AT129030B - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung detailreicher Röntgendurchleuchtungsbilder. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung detailreicher Röntgendurchleuchtungsbilder.

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AT129030B
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  Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung detailreieher   Röntgendurchleuchtungsbilder.   



   Es sind Versuche bekannt, harte und weiche Strahlen zur Erzeugung eines guten Durchleuchtungsbildes zu mischen, um in einem Bild den Kontrastreichtum von Weichstrahlbildern mit der Durchdringungstiefe von Hartstrahlbildern zu vereinen. 



   Man gelangt zum Ziel, indem man in schneller Folge abwechselnd mit harten und weichen Strahlen arbeitet. Die zeitlich getrennten Bilder werden vom Auge als einheitliches additives Bild aufgenommen. Allerdings besteht der Übelstand, dass bei konstanter Stromstärke das durch die harte Strahlung jeweils erzeugte Bild wesentlich lichtstärker als das von weicher Strahlung herrührende für das Auge vorherrscht. Man ist daher genötigt, auch die Emissionsstromstärke im umgekehrten Verhältnis zur   Röhrenspannung   zu variieren. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung bedient man sich einer wesentlich vereinfachten Lösung, die nach Versuchen die besten Resultate gezeitigt hat. Es wird während der Durchleuchtung lediglich die   Emissionsstromstärke   der Kathode periodisch verändert. 



   Wird ein Hochspannungstransformator. mit grossem Spannungsabfall verwendet, so genügt zur   Variierung   der   Strahlenhärte   der periodische Zusammenbruch der Transformatorspannung, der immer dann erfolgt, wenn bei erhöhter Emission die Stärke des Röhrenstromes ansteigt. Während des Betriebes werden also lediglich Massnahmen zur periodischen Änderung der Emissionsstromstärke getroffen, während die Änderung der Spannung automatisch eintritt. 



   Die Emissionsstromänderung kann beispielsweise dadurch hervorgerufen werden, dass ein Widerstand durch eine rotierende Kontaktvorrichtung abwechselnd kurz geschlossen und eingeschaltet wird. Dabei wird die Frequenz dieses periodischen Vorganges so gewählt, dass das Auge beim Betrachten des Durchleuchtungsbildes nicht verwirrt wird. 



   Man kann aber auch-beispielsweise gleichfalls durch eine rotierende Kontaktvorrichtung-abwechselnd mehr oder weniger Windungen einschalten. 



   Die Einrichtung kann also etwa so ausgeführt werden, dass an der Röntgenröhre zwischen Anode und Glühkathode ein Hochspannungstransformator und an der Glühkathode ein Heiztransformator liegt, in dessen Primärkreis ein Widerstand geschaltet ist. Durch eine rotierende Kontaktvorrichtung wird die Emissionsstromquelle abwechselnd direkt und über den Widerstand an den Emissionstransformator angeschlossen. Die rotierende Kontaktvorrichtung kann aber auch abwechselnd alle oder nur wenige Windungen der Primärspule des Heiztransformators einschalten. 



   Der Glühfaden der Kathode kann so bemessen werden, dass die natürliche Abkühlung innerhalb des Rhythmus des zur Speisung des Emissionsstromkreises dienenden Wechselstromes genügt, um die benötigte Variation des Emissionsstromes   selbsttätig hervorzubringen.   



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zur Erzeugung   detailreicher     Röntgendurchleuchtungsbi1der mil   einer Hochvakuum-Röntgenröhre, dadurch. gekennzeichnet, dass die   Emissionsstromstärke   der Kathode in schneller Folge periodisch variiert wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Emissionsstromkreis liegender Widerstand periodisch kurz geschlossen und eingeschaltet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass periodisch abwechselnd mehr oder weniger Windungen im Primärkreis des im Emissionsstromkreis liegenden Transformators eingeschaltet werden.
    4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bzw. 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine umlaufende Kontaktvorrichtung, die die Variierung der Emissionsstromstärke bewirkt oder einen im Emissionsstromkreis liegenden Widerstand abwechselnd kurzschliesst und einschaltet oder abwechselnd mehr oder weniger Windungen im Primärkreis des Transformators einschaltet.
    5. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Emissionskathode eine Glühkathode ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühfaden so bemessen wird, dass die natürliche Abkühlung innerhalb des Rhythmus des zur Speisung des Emissionsstromkreises dienenden Wechselstroms genügt um die benötigte Variation des Emissionsstromes herbeizuführen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT129030D 1929-10-05 1930-10-03 Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung detailreicher Röntgendurchleuchtungsbilder. AT129030B (de)

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