AT122535B - Verfahren zur Herstellung von Kernen für Gießformen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kernen für Gießformen.Info
- Publication number
- AT122535B AT122535B AT122535DA AT122535B AT 122535 B AT122535 B AT 122535B AT 122535D A AT122535D A AT 122535DA AT 122535 B AT122535 B AT 122535B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- core
- sand
- cores
- production
- tamped
- Prior art date
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 11
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims description 15
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 10
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000010439 graphite Substances 0.000 claims description 5
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000004927 clay Substances 0.000 claims description 4
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims description 4
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 4
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 claims description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 3
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 229910001060 Gray iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000003110 molding sand Substances 0.000 description 1
- 239000005416 organic matter Substances 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
VerfahrenzurHerstellungvonKernenfürGiessformen.
Gegenstand der Erfindung ist ein elastischer Kern für Giessformen, zum Giessen verschiedener Metalle, insbesondere zur Herstellung von Stutzen zum Weiterziehen für die Erzeugung von Rohren aus echter Bronze.
EMI1.1
möglieh, die durch Giessen gewonnenen Stutzen durch Ziehen'n die gewün-'chte Endform zu bringen, wenn diese Stutzen vollkommen tadellos und ohne die geringste, wenn auch mikroskopische Störung des
EMI1.2
geführt, dass das Material zu spröde"sei.
Es wurde nun gefunden, dass wirklich fehlerlose Bronzebtutzen in sehr weitgehender Weise durch Ziehen verarbeitet werden können. Voraussetzung dafür, dass ein brauchbarer Rohguss für die Weiterverarbeitung entsteht, ist aber, dass der Bronze nach dem Giessen beim Abkühlen in der Form eine weitgehende Beweglichkeit ermöglicht wird.
Es ist bekannt, dass beim Abkühlen der flüssigen Metallmischung innerhalb fester unnachgiebiger Behälter insbesondere beim Anwenden fester Kerne, sehr leicht feine Haarrisse in den Wänden des Hohlkörpers entstehen, die dann beim Weiterziehen fehlerhafte und deshalb unbrauchbare Rohre ergeben.
Die Erzeugung elastischer Kerne bietet grosse Schwierigkeiten, da es schwer ist, die Forderung einer genügenden Festigkeit während des Giessprozesses mit der nötigen Nachgiebigkeit bzw. Elastizität zu verbinden. Dem Anmelder ist die Lösung dieser Aufgabe dadurch gelungen, dass die Kerne in eigenartiger Weise aus Sand und Sägemehl erzeugt und mit einer Hülle aus Ton und Graphit versehen werden.
Gewöhnlich werden zwei Teile gewöhnlichen, etwas tonigen Formsandes auf ein Teil Sägemehl angewandt.
Das Sägemehl wird in Wasser so lange aufgeweicht, bis es sein grösstes Volumen erreicht hat. Dann wird durch Auspressen mit einer kleinen Presse, eine gewöhnliche Obstpresse ist für diesen Zweck ausreichend,
EMI1.3
innig sein. Es wird dadurch erreicht, dass das Gemisch wenigstens dreimal durch feine Siebe gerüttelt wird. Die so erhaltene gleichmässige Sägemehl-Sandmischung wild dann in den Kernkasten eingefüllt. Der Kernkasten besteht aus zwei durch Präzisionsstifte und Keile zusammengehaltenen Teilen. Er wird auf den Boden aufgestellt, und es wird die mit Zentrierseheibe versehene Kernstange eingeführt. Zur Erleichterung der Einfüllung der Masse kann oben ein kleiner Blechtriehter aufgesetzt werden.
Bevor die Mischung aus Sägemehl und Sand eingeführt wird, wird eine Schicht reinen Sandes eingegeben und mit einer Eisenstange so hart als möglich gestampft. Dann wird der Kasten bis nahe an das obere Ende der Form mit der Sägemehl-Sandmischung gefüllt, die mit einem Holzstab nur lose gestampft wird. Ist dies geschehen, so wird wiederum reiner Sand eingeführt, der hart gestampft werden muss. Es ist somit die Sand-Sägemehlmisehung oben und unten mit einem harten Ring aus reinem Sand versehen.
Der untere harte Ring ist zum späteren Einsetzen des Kernes in das Untersatzstück der Coquille der obere harte Ring zum Einsetzen in den Zentrierring der Coquille bei-timmt. Diese Teile müssen genügende Festigkeit haben, um beim Einsetzen in die sie umfassenden Teile nicht zerstört zu weiden.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
gehoben. Er ist im frisch gestampften Zustande sehr empfindlich und muss deshalb sehr vorsichtig behandelt werden, damit er nicht wieder von der Kernstange abfällt. Um die Weiterverarbeitung zu ermöglichen, wird der Kern 24 Stunden an der Luft trocknen gelassen. Dabei wird seine Festigkeit so stark erhöht, dass er weiter bearbeitet werden kann. Diese weitere Bearbeitung besteht darin, dass er in eine dickflüssige Mischung aus Ton und Graphit rasch eingetaucht wird.
Dabei saugt die Kernoberfläche so viel von dieser dickflüssigen Mischung ein, dass auf ihr eine zusammenhängende Haut entsteht. Der mit dieser Haut versehene Kern kommt dann in die Trockenkammer. Diese Trockenkammer weist schon beim Einhängen der Kerne eine Temperatur von 60-80 C auf. Bei dieser Temperatur trocknen die
EMI2.2
heizt, u. zw. so, dass die ganze Troekenkammer ins Glühen kommt. Dabei werden auch die in ihr hängenden Kerne glühen, und es verbrennt die in ihnen vorhandene Holzmasse, so dass der Kernkörper mit zahlreichen Poren versehen ist. Der gebrannte Kern hat sozusagen eine Art schwammiges GefÜge. Er besitzt eine vollkommen genügende Festigkeit, um später in die Coquille eingesetzt werden zu können.
Die beim Brennen der Kerne aus der organisehen Substanz entwickelten Gase entweichen durch die Öffnung, die durch das Einstechen eines dünnen Eisenstabes zur Bildung eines Abzugskanals entstanden ist, bevor der Kern aus der Kernöffnung entfernt worden ist.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Kernes und des zu seiner Erzeugung dienenden Kernkastens dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 den Kern, Fig. 2 eine Längsansicht des Kernkastens, Fig. 3 die Draufsicht auf Fig. 2.
Der gewöhnlich aus Grauguss bestehende Kernkasten besteht aus den beiden Hälften 1 und : ?
EMI2.3
Kernstange, die zentriseh in die Form eingesetzt ist. Im unteren Ende der Form sitzt das zweiteilige Einsatzstück 6, das zweckmässig aus Stahl hergestellt wird. Zur Herstellung des Kernes wird zunächst so viel reiner Sand eingeführt, dass er nur das Einsatzstück und noch einen kleinen Teil der darüber befind- lichen Form ausfüllt. Dieser Sand wird, wie schon erwähnt, so hart als möglich eingestampft, damit der Unterteil 7 des fertigen Kernes die genügende Festigkeit zum Einsetzen in das Unterstück der Coquille erhält.
Dann wird die gleichmässige Mischung aus Holzmehl und Sand eingebracht, die den Hauptteil S des Kernes bildet. Diese Masse wird nur lose eingestampft. Auf sie kommt wieder eine Schicht möglich-t fest zu stampfenden reinen Sandes, der den Oberteil 9 des Kernes bildet. Wenn der Kern vollkommen gestampft ist, wird durch einen Stab geeigneter Dicke ein Kanal 10, gewöhnlich in der Nähe der Kern-
EMI2.4
der aus der Form entfernte Kern an der Luft getrocknet ist, wird er in die Ton-Graphitmiselhun einae- taucht, die nach dem Brennen die äussere Formhaut 11 bildet.
Wenn der Kern beim Giessen in der Coquille benutzt wird, so verhalten sich seine Wände vollkommen federnd, bieten demnach dem Material beim Zusammenziehen keinen merklichen Widerstand, trotzdem reicht aber die Festigkeit während des Giessen, aus, um den gewünschten Innendurchmesser des Guss- Stückeszugewährleistern.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 1. Verfahren zur Herstellung von Kernen für Giessformen aus Holzmehl und Sand mit einem Überzug aus Graphit und Ton, dadurch gekennzeichnet, dass in eine mit einer Kernstange versehene Kernform zunächst eine Schicht von Sand eingebracht und festgestampft, dann hierauf eine Mischung von Holzmehl und Sand aufgebracht und nur lose festgestampft und schliesslich wiederum eine Schicht Sand festgestampft wird, worauf in dem Kern durch Einfürung eines dünnen Stabes bis fast zum Boden ein Entlüftungskanal geschaffen, der Kern aus der Form entfernt, an der Luft getrocknet und in eine dickflüssige wässerige Mischung von Tonerde und Graphit eingetaucht, in die Trockenkammer ehänt, bei 60-80 C getroeknet und dann mit der Kammer zum Glühen gebracht wird.**WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122535T | 1927-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT122535B true AT122535B (de) | 1931-04-25 |
Family
ID=29277273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT122535D AT122535B (de) | 1927-11-04 | 1928-10-01 | Verfahren zur Herstellung von Kernen für Gießformen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT122535B (de) |
-
1928
- 1928-10-01 AT AT122535D patent/AT122535B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT122535B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kernen für Gießformen. | |
| DE604691C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formlingen, insbesondere aus keramischem Stoff | |
| DE496819C (de) | Elastischer Kern zur Herstellung von Rohren aus echter Bronze | |
| DE3039935A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines isolierenden speisers | |
| DE1608051B2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Siebkerns für die Formimpfung von Stahl- und GuBeisenschmelzen | |
| DE1558139B1 (de) | Verfahren zum Halten von Kernen in Praezisionsgiessformen | |
| DE3122597C2 (de) | Speisermodell für ein Gußstück | |
| DE1573829B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum pruefen von giessereiformstoffen | |
| DE703145C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schmelzhaefen, insbesondere Glasschmelzhaefen | |
| DE358893C (de) | Kernmasse fuer Stahlformguss | |
| DE2735640A1 (de) | Giessformherstellungsverfahren und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens | |
| DE674418C (de) | Kernbindemittel | |
| WO2015032427A1 (de) | Verfahren zum entformen eines aus leichtmetallschmelze gegossenen gussteils aus einer giessform | |
| DE441022C (de) | Form zum Giessen von Kunstharzen | |
| DE14329C (de) | Neuerung in der Herstellung von hohlen Ingots und rohrförmigen Hohlkörpern aus Gufsstahl oder ahnlichem Material | |
| DE4016474C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Minen | |
| DE1458135A1 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von blinden verlorenen Koepfen fuer Giessformen | |
| DE477723C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schalenfoermiger Schokoladenkoerper | |
| DE1067570B (de) | Praezisionsgiessverfahren | |
| DE602468C (de) | Verfahren und Formkasten zur Herstellung von Gussformen fuer aluminothermische Schweissungen | |
| AT55437B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formen für Stereotypplattenguß. | |
| AT156852B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kernen für die Anfertigung hohler Metallgußkörper. | |
| AT319494B (de) | Brechkern für den Sandformguß, insbesondere für Eisen- und Stahlguß, und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE4442884A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers | |
| DE1458135C (de) | Blinder verlorener Kopf fur Gieß formen |