AT121815B - Drehkraftmaschine. - Google Patents

Drehkraftmaschine.

Info

Publication number
AT121815B
AT121815B AT121815DA AT121815B AT 121815 B AT121815 B AT 121815B AT 121815D A AT121815D A AT 121815DA AT 121815 B AT121815 B AT 121815B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machine according
channels
shaft
rotation
tangents
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dipl Ing Dr Silbermann
Julius Dr Stolcz
Original Assignee
Eugen Dipl Ing Dr Silbermann
Julius Dr Stolcz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Dipl Ing Dr Silbermann, Julius Dr Stolcz filed Critical Eugen Dipl Ing Dr Silbermann
Application granted granted Critical
Publication of AT121815B publication Critical patent/AT121815B/de
Priority to AT132489D priority Critical patent/AT132489B/de

Links

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    DreM : raftmascMne.   



   Die Erfindung betrifft, eine Drehkraftmaschine, deren Laufrad mit Kanälen für den Durchtritt des Treibmittels versehen ist und besteht in einer solchen Formgebung und Anordnung der Kanäle, dass die Tangenten jeder Kanalachse in je einer Regelfläche liegen, wobei die Tangenten an den einander entsprechenden Stellen aller Kanäle gleichfalls in je einer Regel-   fläche   liegen können. Diese Art der Anordnung und der Form der Kanäle, die alle im selben Drehsinne windschief zur Drehachse liegen, zeigt sich als die günstigste. Die Arbeit wird nicht nur durch Druckdifferenz bzw. Strömungsenergie des Treibmittels, sondern auch durch eine Reaktionskomponente geleistet, die an den konkaven Teilen der Kanalflächen wirkend ein Drehmoment hervorruft, wobei Wirbelbildungen gänzlich vermieden sind.

   Das Integral der Arbeitsleistung an allen Stellen eines Kanals, multipliziert mit der Anzahl der   Kanäle.   ergibt die Gesamtleistung. Der Theorie nach müssten zwar die wirksamen Teile der Kanalwände nach obigen Regeln geformt sein, doch wurde die Kennzeichnung der Einfachheit halber auf die Mittelachsen der Kanäle, deren Form in der Praxis von jener der Strömungslinien längs der Kanalwände nur wenig abweicht, bezogen. Diese Maschine ist insbesondere zum Betrieb als Explosionsmotor geeignet, aber auch mit andern Treibmitteln (Druckgas, flüssige und feste Explosivstoffe, Dampf. Flüssigkeiten) betriebsfähig.

   Sie vereinigt die Vorteile des unmittelbaren Drehantriebes mit verhältnismässig grosser Leistung und sehr geringem Gewicht, so dass sie sich nicht nur als   Stabil-und Kraftfahrzeugmotor,   sondern insbesondere auch als Flugzeugmotor für den   Lufttorpedo-und Geschossantrieb   u. dgl. eignet. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsformen schematisch dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 eine Drehkraftmaschine im   Längsschnitt   und im Querschnitt ; die Fig. 3 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform im   Längsschnitt   und in Endansicht ; die Fig. 4 und 6 stellen Maschinen anderer Ausbildung im Längsschnitt dar und die Fig. 7 und 8 zeigen Querschnittsformen der Kanäle. Die   Längsschnitte   gemäss den Fig.   3,   5 und 6 sind durch die Mittellinien der Kanäle geführt und in die Zeichnungsebene projiziert. 



   Gemäss den Fig. 1 und 2 sind in einem zylindrischen Gehäuse 1, Laufräder 2, 3, 4 angeordnet, die auf einer gemeinsamen Antriebswelle 5 befestigt sind. Die Abdichtung der   scheibenförmigen   Laufräder kann in üblicher Weise an der Umfangsfläche (Rad   2)   oder an den Seitenflächen durch Rippen   6   des Zylinders erfolgen wie dies beim Laufrad 4 dargestellt ist. Die letzterwähnte Art der Dichtung hat den Vorteil der geringeren Abnützung und des geringen Reibungswiderstandes. Es ist selbstverständlich. dass die Maschine auch mit mehr oder weniger als drei Laufrädern, eventuell auch mit nur einem ausgestattet sein kann. 



   Die Laufräder sind mit Kanälen 7 versehen, die von einer Seitenfläche zur andern führen und im Kreise um die Achse des Rades angeordnet sind. Diese Kanäle sind derart geformt und angeordnet, dass die Tangenten der Mittelachse jedes der Kanäle in einer Regelfläche liegen, wobei die Tangenten an den einander entsprechenden Stellen der Mittelachsen gleichfalls in je einer Regelfläche liegen können.   Zweckmässig   bilden die Mittelachsen der Kanäle eine Kurvenschar, deren Tangenten in der Fläche eines Hyperboloids oder einer ähnlichen Fläche liegen. Die Winkel, die die Tangenten an der Eintritts-und an der Austlittsstelle mit den Radflächen einschliessen, werden entsprechend der Ein-und Austrittsgeschwindigkeit des Treib- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mittels bestimmt.

   Der Querschnitt'der Rohre nimmt gegen das Austrittsende zu ab und wird derart gewählt, dass er in bezug auf die Drehrichtung des Rades mehr konkave als konvexe Flächenteile aufweist, damit die Aktion des Treibmittels möglichst gross ist. Der Querschnitt kann beispielsweise die aus den Fig.   7-'und   8 ersichtliche Form haben, in welcher die Drehrichtung durch einen Pfeil angedeutet ist. 



   Der Zylinder 1 ist mit einem Explosionsraum 8 versehen, an dem Öffnungen 9. 10 für die Zündvorrichtung und den Einlass des Treibmittels angeordnet sind. Die Kanalkränze der Laufräder können im Sinne der   Strömungsrichtung des   Treibmittels der Abnahme der Spannung entsprechend, zunehmende Durchmesser haben, so dass alle Räder mit gleichen Drehmomenten auf die Welle wirken. 



   Die im Raum 8 entstehenden Gase üben beim Durchströmen der Kanäle einen Druck auf deren Wandung aus, dessen Richtung bei allen Kanälen die Achse im selben Sinne kreuzt. so dass das Rad in Drehung versetzt wird. Als Betriebsmittel kommen nicht nur Benzin oder Rohöl, sondern hauptsächlich auch Ammoniumnitrit, Chlorate, Naphthalin. Pikrate usw. in Betracht. 



  Hiebei arbeitet die Maschine ohne Leitrad. Das Treibmittel wirkt vom Explosionsraum auf alle Kanäle gleichzeitig, da es in alle gleichzeitig eintritt und wirkt vom Zentrum nach allen Richtungen. Die Leiträder können ausfallen, weil die Portionierung durch Regelung der   Explo-   sionen, bzw. deren Anzahl pro Zeiteinheit erfolgt. 



   Gemäss den Fig. 3 und   5   besteht das Laufrad nicht aus einer Vollscheibe, sondern wird 
 EMI2.1 
 ausgebildet sind. Sie schliessen an einen an der Welle angebrachten Hohlkörper 12 an, der als Explosionsraum dient. Zweckmässig besteht der Hohlkörper mit der Welle aus einem   Stück,   so dass die Explosion eigentlich im Innern der Welle erfolgt. Diese Ausbildung der Vorrichtung erfordert kein Gehäuse, doch ist ein solches   wünschenswert, weil   es die Kühlung erleichtert. Der an den Hohlkörper 12 anschliessende Teil 13 der Welle ist hohl und ist um einen in seine   Höhlung   reichenden Hohlzapfen 14 drehbar, der die Brennstoffdüse 15 und das Rückschlagventil 16 enthält. 



   Wie Fig. 4 zeigt, kann auch bei scheibenartigem Laufrad die Anordnung der   Kanäle   eine sternförmige sein, wobei die Kanäle an einem im Inneren der Scheibe befindlichen Explosionsraum 17 anschliessen ; zweckmässig bestehen solche Scheiben aus zwei Teilen 18. 19, die Rinnen haben, welche aufeinanderpassend, die Kanäle 7 ergeben. 



   Gemäss Fig. 6 ist gleichfalls ein die Kanäle in sternförmiger Anordnung aufweisendes Laufrad 20 vorhanden, wobei jedoch der Explosionsraum durch einen Hohlraum 21 der an dieser Stelle erweiterten Welle gebildet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehkraftmaschine, deren Laufrad mit Kanälen für den Durchtritt des Treibmittels versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangenten der Mittelachse jedes der Kanäle in einer Regelfläche liegen, wobei die Tangenten an den einander entsprechenden Stellen der Mittelachsen aller Kanäle gleichfalls in je einer Regelfläche liegen können.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Tangenten der Kanalachsen in einer Rotationsregelfläche, zweckmässig in der Fläche eines einschaligen Hyperboloides oder einer ähnlichen Fläche, liegen.
    3. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle in bezug auf die Drehrichtung des Rades mehr konkave als konvexe Flächenteile aufweisen.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad durch sternartig angeordnete Rohre (11) gebildet wird, die unmittelbar an einen gemeinsamen, in der Drehachse angeordneten und'als Explosionsraum dienenden Hohlkörper anschliessen.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Explosionsraum durch eine Höhlung (12) der Maschinenwelle gebildet wird.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle in der Wandung (20) des an der Welle befestigten Hohlkörpers (21) angeordnet sind.
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Laufräder am Rande ihrer Seitenflächen im Gehäuse abgedichtet sind.
    8. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenwelle auf einem in ihre Höhlung reichenden Zapfen (14) gelagert ist. der gegebenenfalls hohl ist und die Einrichtung zur Zufuhr des Treibmittels enthält.
AT121815D 1928-11-28 1928-11-28 Drehkraftmaschine. AT121815B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT132489D AT132489B (de) 1928-11-28 1931-04-21 Drehkraftmaschine.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT121815T 1928-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT121815B true AT121815B (de) 1931-03-10

Family

ID=3632658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT121815D AT121815B (de) 1928-11-28 1928-11-28 Drehkraftmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT121815B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3504465C1 (de) Vorrichtung zum Aufladen eines Verbrennungsmotors
DE2655901A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum mischen von fluessigkeiten
DE2643781C2 (de) Wellenstopfbüchse für die Antriebswelle einer mindestens einen Pumpenrotor aufweisenden Flüssigkeitspumpe
AT121815B (de) Drehkraftmaschine.
EP0154205A1 (de) Explosions-Turbinen-Motor
DE3047501C2 (de) Windturbine
DE3918713C2 (de)
CH450946A (de) Rückstossmotor mit Treibstoffeinspritzung
DE610589C (de) Schleudervergaser
DE2739055A1 (de) Fluidmotor nach dem reaktionsprinzip
DE2458274A1 (de) Gasturbinenanlage
DE102020125319B3 (de) Rotationskolbenmotor
DE557859C (de) Drehkraftmaschine, deren Laufrad mit Kanaelen fuer den Durchtritt des Treibmittels versehen ist
DE571871C (de) Drehkraftmaschine mit einem in der Maschinenmitte angeordneten, allen Kanaelen des Laeufers gemeinsamen Zufuehrungs- oder Explosionsraum
DE232597C (de)
DE402209C (de) Brennkraftturbine
DE724479C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen AEndern des Reifendruckes
DE2021777A1 (de) Maschine,insbesondere Verbrennungskraftmaschine
AT209111B (de) Als Zahnradpumpe ausgebildete Zubringerpumpe für Brennstoffeinspritzpumpen
DE674489C (de) Vorrichtung zum Erhoehen des Druckes von Verbrennungsgasen durch Erniedrigung ihrer Temperatur und Stroemungsgeschwindigkeit
DE1274411B (de) Zellenrad-Druckaustauscher
AT127224B (de) Brennkraft-Turbine.
DE727760C (de) Laufrad fuer Brennkraftturbinen groesserer axialer Baulaenge mit in axialer Richtung durchgehender Nabe
AT218788B (de) Brennkraftmaschine mit einer Vorkammer im Zylinderkopf
DE484834C (de) Vorrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten