AT117080B - Einrichtung an Kartotheken, um das Rutschen der Kartothekblätter bei Entnahme einzelner Blätter zu verhindern. - Google Patents

Einrichtung an Kartotheken, um das Rutschen der Kartothekblätter bei Entnahme einzelner Blätter zu verhindern.

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AT117080B
AT117080B AT117080DA AT117080B AT 117080 B AT117080 B AT 117080B AT 117080D A AT117080D A AT 117080DA AT 117080 B AT117080 B AT 117080B
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Victor Tischler
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Victor Tischler
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  Einrichtung an Kartotheken, um das   Rutschen der Kartothekbl tter bei Entnahme   einzelner Blätter zu verhindern. 



   Es sind Einrichtungen an Kartotheken, um das Rutschen der Kartothekblätter bei Entnahme einzelner Blätter zu verhindern, bekannt, bei welchem z. B. am Boden des Kartothekkastens eine gewellte Unterlage angeordnet ist, in deren Rillen die unteren Ränder der Kartothekblätter zu liegen kommen, wodurch ein seitliches Ausweichen des unteren Endstückes jedes Blattes verhindert wird. Auch sind Einrichtungen an Sichtkartotheken bekannt, bei welchen die einzelnen Kartothekblätter an einer Schmalseite mit einem vorzugsweise federnden Draht versehen sind, der an seinen Enden Rollen trägt. Mit 
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 Einordnung erleichternden Ziffernfeldern oder Buchstabenfeldern versehen ist. Beim Herausnehmen eines so angeordneten Kartothekblattes werden die darüberliegenden mit der einen Hand aufgehoben und das betreffende Blatt mit der andern Hand herausgezogen.

   Das Einordnen geschieht auf ganz analoge Art. Bei Gebrauch der Kartothek wird die Kartotheklade aus dem Kartothekkasten heraus- gezogen und in eine pultdeckelartige   Schräglade   gebracht. Bei Entfernen eines Blattes aus dem Stapel   der übrigen Blätter rutschen die darüberliegenden Restblätter nach. Das Wiedereinbringen des gebrauchten  
Kartothekblattes in die Stapelfolge ist zeitraubend und mühselig, da die nachgerutschten übrigen Kartothekblätter die Übersicht über die Reihenfolge der Kartotheknamen od. dgl. gestört haben. Auch das Herausnehmen und das Einbringen eines Kartothekblattes selbst ist ziemlich mühsam, da der   Haltedraht   zum Herausbringen seiner Gleitrollen aus den Führungsschienen in der Mitte abgebogen werden muss. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung an Kartotheken, um das Rutschen der Karto-   thekblätter   bei Entnahme einzelner Blätter zu verhindern, u. zw. insbesondere bei den obgenannten
Sichtkartotheken, bei welchen die Kartothekblätter von gleicher Länge dachziegelartig übereinander liegen. 



   Gemäss der Erfindung wird am Boden eine magnetisierte Stahlplatte angeordnet und das Kopf- ende der Kartothekblätter mit einem Blechstreifen od. dgl. versehen. Statt der Blechstreifen können auch Drahteinlagen, Klammern od. dgl. verwendet werden. Die Stahlplatte kann erfindungsgemäss auch durch Hufeisenmagnete aus Stahlblech od. dgl. ersetzt werden, wobei jeweils zwei Hufeisenmagnete so angeordnet werden, dass die Schenkel eines Magneten gegeneinander gerichtet und die Pole wechselseitig, jeweils in der neutralen Zone des Gegenmagneten zu liegen kommen. Die mit den Hafteisenstreifen versehenen Kartothekblätter werden nun in der bisher   üblichen   Anordnung auf die Magnete gelegt, wodurch sie in ihrer Lage ohne besondere Hilfsmittel fixiert bleiben.

   Dadurch wird beim Herausnehmen der Kartotheklade aus dem Kasten beim Schiefstellen der ersteren und beim Herausnehmen eines Kartothekblattes die Lage der übrigen (nächstfolgenden   Kartothekblätter)   nicht berührt. Auch ein Nachrutschen des über dem hèrauszunehmenden Blatt befindlichen Kartothekstapels ist nicht möglich, weil jedes Blatt des Stapels durch den an seiner Kopfseite angebrachten Blechstreifen od. dgl. an der magnetischen Haftunterlage festgehalten wird. Es bleibt also die Ordnung und die Reihenfolge der Kartothekblätter in jeder Hinsicht gewahrt. Es können daher durch die   erfindungsgemässe   Ausbildung solcher Siehtkartotheken diese auch für   Rufbuchhaltungen   zur Verwendung gelangen.

   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen kann der Gegenstand der Erfindung auch für andere Einrichtungen zum Ordnen loser Blätter, wie z. B. für Kalendarien, Registraturen, Briefordner od. dgl. verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung an Kartotheken, um das Rutschen der Kartothekblätter bei Entnahme einzelner Blatt er zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Kartotheklade aus magnetisiertem Stahlmaterial (z. B. aus einer Stahlplatte, Hufeisenmagneten aus Stahlblech, magnetisieiten Stahlsehienen beiderseits der Langseiten des Bodens) besteht, die die Haftunterlage für die an der Kopfseite mit Blechstreifen, Drahteinlagen od. dgl. versehenen Kartothekblätter bildet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT117080D 1929-04-02 1929-04-02 Einrichtung an Kartotheken, um das Rutschen der Kartothekblätter bei Entnahme einzelner Blätter zu verhindern. AT117080B (de)

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