AT123515B - Strangpresse für teigige Massen, besonders für Ziegelgut. - Google Patents

Strangpresse für teigige Massen, besonders für Ziegelgut.

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AT123515B
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Haendle & Soehne Karl
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Description


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  Strangpresse für teigige Massen, besonders für Ziegolgut. 
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 EMI2.1 
 wand 5. Ein Abstreifer 23 liegt an der Speisewalze 20 an. Die beiden   Walzen 12 und 20 werden im Sinne   der Pfeile 24 und 25 durch ein aus den Riemenscheiben 26 und den Zahnrädern 27 und 28 bestehendes Getriebe gedreht. 



   Die Strangpresse arbeitet wie folgt : In die Öffnung 7 wird die zu pressende Masse, vorzugsweise Ziegelgut, eingefüllt. Die   umlaufende   Trommel 12 und die Speisewalze 20 nehmen   es im Sinne der   
 EMI2.2 
 Auf ihrem weiteren Wege treiben die Schieber das Ziegelgut in dem Spalt zwischen der   Trommel J2   und der Seitenwand 5 des Gehäuses vor sich her und   schliesslieh   in den Kanal vor dem   Mundstück   hinein und durch das Mundstück vor dem Gehäuse heraus. Der Abstreifer 19 verhindert den   Rücktritt   des Gutes nach der Öffnung 7. Das Gut tritt in gleichmässigem Strang aus dem   Mundstück   aus, weil sich in dem Kanal zwischen der Trommel 12 und der Seitenwand 5 stets ein Schieber bewegt.

   Der Winkel zwischen den Schiebern, der in dem dargestellten Beispiel 90 beträgt, richtet sieh nach dem von dem Spalt umschlossenen Gehäuseteil. 



   Das Beispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem vorher Besprochenen dadurch, dass die Schieber 14 sich von dem Abstreifer 19 an bis zur gegenüberliegenden Stellung in den Schlitzen einwärts bewegen. Der gewölbte Teil der Seitenwand J liegt hier dem   Tron1melumfang   nahezu an. Gefördert wird bei jeder Vierteldrehung soviel Gut, wie der vom Schieber freigelassene, äussere Teil des Längsschlitzes 13 fasst. 



   Die Fig. 5 zeigt eine Presse mit zwei Trommeln 12 ; die Bahnen der Aussenkanten der Schieber 14 beider Trommeln berühren einander. Die Schieber der einen Trommel sind gegen die der andern Trommel versetzt. Auf diese Weise sind unter Wegfall der Speisewalze zwei strangpressen, wie   bei Mg.   miteinander in einem Gehäuse verbunden. Dir Trommeln drehen sich im entgegengesetzten Sinne ; sie fördern je nach einem besonderen   Mundstück.   



   In der im Gehäuse umlaufenden Trommel 12 nach den Fig. 6 und 7 sind in Schlitzen 13 radial   bewegliehe Schieber angeordnet,   die durch Stangen 16 miteinander in Verbindung stehen. Die
Steuerung der Schieber erfolgt durch Ansätze 15, welche bei Drehung der Trommel auf Leitbahnen 18 entlanggleiten, die sieh über die untere und einen Teil der oberen Gehäusehälfte erstrecken. Die Leit- bahnen 18 bestehen aus innen kurvenförmigen Kranzstücken, die auf ringförmigen Ausdrehungen 35 so gelagert sind, dass sie in der   Umfangsriehtung   verschoben und in der gewünschten Stellung fest- gestellt werden können.

   Die Feststellung erfolgt durch Klemmschrauben   36,   die in die Gehäusestirn- wände eingeschraubt sind und durch Schlitze 37 in den   Kranzstüeken   18   hindurehgreifen.   Mit Hilfe der durch die Gehäusestirnwände hindurchgeschraubten Druckschrauben 38 lassen sich die Kränze 18 in gewünschter Stärke an die   Stirnflächen   der Trommel 12 anpressen, so dass eine ausreichende Ab- dichtung entsteht. 



   Da die gegenüberliegenden Schieber miteinander in starrer Verbindung stehen, so braucht jeder
Schieber durch die Leitbahnen nur auf der Umfangsstrecke A-B in das Innere der Trommel hineinbewegt zu werden. Hiedurch findet gleichzeitig eine radiale Verschiebung des gegenüberliegenden
Schiebers aus der Trommel heraus statt. Dadurch, dass die Leitbahnen länger sind als der notwendige
Steuerungsweg, können Abnutzungen der aufeinander   gleitenden Flächen ausgeglichen   werden, indem die   Leitbahnkränze   18 auf den ringförmigen Ausdrehungen   35   entgegen der Trommeldrehriehtung verstellt werden, so dass beispielsweise der Punkt   A der Leitbarmkränze   die Stellung des Punktes Al und der Punkt B die Stellung des Punktes   B   einnimmt.

   Durch eine gleiche Verschiebung der Leitbahnkränze in oder entgegengesetzt der Trommeldrehriehtung ist die   Stellung der Schieber im Verhältnis   zu einer bestimmten Drehstellung der Trommel 12 zu verändern, so dass eine Anpassung der Schieberstellungen an die Beschaffenheit des zu verarbeitenden Pressgutes vorgenommen werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Strangpresse für teigige Massen, besonders für Ziegelgut, bestehend aus einem oben offenen Gehäuse mit ebenen Querwänden, teilweise gewölbten Seitenwänden und einem Mundstück, einer das Gehäuse nahezu ausfüllenden, drehbaren Trommel mit in Längssehlitzen der Trommel beweglichen Schiebern und an den Gehäusequerwänden liegenden Leitbahnen, durch die die Schieber bei der Drehung der Trommel heraus gegen den gewölbten Teil der Seitenwände und wieder in die Trommel hineinbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber schwächer ausgebildet sind als die lichte Weite der Längsschlitze der Trommel,
    so dass die Schieber in den Schlitzen mit seitlichem Spiel bewegt werden können. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber durch in den Wänden der Längsschlitze der Trommel gelagerte Rollen oder Kugeln geführt sind.
    Strangpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei einander gegenüberliegende Schieber durch starre Stäbe verbunden sind und jedes solche Schieberpaar durch nur zwei Rollen-oder Kugelpaare geführt ist.
    4. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rande des gewölbten Teiles der Gehäusequerwand eine Speisewalze angebracht ist und Mittel vorgesehen sind, um die Speisewalze entgegengesetzt zur Drehrichtung der Trommel zu drehen.
    5. Strangpresse nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen an der Speisewalze am Gehäuserand anliegenden Abstreifer.
    6. Abgeänderte Ausführungsform der Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse mit zwei voneinander abgewendeten Mundstücken zwei Trommeln entgegengesetzten Drehsinnes mit zueinander versetzten Schiebern gelagert sind.
    7. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbahnen gegenüber den Gehäusestirnwänden verstellbar sind.
    8. Strangpresse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbahnen aus auf ringförmigen, an den Gehäusestirnwänden angeordneten Führungen, in Richtung des Umfangs verschiebbar EMI3.1 9. Strangpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kränze in einzelne Kranzstücke unterteilt sind.
    10. Strangpresse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kränze oder Kranz- stücke nur an einem Teil des Gehäuseumfanges angeordnet sind und dass je zwei gegenüberliegende Schieber starr miteinander verbunden sind.
AT123515D 1928-09-29 1929-09-23 Strangpresse für teigige Massen, besonders für Ziegelgut. AT123515B (de)

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