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Busenhalter.
Es sind bereits Busenhalter aus mit Stoff überzogenen metallenen Tragteilen bekanntgeworden, deren Wesen darin gelegen ist, dass Leisten von einem umgekehrten V geformten, aus einem Stück bestehenden Bügel gebildet werden, der sich mit seinem Mittelteil zwischen die beiden Busen legt, während die sich an ihn anschliessenden Verlängerungen die Busen in bekannter Weise stützen.
Die Enden des entsprechend geformten Mittelteiles werden umgebogen oder verlängert, wobei diese Verlängerungen die Busen stützen. Weiters werden die die Busen stützenden Teile am Rücken mittels Bänder verbunden und sind in der Lage. allen Bewegungen des Körpers nachzukommen.
Vorliegende Erfindung ist darin gelegen, dass durch besondere Teile der mittlere Tragteil von den Verlängerungen, welche die Busen umgeben, getrennt ausgebildet wird und sie derart zu vereinigen, dass eine Verdrehungsmöglichkeit und auch eine Befestigungsmögliehkeit gegeben ist, wodurch eine bessere Anpassung an die Körperformen gewährleistet wird. Diese Verbindungen werden vorteilhaft derart hergestellt, dass kleine Rohre angeordnet werden, in die die Enden des Mittelteiles eingesteckt werden, so dass zwischen dem Mittelteil und den Verlängerungen eine Verdrehungsmöglichkeit gegeben ist. Gleichzeitig kann der Mittelteil verstärkt werden, ohne das Gewicht des gesamten Busenhalters zu erhöhen.
In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform des metallischen Busenhalters, wie er im deutschen Reichspatent Nr. 217184 beschrieben wurde, Fig. 2 zeigt den gleichen Busenhalter, jedoch erfindungsgemäss abgeändert, Fig. 3,4, 5 und 6 stellen verschiedene Abweichungen des erfindungsgemässen Busenhalters dar und schliesslich zeigt Fig. 7 in schaubildlicher Ansicht den gesamten Busenhalter.
Der in Fig. 1 dargestellte, im Sinne des deutschen Reichspatentes Nr. 217184 gehaltene Busenhalter besteht aus einem entsprechend geformten Metalldraht, dessen Mittelteil a sich beispielsweise in Form eines V zwischen die Busen legt, während die äusseren Teile b, welche die Verlängerungen des mittleren Teiles a bilden, die Busen stützen. Das derart gebildete Gestell gewährt den Krümmungspunkten c nur eine Ausdehnung und Bewegung im Sinne der Pfeile/',/' aber auch eine Drehung im Sinne der Pfeile f2, f3, wobei jedoch die Gefahr besteht, dass bei wiederholter Beanspruchung ein Bruch bei den Punkten c eintritt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, besteht die Erfindung darin, dass das Mittelstück a und die äusseren Teile b aus besonderen Teilen bestehen, wobei die Verbindungen durch kleine Rohre d hergestellt werden können. Es ist ersichtlich, dass Verbindungen bevorzugt werden, die an den Punkten c die Verdrehung vollständig ermöglichen und übrigens auch noch dem Gestell die Anpassungsmëglichkeit an den Körper geben.
Weiters ermöglicht diese Anordnung, den Mittelteil a derart zu verstärken, dass er an den Krümmungspunkten c widerstandsfähiger wird, wobei das Stück a nicht besonders erschwert wird.
Die Fig. 3 zeigt eine abweichende Ausführungsform. Bei dieser Ausführung werden die äusseren Teile, welche die Busen stützen, durch kleine elastische Rohre b'gebildet und die abgebogenen Enden des Mittelstüekes a'werden in die Rohre b'eingesteckt und dieses Einstecken ergibt die gleichen Be- anspruchungsmöglichkeiten, wie sie bei Fig. 2 aufgezeigt wurden.
Die Fig. 4 zeigt eine Ausbildung, bei der der mittlere Teil aus einem entsprechend profilierten Rohr m bestehen kann, und die äusseren Teile n, welche die Busen stützen, bestehen aus Vollstäben, wobei deren Enden in das das Mittelstüek bildende Rohr m. eingesteckt werden.
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Die Fig. 5 zeigt, dass der Mittelteil g mit den äusseren Teilen n mittels Kugelgelenken @ verbunden werden kann. welche eine Verdrehung-in ganz verschiedenem Sinne zwischen den einzelnen Elementen ermöglichen.
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gesetzt werden.
Die Fig. 7 zeigt den Busenhalter in Verbindung mit seinen Stoffteilen und Tragteilen. Es ist wohl überflüssig, von letzteren eine genaue Beschreibung zu geben, da diese Art von Busenhälter nebst seiner Befestigungsart genügend bekannt ist.
Die Fig. 2 und 3 zeigen beispielsweise Gestelle, jedoch kann vorliegende Erfindung auch auf alle ändern Gestelle angewendet werden. Man könnte auch Änderungen bei den Verbindungen vorsehen, welche die Verbindung zwischen dem Mittelteil und den äusseren Teilen herstellen. ohne den Erfindungs- gedanken zu verlassen, nach welchem auch verschiedene Materialien verwendet werden können, z. B.
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die Busen stiitzen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Busenhalter, dessen Mittelteil sich zwischen die Busen legt und durch äussere Teile verlängert ist, welche die Busen stützen, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Gestell aus mehleren getrennten metallischen Teilen (a, b) besteht, wobei der Mittelteil (a) mit den äusseren Teilen (b) durch Verbindungen (col) vereinigt ist, welche den äusseren Teilen (b) eine Verdrehung um den mittleren Teil (a) ermöglichen.
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