AT125099B - Überlagerungseinrichtung für Fernsteueranlagen. - Google Patents

Überlagerungseinrichtung für Fernsteueranlagen.

Info

Publication number
AT125099B
AT125099B AT125099DA AT125099B AT 125099 B AT125099 B AT 125099B AT 125099D A AT125099D A AT 125099DA AT 125099 B AT125099 B AT 125099B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switched
winding
generator
train
power line
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dipl Ing Muensterer
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT125099B publication Critical patent/AT125099B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ÜberlagerungseinrichtungfürFernsteueranlagen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Überlagerung von   Steuerstronien   auf Starkstromnetze und hat den Zweck, die   Steuerstromzufuhr   entsprechend den Belastungsverhältnissen des Netzes zu regeln, ohne dass dazu verwickelte   Regelvorriehtungen notwendig   sind. 



   Erfindungsgemäss ist die   Erregerwicklung des Fberlagerungsgenerators   in den Zug eines Netzleiters oder parallel zu einem, in dem Zug eines Netzleiters liegenden Widerstand geschaltet. Wird, wie z. B. bei der Serienüberlagerung, die Steuerenergie mittels eines Transformators aufgedruckt, dessen   Sekundärwicklung   in den   Zulu veines   Netzleiters und dessen   Primärwicklung   in den Stromkreis eines Steuergenerators eingeschaltet ist, so kann die Erregerwicklung des Steuergenerators auch parallel zur   Sekundärwicklung   des   Aufdrücktransformators   geschaltet werden.

   Damit auch bei unbelastetem Netz   Steuerenergie   erzeugt werden kann. bringt man   zweckmässig   auf dem Generator noch eine zusätzliche Erregerwicklung an, die zwischen die Netzleiter oder in den Stromkreis eines Hilfsgenerators geschaltet ist. Am einfachsten fällt der Generator dann aus, wenn man die   Steuerspannung   in der Erregerwicklung, also in der, in den Zug eines Netzleiters eingeschalteten Wicklung selbst induziert. Die Induktion der Steuerspannung erfolgt in diesem Fall am zweckmässigsten dadurch, dass man in dem Kraftlinienpfad der in den   Netzleiterzug eingeschalteten Wicklung einen veränderlichen magnetischen   Widerstand anbringt und den Widerstand im Takte der   Steuerfrequenz   ändert.

   Da das   Magnetfeld   stets proportional dem Netzstrom ist, sind auch die durch Änderungen des Kraftflusses induzierten Steuerspannnngen dem Netzstrom proportional. sie sind um so grösser, je stärker das Netz belastet ist. Diese   Eigenschaft   der Steuerstromquelle ist besonders vorteilhaft, weil die Spannungsabfälle und der Verbrauch an Steuerenergie sich annähernd proportional mit der Netzbelastung ändern. Durch die Steigerung der Steuerenergiezufuhr bei zunehmender   Netzbelastuug   wird deshalb erreicht, dass bei allen   Belastungszuständen   die Empfangsrelais gleich gut ansprechen. 



   Die Erfindung soll anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele erläutert werden. 



   Das Gleichstromnetz 1, 2, Fig. 1, wird von dem Generator. 3 gespeist. Zwischen den Leitern   1,,'2   sind die Belastungswiderstände 4 und die Frequenzrelais 5, die auf bestimmte Frequenzen abgestimmt sind. eingeschaltet. In dem Zug des Leiters 2 liegt der Nebenwiderstand 6 und die   Sekundärwicklung   7 des Aufdrücktransformators 8. Die Primärwicklung 9 dieses Transformators ist an den   Steuergenerator   10 angeschlossen. Der Steuergenerator hat zwei Erregerwicklungen 11, 12, von denen die eine, 11, parallel zu dem Widerstand 6 die andere,   1 : 2, zwischen   den Netzleiter 1, 2 geschalter ist. Der Widerstand 6 kann aber auch weggelassen werden, so dass der   gesamte Netzstrom durch   die Wicklung 11 fliesst.

   Statt dessen kann man aber auch wie strichliniert angedeutet, die   Wicklung'11,   parallel zu der Wicklung 7 des Transformators 8 schalten. Der Steuergenerator 10 wird mit einer der Steuerfrequenz entsprechenden Drehzahl angetrieben, die von ihm   erzeus'te Spannun: ist   proportional dem Netzstrom und wird mittels des Transformators 8 dem Netzleiter 2 überlagert. 



   Bei den Ausführungsformen der   Fis'. 2-5   wird die Steuerspannung   unmittelbar   in der in den Zug eines Netzleiters eingeschalteten Wicklung induziert. In Fig.   2 umschliesst   die in den Zug des Netzleiters 2 eingeschaltete   Wicklung 18   den   lamellierten     Eisenkern J. 1,   dessen Enden periodisch durch die 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



       In Fig.   3 läuft der von der Spule   1.   umschlossene Eisenkern 17 um. Die Drehachse ist   durch M   angedeutet. Den Rückschluss bildet der feststehende Eisenteil 19. 



   In Fig. 4 sind in die Züge der Leiter   1,   2 die Wicklungen   20, 21 eingeHchaltet. Sie   sitzen auf dem ringförmigen Eisenkern 22 und heben sich in ihrer magnetisierenden Wirkung gegenseitig auf. In dem Ring ist drehbar um die Achse 23 der magnetische Schlussteil   24,   gelagert, der die von den   Wicklungen   freien, einander gegenüberliegenden Teile des Ringes 22 periodisch   überbrückt.   



   In Fig. 5 sollen dem Drehstromnetz 25 dreiphasige   Steuerströme   überlagert werden. Zu diesem Zweck sind in jede Phase Generatoren 26-28   gemäss Fig.   4 eingeschaltet. Die magnetischen Brücken 29 bis 31 sind auf einer gemeinsamen Welle angebracht und um je 20  gegeneinander versetzt. Es werden infolgedessen in den drei Phasen des Netzes 25 um je   120"gegeneinander verschobene Steuerströme   überlagert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur   Überlagerung   von   Steuerenergien   auf Starkstrommetze, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung des Überlagerungsgenerators in den Zug eines Netzleiters oder parallel zu   einem   in dem Zug eines Netzleiters liegenden Widerstand geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Überlagerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Generator noch eine zusätzliche Erregerwicklung hat, die zwischen die Netzleiter oder an eine Hilfsspannungsquelle angeschlossen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung des Generators parallel zu der im Zug des Netzleiters eingeschalteten Sekundärwicklung eines Aufdrücktransformators geschaltet ist, dessen Primärwicklung vom Generator gespeist wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung in der in den Zug des Netzleiters eingeschalteten Erregerwicklung selbst induziert wird. EMI2.1 leiters eingeschaltete Drosselspule mit einem im Takt der Steuerfrequenz geänderten magnetischen Widerstand im Kraftlinienpfad.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftlinienpfad der Drosselspule wenigstens einen feststehenden und einen beweglichen Eisenteil enthält. wobei der bewegliche Eisenteil im Takte der Steuerfrequenz schwingt oder umläuft.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem ringförmigen Eisen- körper zwei magnetisch einander entgegenwirkende, in den Zug wenigstens eines Netzleiters eingeschaltete Wicklungen angebracht sind, wobei eine drehbar gelagerte Brücke, die die von den Wicklungen freien, einander gegenüberliegenden Teile des Ringes magnetisch verbindet, im Takte der Steuerfrefjnenz angetrieben wird.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7 für Mehrphasenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass in jede Phase zwei auf einem ringförmigen Eisenkörper sitzende, magnetisch einander entgegenwirkende Wicklungen eingeschaltet sind, wobei die drehbar gelagerten magnetischen Brücken auf einer gemein- samen Welle angebracht und um einen der Winkeldifferenz der Phasen entsprechenden Winkel gegeneinander in der Drehrichtung versetzt sind.
AT125099D 1929-03-26 1930-03-24 Überlagerungseinrichtung für Fernsteueranlagen. AT125099B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE125099X 1929-03-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125099B true AT125099B (de) 1931-10-26

Family

ID=5658538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125099D AT125099B (de) 1929-03-26 1930-03-24 Überlagerungseinrichtung für Fernsteueranlagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT125099B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE930885C (de) In einer elektrischen Stromverteilungsanlage angeordnete Einrichtung zur Konstanthaltung der Verbraucherspannung
AT125099B (de) Überlagerungseinrichtung für Fernsteueranlagen.
DE613836C (de) Einrichtung zur UEberlagerung von Steuerenergien netzfremder Frequenz auf Starkstromnetze
AT134576B (de) Stromerzeugungsanlage, insbesondere für Fahrzeuge.
DE881691C (de) Synchrongenerator mit lastabhaengiger Erregung
DE570735C (de) Schutzvorrichtung fuer elektrische Maschinen bei Windungsschluss in der Ankerwicklung
AT112905B (de) Induktionsmaschine mit Kommutatorhintermaschine, die sowohl im Laüfer als auch im Ständer erregt wird.
AT121300B (de) Selektive elektrische Signalisierungsanlage.
AT107794B (de) Selbsttätige Regelungseinrichtung für parallel geschaltete Mehrphasen-Wechselstrommaschinen.
DE580148C (de) Relaisschaltung zur Wirkleistungsregelung in Drehstromsystemen
AT126493B (de) Anordnung zum selektiven Abschalten von Wechselstromerzeugern oder Umformern bei Erdschluß.
AT42999B (de) Mehrphasige Wechselstrommaschine mit Regelungsstreubahnen.
CH127635A (de) Einrichtung zur Herstellung eines künstlichen Nullpunktes zum Anschluss von Löschspulen an Dreiphasennetze.
AT121921B (de) Schutzvorrichtung für elektrische Maschinen bei Windungsschluß.
AT85178B (de) Einrichtung zum Regeln der Spannung von Ventilgleichrichtern.
AT203089B (de) Rotierende Symmetriermaschine
AT126518B (de) Verfahren zum Fernhalten von Steuerströmen netzfremder Frequenz aus Teilen eines überlagerten Starkstromnetzes.
DE497130C (de) Einrichtung zum UEberlagern von Mittelfrequenzstroemen auf Wechselstrom-Starkstromleitungen
AT111167B (de) Drehtransformator für Mehrphasenstrom.
AT121208B (de) Einrichtung zur Serienüberlagerung von ringartig zusammenhängenden Netzteilen.
AT164717B (de) Erdschlußschutzeinrichtung für einphasige Wechselstromgeneratoren
AT116320B (de) Einrichtung zur Regelung der Spannung eines Wechselstromnetzes.
AT96402B (de) Einphasiger Einankerumformer.
DE691818C (de) Dreispannungs-Gleichstrommaschine fuer bewegliche Sende- oder Empfangsstationen fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung
DE559321C (de) Vorrichtung zur UEberlagerung von tonfrequenten Stroemen ueber bestehende Gleichstrom- und Einphasenwechselstrom-Dreileiteranlagen mit zwei Aussenleitern und einem Nulleiter zur Fernsteuerung von Frequenzrelais