AT12482U1 - Montageaufbau für abdeckbeschläge - Google Patents
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Abstract
Montageaufbau zur Befestigung eines Abdeckbeschlages (7), insbesondere Schild, Drücker-, Schlüssel- oder Zylinderrosette, an einem Beschlagsträger (5) mithilfe eines Basiskörpers (1), wobei der Abdeckbeschlag (7) am Basiskörper (1) befestigt ist, und der Basiskörper (1) am Beschlagsträger (5) entlang einer Montagerichtung (R) montierbar ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Basiskörper (1) zumindest einen, in Montagerichtung (R) abstehenden, zylindrischen oder leicht konischen Fortsatz (2) aufweist, der mit einer, sich in Montagerichtung (R) verengenden, axialen Bohrung (6) zur Aufnahme eines Spreizkörpers (3) versehen ist, wobei der zumindest eine Fortsatz (2) zumindest abschnittsweise geschlitzt ausgeführt ist, und an seiner Außenfläche mit einer Zahnung (2a) versehen ist.
Description
österreichisches Patentamt AT12 482 U1 2012-06-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Montageaufbau zur Befestigung eines Abdeckbeschlages wie Schilder, Drücker-, Schlüssel- oder Zylinderrosetten an Fenstern, Türen od. dgl., welche mit Hilfe eines Basiskörpers montiert werden. Der Basiskörper dient dabei als Teil- oder Unterkonstruktion für den gesamten Montageaufbau zur Befestigung des Abdeckbeschlages.
[0002] Abdeckbeschläge für Türen oder Fenster sind oft Teil des Tür- oder Fensterbeschlages, und sollen möglichst schnell und unkompliziert montierbar sein, wobei dadurch der gesamte Beschlag in der Funktion und im Erscheinungsbild nicht eingeschränkt werden soll. Bei den Türoder Fensterbeschlägen kann es sich um vielfältige Beschläge handeln, etwa um Beschläge für Drücker, Griffe, Schlösser und dergleichen. Der Träger des Beschlages, also eine Tür oder ein Fenster, wird im Folgenden als Beschlagsträger bezeichnet. Abdeckbeschläge dienen nicht nur der Verbesserung des optischen Erscheinungsbildes, sondern erfüllen mitunter auch funktioneile Zwecke. So werden etwa einbruchsichere Zylinderrosetten verwendet, die ein Abdrehen des Schließzylinders verhindern, indem das Ansetzen eines Werkzeuges erschwert wird. Die Funktionalitäten der Abdeckbeschläge sind ebenso wie die Möglichkeiten ihrer Montage vielfältig.
[0003] Die Abdeckbeschläge sollten dabei rasch und ohne viel Aufwand montierbar sein. Die häufigste Art der Befestigung von Abdeckbeschlägen im Wohnbau- oder Objektmöbelbereich erfolgt mittels Schrauben oder Nägel direkt am Fenster- oder Türblatt. Die Köpfe der Nägel oder Schrauben bleiben dabei aber häufig sichtbar, wodurch das optische Erscheinungsbild beeinträchtigt wird. Des Weiteren lösen sich Nägel oder Schrauben im Laufe der Benützung, oder sie werden nicht ordnungsgemäß montiert, sodass sich der Abdeckbeschlag etwa beim Öffnen oder Schließen einer Tür bewegt, womit der ästhetische und/oder funktionelle Sinn des Abdeckbeschlages völlig verfehlt wird. Weiters ist die Demontage eines Abdeckbeschlages mitunter problematisch, etwa bei einer Befestigung mithilfe von Nägeln.
[0004] Ein weiterer Nachteil bekannter Montageaufbauten für Abdeckbeschläge liegt darin, dass sie eine Wärmebrücke bilden, indem die Abdeckbeschläge von Außen- und Innenseite des Beschlagsträgers über Befestigungsmittel verbunden sind, die das gesamte Tür- oder Fensterblatt queren. Der äußere und innere Abdeckbeschlag einer Tür oder eines Fensters sind somit durch eine metallische Verbindung thermisch gut leitend verbunden. Vor allem hinsichtlich verbesserter thermischer Isolierung von modernen Türen oder Fenstern ist eine solche thermische Brücke nachteilig.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, einen Montageaufbau für Abdeckbeschläge bereitzustellen, der eine schnelle und stabile Montage von Schildern, Drücker-, Schlüssel- oder Zylinderrosetten an Türen, Fenster od. dgl. ermöglicht.
[0006] Eine zusätzliche Aufgabe besteht in der Möglichkeit, den Abdeckbeschlag wieder leicht vom Beschlagsträger lösen zu können.
[0007] Weiters ist es eine Aufgabe, einen Montageaufbau für Abdeckbeschläge so auszuführen, dass thermische Brücken zwischen der Außen- und Innenseite der Tür, Fenster od. dgl. vermieden werden.
[0008] Diese Ziele werden durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 bezieht sich auf einen Montageaufbau zur Befestigung eines Abdeckbeschlages, insbesondere Schild, Drücker-, Schlüssel- oder Zylinderrosetten, an einem Beschlagsträger mithilfe eines Basiskörpers, wobei der Abdeckbeschlag am Basiskörper befestigt ist, und der Basiskörper am Beschlagsträger entlang einer Montagerichtung montierbar ist. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass der Basiskörper zumindest einen, in Montagerichtung abstehenden, zylindrischen oder leicht konischen Fortsatz aufweist, der mit einer, sich in Montagerichtung verengenden, axialen Bohrung zur Aufnahme eines Spreizkörpers versehen ist, wobei der zumindest eine Fortsatz zumindest abschnittsweise geschlitzt ausgeführt ist, und an seiner Außenfläche mit einer Zahnung versehen ist. 1/8 österreichisches Patentamt AT12 482U1 2012-06-15 [0009] Die Fortsätze des Basiskörpers werden dabei in Montagebohrungen des Beschlagsträgers, etwa Fenster oder Türen, eingesetzt. Der Montageaufbau kann neben Fenstern oder Türen auch in anderen Objekten verwendet werden, bei denen Schild, Drücker-, Schlüsseloder Zylinderrosetten benötigt werden, etwa bei Schränken oder Küchenmöbeln. Dabei sollte der Durchmesser des zylindrischen oder konischen Fortsatzes mindestens 0,3 bis 0,5 mm kleiner sein, als die Montagebohrungen, in die der Fortsatz eingesetzt wird. Dadurch wird ein leichtes, passgenaues Anstecken des Beschlages vor der eigentlichen Befestigung erreicht, und die Montage somit erleichtert. In weiterer Folge kann der Spreizkörper eingeführt werden, der den Fortsatz aufgrund seiner geschlitzten Ausführung radial aufweitet und im Beschlagsträger verankert. Diese Verankerung wird durch die Zahnung der Außenfläche des Fortsatzes verbessert.
[0010] Zur Erleichterung der Herstellung wird vorgeschlagen, dass sich die axiale Bohrung in Montagerichtung stufenartig verengt.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform ist der zylindrische oder leicht konische Fortsatz zumindest abschnittsweise horizontal und/oder vertikal geschlitzt ausgeführt. Die Richtung der Schlitzung legt auch jene Richtung fest, in der sich der Fortsatz nach Einführen des Spreizkörpers aufweitet. Falls die Montagebohrungen für die Fortsätze des Abdeckbeschlages rund ausgeführt sind, ist die Richtung, entlang welcher die Schlitzung ausgeführt ist, nicht wesentlich. Mitunter sind die Montagebohrungen für den Abdeckbeschlag aber als Langloch bzw. oval ausgeführt. Weiten sich die geschlitzten Teile des Fortsatzes in Längsrichtung des Langloches auf, findet der Fortsatz auch durch Aufweiten einen schlechten Sitz im Langloch. Die geschlitzten Teile müssen sich daher in Querrichtung des Langloches aufweiten, um im Langloch zu halten.
[0012] Die Fortsätze können einteilig mit dem Basiskörper ausgeführt sein. Eine Möglichkeit besteht aber auch darin, dass der zumindest eine Fortsatz in einen Durchbruch des Basiskörpers einsteckbar ist, sodass sie etwa auch verdreht werden können. So kann die Schlitzrichtung durch Verdrehen einfach verändert werden. Auf diese Weise werden die einsteckbaren Fortsätze für Schilder, Drücker-, Schlüssel- und Zylinderrosetten gleichermaßen verwendbar. Außerdem ist das Auswechseln gebrochener oder abgenutzter Fortsätze unabhängig vom Basiskörper möglich. Der einsteckbare Fortsatz kann auch bei montiertem Basiskörper getauscht werden.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Montageauf-baus handelt es sich beim Spreizkörper um eine Schlagschraube. Durch das Einschlagen der Schlagschraube in die jeweilige Bohrung der Fortsätze ist der Basiskörper schnell montierbar. Dabei weitet sich der geschlitzte Fortsatz aufgrund der in Montagerichtung verengten Bohrung auf, und der jeweilige Fortsatz des Basiskörpers verklemmt sich in den Montagebohrungen des Beschlagsträgers. Auf den Basiskörper wird in weiterer Folge der Abdeckbeschlag befestigt.
[0014] Die Schlagschraube ist in einer weiteren Ausführungsform mit einem Sägezahngewinde ausgeführt. Auf diese Weise kann die Schraube auch wieder gelöst werden. Die Schraube kann somit zur schnellen Montage eingeschlagen werden, und zur Demontage ausgeschraubt werden.
[0015] Durch die zusätzlich projektilartig ausgeführte Spitze der Schlagschraube wird das Einschlagen erleichtert.
[0016] Der Montageaufbau des Abdeckbeschlages ist somit nicht mit der gegenüberliegenden Befestigung, etwa durch eine durchgehende Schraube, metallisch verbunden. Der Basiskörper sowie die Fortsätze bestehen auch vorzugsweise aus Kunststoff. Dadurch kommt es zu einer reduzierten Wärmeübertragung zwischen den beiden Basiskörpern und der jeweiligen Abdeckbeschläge, und eine thermische Trennung zwischen Außen- und Innenbeschlag kann erreicht werden.
[0017] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keines- 2/8 österreichisches Patentamt AT12 482 U1 2012-06-15 falls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0018] [0019] [0020] [0021] [0022] [0023] [0024] [0025] [0026] [0027] [0028] [0029] [0030] [0031]
Dabei zeigt:
Fig. 1a eine Ansicht von oben einer Ausführungsform eines Basiskörpers mit zwei Fortsätzen und Bohrung für den Montageaufbau eines Abdeckbeschlages in Form einer Schlüssel- oder Zylinderrosette.
Fig. 1b eine Seitenansicht der Ausführungsform eines Basiskörpers mit zwei Fortsätzen und Bohrung aus Fig. 1a.
Fig. 1c eine Detailansicht K eines horizontal geschlitzten Fortsatzes aus Fig. 1a.
Fig. 2a eine Ansicht von oben einer Ausführungsform eines Basiskörpers mit zwei Fortsätzen und Bohrung für den Montageaufbau eines Abdeckbeschlages in Form einer Drückerrosette.
Fig. 2b eine Seitenansicht der Ausführungsform eines Basiskörpers mit zwei Fortsätzen und Bohrung aus Fig. 2a.
Fig. 2c eine weitere Ansicht der Ausführungsform eines Basiskörpers mit zwei Fortsätzen und Bohrung aus Fig. 2a.
Fig. 2d eine Detailansicht L eines vertikal geschlitzten Fortsatzes aus Fig. 2c.
Fig. 3a eine Ansicht von oben eines Spreizkörpers.
Fig. 3b eine Seitenansicht des Spreizkörpers aus Fig. 3a.
Fig. 4a eine Ansicht von oben einer Ausführungsform eines Abdeckbeschlages.
Fig. 4b eine Seitenansicht der Ausführungsform eines Abdeckbeschlages aus Fig. 4a.
Fig. 5 ein Schema eines erfindungsgemäßen Montageaufbaus in Explosionsansicht mit einem Abdeckbeschlag in Form einer Drückerrosette, innen und außen jeweils in Montagerichtung R montiert.
Fig. 6 ein Schema eines erfindungsgemäßen Montageaufbaus als Zusammenstellungszeichnung mit einem Abdeckbeschlag in Form einer Drückerrosette innen und außen.
[0032] In Fig. 1 ist der Basiskörper 1 für den Montageaufbau einer Schlüssel- oder Zylinderrosette in Grund-(Fig. 1a) und Seitenriss (Fig. 1b) sowie einer Detailansicht K (Fig. 1c) dargestellt. Die Fortsätze 2 des Basiskörpers sind notwendig, damit der Basiskörper 1 mit zugehörigem Abdeckbeschlag 7 in einen Beschlagsträger 5, etwa eine Tür oder ein Fenster, eingesetzt und in weiterer Folge befestigt werden kann. Im Basiskörper 1 der Fig. 1 sind zwei Fortsätze 2 dargestellt, es können aber durchaus mehr oder weniger als zwei sein, um den Erfindungszweck zu erreichen. Die Form der Fortsätze 2 kann dabei entweder leicht konisch oder auch zylindrisch sein. Wesentlich ist, dass sich beim Befestigen durch einen Spreizkörper 3, etwa eine Schlagschraube, der Fortsatz 2 aufweitet und sich somit in einer Montagebohrung 8, sowie in Lochungen des Drücker- oder Schlossbeschlages 9 verklemmt. Der Fortsatz 2 in Fig. 1 ist, wie im Detail K dargestellt, horizontal geschlitzt. Die Schlitzrichtung ist je nach Art und Richtung der Lochungen im Beschlagsträger 5, oder im Drücker- oder Schlossbeschlag 9 zu wählen. Wichtig ist, dass sich der Fortsatz 2 immer quer zu einer Langlochrichtung aufweitet.
[0033] Fig. 2 zeigt den Basiskörper 1 für den Montageaufbau eines Abdeckbeschlages 7, im gezeigten Fall eine Drückerrosette, in Grund- (Fig. 2c) Auf- (Fig. 2a) und Seitenriss (Fig. 2b), sowie eine Detailansicht L (Fig. 2d) des Fortsatzes 2. Um die unterschiedliche Ausführung der Schlitzrichtung zu verdeutlichen, ist in Detail L ein vertikal geschlitzter Fortsatz 2 dargestellt. Es ist bei runden Bohrungen im Beschlagsträger bzw. Drücker- oder Schlossbeschlägen allerdings nicht wesentlich, in welche Richtung die Schlitzung ausgeführt ist.
[0034] In Fig. 3 ist die Schlagschraube in Grund- (Fig. 3a) und Seitenriss (Fig. 3b) dargestellt, wie sie in einer bevorzugten Ausführungsvariante zum schnellen Montieren des Basiskörpers 1 3/8 österreichisches Patentamt AT12 482 U1 2012-06-15 in den Montagebohrungen 8 ausgeführt ist. Der Kopf der projektilartigen Spitze 4 ist im Durchmesser zumindest etwas größer als der kleinste Durchmesser in Bohrung 6 im Fortsatz 2, um den Fortsatz 2 aufzuweiten. Durch das Sägezahngewinde 3a kann die Schraube nach dem Einschlagen wieder ausgeschraubt werden. Die Größe des Schraubenkopfes 4, Schraubenlänge und Durchmesser sind dabei immer an die Bohrung 6 im Fortsatz 2 des Basiskörpers 1 anzupassen.
[0035] Fig. 4 zeigt den Grund- (Fig. 4a) und Seitenriss (Fig. 4b) eines Abdeckbeschlages 7 in Form einer Drückerrosette (durchgezogener Kreis), oder in Form einer Zylinderrosette (strich-lierte Ovalform). Die hier dargestellte Rosettenform ist nur ein Beispiel eines möglichen Abdeckbeschlages 7.
[0036] In Fig. 5 ist der gesamte erfindungsgemäße Montageaufbau als Explosionszeichung, mit den Bauteilen von Fig. 1 bis Fig. 4, dargestellt. Die Montagerichtung R ist jene Richtung, in die der Basiskörper 1 an den Beschlagsträger 5 angeschlagen wird. In Fig. 5 ist eine beidseitige Montage von Abdeckbeschlägen 7 sowohl innen als auch außen am Beschlagsträger 5 dargestellt. Zuerst wird der Basiskörper 1 mit den Fortsätzen 2 in die vorbereiteten Montagebohrungen 8 eingesetzt. Dies ist ohne zusätzlichen Kraftaufwand möglich, da die Montagebohrungen 8 geringfügig größer als die Durchmesser der Fortsätze 2 sind. Zur Befestigung werden nun die Schlagschrauben 3 eingeschlagen oder eingeschraubt. Sind die Schlagschrauben versenkt, wird der Abdeckbeschlag 7 auf den Basiskörper aufgesteckt.
[0037] In Fig. 6 ist jener Montageaufbau, der in Fig. 5 als Explosionszeichnung dargestellt ist, als Zusammenstellungszeichnung dargestellt. Die Fig. 6 zeigt zusätzlich zur Anordnung der Bauteile, dass keine metallische Verbindung zwischen dem Abdeckbeschlag 7 außen und dem Abdeckbeschlag 7 innen besteht, und die beiden Montageaufbauten somit voneinander thermisch getrennt sind.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Basiskörper 2 Fortsatz 2a Zahnung 3 Spreizkörper 3a Sägezahngewinde 4 projektilartig ausgeführte Spitze 5 Beschlagsträger 6 Bohrung 7 Abdeckbeschlag 8 Montagebohrung 9 Drücker- oder Schlossbeschlag 4/8
Claims (8)
- österreichisches Patentamt AT12 482U1 2012-06-15 Ansprüche 1. Montageaufbau zur Befestigung eines Abdeckbeschlages (7), insbesondere Schild, Drücker-, Schlüssel- oder Zylinderrosette, an einem Beschlagsträger (5) mithilfe eines Basiskörpers (1), wobei der Abdeckbeschlag (7) am Basiskörper (1) befestigt ist, und der Basiskörper (1) am Beschlagsträger (5) entlang einer Montagerichtung (R) montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiskörper (1) zumindest einen, in Montagerichtung (R) abstehenden, zylindrischen oder leicht konischen Fortsatz (2) aufweist, der mit einer, sich in Montagerichtung (R) verengenden, axialen Bohrung (6) zur Aufnahme eines Spreizkörpers (3) versehen ist, wobei der zumindest eine Fortsatz (2) zumindest abschnittsweise geschlitzt ausgeführt ist, und an seiner Außenfläche mit einer Zahnung (2a) versehen ist.
- 2. Montageaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die axiale Bohrung (6) in Montagerichtung (R) stufenartig verengt.
- 3. Montageaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Fortsatz (2) zumindest abschnittsweise horizontal und/oder vertikal geschlitzt ausgeführt ist.
- 4. Montageaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Fortsatz (2) einteilig mit dem Basiskörper ausgeführt ist.
- 5. Montageaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Fortsatz (2) in einen Durchbruch des Basiskörpers (1) einsteckbar ist.
- 6. Montageaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Spreizkörper (3) um eine Schlagschraube handelt.
- 7. Montageaufbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizkörper (3) mit einem Sägezahngewinde (3a) ausgeführt ist.
- 8. Montageaufbau nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizkörper (3) eine projektilartig ausgeführte Spitze (4) aufweist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 5/8
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| AT12482U1 true AT12482U1 (de) | 2012-06-15 |
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| ATGM52/2011U AT12482U1 (de) | 2011-01-31 | 2011-01-31 | Montageaufbau für abdeckbeschläge |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT16660U1 (de) * | 2014-12-12 | 2020-04-15 | Glutz Ag | Beschlag |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2940678A1 (de) * | 1978-10-12 | 1980-04-24 | Grundmann Rohrbacher Schlosser | Abdeckung |
| DE8119523U1 (de) * | 1981-07-04 | 1981-09-24 | Franz Schneider Brakel GmbH & Co., 3492 Brakel | Tuer- oder fensterbeschlag |
| EP0674072B1 (de) * | 1994-03-22 | 1997-07-16 | Hoppe Ag | Drehhandhaben-Befestigung |
-
2011
- 2011-01-31 AT ATGM52/2011U patent/AT12482U1/de not_active IP Right Cessation
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