AT129557B - Dichtungsmittel und Verfahren zur Herstellung seines metallischen Bestandteiles. - Google Patents

Dichtungsmittel und Verfahren zur Herstellung seines metallischen Bestandteiles.

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Gustav Ing Arnstein
Siegfried Ing Fuchs
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Gustav Ing Arnstein
Siegfried Ing Fuchs
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  Dichtungsmittel und Verfahren zur Herstellung seines metallischen Bestandteiles. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Herstellung von Dichtungsmitteln, im besonderen auch von   Packungsmaterialien,   mit Metallen als festem Bestandteil und mit viskoser Substanz als flüssiger Komponente. Derartige Dichtungsmittel, insbesondere   Stopfbüchsenpackungen,   können bekanntlich erhalten werden, indem man Flockengraphit (gegebenenfalls mit feinverteilten Zusätzen) in geschmolzenes Metall, z. B. Lagermetall, unter Umrühren einträgt. Es hat sich nun auf Grund zahlreicher Versuche und Beobachtungen herausgestellt, dass solche Materialien ihre für ihre Eignung als Dichtungsmittel besondere wichtige ursprüngliche Plastizität nur dann dauernd unverändert zu erhalten vermögen, wenn der mit ihnen notwendig in Berührung stehende Luftsauerstoff ihre physikalische und chemische Beschaffenheit nicht zu verändern vermag.

   Dies lässt sich, wie gefunden wurde, entsprechend den beiden genannten Hauptbestandteilen des Dichtungsmittels durch Erfüllung folgender Bedingungen erreichen : Einerseits sollen die Metallkörper in ihrer   Oberfläehenentwicklung   nicht jenes Ausmass überschreiten, wie dieses gerade nur zur Schaffung der notwendigen Plastizität erforderlich ist, denn eine übergrosse Oberfläche würde auf dem Wege der   Oberflächenadsorption   den Angriff durch Sauerstoff allzusehr begünstigen, anderseits soll die viskose Flüssigkeit solchem Angriffe gegenüber möglichst widerstandsfähig sein. 



   Die erstere Bedingung lässt sich dadurch erreichen, dass die den festen, plastischen Bestandteil 
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 bleiben, u.. zw. zeigte es sich, dass die Korngrösse mindestens etwa 1 mm betragen muss, soll der gewünschte Zweck erreicht werden. Als angemessener Weg zur Schaffung hinreichender Plastizität bei   beschränktem     Oberflächenmass   erwies sich in dieser Hinsicht z. B. der Vorgang, das Metall bzw. die betreffende Legierung im Zustande der Erstarrung durch ein Metallsieb hinreichend weiter Lochung zu pressen und auf diese Weise entsprechend zu verteilen. 



   Was die zweitgenannte Bedingung, die Oxydationsfestigkeit der flüssigviskosen Komponente, betrifft, so wird diese, wie gefunden wurde, erfüllt bei Verwendung einerseits von nicht trocknenden Ölen, anderseits von Glyzerin. Insbesondere letzteres erwies sich, dank seiner Viskosität und hohen Luftbeständigkeit, als ganz vorzüglicher Zusatz für Dichtungsmittel mit Metall als plastischer Komponente, wobei dessen praktische Unangreifbarkeit gegen chemische Einflüsse, insbesondere gegen Benzin und Lauge, von besonderem Vorteil ist. 



   Unter den Füllmaterialien, die den Dichtungsmitteln ansonsten im allgemeinen noch zugesetzt zu werden pflegen, hat sich ganz insbesondere Talkum bewährt, das, z. B. bei   Stopfbüehsenpaekungen,   der bei grosser Körnung des Metallinhaltes bestehenden unliebsamen Erscheinung   des"Anbaekens"   an die Stopfbüchsenwandungen wirksam begegnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dichtungsmittel mit Metall als festem und viskoser Substanz als flüssigem Bestandteil, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall in Form von Körnern von geringer Oberflächenadsorption, u.   zw.   in Korngrösse von mindestens etwa 1 mm, und als viskoser Bestandteil nicht trocknendes Öl oder Glyzerin verwendet wird, um zur Erzielung zeitlich unveränderlicher Plastizität die oxydiernde Wirkung des Luftsauerstoffes hintanzuhalten. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Metallkörner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall im Zustande der Erstarrung durch ein Metallsieb hinreichend weiter Lochung gepresst wird.
    3. Dichtungsmittel nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Talkum als Füllmittel. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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