AT122967B - Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Reklamedrucken in durchsichtige Seifenstücke. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Reklamedrucken in durchsichtige Seifenstücke.Info
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Description
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Es ist bereits vorgeschlagen worden, bedrucktes, jedoch nicht mit einem Schutzüberzug versehenes Papier oder ebenfalls mit keinem Schutzüberzug versehenes Zelluloid in durch- sichtige Seifenstücke einzuführen, so dass sie von aussen sichtbar sind. Diese Stoffe. nämlich
Papier oder Zelluloid, werden aber durch die Seife angegriffen. Erfindungsgemäss werden daher die bedruckten Papierstücke in ein von der Seife nicht angreifbares Zellulosederivat, beispiels- weise Cellophan, eingehüllt.
Die Erfindung besteht also darin, dass, entgegen dem Vorschlag des bekannten Ver- fahrens, der Reklametext nicht auf das an sich durch Seife angreifbare Zelluloid gedruckt wird und damit selbst der Zerstörung durch die Seife ausgesetzt ist, sondern dass das bedruckte Papier od. dgl. in eine besondere Hülle aus dünnem, durchsichtigem Zellolusederivat. beispiels- weise Cellophan, gebracht wird, welches gegen die Seifenbestandteile unangreifbar ist, wobei die Umhüllung zweckmässig durch eine Lösung desselben Zellulosederivats befestigt ist.
Ein zum Einführen der nach vorliegendem Verfahren hergestellten Reklamedruckc dienender Apparat sowie die Art der Einführung der Reklamedrucke ist auf beigefügter Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt : Fig. 1 die Vorderansicht eines Blattes, welches erfindungsgemäss in eine Schutzhülle eingelegt ist, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines durchsichtigen Seifenstückes, das in seinem Innern mit einem Blatt versehen ist, Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Seifenstück, welcher die Lage des Blattes veranschaulicht, Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Teiles einer Seifenpresse von gewöhnlicher Konstruktion mit der Vorrichtung zum Einführen des Blattes in wirkungsbereiter Stellung, Fig. 5 ist eine Vorderansicht gemäss Fig. 4.
Fig. 1 zeigt ein Blatt 1, welches aus einer Zeitung ausgeschnitten oder auf beliebige andere Art und Weise bedruckt und mit Zeichen versehen sein kann. Das Blatt ist in einen Umschlag 2 aus einem durchsichtigen Schutzmaterial eingelegt und wird, wie weiter unten näher beschrieben, in ein Seifenstuok 3 in der aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise vermittels einer Vorrichtung eingeführt, welche aus zwei Klingen 4 und 5 besteht, die bei 6 gelenkig miteinander verbunden sind und durch eine Feder 7 aneinandergedrückt werden. Die Klinge 1 ist mit einer Verlängerung 8 versehen, die in der Spindel 9 einer Seifenpresse 10 bekannter Art eingesetzt und befestigt wird, während die Klinge 5 gegeniiber dem Gelenk 6 mit einem kurzen Griff 11 ausgerüstet ist.
Vermittels dieses Griffes werden die Klingen voneinander getrennt, um das in das Seifenstück einzuführende Blatt aufzunehmen und nach der Einführung das Blatt von den Klingen zu lösen. Die beiden Klingen, welche voneinander in bekannter Weise isoliert sind, sind mit geeigneten Klemmen 12 zum Anschluss an eine elektrische Stromleitung versehen.
Das Seifenstück. in welches das Blatt eingeführt werden soll, wird unterhalb der Klingen 4 und 5 vermittels Platten 13, 14, 15 gehalten. Die Platten sind zueinander verstellbar auf einer Grundplatte 16 angebracht, die auf den Tisch 17 der Seifenpresse 10 gesetzt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Ein mit Zeichen versehenes Blatt od. dgl. wird in eine Hülle, wie oben beschrieben, eingelegt, worauf die Hülle mit dem Blatt zwischen
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Ein Seifenstück 18, in welches das Blatt eingeführt werden soll, wird unter die Klingen gebracht und vermittels der verstellbaren Platten 13, 14, 15 auf der Platte 16 befestigt. Dann wird vermittels der Klemmen 12 ein elektrischer Strom durch die Klingen geleitet, wodurch diese sich derart erhitzen, dass sie unter der Einwirkung der Spindel 9 leicht in das Seifen- stück 18 eingedrückt werden können.
Wenn die Klingen die gewünschte Tiefe erreicht haben. werden sie vermittels des Griffes 11 leicht voneinander getrennt und aus dem Seifenstück herausgezogen, wobei das in die Schutzhülle eingelegte Blatt zurückbleibt. Das Seifenstiick kann nunmehr entfernt und der durch die Klingen gebildete Schlitz durch weitere Bearbeitung in der Seifenpresse verschlossen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Schutz von Reklamedrucken od. dgl. auf Papier oder Karton, welche in Stücke transparenter Seife eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das bedruckte Papier od. dgl. in eine besondere Hülle aus dünnem, durchsichtigem Zellulosederivat, beispielsweise Cellophan, gebracht wird, welches gegen die Seifenbestandteile unangreifbar ist, wobei die Umhüllung zweckmässig durch eine Lösung desselben Zellulosederivates befestigt ist.
Claims (1)
- 2. Apparat zum Einführen von nach Anspruch 1 hergestellten Reklamedrucken od. dgl. im Seifenstücke, gekennzeichnet durch zwei an einem Ende scharnierartig miteinander verbundene und an dem andern Ende mit Schneiden versehene Klingen, welche durch einen elektrischen Strom erhitzt und nach Aufnahme des umhüllten Blattes zwischen ihren Flächen in die Seife eingeführt werden, die von einer aus verstellbaren Platten bestehenden Vorrichtung auf der Tischplatte der Seifenpresse gehalten wird. EMI2.2
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| AT122967T | 1929-01-11 |
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