse senkrecht angeordnet. Diese ist nur unten mittels eines Lagers, z. B. mit   kardanischer     Aufhängung, gestützt und mit dem Motor   mittels einer elastischen   Verbindung gekuppelt. Infolgedessen   wirkt die   Vorrichtung   wie ein   Gyroskop.   



   PATENT-ANSPRtCHE :
1. Verfahren zur Trennung von Gasgemischen mittels Zentrifugalkraft,   dadurch gekennzeichnet,   dass mit der Zentrifugalkraft die Expansionsenergien derart zusammenwirken, dass die schwereren   Molekeln   durch die Zentrifugalkraft abgeführt werden, während auf die leichteren   Molekeln   die   Expansionskrätfte   wirken, wobei Kanäle od. dgl. vorgesehen sind. die zwei aufeinanderfolgende   Gemischdurchgänge mi@-   einander verbinden, um die Einwirkung der Expansions-und Saugkraft in einer Richtung zu ermöglichen, in welcher die leichteren   Molekeln ausgesehieden werden.   
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Claims (1)

  1. dadurch gekennzeichnet, dass ausser diesen Kanälen, Kanäle (14) oder Düsen vorgesehen sind. deren Richtung mit jener der Trommelradien nicht übereinstimmt und deren Eintritts- und Austritts- öffnung (D) verschiedenen Abstand von der Drehachse der Trommel besitzen und zwei getrennte Punkte des Kanalraumes miteinander verbinden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (14) bzw. Düsen durch etwa zylindrische, parallel zur Drehachse liegende Körper (12) gebildet werden, welche einen schräg nach aussen verlaufenden, sich verjungenden Selilitz (C-D) besitzen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel in bekannter Weise nur eine Lagerung besitzt, so dass sie als Gyroskop wirkt und dadurch Erschütterungen vermieden werden.
AT131275D 1929-01-03 1929-01-03 Verfahren und Apparat zur Trennung von Gasgemischen. AT131275B (de)

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