AT123518B - Meißelmaschine. - Google Patents

Meißelmaschine.

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AT123518B
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Austria
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chisel
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chisels
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Ludwig Ing Hammer
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Ludwig Ing Hammer
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Description


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  Meisselmaschine. 



   Es sind Gesteinbearbeitungsmaschinen bekannt, bei welchen ringförmige Meissel mit ihrer kreiszylinderförmigen Abwälzfläche um Tragzapfen frei schwingen, die an der Peripherie einer oder mehrerer rotierender Scheiben oder an Hebelpaaren angeordnet sind. Die Arbeitsweise solcher Meissel ist bei einer gegeringen Schneidenzahl unbefriedigend, weil seine Schneiden wegen durchaus gleicher Massenverteilung nur zufällig wieder in eine wirksame Arbeitsstellung gelangen. Erst durch die erfindungsgemässe Einrichtung wird es ermöglicht, dass sich jede der Schneiden nach jedem vollbrachten Schlag sofort wieder in die wirksamste Lage einstellt. Erst hiedurch wird auch mit Meisseln von geringer Schneidenzahl die Leistung erzielt, die sonst nur mit vielzahnigen Scheiben erreichbar ist.

   Diese unterliegen aber einem sehr grossen Verschleiss und brauchen viel Kraft, so dass aus diesen Gründen Meisseln mit kleiner Schneidenzahl der Vorzug gegeben wird. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass bei den am periferen Ende doppelarmiger rotierender Hebel oder Schwungscheiben freibeweglich angebrachten ringförmigen Meisseln von geringer Schneidenzahl die innere   Abwälzfläche   des Meissels derart ausgebildet ist, dass die den Schneiden gegenüberliegenden Teile derselben einen kleineren Krümmungsradius aufweisen als die an diese   Teilstücke   der Abwälz-   fläche   anschliessenden Flächenteile. Durch diese Gestaltung der   Abwälzfläehe   der Meissel werden diese durch die Fliehkraft selbsttätig stets in die richtige Arbeitsstellung gebracht.

   Insbesondere erfolgt bei ungerader Zahl der Meisselschneiden eine solche Massenverteilung, dass jeweils die unter den Schneiden liegenden Massensektoren   grösser   sind als die gegenüberliegenden. Durch diese Formgebung wird die Tendenz der Fliehkraft, den Meisselring mit einer Schneide in Arbeitsstellung zu bringen, gefördert. Dadurch, dass der Schwerpunkt   möglichst   weit nach aussen verlegt wird, vermag die Fliehkraft ein Maximum an Richtkraft und   Anpressdruck   auszuüben ; da die Schneiden der Meissel an den Enden der Schwerpunktradien liegen, muss sich stets eine Schneide des   Meissel   in Arbeitsstellung befinden, während Zwischenlagen infolge der relativen Lage von Schwerpunkt, Schneide und Aufhängepunkt und infolge der Gestaltung der Innenseite des Meisselringes unstabil sind. 



   Auch sind gemäss der Erfindung die Radialarme, um deren Zapfen die Meisselringe schwingen, mit auf der Antriebswelle aufgekeilten Mitnehmerarmen federnd verbunden, damit die Meisselträger bei den Stössen der   zurückprellenden     Meissel   elastisch ausweichen können und um die Unterschiede in der Fliehkraft der arbeitenden und gegenüberliegenden Meissel einigermassen auszugleichen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, dass die Meissel auf ihren Tragzapfen axial verstellbar sind, um eine breitere oder schmälere Fläche bearbeiten zu können. Aber auch die Eingriffstiefe des Werkzeuges ist gemäss der Erfindung durch Ein-und Feststellung der Lage des Trägers der Antriebswelle gegenüber dem Werkstück veränderbar. 



   Die Zeichnungen stellen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzen die   Meissel 1,   2,3, 4 eine kreisringförmige Gestalt, an deren äusseren Umfange eine grössere oder kleinere Anzahl von   Meisselschneiden   5 vorgesehen sind. 



   Die Form der   Innenfläche   des Meisselringes hängt von der Anzahl von Meisselschneiden ab, die an seinem Umfange angebracht sind ; bei genügend grosser Anzahl von Meisselschneiden kann die Innenfläche kreisförmig sein, Fig. 1, Meissel 2. Bei Meisselringen von geringer   Sehneidenzahl,   z. B. vier-und sechsschneidigen usw. Meisselringen, muss die Innenfläche die Form von mit der Lage der   Meisselschneiden     korrespondierend gelegenen, abgerundeten vier-, sechs-usw. kantigen Vielecke besitzen (Fig. 6 links). 



  Den Meisselschneiden gegenüber ist die Innenfläche des Ringes stärker gekrümmt ; diese Krümmungen   

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 mit kleinem Radius sind durch Bogen mit grösserem Radius verbunden. Am günstigsten werden die   Schwerpunktsverhältnisse   bei ungerader Schneidenzahl, z. B. bei fünf nach Fig. 6, rechts, wo jeweils einer Schneide ein kleiner Krümmungsradius der   Innenfläche   und diametral gegenüber ein grosser   Krümmungs-   radius liegt. 



   Die   Meisselschneiden   können auf einer Zylinderfläche oder einer   Kegelfläche   liegen und ihre Richtung kann senkrecht zur Ringebene oder   schräg dazu   liegen. 



   Die   Meisselringe   hängen, wenn die Maschine nur zur Herstellung von Rinnen in   Meisselbreite   bestimmt ist, an glatten Zapfen 1 mit darüber gelegten Distanzringen   8,   um das freie   Durehsehwingen   der Meissel zwischen den Radialarmen 6 zu gewährleisten (Fig. 1, 2 und 4) ; in diesem Falle sind alle   Meissel   mit ihrer Mittelachse in eine Mittelebene eingestellt, so dass eine gemeinsame Arbeitsbahn erzielt wird. 



   Um aber die Maschine für verschiedene Schlitzbreiten geeignet zu machen, können an Stelle der 
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 kann die Breite der mit einem Male auszumeisselnden Rinne ganz allgemein von der   einfachen Meissel-   breite bis zu den mehrfachen der   Meisselanzahl   gesteigert werden, indem entweder alle   Meissel   in der- selben Ebene oder um die Meisselbreite in axial gegeneinander verschobenen Ebenen rotieren. 



   In Fig. 2 sind zwei Ausführungsformen der Verstellung mittels Schrauben dargestellt,   u.   zw. für Meissel 1 durch ein über den Bolzen 7 geschobenes Rohr 13, das an der Aussenseite das Schraubengewinde für die Mutter 9 des Schlittens 10 besitzt und etwa durch   Flügel-M   verdreht werden kann, wodurch die axiale Stellung des   Meissel   beeinflusst wird. Oder es kann der Bolzen 7 selbst nach Lockerung der Muttern 15 gedreht werden. 



   Die Verstellung der Schlitten 10 entlang der Achse kann natürlich auch auf andere Weise erfolgen, etwa durch auf die Bolzen 7 aufgesetzte federnde Reiter, durch Klemmschrauben an den Sehlittennaben 9, in Kerben einschnappende Federn od. dgl. 



   In Fig. 4 ist die Ausführungsform der Verstellung der Meisselbahn mittels Schraube zwecks Er-   klärung   eines unter Schutz zu stellenden Details in einem Querschnitt vergrössert dargestellt. Die starke Staubentwicklung derartiger Steinbearbeitungsmaschinen lässt nämlich ein Verreiben der Schraubenmutter durch in die Gewindegänge eindringenden Staub befürchten. Um diesem   Pbelstande   zu begegnen, sind aus der Mutter 9 einige Segmente herausgehobelt, so dass nur die Stege 16 als Gewindeführung stehen bleiben, durch die der eindringende Staub entlang den Gewindegängen der Spindel herausgeschoben wird.

   Um diese Wirkung noch zu unterstützen, ist das Gewinde der Mutter in den Segmenten noch unterschnitten, so dass die Ausnehmungen 17 etwas tiefer in den Futterkörper eindringen als das Muttergewinde, wodurch der eingedrungene und von den Gewindesegmenten beiseite geschobene Staub leichter Platz findet auszuweichen. 



   Ein auf das Werkstück   aufschlagender     Meissel   findet an diesem einen seine Geschwindigkeit teilweise aufzehrenden Widerstand, wodurch sein Schwerpunkt s entgegen der genau radial nach aussen wirkenden Fliehkraft und entgegen der Bewegungsrichtung um den   Winkel < x nach rückwärts   gedreht wird, wobei der   Meisselring   sich um denselben Winkel an der Aussenfläche seines Tragzapfens abwälzt, so dass trotz der freien Beweglichkeit und trotz der durch die Kreisringgestalt gegebenen vollständig symmetrischen Massenverteilung   des Meissel   ein stossweises Auftreten eines Gegendrehmoments resultiert, das sich in unerwünschter Weise auf die Rotationsachse und dadurch auf die ganze Maschine überträgt, u. zw.

   in vermehrtem   Masse dann.   wenn der Meissel etwa infolge eines zu raschen Vorschubes der Maschine einen   übermässigen   plötzlichen Widerstand findend, vom   Arbeitsstück abprellt   und dadurch entgegen der Fliehkraft von seinem Tragzapfen abgehoben wird. Dieser Übelstand kann dadurch gemildert werden, dass die radialen Arme 6, welche die Zapfen 1 tragen, nicht wie in Fig. 2 durch den Keil 18 beispielsweise angedeutet ist, mit der Antriebswelle fest verbunden sind, sondern gegen den Zug von Federn 19, die sich auf fix mit der Antriebswelle 12 verbundene Träger 20 stützen, etwas verdrehbar angeordnet sind.

   Dadurch wird der Stoss nicht nur elastischer, sondern er wird auch infolge der Rückwirkung der Verdrehung des doppelarmigen Hebels 6 auf den gegenüberliegenden Meisselring, diesen in gleicher Weise verzögernd (der Schwerpunkt s wird in die Richtung   a/-a/verdreht), entsprechend   der Masse des zweiten Meisselringes gedämpft. Die Dämpfung kann dadurch verzögert werden, dass die Arme 6 oder die die Federn 19 tragenden Mitnehmerarme 20 durch eine als Schwungmasse wirkende und fest mit der Antriebswelle 12 verbundene Vollscheibe 21 (in Fig. 1 strichliert angedeutet), ersetzt wird. 



   Das rotierende System samt dem z. B. aus einem von einer flexiblen Welle 22 angetriebenen Kegelradgetriebe 23, 24 gebildeten und in ein Gehäuse   80   eingeschlossenem Antriebe ist als Ganzes schwenkbar auf einem starren U-förmigen Rahmen montiert, der aus zwei seitlichen, die Antriebswelle 12 in gegen- überliegenden Lagern 26 und 21 aufnehmenden Hebeln 28 und   29,   deren einer gleichzeitig das Getriebe- 

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 die Achse 31, an deren Enden auf Zapfen 32 die Rollen 33 laufen, ist ein zweiter U-förmiger Rahmen, bestehend aus zwei seitlichen Trägern 34 und 35 und dem über die Achse 31 geschobenen Rohrstück 36 schwenkbar angeordnet, der an seinem offenen Ende die Naben für die auf gemeinsamer Achse 37 festsitzenden Rollen 38 besitzt.

   Endlich ist mittels Angeln 39 das das rotierende System einschliessende Gehäuse 40 selbst um die Achse 31   ! schwenkbar. Das   Gehäuse 40 besitzt, um das rotierende System leicht   zugänglich   zu machen, einen bogenförmigen Schlitz 48. Diese Anordnung hat den Zweck, die Eingriffstiefe des Werkzeuges nach Bedarf verändern zu können, indem die Stellung des Gehäuses 40 und damit auch die Stellung des federnd in das Gehäuse eingehängten rotierenden Systems gegen den mit seinen Rollen 33 und 38 an dem Werkstück aufliegenden Führungsrahmen 34, 35, 36 in den durch die maximale Eingriffstiefe des Werkzeugs gegebenen Grenzen in verschiedener Lage fix einstellbar gemacht ist.

   Diesem Zwecke dient die gelenkig auf der Vorderachse 37 des Werkzeugfahrgestelles sitzende Schraubenhülse   41,   deren Spindel 42 mittels Knopf 43 und Gegenmutter 44 an der an dem Gehäuse 40 festsitzenden Gabel 45 festgeklemmt werden kann (Fig.   1,   2 und 3). Je tiefer die Spindel 42 in die Hülse 41 eingeschraubt ist, desto tiefer greift das Werkzeug in das Werkstück ein ; an die äusserste Grenzstellung herausgeschraubt, tangieren die Meisselschneiden gerade noch die Oberfläche des Werkstückes, so dass das Werkzeug, wenn es mit seinen Rollen auf entsprechende Führungsschienen gestellt wird, dazu dienen kann, an dem Werkstück glatte Flächen anzumeisseln. Dank dieser Anordnung können auch profilierte Meissel zur Anarbeitung von versenkten oder erhabenen Profilen verwendet werden. 



   Diese Einstellvorrichtung, die konstruktiv   natürlich   in verschiedener Weise geformt werden kann, 
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 System in dieselbe relative Lage zum   Werkstück   zu bringen, ist dessen Wellenlager   26 bzw. 27 durch   einen mittels Scharniere 47 leicht demontierbaren U-förmigen Rahmen 46 in den Montierungsschlitz 48 (Fig. 3) des Gehäuses 40 eingehängt. Zwischen dem oberen Ende   desMontierungsschlitzesS   und der Auflagerfläche des Rahmens 46 ist ein genügender Spielraum 49 für die durch die Rückstösse der Meissel hervorgerufenen Vibrationen des rotierenden Systems vorgesehen, das zwecks elastischer Übertragung der Vibrationen mittels Federn 50 und 51 an Verlängerungen 52 und 53 (Fig. 2 und 3) der Trägerarme 28 und 29 des rotierenden Systems an dem Gehäuse 40 aufgehängt ist.

   Die Federn 50 und 51 können in der Form von Zug-oder Druckfedern oder auch in Form von Blattfedern ausgebildet werden. 



   Selbstredend kann die Einstellung der Eingriffstiefe mechanisch ebensogut durch Anordnung des rotierenden Systems an einem festen   Gehäuse   gelöst werden. 



   An dem Gehäuse 40 sind beiderseits Griffe 54 zwecks Führung des Werkzeugs angebracht, die für grössere Dimensionen des Werkzeugs, wie z. B. für die Strassenbearbeitung, selbstverständlich durch ein das ganze Werkzeug tragendes Fahrgestell ersetzt sind. 



   Die richtige, von starken   Rüekstössen   freie Funktion des Werkzeuges hängt von dem dem zu bearbeitenden Material entsprechenden Vorschub des Werkzeuges ab. Um diese Bewegung des Werkzeuges gegebenenfalls von der Geschicklichkeit des Arbeiters unabhängig zu machen, kann die aus den Fig. 2 und 5 ersichtliche Vorschubvorrichtung angebracht werden. Diese besteht beispielsweise aus einem auf der Achse 37 festsitzenden Schneckenrad   55   und einer Schnecke 56, deren Welle 57, welche hohl und vierkantig ausgebildet und eine dazu passende Vierkantwelle 58 aufnimmt.

   Diese letztere besitzt ein Kegelrad 59, das in ein auf der Antriebswelle 12 sitzendes Kegelrad 60 eingreift und auf diese Weise seinen Antrieb erhält, wobei das   Übersetzungsverhältnis   von Werkzeugwelle 12 zu Rollenachse 37 und damit der Arbeitsfortschritt des Werkzeuges dem jeweils zu bearbeitenden Material durch Auswechslung der Übersetzungselemente 55, 56,59 und 60 angepasst werden kann. 



   Der Eingriff der Antriebsvorrichtung ist den verschiedenen Stellungen des Gehäuses anzupassen, was z. B. nach Fig. 5 dadurch ermöglicht wird, dass durch dieineinander schiebbaren Wellenstücke 57 und 58 der Änderung der Distanz zwischen Werkzeugachse und Rollenachse entsprochen wird, wobei durch eine Feder   61,   die an dem Hebel 62 des um einen Zapfen 63 schwenkbaren Lagers 64 der Welle 58 des Schneckenrades befestigt ist, der stetige Eingriff von Schnecke und Schneckenrad bewirkt wird. 



   Zu bemerken ist noch, dass die Rückfederung der Trägerarme 6 der Meisselzapfen entgegen dem 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Meisselmaschine   mit rotierenden, ringförmigen Meisseln, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer geringen Zahl von Schneiden die diesen diametral gegenüberliegenden Teile der   inneren Abwälzfläche   des Meissels einen kleineren Krümmungsradius aufweisen als die an diese Teilstücke der   Abwälzfläche   anschliessenden Flächenteile, so dass insbesondere bei ungerader Zahl der   Meisselschneiden   eine solche Massenverteilung erfolgt, dass jeweils die unter den Schneiden liegenden   Massensektoren   grösser sind als die gegenüberliegenden, um durch diese Formgebung die Tendenz der Fliehkraft,

   den Meisselring mit einer Schneide in Arbeitsstellung zu bringen, zu fördern.

Claims (1)

  1. 2. Meisselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialarme, an deren Zapfen die Meisselringe hängen, mit auf der Antriebswelle befestigten Mitnehmerarmen oder schwungradartig <Desc/Clms Page number 4> wirkenden Mitnehmerscheiben federnd verbunden sind, um den Meisseltragern gegenüber den Stössen zurückprellender Meissel ein elastisches Ausweichen zu gestatten und um auch die durch die Rückwirkung auf den gegenüberliegenden Meissel auftretende Fliehkraftdifferenz zwischen der arbeitenden und der freischwingenden Meissehnasse einigermassen auszugleichen bzw. durch die Übertragung auf grössere Massen zu dämpfen.
    3. Meisselmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Meissel gegeneinander in axialer Richtung verstellbar sind, um mit derselben Maschine je nach der Lage des von jedem einzelnen Meissel bestriehenen Zylinderraumes eine breitere oder schmälere Arbeitsfläche bearbeiten zu können.
    4. Meisselmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffstiefe des Werkzeuges durch Einstellung und Fixierung der Lage des Trägers der Antriebswelle zur Führung des Werkzeuges an dem Arbeitsstück veränderbar ist.
    5. Meisselmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Antriebswelle mit einem, mit der Führung des Werkzeuges entlang dem Arbeitsstück fixierten Teil, z. B. dem Gehäuse, federnd verbunden ist, so dass die durch die Arbeit der Meissel hervorgerufenen Vibrationen und Stösse in elastisch gemildeter Form auf die Führung des Werkzeuges übertragen werden.
    6. Meisselmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub des Werkzeuges durch dessen Antrieb selbsttätig erfolgt, um das Werkzeug von der Geschicklichkeit des Arbeiters unabhängig zu machen, wobei die Übertragungselemente der Bewegung von der Antriebswelle bis zum Vorschubelement zwecks Änderung des Übersetzungsverhältnisses und damit der Vorschubgeschwindigkeit leicht auswechselbar eingerichtet sind.
    7. Meisselmasehine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Meissel in mittels Schrauben axial verstellbare und gegen Verdrehung in der Rotationsebene gesicherte Rahmen eingebaut sind, um ein Ausspringen der Meissel in axialer Richtung aus ihrer Arbeitsbahn zu verhüten.
    8. Meisselmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde der an den Rahmen vorgesehenen Hülsen segmentförmig ausgenommen sind, so dass nur Gewindestege übrigbleiben, zu dem Zwecke, die Verreibung der Gewinde durch den beim Arbeitsvorgang erzeugten Steinstaub zu verhüten. EMI4.1
AT123518D 1929-10-22 1929-10-22 Meißelmaschine. AT123518B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240460B (de) * 1964-11-26 1967-05-11 Gerhart Merckenschlager Maschine zum Behauen von Werksteinoberflaechen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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