<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spielvorrichtung, bestehend aus einem Spielautomaten mit jeweils an eine Anzeige angeschlossenen Speichern für den Spielensatz und das Spielergebnis.
Um für Kunden einen Anreiz zu bieten, bel einem bestimmten Handelsunternehmen einzukaufen, werden unterschiedliche Einkaufsgewinnspiele angeboten In diesem Zusammenhang könnte eine besondere Wirkung erzielt werden, wenn der mögliche Gewinn von der Höhe der Kaufsumme abhängt und vom jeweiligen Kunden selbst an einem Spielautomaten ersielt werden kann, so dass die unter Umständen erspielte Gutschrift den Einkauf um einen entprechenden Prozentsatz verbilligt.
Spielautomaten sind selbstverständlich in vielfältiger Ausführung bekannt, doch eignen sich diese bekannten Spielautomaten für die Durchführung solcher auf die Einkaufssummen bezogener Gewinnspiele nicht Ausserdem ist die Gefahr eines Missbrauches nicht ausser acht zu lassen Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde eine Spielvorrichtung zu schaffen, die es dem Kunden eines Handelsunternehmens ermogifcht, einen von einer registrierten Einkaufssumme abhangigen Gewinn an einem Spielautomaten zu erspielen, ohne einen Missbrauch dieser Gewlnnmogllchkelt befurchte zu müssen.
Ausgehend von einer Spielvorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch. dass ein Speicher für zu einem Datensatz zusammengefasste, ausgewahlte Daten einer Registrierkassa über eine Auswerteschaltung in den Splelelnsatzspelcher des Sp) e ! automaten eintesbar ist, der eine mit den Speichern fur das Spielergebnis und den Spieleinsatz verbundene Ausgabeeinncntung fur einen den Spielgewinn aufnehmenden Datentrager aufweist
<Desc/Clms Page number 2>
Durch das Einlesen eines ausgewählten Datensatzes aus der Registrierkassa in einen Speicher, dessen Inhalt dann In den Spieleinsatzspeicher des Spielautomaten übertragen werden kann, wird in einfacher Weise sichergestellt, dass das Spielergebnis unter Berücksichtigung der in die Registrierkassa eingegebenen Daten,
insbesondere der reglstnerten Einkaufssumme, ausgewertet und zu einer allfälligen Gewinnermittlung herangezogen werden kann. Der Spielgewinn wird von aussen nicht beeinflussbar über eine Ausgabeeinrichtung auf einen Datenträger übertragen, mit dem dann der Gewinn beispielsweise in Form einer Gutschrift eingelöst werden kann.
Die Auswerteschaltung für den In den Spieleinsatzspeicher des Spielautomaten einlesbaren Datensatz kann nicht nur bei einem vorgegebenen Maximalwert des Spieleinsatzes dafür eingesetzt werden, die Anzahl der Spiele festzulegen, wenn die Einkaufssumme diesen Maximalwert übersteigt, sondern auch Sicherheitskennungen und Splelberechtlgungen zu uberwachen, um Missbräuche auszuschliessen.
Besteht der Speicher für einen Datensatz der Registnerkassa aus einer den Datentrager für den Spielgewinn bildenden Magnetkarte, so wird die Spielberechtigung in einfacher Welse durch den Besitz der Magnetkarte erreicht In diesem Fall muss der Spielautomat ein einerseits an die Auswerteschaltung für den Spieleinsatzspeicher angeschlossenes und anderseits die Ausgabeeinnchtung bildendes Datenein- und auslesegerät für Magnetkarten aufweisen, um vor dem Spiel den Inhalt einer einen entsprechenden Datensatz tragenden Magnetkarte über die Auswerteschaltung in den Spleleinsatzspeicher des Spielautomaten einzulesen und nach dem Spiel den allfalllgen Gewinn auf die Magnetkarte zu übertragen,
die dann für die Gewinneinlosung verwendet werden kann Die Übertragung eines ausgewahlten Datensatzes aus einer Reglstnerkassa auf die Magnetkarte kann über ein geeignetes. an die Regl- stnerkassa unter Zwischenschaltung einer entsprechenden Auswerteschaltung für die Daten angeschlossenes Dateneinlesegerat automatisch erfolgen Mit Hilfe eines Datenauslesegerates konnen umgekehrt die auf den Magnetkarten verzeichneten Spielgewinne beispielsweise zur Verrechnung mit einer Einkaufssumme In die Regl- stnerkassa eingelesen werden
<Desc/Clms Page number 3>
Bei grösseren Handelsunternehmen sind die einzelnen Registrierkassen mit einem zentralen Rechner verbunden Eine solche Vernetzung lässt sich für die Speicherung der
ausgewählten Datensätze ausnützen. Zu diesem Zweck bildet der mit dem Spieleinsatzspeicher des Spielautomaten verbundene Rechner den Speicher für die je mit einer Kennung versehenen Datensätze der Registrierkassa, wobei der Registrierkassa eine Ausgabeeinheit für die Kennung zugeordnet ist. Der Spielautomat ist bei einer solchen Anordnung mit einer Eingabeeinrichtung für die Kennung und mit einer Ausleseeinheit für die im Rechner unter der Jeweiligen Kennung gespeicherten Datensatze zu versehen. so dass mit der Eingabe der Kennung die Spielberechtigung erhalten wird und die unter dieser Kennung im Rechner abgespeicherten Daten abgerufen und in den Spieleinsatzspelcher des Spielautomaten eingelesen werden.
Nach Durchführung des Spieles wird das Spielergebnis mit den gespeicherten Daten des Splelelnsatzspelchers verarbeitet und ein allfälliger Gewinn über die Ausgabeeinnchtung auf einen entsprechenden Datentrager ubertragen. Ein solcher Datenträger konnte aus einer Magnetkarte bestehen In vielen Fällen Ist es allerdings vorteilhaft, die Ausgabeeinrichtung für den den Spielgewinn aufnehmenden Datenträger als Drucker auszubilden,
mit dessen Hilfe ein entsprechender Gutschein an den Kunden ausgegeben wird In der Zeichnung Ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Es zeigen Fig 1 eine erfindungsgemässe Spielvorrichtung in einem schematischen Blockschalt- bild und Flg 2 eine der Flg 1 entsprechende Darstellung einer Konstruktlonsvanante Der Spielautomat 1 weist neben einer Splelelnnchtung 2 einen Speicher 3 für das Spielergebnis sowie einen Speicher 4 für den Spieleinsatz auf Diese Speicher 3 und 4 sind an eine Auswerteschaltung 5 angeschlossen,
uber die anhand des Spielergebnisses und des Spieleinsatzes ein allfalllger Gewinn berechnet wird Der Spieleinsatz das Spielergebnis und ein allfalliger Spielgewinn konnen auf einer Anzeige 6 abgelesen werden die an die Speicher 3 und 4 sowie die Auswerteschaltung 5 angeschlossen Ist Mit der Auswerteschaltung 5 Ist ausserdem eine Ausgabe- elnnchtung 7 für einen das Spielergebnis aufnehmenden Datenträger verbunden, der
<Desc/Clms Page number 4>
dem Spielautomaten 1 entnommen werden kann, wie dies durch den Ausgabepfeil 8 angedeutet wird. Als Ausgabeeinrichtung 7 dient Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 ein Drucker für einen Gutschein in Höhe des Spielgewinnes.
Der Spielgewinn errechnet sich aus dem Spieleinsatz aufgrund des Spielergebnisses, das einer bestimmten prozentualen Rückvergütung zugeordnet wird.
Der Sp ! eleinsatz wird durch die Daten einer Registrrerkassa 9 bestimmt, deren registrierte Daten, insbesondere Einkaufssumme, Kassanummer, Rechnungsdatum, Rechnungsnummer u dgl, einer Auswerteschaltung 10 zugeführt werden, die bei einer Spielberechtigung erst ab einer Mlndestsumme zunächst die Spielberechtigung überprüft und dann dem ausgewählten Datensatz eine Kennung zuordnet, bevor dieser Datensatz In einem Rechner 11 gespeichert wird. Zugleich wird die Kennung über eine Ausgabeeinheit 12 z. B zusammen mit dem Rechnungsbeleg ausgegeben.
Diese Kennung kann dann über eine Eingabeeinrichtung 13 in den Spielautomaten 1 beispielsweise mit Hilfe eines Tastenfeldes eingegeben werden. Über eine Aus- leseeinheit 14 können die unter der eingegebenen Kennung im Rechner 11 abgespeicherten Daten In den Spielelnsatzspelcher 4 ausgelesen werden, so dass die Voraussetzungen zur Durchfuhrung eines Spieles mit Hilfe der Spteteinrichtung 2 gegeben sind. Das Spielergebnis wird dann, wie beschrieben, ausgewertet und allenfalls eine den Spielgewinn berucksichtigende Gutschrift ausgegeben.
Selbstverständlich muss nach dem Abrufen des einer Kennung zugeordneten Datensatzes und der Durchfuhrung des diesem Datensatz zugrundeliegenden Spieles der Datensatz sowohl aus dem Rechner 11 als auch aus dem Splelelnsatzspelcher 4 gelöscht werden Die Spieleinrichtung nach der Fig. 2 unterscheidet sich von der nach der Fig. 1 vor allem dadurch, dass die registrierten Daten aus der Reglstnerkassa über die Auswerteschaltung 10 nicht einem Rechner. sondern einem Dateneinlesegerät 15 für Magnetkarten zugefuhrt werden, die den Speicher fur den jeweils über die Auswerteschaltung 10 ausgewahlten Datensatz bilden Diese Magnetkarten berechtigen zum Spiel und werden In ein Datenein-und-auslesegerät 16 des Spielautomaten 1 eingeführt, wie das durch den Pfeil 17 In der Fig. 2 angedeutet ist.
Die von der Magnetkarte abgelesene Daten werden In einer Auswerteschaltung 18 überprüft und
<Desc/Clms Page number 5>
dann in den Spieleinsatzspeicher 4 eingelesen. Die Spleleinnchtung 2 wird damit für ein Spiel freigegeben Das Spielergebnis wird zusammen mit dem Spieleinsatz in der Auswerteschaltung 5 ausgewertet und der allenfalls ermittelte Spielgewinn an das Datenein- und -auslesegerät 16 weitergeleitet, mit dessen Hilfe der allfällige Gewinn auf die Magnetkarte übertragen wird. Nach dem Auswurf der Magnetkarte kann der darauf verzeichnete Spielgewinn In Form einer Gutschrift eingelöst werden. Selbstverständlich müsste der Spielgewinn nicht auf der Magnetkarte verzeichnet werden.
Es konnte wie Im Ausführungsbeispiel nach der Flg. 1 ein Drucker als Ausgabeeinnchtung für den den Spielgewinn aufweisenden Datenträger vorgesehen werden.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemässen Spieleinrichtung können naturgemäss in vielerlei Hinsicht abgewandelt und ergänzt werden, insbeson- dere um hohen Sicherheitsanforderungen zu genugen. Wesentlich ist In allen Fällen, dass registnerte Daten einer Reglstnerkassa in einem Speicher gesammelt werden, der über eine entsprechende Auswerteschaltung In den Spielelnsatzspelcher des Spielautomaten ausgelesen werden kann, um anhand des Spieleinsatzes unter Berücksichtigung des jeweiligen Spielergebnisses den Spielgewinn ermitteln zu konnen, der auf einen einer Ausgabeeinrichtung entnehmbaren Datenträger übertragen wird