AT130871B - Vergaser. - Google Patents
Vergaser.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vergaser. Die Erfindung betrifft einen schwimmerlosen Vergaser und bezweckt vor allem durch seine besondere Bauart sehr günstige Voraussetzungen für die Vergasung des Brennstoffes zu schaffen und die Anbringung des Vergasers an bestehenden Brennkraftmaschinen in einfacher Weise zu ermöglichen. Der neue Vergaser eignet sich auch insbesondere für schwere Brennstoffe. Die vorerwähnten günstigen Voraussetzungen für die Vergasung werden gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass unmittelbar vor einer die Austrittsöffnung der Brennstoffzuleitung enthaltenden Stirnwand eine mit strahlenförmig verlaufenden Rillen versehene, sich drehenden Scheibe angeordnet ist. Der austretende Brennstoff verteilt sich gleichmässig in den Rillen und gelangt unterstützt durch die Fliehkraftwirkung an den Rand der Scheibe, von dem er in Form kleinster Tröpfchen abgeschleudert bzw. durch die quer zur Scheibe vorbeistreichende Luft mitgerissen wird. Die Regelung der Brennstoffzufuhr erfolgt in bekannter Art stufenweise, wozu gemäss der Erfindung mehrere Brennstoffzuleitungsrohre vorgesehen sind. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen die eine Ausführungsform im Längsschnitt und im Querschnitt nach der Linie 11-11. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Vergasers und Fig. 4 eine Einzelheit in grösserem Massstabe. Die Fig. 5 und 6 zeigen zwei weitere Ausführungsformen im Längsschnitt, wobei der Antrieb der Regelvorrichtung nicht dargestellt ist. Das mit Flanschen zur Befestigung am Motor versehene Gehäuse 1 des Vergasers hat am oberen Rande eine stufenförmige Ausdrehung, in die eine entsprechend profilierte runde Platte 2 passend eingesetzt ist. Die Platte enthält vier kreuzweise versetzte Kanäle 3, 3', 3", 3"', an deren oberen auf einem Kreis liegenden Mündungen ungleich lange Nuten 4,-, 4, 4 von Kreisbogenform anschliessen. In die unteren Mündungen der Kanäle 3 bis 3'" sind Röhrchen 5 eingesetzt, deren andere Enden in Bohrungen eines Körpers dicht schliessend eingesetzt sind. Die Bohrungen münden mit kleinen Öffnungen an der unteren Stirnseite des Körpers 6, der durch einen in der Platte 2 geführten Stehbolzen 7 gehalten wird. Durch Anziehen des Bolzens von der Seite seines in einer Ausnehmung der Platte 2 liegenden Kopfes kann der Körper 6 gegen Passflächen an den Enden der Röhrchen 5 gepresst werden, wodurch eine vollkommene Dichtung erzielt wird. An der Stirnseite des Körpers 6 ist ein Bolzen 8 eingeschraubt, der die Drehachse eines Flügelrades 9 und einer mit diesem durch einen Stift 10 verbundenen Scheibe 11 bildet. Eine Feder 12 stützt sich gegen das am Bolzenkopf anliegende Flügelrad und drückt die Scheibe 11 gegen die Stirnseite des Körpers 6. Die Scheibe 11 hat eine Ringnut jazz die über die Öffnungen der Bohrungen des Körpers 6 verläuft und von der strahlenförmige Rillen 13 ausgehen. In eine stufenförmige Ausnehmung der Platte 2 ist eine Scheibe 14 aus Rohhaut, Fiber od. dgl. eingesetzt, die von einem Metallring 15 umfasst ist, der einen Fortsatz 16 trägt. In der EMI1.1 sich eine Platte 18, die mit ihrer stufenförmig ausgebildeten Oberseite in den Gehäusedeckel 19 passt und durch eine gegen den Deckel abgestützte Feder 20 niedergedrückt wird. Der Deckel 19 ist mittels durch die Platte 2 hindurchgeführten Schrauben 21 am Gehäuse befestigt. Die <Desc/Clms Page number 2> Unterseite der Platte 18 ist ähnlich ausgebildet wie die Oberseite der Platte 2 und mit vier kreisbogenförmigen Nuten versehen. Die in den Platten 2 und 18 vorgesehenen Nuten sind gleich lang. Von den Nuten führen schräge Kanäle 22 in einen mittleren Kanal 23, der von einem rohrförmigen Ansatz 24 der Platte 18 gebildet wird und zum Anschluss der Brennstoffzuleitung mit einem Gewinde versehen ist. Der Ansatz 24 wird von einem mit dem Gehäusedeckel durch einen Zapfen verbundenen Ring 25 umfasst, der eine Klemmschraube 26 enthält. Auf diese Weise kann die Platte 18 gegen Drehung gesichert werden. Der mittlere Teil des Vergasergehäuses 1 ist mit rechteckigen Lufteintrittsöffnungen 27 versehen und trägt einen drehbaren Mantel 28, auf dessen oberen Rande ein kegeliger Zahnkranz 29 aufgesetzt ist. Der Mantel 28, in den der Fortsatz 16 eingreift, enthält keilförmige Öffnungen 30, die mit den Öffnungen 27 ganz oder teilweise zur Deckung gebracht werden können. Auf der Schulter des Gehäusedeckels 19 liegt ein Ring 31, der mittels Klemmschraube 32 feststellbar ist. Um einen in den Ring eingeschraubten Bolzen 33 ist ein in den kegeligen Zahnkranz 29 eingreifendes Kegelrad 34 drehbar gelagert, das im Kreis angeordnete Löcher 35 aufweist. Ein um den Bolzen 33 drehbarer Arm 36 hat einen Schraubzapfen 37 und kann durch Einführen desselben in eines der Löcher 35 in verschiedener Lage am Zahnrad festgelegt und mit dem zum Führerstand reichenden Gestänge verbunden werden. In der Sperrstellung des Vergasers erfüllt der von der Brennstoffzuleitung kommende Brennstoff den Kanal 23 samt den anschliessenden Kanälen 22 und den Ringnuten an der Unterseite der Platte 18. In dieser Sperrstellung liegen die Kanäle 17 zwischen den Nuten der EMI2.1 Der Brennstoff gelangt von den Kanälen 3 durch die Röhrchen 5 in die Kanäle des Körpers 6 und tritt durch die an dessen Stirnseite befindlichen Öffnungen in die Ringnut 111 der Scheibe 11 aus. Diese befindet sich bei laufendem Motor in rascher Drehung infolge des Antriebes durch das im Luftstrom befindliche Flügelrad. Der Brennstoff verteilt sich in die an die Nut 111 anschliessenden zahlreichen Rillen 13 und gelangt in feinen Strahlen unter der Fliehkraft-und Saugwirkung gegen den Rand der Scheibe, wo er in kleinsten Tröpfchen vom Luftstrom mitgerissen wird. Wie Versuche ergeben haben, können auf diese Weise auch schwere Brennstoffe einwandfrei vergast werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 erfolgt der Abschluss nur an einer Seite des beweglichen Teiles der Regelvorrichtung, indem der Ring 15 und die Platte 18 der ersten Ausführungsform gewissermassen miteinander vereinigt und mit dem Vergasergehäuse verbunden sind. Die früher feststehende Platte 2 samt der eigentlichen Vergasereinrichtung ist nunmehr mit dem die Lufteintrittsöffnung aufweisenden Mantel des Gehäuses drehbar. In eine Ringstufe des Gehäuses 11 ist ein aus einer Platte 18'und einem rohrförmigen Ansatz 241 bestehender Körper eingesetzt und mit ihm durch Schrauben 21'verbunden. In eine Ausnehmung an der Unterseite der Platte 181 ist eine Scheibe 14'eingepresst, welche die Kanäle 17 enthält und einen flachen Hohlraum 38 abschliesst, der in den mittleren Kanal 23 übergeht. Gegen die Scheibe 141 wird eine Platte 2'mittels Kugellager durch eine Schraubenfeder 39 gedrückt, welche sich gegen eine mit Luftdurchtrittsöffnungen 40 versehene Querwand 41 des Gehäuses 11 abstützt. Die Platte 2'hat einen zylindrischen Ansatz 42 mit den Kanälen 3 und den anschliessenden Rohren 5'. Der Ansatz 42 ist in der Querwand 41 geführt. Die Verbindung der Platte 21 mit dem Mantel 281 bildet eine Schraube 43. Die übrige Bauart entspricht der ersten Ausführungsform nur mit dem Unterschied, dass die Nuten 4 im beweglichen Teile (Platte 21) angeordnet sind. Diese Ausführungsform hat den Vorteil grösserer Einfachheit und besserer Luftzuführung, da die Luft zuerst in eine Vorkammer gelangt, von der sie durch die Öffnungen 40 ohne Wirbelbildung in der gewünschten Richtung austritt. Die feste Anordnung des Teiles 181, 24'hat den Vorteil, dass keinerlei Störungen beim Anschluss der Brennstoffzuleitung an den Teil 24' auftreten können. Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, dass der bewegliche Teil der Regelvorrichtung an Stelle einer ebenen Arbeitsfläche eine kegelige besitzt. Die übrigen Unterschiede sind rein baulicher Art. Der bewegliche Teil der Regelvorrichtung besteht aus einem zylindrischen Körper 42'einem Küken 2" und einem anschliessenden Schraubenbolzen 44, der am Ende eine Mutter als verstellbares Widerlager einer Feder 39'trägt, welche sich über ein Kugellager gegen einen festen Aufbau 45 des Gehäuses stützt und den Teil 42', zu 44 nach oben zieht, so dass das Küken in einen in den Aufbau 45 eingepressten Ring 46 hineingedrückt wird. Die Kanäle 17 liegen im Aufbau 45 bzw. im Ring 46 und münden einerseits in die Kanäle 3, anderseits in den Hohlraum eines abgestuften Deckels 47, der einen rohrförmigen Ansatz 24" zum Anschluss der Brennstoffzuleitung trägt. Die Nuten 4 liegen am Umfang des Kükens 2". Diese dritte Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Feder nach oben verlegt und die Vorkammer für die eintretende Luft daher einen glatten Ringraum bildet. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Stellung des Vergasergehäuses in jedem Falle möglich ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vergaser, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor einer die Austrittsöffnung der Brennstoffzuleitung enthaltenden Stirnwand eine mit strahlenförmig verlaufenden Rillen versehene, sich drehende Scheibe (11) angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der der Scheibe (11) gegen- überliegende Körper (6) mehrere voneinander getrennte Brennstoffzuleitungen (5 bzw. 5') enthält.3. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (6) die Drehachse der Scheibe (11) und eines in bekannter Weise zu deren Antrieb dienenden Flügelrades (9) trägt.4. Vergaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (11) gegenüber dem Flügelrad (9) axial verschiebbar und abgefedert ist.5. Vergaser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (6) Bohrungen zur Einführung der Brennstoffzuleitungsrohre (5 bzw. 5') aufweist und in der Richtung der Drehachse verstellbar ist, so dass er selbst zur Abdichtung dieser Leitungen benutzt werden kann.6. Vergaser nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der feste oder bewegliche Teil der Regelvorrichtung für die Brennstoffzufuhr ausser den durchgehenden, den Zuleitungsrohren (5 bzw. 5') zugeordneten Leitungskanälen (17-jt7) ungleich lange zur Drehachse konzentrische Nuten aufweist.7. Vergaser nach Anspruch 6 mit einem das Vergasergehäuse umgebenden, mit dem drehbaren Teil der Regelvorrichtung gekuppelten Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (28 bzw. 28/) mit einer Verzahnung (29) versehen ist, in die ein Stellrad (34) eingreift.8. Vergaser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellrad (34) auf einem am Vergaserkörper drehbaren und feststellbaren Ring (31) gelagert ist.9. Vergaser nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellrad (34) im Kreis verteilte Löcher (35) zur Festlegung eines Armes (36) in verschiedener Stellung aufweist, um den Anschluss an das vorhandene, zum Führerstande reichende Gestänge leicht vornehmen zu können.10. Vergaser nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der der Scheibe (11) gegenüberliegende Körper (6) mit dem drehbaren Teil (2'bzw. 2'') der Regelvorrichtung vereinigt ist.11. Vergaser nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Teil der Regelvorrichtung in einer Querwand (41) des Gehäuses geführt ist, die eine Vorkammer für die eintretende Luft begrenzt und Luftdurchtrittsöffnungen (40) aufweist.12. Vergaser nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der dreh- bare Teil der Regelvorrichtung durch deren festen Teil hindurchgeführt ist, um die Federung aus dem Bereiche der Lufteinströmung zu bringen.
Applications Claiming Priority (1)
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