AT115059B - Elektrischer Glühofen. - Google Patents

Elektrischer Glühofen.

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AT115059B
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Jakob Ing Gutmann
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  Elektrischer Glühofen. 



   Elektrische   Glühofen   saugen, beim Abkühlen durch Sand-. Öl- oder Wasserabdichtungen Frischluft ein ; deren   Sauerstoff verzundert   den noch heissen   Ofeninhalt und schädigt dadurch   die Erzeugung. Man hat bereits   vorgeschlagen, im Ofen einen Behälter für Sauerstoff ab-   sorbierende Stoffe anzubringen, durch welche die Frischluft beim Nachsaugen streicht. Die Sauerstoff absorbierenden Mittel werden dabei aber nur von der Heizeinrichtung des Ofens selbst   erwärmt,   so dass gerade heim Abkühlen. also dann, wenn Luft nachgesaugt wird, die Sauerstoff absorbierende Wirkung abnimmt oder ganz aufhört. Auch dabei besteht somit die Gefahr einer Verzunderung des Glühgutes. 



   Es wurde auch bereits vorgeschlagen, den   Glühraum   mit einem Stickstoffbehälter zu verbinden und diesen aus einer eigenen   Luftstickstofferzeugungsanlage   zu füllen. Diese Ein-   richtungen   sind aber kompliziert und mit hohen   Anschatfungskosten und grossem Raum-   bedarf verbunden. 



   Die vorliegende Erfindung vermeidet mit einfachen Mitteln diese Nachteile. Nach ihr wird der Glühraulll des Ofens mit der Aussenluft bloss unter Zwischenschaltung von den Sauerstoff absorbierenden Vorrichtungen verbunden. die unabhängig vom   Erwärmungszustande   des Ofens wirksam sind, so dass der Sauerstoff der eintretenden   Luft unmittelbar   vor deren Zutritt zum   Glühgut unabhängig   vom Betriebszustand des Ofens entfernt wird. Vorteilhaft werden die Verbindungskanäle so weit gewählt, dass sie der   einströmenden Aussenluft   den geringsten Widerstand bieten. diese also nur durch die Absorptionseinrichtung, nicht aber durch undiellte Ofenstellen einströmt. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt vereinfacht die Zeichnung. Darin bedeutet 1 den aus   schlechtwärmeleitendem   Material aufgebauten eigentlichen Ofen. 2 dessen Heizwicklung und 3 den Ofendeckel mit gasdichtem   Ahschluss 4. DN Ofen 1 hat   einen angemessen weiten Kanal 5 für den Luftein-und austritt. dem ein mit Metall, z. B. Eisenspänen 6. gefüllter Behälter (Vorsatzmuffel) 7 vorgeschaltet ist. Dieser ist mittels einer elektrischen Heizeinrichtung 8 unabhängig von der Ofenheizung beheizbar, um die   Eisenspäne   in glühendem Zustande zu erhalten. Wird Frischluft durch den Behälter 7 eingesaugt, so   wird ihr Sauerstoff unabhängig   von der Temperatur im   Gluhraum.   9 von den glühenden   Eisenspänen aufgenommen.

   Kühlt   
 EMI1.1 
 und der Ofen saugt Frischluft an. Diese streicht nicht, wie bei   bekannten     Ausführungen, durch   die praktisch nie   vollkommenen     Abdichtungen   4, sondern nur durch den   mit glühenden   Eisenspänen 6 gefüllten Behälter 7, wobei ihr der Sauerstoff und etwaige Luftfeuchtigkeit zum   überwiegenden   Teil entzogen werden ; unmittelbar darauf gelangt sie durch den weiten Kanal 5 sauerstoffarm und trocken in den Glühraum 9. Der Ofen atmet also durch einen Sauerstoffaufnehmer von geringer Ausdehnung. Dieser kann an beliebiger Stelle des Luftweges liegen ; 
 EMI1.2 
 ehe sie zum Glühgut gelangt, und dass dieser unabhängig vom Erwärmungszustande des Ofens   wirksam   bleibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 nur durch die Absorptionseinrichtung, nicht aber durch undichte Ofenstellen einströmt.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoffabsorptionseinrichtung, z. B. ein mit Metallspänen, vorzugsweise Eisenspänen (6). gefüllter Behälter (7) unabhängig von der Ofenheizung, vorteilhaft elektrisch beheizt ist. EMI2.2
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