AT119682B - Instrument zur Behandlung von Nasenfrakturen. - Google Patents

Instrument zur Behandlung von Nasenfrakturen.

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AT119682B
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Austria
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instrument
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plate
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nasal
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Franz Dr Haslinger
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Franz Dr Haslinger
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  Instrument zur Behandlung von Nasenfrakturen. 



   Es sind Instrumente bekannt, die den Zweck haben sollen, bei Brüchen des Nasenbeines oder der Nasenknorpel die Bruchstücke nach der Einrichtung in ihrer richtigen Lage zu halten und zur gegenseitigen Verheilung zu bringen. Die bisher bekannten Instrumente bestehen aus einer Stirnbinde und einer an dieser gelenkig befestigten Metallstange, die am Ende eine Platte (Pelotte) trägt. Durch mehrere Schrauben kann die Metallstange und die an ihr befestigte Platte so eingestellt werden, dass sie gegen die Seitenwände der Nase in einer mit der Stirne parallelen Ebene andrückt. 



   Die Nachteile einer derartigen Anordnung liegen darin, dass erstens der anfängliche Druck der Platte gegen die Nase bald zu wirken aufhört, weil das ganze starre System (Platte, Stange, Stirnbinde) sich verschiebt, zweitens der Druck nur in seitlicher Richtung, u. zw. in der Ebene der Stirne, ausgeübt werden kann und drittens nur an solchen Stellen der Nase, die in dieser Ebene liegen. 



   Diese Nachteile der bekannten Ausführungsarten werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt, dessen Wesen darin besteht, dass eine Stange und die an ihrem untern Ende befestigte Platte (Pelotte) in einem an der Stirnbinde befestigten Rohre verschiebbar und verschwenkbar und durch den Druck einer Spiralfeder in jeder beliebigen Richtung an die Nase unter einem konstanten Druck angepresst werden kann. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht. 



   An dem an einer Stirnbinde befestigten Schilde 1 ist das Rohr 2 befestigt, in welchem ein Kniestück 3 um   1800 drehbar   und in vertikaler Richtung verschiebbar, in jeder beliebigen Stellung durch die   Flügelsehraube   4 fixiert werden kann. Am horizontalen Ende des   Kniestückes   3 ist ein Gelenk 5, um welches die Stange 6 verschwenkbar ist. Am untern Ende der Stange 6 ist der Schenkel 8 senkrecht zur Achse des Gelenkes verschwenkbar und bei Bedarf durch die Schraube 7 feststellbar. Der Schenkel 8 besitzt an seinem freien Ende eine Schraube 9, an der mittels eines Gelenkes 10 die Platte 11 (Pelotte) befestigt ist.

   Am   Kniestück   3 ist ein mit einem Gewinde versehener Arm 12 angebracht, der durch einen Schlitz in der Stange 6 geht und an seinem freien Ende eine Spiralfeder 13 und eine Mutter 14 trägt. Durch entsprechende Drehung der Mutter 14 kann die Spiralfeder 13 in jedem beliebigen Ausmasse gegen die Stange 6 angepresst werden, wodurch die mit ihr durch den Schenkel 8 verbundene Platte 11 gegen jede gewünschte Partie der Nase unter konstantem Druck   angedrückt   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Instrument zur Behandlung von Nasenfrakturen, bei welchem in einem an einem Stirnsehilde (1) befestigten Rohre   (2)   ein Kniestück   (3)   drehbar und verschiebbar angebracht und durch eine Schraube   (4)   feststellbar ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Instrument zur Behandlung von Nasenfrakturen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des horizontalen Schenkels des Kniestückes (3) eine Stange (6) versehwenkbar angebracht ist, an derem untern Ende eine Stange (8) und eine Platte (11) versehwenkbar und durch eine Schraube (9) feststellbar angebracht ist. EMI1.1 zeichnet, dass die beiden verschwenkbaren Stangen (6 und 8) und die Platte (11) durch eine Feder (13) in gewünschtem Ausmasse gegen jede beliebige Partie der Nase unter konstantem Druck angepresst werden können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119682D 1929-10-21 1929-10-21 Instrument zur Behandlung von Nasenfrakturen. AT119682B (de)

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